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Wiener Mode im 19. Jahrhundert

Title: Wiener Mode im 19. Jahrhundert

Seminar Paper , 2013 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Christina Stöger (Author)

History - Miscellaneous
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Folgende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Wiener Mode im 19. Jahrhundert (Mode der Biedermeierzeit, der Gründerzeit und des 2. Rokoko). Modetypische Objekte werden beschrieben (Hut, Schirm, Handschuhe); Die Damenunterwäsche nimmt ein eigenes Kapitel ein; Außerdem wird die Männermode im 19. Jahrhundert erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Wiener Mode von 1815 bis 1890

2. Die Mode des Biedermeier (1815-1845)

3. Das zweite Rokoko (1845-1870)

4. Die Mode der Gründerzeit (1870-1890)

5. Die Unterwäsche der Damen

6. Modeikonen

a. Herzogin von Berry Marie Caroline – Stilikone ihrer Zeit

b. Pauline Fürstin Metternich

c. Kaiserin Elisabeth von Habsburg

7. Frederik Worth und das Haute Couture

8. Die Mode der Herren

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Wiener Mode im Zeitraum von 1815 bis 1890, wobei der Fokus auf den stilistischen Veränderungen der Damenmode, den einflussreichen Modeikonen sowie der gesellschaftlichen Bedeutung von Kleidung als Status- und Identitätsmerkmal liegt.

  • Analyse der prägenden Stilepochen: Biedermeier, zweites Rokoko und Gründerzeit.
  • Untersuchung der Differenzierung von Herren- und Damenmode im 19. Jahrhundert.
  • Darstellung der Rolle bedeutender Modeikonen wie Sisi und Fürstin Metternich.
  • Erforschung der Entwicklung von Unterwäsche und modischen Accessoires als Statussymbole.
  • Betrachtung des Einflusses von Frederik Worth und der Entstehung der Haute Couture.

Auszug aus dem Buch

Die Mode der Gründerzeit (1870-1890)

Die Mode der Gründerzeit war die Zeit des Cul de Paris – einer Zeit, in der sich die Mode sehr stark auf die Betonung des Hinterteils konzentrierte. Die Kleider wurden nach vorne hin immer flacher und um das Kleid hinten in die Höhe zu heben, wurde um 1870 die Krinoline durch die Turnüre ersetzt. Darunter versteht man „ein von Charles Frederick Worth erfundenes Halbreifengestell aus Stahl zur Unterstützung des nach hinten bauschig gerafften Rocks“. In Wien wurde diese Art der Bekleidung erstmals von Pauline von Metternich eingeführt. Auch die Kürass-Taille, ein Korsett, das bei der Frau eine Wespentaille formen soll, war ein Symbol dieser Modeepoche. Diese Art der Korsage war sehr lang und reichte bis über die Hüften, um eine optische Verlängerung und Vergrößerung der Hüften und des Hinterteils zu erzeugen. Die Cul de Paris hielt sich jedoch nicht sehr lange und verschwand bereits nach kurzer Zeit wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Wiener Mode von 1815 bis 1890: Einführung in die sprunghafte Modewelt Wiens des 19. Jahrhunderts und Etablierung des „Wiener Stils“ sowie dessen wirtschaftliche Bedeutung.

2. Die Mode des Biedermeier (1815-1845): Beschreibung der modischen Merkmale, die den sozialen Status verdeutlichten, sowie die Entwicklung von Schnittformen und Accessoires dieser Epoche.

3. Das zweite Rokoko (1845-1870): Analyse der Entwicklung rund um die Krinoline und den Einfluss neuer technischer Innovationen wie der Anilinfarbe auf die Wiener Modewelt.

4. Die Mode der Gründerzeit (1870-1890): Fokus auf die Turnüre, die Veränderung der Silhouette und das Aufkommen vielfältigerer Möglichkeiten der Stoff- und Farbkombination bei Morgenkleidern.

5. Die Unterwäsche der Damen: Untersuchung der aufwändigen und funktionalen Unterwäsche als Statussymbol und deren technologische Entwicklung hin zu mehr Komfort.

6. Modeikonen: Porträtierung prägender Persönlichkeiten wie Marie Caroline, Pauline Fürstin Metternich und Kaiserin Elisabeth, die maßgeblich den modischen Ton angaben.

7. Frederik Worth und das Haute Couture: Würdigung des Begründers der gehobenen Schneiderkunst und dessen Revolutionierung der Produktionsprozesse durch Schnittmuster.

8. Die Mode der Herren: Gegenüberstellung der eher konservativen und klassisch geprägten Herrenmode im Vergleich zur wandelbaren Damenmode im 19. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Wiener Mode, Biedermeier, zweites Rokoko, Gründerzeit, Damenmode, Herrenmode, Haute Couture, Frederik Worth, Krinoline, Turnüre, Modeikonen, Kaiserin Elisabeth, Accessoires, Schneiderkunst, 19. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die Modegeschichte in Wien zwischen 1815 und 1890 und analysiert, wie sich der Stil in verschiedenen Epochen gewandelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Stilepochen Biedermeier, zweites Rokoko und Gründerzeit, die Bedeutung der Haute Couture sowie die Rolle von Mode als Ausdruck von Status.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die modische Entwicklung Wiens in ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung darzustellen und die Vorbildfunktion prominenter Modeikonen hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse historischer Quellen, Modegeschichten und Fachzeitschriften, um die stilistischen Veränderungen nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Stilepochen, die Analyse spezieller Kleidungsstücke und Unterwäsche sowie die Charakterisierung einflussreicher Persönlichkeiten der Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Wiener Mode, Haute Couture, Biedermeier, Gründerzeit, Modeikonen, Krinoline, Turnüre und Schnittmuster.

Welche Rolle spielte die Krinoline in der Modegeschichte?

Die Krinoline diente als Hilfsmittel, um den Kleidern ein enormes Volumen und eine stufenförmige Form zu verleihen, was das Erscheinungsbild der Damenmode im zweiten Rokoko maßgeblich prägte.

Warum wird Frederik Worth als Vater der Haute Couture bezeichnet?

Er gilt als Pionier, da er als erster Schneider Schnittmuster aus Papier nutzte und Kleider exklusiv signierte, wodurch er die Modeproduktion in Paris grundlegend veränderte.

Wie unterschied sich die Herrenmode von der Damenmode?

Während die Damenmode einem stetigen und schnellen Stilwandel unterlag, blieb die Herrenmode über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg vergleichsweise konstant und klassisch.

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Details

Title
Wiener Mode im 19. Jahrhundert
College
University of Vienna  (Geschichte)
Course
Seminar
Grade
1
Author
Christina Stöger (Author)
Publication Year
2013
Pages
18
Catalog Number
V214107
ISBN (eBook)
9783656425113
ISBN (Book)
9783656439868
Language
German
Tags
Mode Wien 19. Jahrhundert Biedermeier Mode zweites Rokoko Gründerzeit Damenunterwäsche Herrenmode Herrenmode 19. Jahrhundert Modeikonen Kaiserin Sisi Pauline Fürstin Metternich Herzogin von Berry Marie Caroline Frederik Worth Haut Couture Haute Couture
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Stöger (Author), 2013, Wiener Mode im 19. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214107
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