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Bildungschancen bei Schwangerschaft in der Adoleszenz

Titel: Bildungschancen bei Schwangerschaft in der Adoleszenz

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jennifer Dietrich (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die besagte Hausarbeit thematisiert die problematische Kausalbeziehung zwische geringer Bildungschance und adoleszenten Schwangerschaften. Dabei beinhaltet die Hausarbeit eine eigene quantitative empirische Sozialforschung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Problemdarstellung

2.1. Definition geringe Bildungschance

2.2. Definition Adoleszenz

2.3. Schwangerschaft in der Adoleszenz

2.3.1. Bedeutung von Schwangerschaften in der Adoleszenz

3. Stand der Forschung

3.1. Alter

3.2. Schulbildung

3.3. Verhütungsverhalten

4. Methodisches Vorgehen

4.1. Quantitatives, methodisches Vorgehen

4.2. Beschreibung der Stichprobe

4.3. Material und Instrumente der quantitativen Sozialforschung

4.3.1. Fragebogenerstellung

5. Ergebnis Darstellung

5.1. Biografische Angaben

5.1.1. Alter und Herkunft der Probandinnen

5.2. Schulbildung der adoleszenten Schwangeren

5.3. Angaben zur Schwangerschaft

5.4. Schul- und Berufsbildung der Eltern

6. Diskussion der relevanten Ergebnisse

7. Fazit und Reflektion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kausalbeziehung zwischen einer geringen Bildungschance und dem Risiko einer Schwangerschaft in der Adoleszenz. Dabei wird erforscht, inwieweit ein bildungsschwaches Umfeld die Entstehung adoleszenter Schwangerschaften begünstigt und welche Rolle hierbei soziologische Faktoren wie der Habitus spielen.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Bildungschancen und Schwangerschaftsrisiko
  • Anwendung quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Einbeziehung der Habitus-Theorie nach Pierre Bourdieu
  • Vergleich eigener Daten mit Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Untersuchung von Verhütungsverhalten und sozioökonomischem Hintergrund

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition geringe Bildungschance

Der Begriff geringe Bildungschance lässt sich nicht in einem Satz definieren. Es ist von Nöten, dass bei dieser Definition weiter ausgeholt wird. Denn eine geringe Bildungschance ist mit sozialer Ungleichheit verbunden. Umgekehrt ist eine geringe Bildungschance ein Teil von sozialer Ungleichheit.

P. Bourdieu entwickelte eine Klassentheorie mit deren Hilfe, der Begriff geringe Bildungschance erläutert werden kann. Bourdieu bezieht sich auf den Marxschen Begriff des Kapitals, in verallgemeinerter Form (Groß, 2008, S. 61). Er unterteilt das Kapital in das institutionalisierte Kapital, ökonomische Kapital, kulturelle Kapital, soziale Kapital und in das symbolische Kapital (Groß, 2008, S.61-62). Dabei sind die verschieden Kapitalformen der Einsatz, den ein Akteur innerhalb eines bestimmten sozialen Feldes einsetzen kann, um seine Handlungs- und Profitchancen zu maximieren (Universität Frankfurt, 2007, S.3). Das wohl bekannteste Kapital ist das Ökonomische Kapital, es besteht aus der Gesamtheit der gesellschaftlichen Austauschverhältnisse, reduziert auf den bloßen Warenaustausch (Universität Frankfurt, 2007, S.3).

Das kulturelle Kapital besteht zum einen aus Kenntnissen beziehungsweise Kompetenzen und zum anderen aus Gegenständen, welches kulturelle Kompetenzen ausdrücken (Groß, 2008, S.61). Außerdem wird das kulturelle Kapital noch in drei verschieden Kulturkapitale untergliedert, in das inkorporierte Kulturkapital, das objektive Kulturkapital und in das institutionalisierte Kulturkapital. Im Folgenden werden diese drei Kulturkapitale näher erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung begründet das Forschungsinteresse an Schwangerschaften in der Adoleszenz und leitet die zentrale Hypothese zum Zusammenhang mit Bildungschancen ab.

2. Problemdarstellung: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten definiert und die soziologische Klassentheorie Bourdieus zur Erläuterung geringer Bildungschancen herangezogen.

3. Stand der Forschung: Dieses Kapitel präsentiert bestehende Studien, insbesondere die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, um den aktuellen Kenntnisstand zu Alter, Schulbildung und Verhütung aufzuzeigen.

4. Methodisches Vorgehen: Es wird die quantitative Methodik der Arbeit erläutert, inklusive der Auswahl der Stichprobe und der Gestaltung des Online-Fragebogens.

5. Ergebnis Darstellung: Hier werden die erhobenen Daten zu den Probandinnen, deren schulischem Werdegang und dem elterlichen Hintergrund übersichtlich dargestellt.

6. Diskussion der relevanten Ergebnisse: Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch in den Kontext der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur und der Habitus-Theorie gesetzt.

7. Fazit und Reflektion: Abschließende Zusammenfassung der Forschungsfrage sowie eine kritische Reflektion über das methodische Vorgehen und die Validität der Studie.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Schwangerschaft, Bildungschance, Soziale Arbeit, Habitus, Kulturelles Kapital, Soziale Ungleichheit, Empirische Sozialforschung, Verhütungsverhalten, Jugend, Bildung, Sozialisation, Quantitative Methode, Prävention, Lebenslauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen geringen Bildungschancen und dem Auftreten von Schwangerschaften bei Jugendlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen soziale Ungleichheit, Bildungssoziologie, die Theorie des Habitus und die Lebenswirklichkeit adoleszenter Schwangerer.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Hat eine geringe Bildungschance Auswirkungen auf das Risiko einer Schwangerschaft in der Adoleszenz?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet einen quantitativen Ansatz der empirischen Sozialforschung, basierend auf einer Online-Befragung von 18 betroffenen Probandinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffsdefinitionen und Kapitaltheorie), eine Darlegung des Forschungsstandes, die methodische Vorgehensweise und die Auswertung der selbst erhobenen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Adoleszenz, Bildungschance, kulturelles Kapital und Habitus charakterisiert.

Warum spielt die Theorie von Pierre Bourdieu eine zentrale Rolle?

Die Theorie des Habitus und der Kapitalformen dient als Erklärungsmodell, um zu verdeutlichen, wie soziale Herkunft und Bildungsstand das Verhalten und die Lebensentwürfe junger Menschen prägen.

Welche Rolle spielt die Online-Befragung für die Ergebnisse?

Die Online-Befragung ermöglichte den Zugang zu einer spezifischen und schwer erreichbaren Zielgruppe, führte jedoch aufgrund der kleinen Stichprobengröße zu einer limitierten Generalisierbarkeit der Ergebnisse.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungschancen bei Schwangerschaft in der Adoleszenz
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,3
Autor
Jennifer Dietrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
29
Katalognummer
V214154
ISBN (eBook)
9783656424697
ISBN (Buch)
9783656434863
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit soziale Ungleichheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Dietrich (Autor:in), 2013, Bildungschancen bei Schwangerschaft in der Adoleszenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214154
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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