Die Entschlüsselung des Kultur Codes und der kulturellen DNA:
Die Gewahrwerdung des gesamten Bewusstseinsmodells, bzw. der Bewusstseinsrepräsentation des interkulturellen Managers in der Gestalt des TP oder transkulturellen Profilers und seiner Steuerungs- und Integrations-Axiomatik ist wie das Gewahrwerden des gesamten Ozeans des Menschlichen unter besonderer Berücksichtigung seiner kulturellen Relativität und Diversität, welcher den kulturellen Wellen Bedeutung, Sinn, Ruhe und Ordnung und dem interkulturellen Strategen somit Macht darüber durch deren Steuerbarkeit verleiht. Es findet ein kulturelles Empowerment des Menschen durch kreative Erkenntnis statt, ein Empowerment im Hinblick auf eine Dimension des Menschlichen, die historisch als sich der Steuerung entziehend galt. Das Bewusstsein des strategischen globalen Akteurs, wie auch jedes anderen derart bewussten interkulturellen Akteurs, ist somit potentiell Herr der Potentialisierungs-Aktualisierungsdynamik des Kulturellen und beherrscht es. In dieser ganzheitlichen kulturellen Erkenntnis des Menschen besteht eine innovative Ressource im Hinblick auf das Management aller kulturellen Herausforderungen des Menschen, sei es im individuellen, organisationalen, nationalen oder globalen Kontext. Der Mensch hat somit einen gigantischen Schritt von der Beherrschung durch die Kultur zur Beherrschung der Kultur gemacht und ist seinem epochalen Traum von der Freiheit einen westlichen Schritt näher gekommen. Die interkulturelle Effektivität ist dabei ein natürliches Nebenprodukt.
Erkenntnistheoretisch kann man sagen, dass, basierend auf der Komplementaritätsmetapher, der komplementäre anatomisch-psychophysiologische Ansatz oder der semiotisch-semantische, die Natur der Kultur und ihrer Prozesse in ihrer umfassenderern Gänze entschlüsseln können. Hinter der Anatomie des Kulturellen ist ein interdisziplinär wissenschaftlich nachvollziehbares Skript mit einer ordnenden Syntax und Integration der diversen sprachlichen Ausdrucksformen des Kulturellen verborgen. Das Kulturelle ist nun kein Fragment mehr, sondern seine offensichtliche Ordnung konvergiert in einer allumfassenden Einheit. Und in dieser Einheit mit ihrer Ordnung gibt es keine dialektischen Prozesse und somit keine kulturellen Antagonismen mehr. Die kulturellen Wellen, die das Psychomentale auf dem Ozean von Zeit und Raum ausgelöst hat, kommen zur Ruhe, weil die Wellen mit dem Ozean und der steuernden kosmischen Ordnung...
Inhaltsverzeichnis
Vorwort: Eine Anatomie-Psychophysiologie der Interkulturalität: Ihre Bedeutung für das interkulturelle Management. Eine Semiotik der kulturellen Diversität
I. Die Anatomie der Diversität und Interkulturalität
1. Physische Dimensionen der Diversität und Interkulturalität
2. Psychomentale Dimensionen der Diversität: Rational basierte Interkulturalität
3. Archaische Dimensionen der Diversität: Der Nestgeruch
4. Physiologische Dimensionen der Diversität
5. Energetische Dimensionen der Diversität
6. Prärationale Dimensionen der Diversität und Interkulturalität: Prälogisch basierte Interkulturalität
7. Suprarationale oder transkulturelle Dimensionen der Diversität und Interkulturalität: Suprarational basierte Interkulturalität
8. Eschatologische Dimensionen der Diversität und Interkulturalität
II. Intercultural Psychophysiology: Intercultural Semantics or the Quest for Real Meaning: Making Sense of All of It
1. A Unified Model of Culture and its Management: The Psycho-Physiological Axiomatic That Drives the Management of Cultural Diversity and Makes Sense of it
2. Die ursächlichen Triebkräfte hinter den kulturellen Dynamiken
3. Der metaphorische kulturelle Quanteneffekt und 36 weitere inter- und transkulturelle Managementinstrumente
Fazit: Von der Unsteuerbarkeit des Kulturellen zur kulturellen Souveränität und Freiheit des Menschen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches Verständnis von Kultur und ihrer Dynamik zu entwickeln, um durch eine Psychophysiologie der Interkulturalität das globale Management von Diversität grundlegend zu transformieren und zu optimieren.
- Anatomie und Psychophysiologie kultureller Diversität
- Integration rationaler, prärationaler und suprarationaler Managementebenen
- Entwicklung des transkulturellen Profilers als Analyseinstrument
- Überwindung dualistischer Konfliktmuster durch transkulturelle Intelligenz
- Die Rolle von Ethik und Evolution für ein nachhaltiges Kulturmanagement
Auszug aus dem Buch
6. Prärationale Dimensionen der Diversität und Interkulturalität: Prälogisch basierte Interkulturalität
Der Rationalismus (Kartesianismus) eignet sich für die Lösung relativ statischer, materieller Probleme, während die dynamischeren menschlichen Phänomene eher dem Bereich des prälogisch-basierten Intuitiven und Spontanen zuzuordnen sind. Der Mensch ist eine Einheit und kann sich nur unvollkommen über seine Komponenten erklären lassen. Diese Einheit wirkt nichtdualistisch, nicht rational, sondern ganzheitlich unmittelbar, spontan und intuitiv – prälogisch! Kultur als menschliches Phänomen erfordert also die Einbeziehung und die Erkenntnis über die ganzheitlichen, dynamischen menschlichen Prozesse des Prälogischen.
Die geheimnisvolle Überschrift - EINS! - fasst den tieferen Sinn und, insbesondere für manchen westlichen Zeitgenossen, das Geheimnis der prälogisch basierten Erkenntnis (die dem Rationalen vorgeschaltete Wahrnehmung) und Handlung zusammen. Vermittels der die geistig-körperliche Dualität transzendierenden Einheit des Wesen, für den man den klassischen Sanskrit-sino-japanischen Begriff Dharmakörper (weder Geist noch Körper) in der Tradition des Fernen Ostens verwenden kann, kann die Transzendenz der geist-körperlichen Dualität erreicht werden.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Die Anatomie der Diversität und Interkulturalität: Dieses Kapitel exploriert verschiedene physische, psychomentale, physiologische und archaische Dimensionen menschlicher Diversität.
II. Intercultural Psychophysiology: Intercultural Semantics or the Quest for Real Meaning: Making Sense of All of It: Hier wird ein einheitliches, auf psychophysiologischen Axiomen basierendes Modell vorgestellt, welches die Triebkräfte hinter kulturellen Dynamiken analysiert und neue Managementinstrumente definiert.
Fazit: Von der Unsteuerbarkeit des Kulturellen zur kulturellen Souveränität und Freiheit des Menschen: Das Fazit fasst die Transformation kultureller Steuerung hin zu einer bewussten, ganzheitlichen kulturellen Souveränität zusammen.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturelles Management, Psychophysiologie, Kulturelle Diversität, Ganzheitlichkeit, Transkultureller Profiler, Prälogik, Suprarationalität, Kulturelle Intelligenz, Quanteneffekt, Bewusstseinsevolution, Ethik, Integration, Identität, Interdependenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines ganzheitlichen, transdisziplinären Modells zur Analyse und Steuerung kultureller Diversität im globalen Managementkontext.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der psychophysiologischen Fundierung von Kultur, der Integration rationaler und prärationaler Ebenen sowie der Entwicklung des transkulturellen Profilers.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die "Unsteuerbarkeit" kultureller Prozesse zu überwinden und durch ein tieferes Verständnis der menschlichen Bewusstseinsarchitektur kulturelle Souveränität zu erlangen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen transdisziplinären, metaphorisch-analytischen Ansatz, der Prinzipien aus der Naturwissenschaft, wie Quantenoptik und Neurophysiologie, auf kulturelle Managementkontexte überträgt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine anatomische Bestandsaufnahme der Diversität und die anschließende Modellierung des interkulturellen Managements mittels des "Transkulturellen Profilers".
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie transkulturelle Intelligenz, psychophysiologische Axiomatik, ganzheitliche Evolution und kulturelle Synergie charakterisiert.
Was ist unter dem "Transkulturellen Profiler" zu verstehen?
Er ist eine architektonische Metapher, die als Modell für die psychologische Architektur des globalen Managers dient, um verschiedene Bewusstseinsebenen zu integrieren.
Warum spielt die Unterscheidung von prälogisch, rational und suprarational eine Rolle?
Diese Ebenen helfen dabei, die verschiedenen Ansätze des Menschen zur Welterkenntnis zu kategorisieren, um durch deren Integration über rein mechanistische Managementmodelle hinauszugehen.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Author), 2013, Anatomie und Psychophysiologie der Interkulturalität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214193