Das aktuelle Schönheitsideal westlicher Gesellschaften verlangt nach einem schlanken und jungendlichen Aussehen. Diese Vorstellung eines perfekten Körpers ist stets gebunden an historische und kulturelle Gegebenheiten und gestaltet sich immer wieder neu. Wie ist es zu der heutigen Idealvorstellung gekommen? Auf welche Weise wird diesem Bild von Schönheit nachgekommen?
Zweifelsohne spielen Ernährungsstile hierbei eine besondere Rolle. Die Nahrungsaufnahme verfolgt also neben der Grundversorgung zusätzliche Zwecke. Eine andere Funktion ist die Differenzierung gesellschaftlicher Gruppen voneinander. Abgrenzungen zwischen sozialen Schichten finden sich noch in zahlreichen weiteren Aspekten wieder, so auch im Gebiet des Aussehens.
Aufbauend auf die herausgearbeiteten dynamischen Beziehungen zwischen diesen drei Aspekten – Schönheit, Ernährung und soziale Schicht – wird in dieser Studie unterstellt, dass zwischen ihnen weitergehend eine triadische Verbindung besteht. Mithilfe von dargebotenen Ernährungsstilen in Frauenzeitschriften, die als Schönheitspraktiken gedeutet werden, wird diese These ausführlichst untersucht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Schonheitspraktiken
2.1 Schonheit
2.2 Schonheitsideal
2.3 OptimierungdesSelbst:Schonheitspraktiken
2.4 SchonheitundMacht
3 Ernahrungsstile
3.1 Diaten
3.2 UmgangmitEssen
3.3 EssenundMacht
4 Soziale Schicht
4.1 DefinitionsozialerSchichten
4.2 KlassengeschmacknachPierreBourdieu
5 Empirische Analyse und Auswertung der Frauenzeitschriften
5.1 Einleitung
5.2 Methodisches Vorgehen
5.2.1 Soziale Schicht
5.2.2 Ernahrung und Schonheit
5.3 Ergebnisse
5.3.1 Zeitschriften fur Unter-, Mittel- und Oberschicht
5.3.2 Schichtspezifische Ernahrungsstile als Schonheitspraktiken.
5.3.3 Zusammenfassung
6 Fazit
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Ehrenwortliche Erklarung
Anhang
Anhang 1: Empirische Analyse der Zeitschriften
Anhang 2: Analyse der Werbeanzeigen
Häufig gestellte Fragen
Welches Schönheitsideal dominiert in westlichen Gesellschaften?
Das aktuelle Ideal verlangt nach einem schlanken und jugendlichen Aussehen, welches stark an historische und kulturelle Gegebenheiten gebunden ist.
Welche Rolle spielen Ernährungsstile für das Aussehen?
Ernährungsstile dienen nicht nur der Grundversorgung, sondern fungieren als Schönheitspraktiken und zur Differenzierung zwischen gesellschaftlichen Gruppen.
Was ist die zentrale These dieser Studie?
Die Studie unterstellt eine triadische Verbindung zwischen den Aspekten Schönheit, Ernährung und soziale Schicht.
Wie wurde die empirische Analyse durchgeführt?
Es wurden Ernährungsstile in Frauenzeitschriften für Unter-, Mittel- und Oberschicht untersucht und als Schönheitspraktiken gedeutet.
Welche theoretischen Konzepte werden zur sozialen Schicht herangezogen?
Die Arbeit nutzt unter anderem die Definitionen von Pierre Bourdieu zum Klassengeschmack.
Was wird im Anhang der Arbeit analysiert?
Der Anhang enthält eine detaillierte empirische Analyse der Zeitschriften sowie eine spezifische Analyse der darin enthaltenen Werbeanzeigen.
- Quote paper
- Birgit Zeyer (Author), 2012, Ernährungsstile als Schönheitspraktiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214222