Mergers & Acquisitions: Randbedingungen, Motive und Erfolg


Seminararbeit, 2013

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

A. Einleitung

B. Begriff, Formen und Ausgestaltungsoptionen
I. Begriffliche Einordnung von M&A
II. Unterscheidungskriterien
1. Strategische Ausrichtung
2. Finanzierung
3. Übernahmetechnik

C. Rahmenbedingungen und Akteure
I. Marktentwicklung
II. Marktteilnehmer

D. Motive und Zielsetzungen von Transaktionen
I. Ziele aus Käufersicht
1. Strategische Ziele
a) Marktmotive
b) Leistungsmotive
c) Risikomotive
2. Finanzielle Ziele
a) Kapitalmarkt
b) Bilanzpolitik
c) Steueroptimierung
II. Ziele aus Verkäufersicht

E. Indikatoren von Erfolg und Misserfolg
I. Grundproblematik der Erfolgsvarianz
II. Managementproblematiken
1. Selbsteinschätzung und Anforderungsprofil
2. Managementmotive
III. Spezifsche Risiken
1. M&A als atypische Investition
2. Ausgewählte Problemfelder

F. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Definition des M&A Begriffs

Abbildung 2: Entwicklung des M&A Marktes

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Ökonomische Motive für M&A Transaktionen

Tabelle 2: M&A-spezifische Risiken im Vergleich zur klassischen Investition

A. Einleitung

Mergers & Acquisitions[1] (nachfolgend abgekürzt mit M&A) ist seit langem ein wichtiges und weiter wachsendes strategisches Betätigungsfeld für Unternehmen. Gründe für den rasch wachsenden M&A Markt sind vor allem die Globalisierung, sowie die damit verbundene steigende Wettbewerbsintensität. Zugleich stellt M&A allerdings ein überaus komplexes Fachgebiet dar. Die Schwierigkeiten einer erfolgreichen Umsetzung von M&A Transaktionen begründen sich in der Tatsache, dass sowohl fundierte betriebswirtschaft­­liche, als auch spe­zi­fi­sche juristische Anforderungen, an das mit der Transaktion betraute Management, gestellt werden.

Die nachfolgende Seminararbeit thematisiert nach der Einleitung (Teil A) die Praxis des unternehmerischen M&A Managements. Zunächst werden hierzu begriffliche Grundlagen und Va­rianten von M&A dargestellt (Teil B). Darauf aufbauend erfolgt eine kurze Beschreibung der Marktentwicklung, sowie der auf dem M&A Markt agierenden Parteien (Teil C). Der vierte Teil der Arbeit widmet sich schließlich der durch M&A verfolgten Intention der jeweiligen Vertragsparteien. Hierbei wird zwischen Käuferinteressen auf der einen und Verkäufer­in­te­res­sen auf der anderen Seite unterschieden, sowie die einzelnen Motive differenziert beleuchtet (Teil D). Hierauf basierend werden M&A Transaktionen kritisch – im Hinblick auf deren Erfolgsquote – untersucht und Indikatoren für möglichen Misserfolg aufgezeigt. Dabei werden auch typische Gestaltungsfehler klassifiziert (Teil E). Es erfolgt abschließend eine Zusammenfassung und Beurteilung der The­ma­tik (Teil F).

Ziel der Arbeit ist es mithin, M&A im Überblick darzustellen und eine vertiefende Gegenüberstellung von Anspruch und Wirklichkeit der unternehmerischen M&A Praxis zu ermöglichen. Hierdurch soll die Notwendigkeit einer strukturierten Pla­nung und fundierten Vorbereitung von M&A Transaktionen verdeutlicht werden.

B. Begriff, Formen und Ausgestaltungsoptionen

In diesem Abschnitt wird der Themenkomplex zunächst begrifflich eingeordnet. Zudem werden Fusionen als auch Akquisitionen hinsichtlich ihrer Ausgestaltungsvarianten dargestellt.

I. Begriffliche Einordnung von M&A

Unter dem Begriff M&A werden sämtliche Vorgänge subsumiert, bei denen Änderungen an den Eigentumsverhältnissen am Eigenkapital eines Unternehmens vorgenommen werden. Gemeinsames Merkmal, von Unternehmens­zusammen­schlüssen im engeren Sinne, ist der Übergang von Weisungs- und Kontrollrechten an einem Unternehmen.[2] Mergers beschreibt in diesem Kontext die Fusion von zwei oder mehr, bis dato rechtlich und wirt­schaftlich unabhängigen, Unternehmen. Bei diesem Vorgang gibt mindestens ein Unternehmen seine rechtliche Selbständigkeit auf. Unterschieden werden kann eine Fusion zum einen als Fusion durch Neugründung und zum anderen als Fusion durch Aufnahme.[3] Demgegenüber beschreiben Acquisitions den Erwerb von Beteiligungen an einem Unternehmen, unabhängig vom genauen Beteiligungsgrad. Die konkrete Ausgestaltung einer Akquisition erfolgt entweder in Form eines Kaufs von Gesellschaftsanteilen (share deal), oder aber als Übertragung sämtlicher Wirtschafts­­güter des Zielunternehmens (asset deal).[4]

Abzugrenzen sind die beiden oben aufgeführten Ausprägungsformen von M&A von den sogenannten Unternehmenskooperationen, welche teilweise als Unter­nehmenszusammenschlüsse im weiteren Sinne bezeichnet werden. Hierunter versteht man strategische Kooperationen wie etwa Joint Venture oder die strategische Allianz, aber auch andere Kooperationsformen, also beispielsweise Konsortien und Kartelle. Solche Unternehmenskooperationen sind durch wirt­schaftlich und rechtlich selbstständige Partner gekennzeichnet und unterliegen daher nicht dem engeren M&A Begriff. Hierauf wird im Weiteren nicht genauer eingegangen.[5]

Ein weit gefasster und im anglo-amerikanischen Raum verbreiteter M&A Begriff, umfasst vielfältige Erscheinungsformen, wie etwa Public Private Part­ner­ship (PPP), Börsengänge (IPO) oder auch Restrukturierungsmaßnahmen.[6]

Die folgende Abbildung, soll die hier Verwendete M&A Definition veranschaulichen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Definition des M&A-Begriffs[7]

II. Unterscheidungskriterien

1. Strategische Ausrichtung

M&A Transaktionen können nach verschiedenen Kriterien abgegrenzt, beziehungsweise zugeordnet werden. Hierzu zählt zunächst der leistungswirtschaftliche Zusammenhang der beiden beteiligten Unternehmen. Erfolgt eine Verbindung von Unternehmen, welche in derselben Branche auf identischer Produktionsstufe tätig sind, so stellt dies einen horizontalen Zusammenschluss dar. Demgegenüber bezeichnet ein vertikaler Zusammenschluss eine Verbindung von Unternehmen, welche auf vor- beziehungsweise nachgelagerter Wirt­schafts­­stufen tätig sind. Der dritte Fall, das Konglomerat, bezeichnet einen Zusammenschluss von Unternehmen, die in keinerlei leistungswirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Ein Beispiel für einen Konglomeratkonzern ist die aus etwa 400 Unternehmen bestehende Oetker-Gruppe.[8]

[...]


[1] Der Begriff lässt sich am besten Übersetzen mit Unternehmenszusammenschlüsse und Unternehmensübernahmen.

[2] Vergleiche hierzu die rechtlichen Zusammenschlussbegriffe im deutschen Kartellrecht (§ 37 I GWB), sowie im europäischen Kartellrecht (Art. 3 FKVO).

[3] Vergleiche hierzu § 2 UmwG.

[4] S. Hinne, C., Mergers & Acquisitions Management, 2008, S. 5 f.

[5] S. Wirtz, B. W., Mergers & Acquisitions Management, 2003, S. 13.

[6] S. Picot, G., Handbuch Mergers & Acquisitions, 2012, S. 26.

[7] Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Wirtz, B. W., Mergers & Acquisitions Management, 2003, S. 13.

[8] S. Grill, P., Die Bedeutung strategisch wichtiger Ressourcen für erfolgreiche Mergers & Acquisitions – Entscheidungen, 2011, 18 f.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Mergers & Acquisitions: Randbedingungen, Motive und Erfolg
Hochschule
Fachhochschule Trier - Umwelt-Campus, Standort Birkenfeld
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V214354
ISBN (eBook)
9783656426776
ISBN (Buch)
9783656434658
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mergers, acquisitions, randbedingungen, motive, erfolg
Arbeit zitieren
Bachelor of Laws (LL.B.) Mathias B. Welsch (Autor), 2013, Mergers & Acquisitions: Randbedingungen, Motive und Erfolg , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214354

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