Bitte lächeln! Schülerinnen und Schüler einer Hauptstufe der Schule für Geistigbehinderte erweitern ihr Wissen über Zahnhygiene. In einem Kurzfilm präsentieren sie ihre Ergebnisse.
In dem Unterrichtsvorhaben setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit der eigenen Mundhygiene auseinander, was in erster Linie das Zähneputzen umfasst. Allerdings sollen sie auch für die Notwendigkeit einer regelmäßigen Zahnhygiene sensibilisiert und auf die Gründe und Auswirkungen mangelnder Hygiene aufmerksam gemacht werden.
Durch einen selbst erstellten Kurzfilm werden die Erfahrungen und Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler festgehalten und vertieft.
Inhaltsverzeichnis
1. Begründung des Themas
1.1. Eigene Aspekte
1.2. Lebensbedeutsamkeit für die Schülerinnen und Schüler
2. Bezug zum Bildungsplan
3. Sachanalyse
3.1. Definitionen der Begrifflichkeiten
3.2. Elementarisierung
3.3. Möglicher Bildungsinhalt
3.4. Aneignungsmöglichkeiten
4. Schülervoraussetzungen
4.1. Schule
4.2. Klassensituation
4.3. Schülerbeschreibungen
4.3.1. M.
4.3.2. D.
4.3.3. Da.
4.3.4. Ch.
4.3.5. B.
4.3.6. De.
4.3.7. L.
5. Methodisch- didaktische Überlegungen zur Gesamteinheit
5.1. Ziele
5.2. Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler
5.3. Methodisch- didaktische Überlegungen
5.4. Methoden- und Medienwahl
6. Durchführung des Unterrichtsvorhabens
6.1. Einbindung in den Stundenplan
6.2. Elternarbeit
6.3. Stoffverteilungsplan
6.4. Unterrichtseinheit Nr. 1 –Kurzbeschreibung
6.5. Unterrichtseinheit Nr. 2 –Ausführlicher Unterrichtsentwurf
6.6. Unterrichtseinheit Nr. 3 –Ausführlicher Unterrichtsentwurf
6.7. Unterrichtseinheit Nr. 4 –Kurzbeschreibung
6.8. Unterrichtseinheit Nr. 5 –Kurzbeschreibung
6.9. Unterrichtseinheit Nr. 6 –Kurzbeschreibung
6.10. Unterrichtseinheit Nr. 7 –Kurzbeschreibung
7. Reflexion der Gesamteinheit
7.1. Gesamtreflexion
7.2. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser schriftlichen Arbeit ist es, Schülerinnen und Schülern einer Hauptstufe der Schule für Geistigbehinderte die Bedeutung der Zahnhygiene zu vermitteln, sie zu einer regelmäßigen Mundpflege zu befähigen und ihr erworbenes Wissen eigenständig in Form eines Kurzfilms zu dokumentieren und zu präsentieren.
- Sensibilisierung für die Notwendigkeit täglicher Zahnpflege
- Vermittlung praktischer Zahnputztechniken (KAI-Formel)
- Aufklärung über Ursachen und Folgen mangelnder Mundhygiene
- Förderung der Selbstständigkeit und des Körperbewusstseins
- Einsatz von Medien zur Ergebnissicherung und Dokumentation
Auszug aus dem Buch
3.1. Definitionen der Begrifflichkeiten
Zahnhygiene: Die tägliche Zahnhygiene beginnt mit dem morgendlichen (und abendlichen) Putzen der Zähne. Neben der Handzahnbürste kann man auch elektrische Zahnbürsten nutzen. Doch die Vibration der Elektrobürste ersetzt nicht die richtige Putztechnik! Man sollte sich mindestens fünf Minuten Zeit für das Putzen nehmen und jeden Zahn einzeln von jeder Seite behandeln. Jeder Zahnarzt erklärt seinen Patienten gerne die besten Putztechniken, bei denen nicht zu viel Druck ausgeübt und der Zahnbelag optimal entfernt wird. Die richtige Bürste sollte mittelharte, abgerundete Borsten und einen kleinen Kopf haben. Man sollte die Zahnbürste alle zwei Monate austauschen. Zahnärzte empfehlen das Putzen nach jeder Mahlzeit, aber sollte keine Zahnbürste zur Hand sein, kann man auch einen zuckerfreien Kaugummi kauen, der den Speichelfluss anregt. (….)
Die verwendete Zahncreme sollte Stoffe beinhalten, die den Zahn schützen und mineralisieren. In den meisten Zahncremes ist Fluorid enthalten, was die Zähne wirksam vor Karies schützt. Bleichende Zahncreme enthält häufig zu aggressive Substanzen, die besonders empfindliche Zähne angreifen können. (…)
Zweimal im Jahr sollte man seinen Zahnarzt aufsuchen, der auch eine zusätzliche professionelle Zahnreinigung durchführen kann, falls dies gewünscht wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begründung des Themas: Die Autorin erläutert persönliche Beweggründe und die hohe lebenspraktische Relevanz einer guten Mundhygiene für Jugendliche an einer Schule für Geistigbehinderte.
2. Bezug zum Bildungsplan: Das Vorhaben wird in die Bildungsbereiche „Selbstständige Lebensführung“, „Natur, Umwelt, Technik“ sowie „Mensch in der Gesellschaft“ eingeordnet.
3. Sachanalyse: Definition zentraler Begriffe wie Zahnhygiene und Karies sowie die didaktische Reduktion der Inhalte und Aneignungsmöglichkeiten für die Zielgruppe.
4. Schülervoraussetzungen: Detaillierte Analyse der schulischen Rahmenbedingungen und der individuellen Persönlichkeits- und Fähigkeitsprofile der sieben Schülerinnen und Schüler.
5. Methodisch- didaktische Überlegungen zur Gesamteinheit: Darlegung der Lernziele, Anforderungen an die Schüler und Konzeption der Unterrichtsstruktur sowie der gewählten Medien.
6. Durchführung des Unterrichtsvorhabens: Detaillierte Planung des Stundenverlaufs, der Einbindung in den Stundenplan sowie ausführliche Dokumentation und Reflexion der sieben Unterrichtseinheiten.
7. Reflexion der Gesamteinheit: Zusammenfassende Betrachtung der Lernerfolge der Klasse und Ausblick auf weiterführende Maßnahmen wie den Besuch einer Zahnarztpraxis.
Schlüsselwörter
Zahnhygiene, Mundpflege, Gesundheitserziehung, Zahnerkrankungen, Zähne, Zähneputzen, Prophylaxe, Kurzfilm, KAI-Formel, Geistige Behinderung, Selbstständigkeit, Zahngesundheit, Ernährung, Karies, Unterrichtsvorhaben
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden schriftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit dokumentiert ein Unterrichtsvorhaben für eine Hauptstufenklasse einer Schule für Geistigbehinderte mit dem Ziel, das Wissen der Schüler über Zahnhygiene zu erweitern und dies in einem Kurzfilm festzuhalten.
Was sind die zentralen Themenfelder dieser Unterrichtseinheit?
Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Zahnputztechnik, der Bedeutung von Fluorid, zahngesunder Ernährung sowie der Aufklärung über Zahnerkrankungen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin mit dem Projekt?
Neben dem Wissenserwerb zur Zahngesundheit steht die Förderung der Selbstständigkeit im Alltag und die Dokumentation der Lernergebnisse durch ein kreatives Medium (Kurzfilm) im Fokus.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es wird ein ganzheitlicher, handlungsorientierter Ansatz gewählt, der Methoden wie das "Lernen durch Tun", Stationenlernen, praktische Versuche und die Nutzung von Lehrfilmen kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Sachanalyse, die Schülervoraussetzungen, die didaktische Planung und die Durchführung der sieben Unterrichtseinheiten inklusive deren Reflexion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zahnhygiene, Mundpflege, Gesundheitserziehung, Zahnerkrankungen, KAI-Formel und Kurzfilm sind die prägenden Begriffe für die Recherche und Einordnung.
Wie wurde die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Schüler berücksichtigt?
Die Autorin arbeitete mit differenzierten Arbeitsmaterialien, die je nach Lesekompetenz entweder mehr Text oder mehr bildliche Symbole und Klett-Aufgaben enthielten.
Warum wurde ein Kurzfilm als Dokumentationsmethode gewählt?
Das Medium dient der Motivationssteigerung, der Ergebnissicherung und der Förderung der Medienkompetenz, indem die Schüler ihre erlernten Handlungsabläufe aktiv präsentieren.
- Quote paper
- Stephanie Rix (Author), 2013, Bitte lächeln! Schülerinnen und Schüler einer Hauptstufe der Schule für Geistigbehinderte erweitern ihr Wissen über Zahnhygiene, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214517