Vorliegendes Werk betrachtet die zahlreichen Ausprägungen der modernen Telekommunikation. Dazu wird zunächst der Begriff elektronischer Telekommunikation vorgestellt und im Anschluss die wichtigsten Techniken und Dienste wie beispielsweise ADSL und UMTS vorgestellt.
Daher eignet sich die Arbeit gut als Einstiegshilfe und Übersicht über verschiedene moderne Telekommunikationstechniken und -dienste.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist Telekommunikation?
3. Elemente der Telekommunikation
4. Telekommunikationstechniken
a. Telefax
b. Datex
c. Modem
d. ISDN
i. Wofür steht ISDN?
ii. Anschlussarten
iii. Dienstmerkmale
iv. Breitband-ISDN
e. ADSL
i. Was ist ADSL?
ii. ADSL - Die Technik
iii. Formen von ADSL
f. GSM
g. GPRS
h. UMTS
5. Schlusswort
6. Literatur
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die grundlegenden Konzepte der Telekommunikation sowie eine detaillierte technische Analyse verschiedener Übertragungsverfahren und -mittel. Ziel ist es, die Funktionsweisen moderner Kommunikationstechniken von analogen Anfängen bis hin zu künftigen Mobilfunkstandards verständlich darzustellen und deren technische Evolution zu beleuchten.
- Grundlagen und Definition der Telekommunikation
- Technische Analyse von Telefax, Modem und Datex-Netzen
- Umfassende Betrachtung von ISDN und Breitband-ISDN
- Übertragungsverfahren mittels ADSL und deren Varianten
- Entwicklung des Mobilfunks von GSM über GPRS bis zu UMTS
Auszug aus dem Buch
c) Modem
Unter einem Modem (Modulator und Demodulator) versteht man im normalen Sprachgebrauch ein Gerät, das die Übertragung von Daten über eine analoge Telefonleitung erlaubt. Zu diesem Zweck wandelt es die Datenbits in Tonsignale um (Modulator) oder umgekehrt (Demodulator).
Es wird zwischen zwei Möglichkeiten des Wahlverfahrens unterschieden: Beim Impulswahl-Verfahren wird nach dem Abheben des Hörers der Schleifenstrom gemäß der zu wählenden Ziffer entsprechend oft im Takt von 0,1 s unterbrochen, z.B. einmal für die Ziffer 1 oder zehnmal für eine Null. Zwischen den Ziffern ist eine Pause von min. 0,2 s erforderlich, die bei alten Telefonen durch das Aufziehen der Nummernscheibe erzwungen wurde. Beim Tonwahl-Verfahren benutzt man zwei gleichzeitige Töne mit jeweils mindestens 60 ms Dauer, um eine bestimmte Taste des Telefons zu codieren.
Unabhängig von der Art des Wahlverfahrens sendet das anrufende Modem vor einer Daten-Übertragung einen Kenn-Ton von 1300 Hz in Intervallen von 0,6 s Ton und 1,9 s Pause. Daraufhin sendet das angerufene Modem zunächst 4 s lang einen Antwortton von 2100 Hz. Anschliessend vereinbaren beide Modems eine maximal sinnvolle Datenübertragungsrate durch ein Testsignal, das mit der höchsten möglichen Bitrate gesendet wird und diese dann bei Bedarf schrittweise solange reduziert, bis die Bitfehlerrate (der prozentuale Anteil falscher Bits) auf ein vertretbares Maß gesunken ist. Nun kann die eigentliche Übertragung beginnen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Allgegenwärtigkeit der Telekommunikation im modernen Berufs- und Privatleben und motiviert die Untersuchung ihrer technologischen Grundlagen.
2. Was ist Telekommunikation?: Dieses Kapitel definiert den Begriff als Datenaustausch über räumliche Distanz und grenzt ihn von der zeitlichen Distanzüberbrückung durch Datenbanken ab.
3. Elemente der Telekommunikation: Die Struktur der Telekommunikation wird in vier Ebenen unterteilt: Netze, Dienste, Protokolle und Anwendungen.
4. Telekommunikationstechniken: Dieser Hauptteil analysiert detailliert verschiedene Techniken wie Telefax, Datex-Netze, Modems, ISDN, ADSL sowie mobile Standards wie GSM, GPRS und UMTS.
5. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die rasante Entwicklung der Telekommunikation und stellt die Frage nach der technologischen Zukunft, insbesondere im Bereich mobiler Endgeräte.
6. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und weiterführenden Internet-Ressourcen zur Thematik.
Schlüsselwörter
Telekommunikation, ISDN, ADSL, Modem, Datenübertragung, Mobilfunk, GSM, GPRS, UMTS, Datex, Breitband, Netzwerktechnik, Datenkommunikation, Internetzugang, ATM-Technik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die grundlegenden Funktionsweisen und die technologische Entwicklung verschiedener Systeme der Telekommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Der Fokus liegt auf der technischen Beschreibung von stationären Verbindungsformen (ISDN, ADSL) und mobilen Kommunikationsstandards.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, dem Leser die komplexen Funktionsweisen zahlreicher moderner Telekommunikationstechniken verständlich näherzubringen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenfassung und Analyse technischer Spezifikationen und Funktionsweisen auf Basis der Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung einzelner Techniken: Telefax, Datex, Modem, ISDN, ADSL sowie mobile Datenübertragungsstandards.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Telekommunikation, Datenübertragung, Netzwerkinfrastruktur und spezifische Standards wie UMTS oder ADSL definieren.
Was unterscheidet ISDN von der analogen Telefonie?
ISDN ermöglicht eine vollständig digitale Übertragung, was eine höhere Qualität, schnelleren Verbindungsaufbau und die parallele Nutzung von Diensten auf derselben Leitung gestattet.
Warum ist bei ADSL die Download-Rate höher als der Upload?
ADSL ist asymmetrisch konzipiert, da typische Internetnutzer beim Abruf von Daten aus dem Netz (Downstream) wesentlich höhere Kapazitäten benötigen als für das Senden von Anfragen (Upstream).
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- Martin Burgard (Author), 2002, Telekommunikation - Technik und Dienste, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21475