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Ausdifferenzierung akrobatischer Grundelemente in Partner- und Kleingruppenarbeit

Unterrichtseinheit: Einführung in die Akrobatik – Mit besonderem Augenmerk auf die Schulung motorischer Fertigkeiten und sozialer Fähigkeiten

Title: Ausdifferenzierung akrobatischer Grundelemente in Partner- und Kleingruppenarbeit

Lesson Plan , 2012 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Sebastian Schäfer (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

[...]
Ich leite den Sportunterricht seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2010/11 in dieser Klasse.
Im Wesentlichen zeichnet sich die Klasse durch Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit und Lernbereitschaft im Sportunterricht aus. Oftmals ist es jedoch nötig die Klasse um Ruhe und Aufmerksamkeit zu bitten, insbesondere dann, wenn es um die Erklärung und Erlernung neuer Techniken geht. In solch einem Fall wende ich das „10-Finger-System“ an. Die Regel besagt, dass alle Schüler eine „Strafübung“ machen müssen (z.B. Hockstrecksprünge), wenn bei 10 keine Ruhe ist. Das „10-Finger-System“ zeigt bei den Schülern eine gute Wirkung.
Bezüglich der motorischen Fertigkeiten und konditionellen Fähigkeiten handelt es sich um eine heterogene Lerngemeinschaft. Felix, der motorische Defizite aufweist, arbeitet im Rahmen seiner Möglichkeiten gut mit, stößt aber oft an seine Grenzen. Gleiches gilt für L. C., bei der das Krankheitsbild Epilepsie diagnostiziert wurde und sie somit nicht an allen sportlichen Aktivitäten, wie z.B. Übungen die kopfüber stattfinden, mitwirken kann.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

2. Sachanalyse

3. Didaktische Analyse

3.1 Lehrplanbezug

3.2 Gegenwartsbedeutung

3.3 Zukunftsbedeutung

3.4 Exemplarische Bedeutung

3.5 Didaktische Reduktion

3.6 Die Unterrichtsstunde innerhalb der Unterrichtseinheit

4. Ziele in den Kompetenzbereichen

4.1 Ziele der Unterrichtseinheit

4.2 Ziele für die Unterrichtsstunde

5. Methodische Analyse

6. Verlaufsplanung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die pädagogische Konzeption und methodische Gestaltung einer Sportstunde zur Einführung in die Akrobatik, wobei der Fokus auf der Förderung sowohl motorischer Fertigkeiten als auch sozialer Kompetenzen innerhalb einer 6. Klasse liegt.

  • Vermittlung von akrobatischen Grundelementen (Statik und Dynamik)
  • Stärkung des Sozialverhaltens durch kooperative Partner- und Gruppenarbeit
  • Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein bei Sicherheitsstellungen
  • Differenzierung von Lerninhalten nach Schwierigkeitsgraden
  • Methodische Gestaltung von Stationswechselbetrieben im Sportunterricht

Auszug aus dem Buch

2. Sachanalyse

„Akrobatik hat etwas sehr Faszinierendes für Kinder und Jugendliche. […] Dann leuchten die Augen, die Wangen glühen und der Atem stockt; […] Vom Zirkussehen zum Zirkusselbermachen ist für Kinder nur ein kleiner Schritt […]. Alle können mitmachen, ob dick oder dünn, groß oder klein; alle werden gebraucht und finden einen geeigneten Platz innerhalb der menschlichen Bauwerke.“ So beschreibt BLUME (2001) einleitend welchen besonderen Stellenwert Akrobatik für Kinder und Jugendliche einnimmt.

Akrobatik gehört neben anderen Bereichen wie beispielsweise Bewegungstheater oder Einradfahren zu den Bewegungskünsten.

Allgemein wird die Akrobatik in Luftakrobatik, die ausschließlich dynamische Elemente, wie beispielsweise Trapezschwingen und Seiltanzen umfasst, sowie in Bodenakrobatik unterteilt. Bei der Bodenakrobatik wird zwischen statischen und dynamischen Elementen unterschieden (Abbildung 1): Diese können wiederum in sowohl Solotechniken als auch Partner- oder Gruppentechniken umgesetzt werden. Beispiele dafür zeigt Abbildung 2.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die Lernvoraussetzungen der Klasse 6c sowie die räumlichen und materiellen Bedingungen in der Sporthalle.

2. Sachanalyse: Hier werden die fachwissenschaftlichen Grundlagen der Akrobatik, unterteilt in statische und dynamische Elemente, dargelegt.

3. Didaktische Analyse: Dieser Teil befasst sich mit der pädagogischen Begründung der Unterrichtsreihe, inklusive Lehrplanbezug, Reduktion und Einordnung in die Unterrichtseinheit.

4. Ziele in den Kompetenzbereichen: Hier werden die angestrebten Lernziele für die Unterrichtseinheit und die spezifische Lehrprobe nach Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz gegliedert.

5. Methodische Analyse: Dieses Kapitel erläutert den organisatorischen Ablauf der Stunde, die Gruppenbildung und die methodischen Entscheidungen für den Stationsbetrieb.

6. Verlaufsplanung: Eine tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Ablauf, die Phasen, Inhalte und eingesetzten Medien der Lehrprobe darstellt.

Schlüsselwörter

Akrobatik, Sportunterricht, Bodenakrobatik, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Sozialkompetenz, Motorik, Unterrichtsentwurf, Lehrprobe, Stationsarbeit, Pyramidenbau, Sicherheitsstellung, Sportpädagogik, Körperbeherrschung, Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Sportlehrprobe in einer 6. Klasse dar, die sich mit der Einführung in die Akrobatik beschäftigt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Vermittlung akrobatischer Basiselemente, der Förderung von Vertrauen und Verantwortung sowie der sozialen Interaktion beim Bau von menschlichen Pyramiden.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Die Schüler sollen akrobatische Grundelemente in Partner- und Kleingruppenarbeit ausdifferenzieren und dabei kooperative Lernformen anwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische und methodische Unterrichtsanalyse durchgeführt, die den Rahmenplan des Landes Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt und auf fachdidaktischer Literatur (u.a. Blume) aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Stationsarbeit mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (Bank, Stuhl, Flieger, Knie-Grätschsitz) und eine anschließende kreative Gruppenchoreografie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Akrobatik, soziale Kompetenz, Sportunterricht, Partnerarbeit und Gruppenpyramiden.

Wie geht der Autor mit der Heterogenität der Klasse um?

Durch die Einteilung der Übungen in verschiedene Schwierigkeitsgrade (leicht, mittel, schwer) wird allen Schülern, unabhängig vom Leistungsniveau, ein erfolgreicher Zugang zur Akrobatik ermöglicht.

Warum ist das Thema Körperkontakt für die Stunde wichtig?

Körperkontakt bildet die Grundlage für das Gelingen akrobatischer Figuren; zudem wird durch die gezielte Gruppenbildung in einem vertrauten Umfeld die positive Erfahrung des gemeinsamen Handelns gefördert.

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Details

Title
Ausdifferenzierung akrobatischer Grundelemente in Partner- und Kleingruppenarbeit
Subtitle
Unterrichtseinheit: Einführung in die Akrobatik – Mit besonderem Augenmerk auf die Schulung motorischer Fertigkeiten und sozialer Fähigkeiten
Grade
1,0
Author
Dipl. Sebastian Schäfer (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V214807
ISBN (eBook)
9783656427940
ISBN (Book)
9783656434870
Language
German
Tags
Akrobatik Zirkus Menschenpyramiden soziale Fähigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Sebastian Schäfer (Author), 2012, Ausdifferenzierung akrobatischer Grundelemente in Partner- und Kleingruppenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214807
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