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Das Maritime Cluster der Metropolregion Hamburg

Welche Chancen und Risiken bestehen aufgrund des Clusters der Maritimen Industrie für die Metropolregion Hamburg und seine Akteure?

Titel: Das Maritime Cluster der Metropolregion Hamburg

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Master of Arts (M.A.) Christian Kaufmann (Autor:in)

VWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

[...] Die Hauptaufgabe der vorliegenden Arbeit besteht nun darin, das Maritime Cluster (und speziell den Bereich der Maritimen Industrie) der Metropolregion Hamburg zu analysieren und Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen, die mit der Clusterbildung und -entwicklung einhergehen. Das genauere Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken, die sich aus der räumlichen Zusammenballung und Vernetzung von Unternehmen bzw. Institutionen ergeben können, zu analysieren und anhand des Clusters der Maritimen Industrie zu untersuchen, ob und in welchem Maße diese auch in Bezug auf die Metropolregion Hamburg (einschließlich der beteiligten Akteure) gegeben sind. Dabei interessieren Fragen wie die folgenden: Welche Merkmale zeichnen einen Cluster aus? Aus welchen Branchen setzt sich das Maritime Cluster zusammen? Und wie gestalten sich die Verflechtungsbeziehungen innerhalb des zu untersuchenden Clusters konkret? Um diese Fragen systematisch abhandeln zu können, wurde diese Hausarbeit in drei Kapitel unterteilt: Im ersten Kapitel werden mit den Merkmalen eines Clusters und auch den Erklärungsansätzen für die Ballung wirtschaftlicher Aktivität im Raum zunächst theoretische und begriffliche Ausgangspunkte dieses Untersuchungsfeldes abgehandelt. Im zweiten Kapitel folgen eine Clusterpotenzialanalyse und eine Innovationspotenzialanalyse,
die beide aufzeigen sollen, wie ausgeprägt das zu untersuchende Cluster in der
Metropolregion gegenwärtig ist und welche Entwicklungsmöglichkeiten es beinhaltet. Im dritten und letzten Kapitel soll, insbesondere auf Grundlage dieser Erkenntnisse, versucht werden, Chancen und Risiken für die am Cluster beteiligten Unternehmen und Institutionen sowie für die gesamte Metropolregion Hamburg abzuleiten. Die Auswahl des Themas dieser Arbeit ist dem Umstand geschuldet, dass es über das Phänomen der Cluster zwar reichlich Literatur gibt – dass aber interessanterweise bisher keine Arbeit existiert, in der das ‚Gravitationszentrum‘ der Maritimen Wirtschaft in Deutschland, sprich das Maritime Cluster der Metropolregion Hamburg, analysiert worden wäre. Diese Analyse sei hiermit also nachgeholt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretische Grundlagen des Clusters

1.1 Definition des Clusterbegriffs

1.2 Merkmale eines Clusters

1.2.1 Räumliche Konzentration

1.2.2 Verflechtungen bzw. Vernetzung der Akteure

1.3 Erklärung der Ballung wirtschaftlicher Aktivität im Raum

1.3.1 Grundsätzliche Annahmen

1.3.2 Das Kern-Peripherie-Modell von Krugman

1.3.3 Modell der verflochtenen industriellen Produktion

1.4 Bedingungen für eine positive Clusterwirkung

2 Analyse des Maritimen Clusters

2.1 Überblick über das Maritime Cluster

2.1.1 Untersuchung der gegenwärtigen Situation

2.1.2 Abgrenzung der maritimen Branchen

2.2 Erstellung einer Clusterpotenzialanalyse

2.2.1 Clusterstruktur und Vernetzung

2.2.2 Produktionsvoraussetzungen und Marktentwicklung im Cluster

2.3 Erstellung einer Innovationspotenzialanalyse

2.3.1 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

2.3.2 Innovationsklima und -potenzial

3 Chancen und Risikobetrachtung

3.1 Positive Aspekte des Clusters der Maritimen Industrie

3.1.1 Chancen für beteiligte Unternehmen und Institutionen

3.1.2 Chancen für die Metropolregion Hamburg

3.1.2.1 Ökonomische Effekte

3.1.2.2 Soziale Effekte

3.2 Negative Aspekte des Clusters der Maritimen Industrie

3.2.1 Risiken für beteiligte Unternehmen und Institutionen

3.2.2 Risiken für die Metropolregion Hamburg

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Maritime Cluster der Metropolregion Hamburg, um dessen Chancen und Risiken für die regionalen Akteure sowie für die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu identifizieren und zu bewerten.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von regionalen Clustern.
  • Untersuchung der aktuellen Clusterstruktur und Vernetzung in Hamburg.
  • Bewertung der Produktions- und Innovationspotenziale innerhalb des Clusters.
  • Kritische Gegenüberstellung von Chancen und Risiken für beteiligte Akteure und die Metropolregion.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition des Clusterbegriffs

Der Clusterbegriff und seine theoretischen Implikationen werden in den Wirtschaftswissenschaften zunehmend kontrovers diskutiert. So sind Cluster nicht zuletzt aufgrund ihrer definitorischen Unschärfe zu einem ‚geflügelten‘ Wort in der Regionaldebatte geworden. In der Literatur existieren teilweise recht unterschiedliche Auffassungen und Abgrenzungen dieses Begriffs. Einerseits werden Cluster (vor allem in Anlehnung an Porter) relativ eng als räumliche Konzentration von miteinander verbundenen spezialisierten Unternehmen definiert, andererseits jedoch recht weit als eine organisatorische Bündelung und Intensivierung innovativer Energien, gepaart mit aggressiven Sozialstrategien des postfordistischen Kapitalismus innerhalb einer Region (vgl. ebd., S. 23).

Grundlegend lässt sich festhalten, dass ein Cluster eine ortsgebundene konzentrierte Gruppe von Unternehmen bzw. verwandten Institutionen ist, deren Aktivitäten in einem bestimmten Feld miteinander verwandt sind, sich einander ergänzen und mehr oder minder koordiniert und aufeinander abgestimmt sind. Demzufolge bestehen Cluster aus mehr als nur einer Branche. Ihre geografische Konzentration und räumlich infrastrukturelle Aufeinanderbezogenheit ist dabei der wesentliche Aspekt (vgl. van der Linde 2005, S. 20).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden die theoretische Herleitung des Clusterbegriffs, das Ziel der Arbeit sowie der Untersuchungsraum der Metropolregion Hamburg definiert.

1 Theoretische Grundlagen des Clusters: Dieses Kapitel erörtert die Definition und Merkmale von Clustern sowie Modelle zur Erklärung räumlicher Agglomerationen wirtschaftlicher Aktivitäten.

2 Analyse des Maritimen Clusters: Es wird die Ist-Situation, die Clusterstruktur, die Innovationspotenziale und die Marktentwicklung innerhalb der Maritimen Industrie in Hamburg analysiert.

3 Chancen und Risikobetrachtung: Hier werden die ökonomischen und sozialen Chancen sowie die potenziellen Risiken für Unternehmen und die Metropolregion abgeleitet und kritisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Regionale Cluster, Maritime Industrie, Metropolregion Hamburg, Agglomeration, Clusterbildung, Innovationspotenzial, Standortvorteile, Wertschöpfungskette, Netzwerk, Wirtschaftsförderung, Standortkompetenz, Clusteranalyse, Maritime Wirtschaft, Clusterpolitik, Beschäftigungseffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht Möglichkeiten und Grenzen regionaler Clusterbildung am spezifischen Beispiel des Maritimen Clusters in der Metropolregion Hamburg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Clustern, die detaillierte Analyse der maritimen Wirtschaftsstrukturen und eine kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken für die Region.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, Chancen und Risiken, die sich aus der räumlichen Zusammenballung und Vernetzung der Akteure für die Metropolregion Hamburg ergeben, zu systematisieren und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor führt eine kritische Clusterpotenzialanalyse sowie eine Innovationspotenzialanalyse durch und stützt sich dabei auf etablierte Theorien der räumlichen Ökonomik und Wirtschaftsgeografie.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Beschreibung der Clusterstruktur, den Kooperationsbeziehungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie den Marktprognosen und Standortfaktoren für die Maritime Industrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Clusterbildung, regionale Agglomeration, Maritime Industrie, Innovation und Standortfaktoren geprägt.

Wie bewertet der Autor das Innovationsklima im Maritimen Cluster?

Der Autor identifiziert ein beachtliches Innovationspotenzial, stellt jedoch fest, dass die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft durch einen relativ geringen Verflechtungsgrad auf Unternehmensseite noch ausbaufähig ist.

Welche spezifischen Probleme werden für den Standort Hamburg identifiziert?

Neben dem akuten Fachkräftemangel, insbesondere im Ingenieursbereich, wird auch eine Angebotslücke an Gewerbeflächen im zentralen Hafenbereich als gravierendes Problem hervorgehoben.

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Details

Titel
Das Maritime Cluster der Metropolregion Hamburg
Untertitel
Welche Chancen und Risiken bestehen aufgrund des Clusters der Maritimen Industrie für die Metropolregion Hamburg und seine Akteure?
Hochschule
Universität Hamburg  (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Lernwerkstatt 2
Note
1,0
Autor
Master of Arts (M.A.) Christian Kaufmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
47
Katalognummer
V215136
ISBN (eBook)
9783656428039
ISBN (Buch)
9783656435044
Sprache
Deutsch
Schlagworte
möglichkeiten grenzen clusterbildung kritische analyse maritimen clusters metropolregion hamburg welche chancen risiken industrie akteure
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts (M.A.) Christian Kaufmann (Autor:in), 2012, Das Maritime Cluster der Metropolregion Hamburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215136
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  47  Seiten
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