„Leben kann man nur vorwärts, begreifen aber kann man nur rückwärts“ (Alter Spruch). Das Erinnerungsvermögen unserer Eltern und Groß-Eltern reicht noch weit in die Vergangenheit zurück.
Die älteren Genera onen haben die Erinnerung an das Leben und Wirken der Vorfahren im ‚Huengert’, im
Erzählen der Geschehnisse und im Sprechen über die
Alltagsgeschichten früherer Zeiten bei verschiedenen
Gelegenheiten und Anlässen in Haus und Hof wach
gehalten und der nächsten Genera on weitergegeben.
Heute, im digitalen Zeitalter, wo die alte Erzählkultur
durch das Fernsehen vielfach verdrängt worden ist, geht
es nun darum, das Familiengedächtnis gewissermaßen
zu re en. Vielen Zeitgenossen kommt immer mehr zum
Bewusstsein, wie wich g die eigene Geschichte ist und
welche Lebensbereicherung sie darstellt, gerade wenn
die Erinnerung an den Wissensschatz der Eltern und
Großeltern heranreicht oder sich sogar auf weiter zurück
liegende Zeiten erstreckt.
Mit diesem Anliegen ist der Jungbauer des
Breitebnerwirtsgutes an mich herangetreten und hat mich
ersucht, die Hof- und Familiengeschichte von Breiteben
zu erforschen und in einem kleinen Buch zu präsen eren.
Nach Sichtung der Quellen in den Archiven von Bozen,
Meran und St. Martin, habe ich diese Arbeit aufgenommen
und die Ergebnisse in diesem kleinen Werk festgehalten.
Inhalt
Einleitung
I. Breiteben in den ursprünglichen Zeugnissen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert
II. Breiteben im 17. und 18. Jahrhundert
1. Steuerkataster des Gerichts Passeier 1694
2. Maria Theresianischer Kataster 1777
3. Wasserstreit und Übereinkunft der Breitebner Bauern 1786
III. Breiteben im 19. Jahrhundert
1. Die Familie Schweigl
2. Die Familie Hofer
3. Die Familie Kofler
IV. Breiteben im 20. Jahrhundert
1. Josef Hofer, Bauer 1928 - 1960
2. Das Gasthaus von Breiteben
3. Josef Hofer, Bauer 1960 - 2005
4. Bernhard Hofer, Bauer seit 2006
V. Anhang
1. Unterplatt
2. Ein Heiratsvertrag aus dem Jahre 1817
Quellen und Literatur
Dank und Veröffentlichungen des Autors
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Thema des Buches "Breiteben"?
Das Werk erforscht die Hof- und Familiengeschichte von Breiteben im Passeier, basierend auf Archivquellen vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.
Welche Familien spielten in der Geschichte von Breiteben eine Rolle?
Besonders hervorgehoben werden die Familien Schweigl, Hofer und Kofler, die über Generationen hinweg das Leben auf dem Hof prägten.
Welche historischen Dokumente wurden untersucht?
Der Autor nutzte Steuerkataster von 1694, den Maria Theresianischen Kataster von 1777 sowie Heiratsverträge und Berichte über Wasserstreitigkeiten.
Warum ist die Rettung des Familiengedächtnisses heute wichtig?
Im digitalen Zeitalter verdrängt das Fernsehen die alte Erzählkultur, weshalb die schriftliche Fixierung der eigenen Geschichte an Bedeutung gewinnt.
Gibt es Informationen zum Gasthaus von Breiteben?
Ja, das Buch widmet dem Gasthaus von Breiteben im 20. Jahrhundert ein eigenes Kapitel und beleuchtet dessen Bedeutung für die Region.
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- Dr. Veit Pamer (Author), 2013, Breiteben. Suche nach den historischen Wurzeln der Heimat, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215286