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Zum Problem hörbarer Differenzen einer Ambient-Mikrofonierung mit einem aus der gleichen Installation gewonnenen Faltungshall

Title: Zum Problem hörbarer Differenzen einer Ambient-Mikrofonierung mit einem aus der gleichen Installation gewonnenen Faltungshall

Diploma Thesis , 2011 , 37 Pages , Grade: 94%

Autor:in: Noureddine Abbassi (Author)

Audio Engineering
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Summary Excerpt Details

Der Faltungshall. Eine Revolution in der digitalen Audiowelt oder doch eher zufällige Logarithmen? In dieser Arbeit werden Impulsantworten mithilfe Dodekaedronischen Lautsprechern und Dirac Stössen erstellt und mit dem trocken aufgenommenen Signal gefaltet. Durch die mithilfe von Audio-Sequenzern werden nun die gefaltenen Signale mit dem natürlichen Hall auf technischer und musikalischer Ebene verglichen. Gehen wir der Frage: "Wie real ist es wirklich?" auf den Grund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Wort Definitionen

1. Einleitung

1.1. Vorwort

1.2. Geschichte des Faltungshalls

1.3. Altiverb 6

2. Aufzeichnung und Einbindung einer Impulsantwort

2.1. Die akustische Umgebung und Halldefinition

2.2. Das Impulssignal

2.2.1. Der Pistolenschuss

2.2.2. Der Sinus-Sweep

2.2.3. Anmerkungen bezüglich trockener Signaleinbindung in Altiverb 6

2.3. Die Mikrofonierung

2.3.1. Das Mikrofon und dessen Eigenschaften

2.3.2. Steromikrofonierung

2.4. Impulspositionen, Mikrofonpositionen und Abstände

2.4.1. Impulsposition/Mikrofonposition mit Monoimpulsen

2.4.2. Impulsposition/Mikrofonposition mit Stereoimpulsen

2.4.3. Impuls/Mikrofonposition für die Aufzeichnung trockener Signale

2.5. Technische Angaben

2.6. Einbindung in Altiverb 6

3. Die Untersuchung

3.1. Der technische Unterschied bei der Trockenaufnahme zwischen der Schreckschusspistole und dem Sinus-Sweep

3.2. Differenzen zwischen Altiverb 6 und dem natürlichen Hall

3.2.1. One In/Two Out mit Cariosds

3.2.2. Two In/Two Out mit Omni Directionals

3.3. Faltungsprozess und Differenzen realer Mikrofon-/Impulsabständen gegenüber Pre Delay Lösung in Altiverb 6

4. Abschliessende Betrachtung

4.1. Fazit

4.2. Eigene Meinung

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die methodische Aufnahme von Impulsantworten (IR) und deren Einbindung in Faltungshall-Software (Altiverb 6), um die akustischen Unterschiede zwischen einer natürlichen Raumaufnahme und einer algorithmisch erzeugten Hallsimulation zu analysieren.

  • Vergleich verschiedener Anregungssignale (Pistolenschuss vs. Sinus-Sweep)
  • Optimierung von Mikrofonierungstechniken (z.B. ORTF, AB) für Impulsantworten
  • Technische Einbindung und Prozessierung von Audiodaten in Altiverb 6
  • Analyse der Klangqualität und spektraler Differenzen mittels Wasserfalldiagrammen

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Das Mikrofon und dessen Eigenschaften

Grundsätzlich gilt: Je höher die Qualität der gewählten Mikrofone, desto höher die Qualität der Impulsantworten. Desweiteren ist es so, dass der möglichst lineare Frequenzgang der Mikrofone ein ebenso natürlicheren Hall als Aufnahme bietet. Hierbei werden oft die Neumann KM140 benutzt, die jedoch durch ihr Alter eher selten geworden sind. Die gewählten Mikrofone für die Messungen dieser Arbeit sind jedoch die neueren Kleinkondensatoren Neumann KM184/185, welche einen ähnlichen Frequenzgang vorweisen wie ihr Vorgänger. Eine Tiefenabsenkung durch den Durchmesser von weniger als 1“ ist bei einem Kleinkondensator Mikrofon gegeben. Die Höhenanhebungen sollten den Zweck erfüllen, bei schnell aufeinanderfolgenden Schwingungen die Impulstreue zu bewahren. Dies ist sehr subjektiv und ist raum-, respektive reflexionsabhängig und ist somit weit weniger drastisch bei Systemantworten welche durch einen kurzen Impuls getätigt werden.

Wichtig bei der Auswahl der Mikrofone, ist die Linearität in den hohen Mitten, sowie den tiefen Höhen, da der Grundton der meisten zu verhallenden Instrumenten sich in diesen Frequenzen befinden. Bei längeren Distanzen der Mikrofone zur Signalquelle, werden Frequenzen ab 5kHz durch das relativ Absorptionsstarke Medium Luft belanglos oder können via Softwareinternen Equalizern digital leicht entzerrt werden. Die Mikrofone, insbesondere den Frequenzgang zu kennen, ist beim Einsatz von einem Faltungshall von grosser Wichtigkeit, sobald es darum geht, tiefe oder hohe Klänge zu verhallen und digital somit einen natürlichen Hallklang zu erreichen. Durch zu starkes Eingreifen mit digitalen Equalizern kann man durchaus die Grenzen der Mikrofonierung überschreiten und erhält einen wiederum eher algorithmischen „natürlichen“ Halleffekt. Zu beachten ist ebenfalls das Kapsel mit Richtcharakteristik Niere bei Frequenzen ab 8kHz supernierenförmig werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstandes, der Relevanz der Impulsaufnahme und der Problemstellung hinsichtlich der Vergleichbarkeit von natürlichem Hall und Faltungshall.

2. Aufzeichnung und Einbindung einer Impulsantwort: Detaillierte Darstellung der Hardware-Anforderungen, der Wahl des Impulssignals (Pistole vs. Sweep) sowie der verschiedenen Mikrofonierungstechniken zur Erstellung von Impulsantworten.

3. Die Untersuchung: Praktische Durchführung von Messungen, Vergleich der Frequenzgänge zwischen Pistolenschuss und Sweep sowie Analyse der Ergebnisse in Altiverb 6.

4. Abschliessende Betrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und persönliche Reflexion des Autors über den Prozess der Erstellung von eigenen Impulsantworten.

Schlüsselwörter

Impulsantwort, Faltungshall, Altiverb 6, Mikrofonierung, Raumakustik, Sinus-Sweep, Pistolenschuss, Signalverarbeitung, Deconvolution, Frequenzgang, Wasserfalldiagramm, ORTF, AB-Stereofonie, Hallsimulation, Akustische Messung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der technischen Erstellung und Anwendung von Impulsantworten für Faltungshall-Programme wie Altiverb 6, um natürliche Räume akustisch präzise abzubilden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wahl der Anregungssignale, den Mikrofonierungstechniken (z.B. ORTF) und dem Prozess der Signal-Deconvolution zur korrekten Software-Einbindung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die hörbaren und technischen Unterschiede zwischen einer Aufnahme mit einer Schreckschusspistole und einem Sinus-Sweep in einem Konzertraum zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt empirische Messungen durch, bei denen in einer Schulaula Impulsantworten mittels verschiedener Verfahren aufgenommen und anschließend in Altiverb 6 analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Akustik, die Wahl des Aufnahme-Equipments und die genaue Dokumentation des Faltungsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Impulsantwort, Faltungshall, Mikrofonierung, Sinus-Sweep und Signalverarbeitung.

Warum wird zwischen "Pistolenschuss" und "Sinus-Sweep" unterschieden?

Der Pistolenschuss liefert zwar einen Impuls, verliert aber über Distanz an hohen Frequenzen, während der Sinus-Sweep ein kontrolliertes, frequenzlineares Signal zur Faltungsberechnung bietet.

Welchen Einfluss hat die Mikrofonierung auf das Resultat?

Die Mikrofonierung (wie ORTF oder AB) bestimmt maßgeblich den Raumeindruck, die Lokalisation und die Phaseneigenschaften der späteren Hall-Simulation.

Ist das Ergebnis der Faltung mit Altiverb 6 identisch mit dem natürlichen Hall?

Obwohl moderne Faltungshall-Algorithmen sehr nahe an das Original heranreichen, bleiben technische Unterschiede in der spektralen Ausklingzeit und der Detailtiefe bei hohen Frequenzen bestehen.

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Details

Title
Zum Problem hörbarer Differenzen einer Ambient-Mikrofonierung mit einem aus der gleichen Installation gewonnenen Faltungshall
College
SAE Institute Zurich
Course
Tontechnik Audiotechnik
Grade
94%
Author
Noureddine Abbassi (Author)
Publication Year
2011
Pages
37
Catalog Number
V215428
ISBN (eBook)
9783656446798
ISBN (Book)
9783656447283
Language
German
Tags
problem differenzen ambient-mikrofonierung installation faltungshall
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Noureddine Abbassi (Author), 2011, Zum Problem hörbarer Differenzen einer Ambient-Mikrofonierung mit einem aus der gleichen Installation gewonnenen Faltungshall, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215428
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