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Die Jugendsportbeteiligung in Westdeutschland (am Beispiel Nordrheinwestfalen)

Titel: Die Jugendsportbeteiligung in Westdeutschland (am Beispiel Nordrheinwestfalen)

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 14 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Stephan Hintze (Autor:in)

Sport - Sportsoziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1 Einleitung

Sport steht in Umfragen unter deutschen Jugendlichen meist an einer der ersten Stellen, wenn man sie danach befragt, wie sie ihre Freizeit neben Schule, Ausbildung oder Beruf verbringen. In der folgenden Arbeit soll auf das persönliche Sportengagement der Jugendlichen eingegangen werden. Diese Betrachtung bezieht sich allerdings nicht auf das gesamte Deutschland, sondern ausschließlich auf den westlichen Teil, namentlich „die alten Bundesländer“; und hier wiederum soll das Beispiel Nordrhein- Westfalen1 als Mittelpunkt betrachtet werden. Vergleichsdaten der östlichen Bundesländer2 sollen lediglich als Unterstützung der empirischen Daten aus NRW dienen. Des Weiteren sollen die sozialen Abhängigkeiten der sportlich engagierten Jugendlichen in Bezug auf ihre Sportpartner und die bevorzugten Orte der sportlichen Aktivitäten in Augenschein genommen werden. Abgeleitet daraus wird als Abschluss der theoretischen Betrachtung noch ein kurzer Blick auf den Jugendsport in Sportvereinen und dem Engagement der Jugendlichen in ihnen geworfen, da in Deutschland die Vereine eine hervorragende Bedeutung für die Jugendlichen im Sport haben. Es gib t keine andere Organisationsform, die eine so starke Bindungskraft besitzt, wie es etwa ein Sportverein schaffen kann.

Die Daten, die in der Arbeit verwendet werden sollen, beziehen sich auf die Erhebung des Jugendwerks der Deutschen Shell Studie (Deutsche Shell, 2000, 2002).

2 Stellenwert des Sports in der Freizeitgestaltung Jugendlicher in Westdeutschland

Die Gestaltung der Freizeit von Jugendlichen kann auf sehr unterschiedliche Weise erfolgen. Dennoch wurde immer davon ausgegangen, dass der Sport einen extrem hohen Stellenwert in dieser Freizeitgestaltung einnimmt. In dem folgenden Abschnitt soll dieser Punkt auf der Grundlage empirischer Daten (vgl. Brettschneider & Bräutigam, 1990, S. 39; Deutsche Shell, 2002, S. 78; Tietjens, 2001, S. 118) der Deutschen Shell näher betrachtet werden. Da es eine unterschiedlich starke Gewichtung der Freizeitaktivitäten unter Jugendlichen gibt, wurde diese in den Erhebungen der Daten berücksichtigt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Häufigkeit der Ausübung der einzelnen Freizeitaktivitäten, um die subjektive Gewichtung zu erfassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stellenwert des Sports in der Freizeitgestaltung Jugendlicher in Westdeutschland

3 Soziale Abhängigkeiten der sportlichen Beteiligung Jugendlicher in Westdeutschland

3.1 Wahl des Sportpartners

3.2 Wahl der Orte des Sporttreibens

4 NRW- Jugend in Sportvereinen

5 Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Sportengagement von Jugendlichen in Westdeutschland, wobei Nordrhein-Westfalen als zentrales Fallbeispiel dient. Ziel ist es, die sozialen Abhängigkeiten bei der Wahl von Sportpartnern und Sportorten zu analysieren sowie die Rolle und Integrationskraft von Sportvereinen kritisch zu beleuchten.

  • Empirische Analyse des Stellenwerts von Sport in der Freizeit.
  • Einfluss sozialer Faktoren auf die Wahl des Sportpartners und des Ortes.
  • Evaluation der Jugendarbeit in Sportvereinen anhand von Längsschnittstudien.
  • Untersuchung motorischer Leistungen und psychosozialer Aspekte bei Vereinsjugendlichen.
  • Diskussion über Anpassungsnotwendigkeiten der Sportvereine an aktuelle Jugendtrends.

Auszug aus dem Buch

3.1 Wahl des Sportpartners

Betreibt der Jugendliche Sport? Ja!

Diese Frage ist weitestgehend geklärt. Ein wichtiger Punkt der Fragestellung ist aber auch, mit wem der Jugendliche Sport treibt, ob nun die Eltern, die Geschwister, ein Partner des gleichen Geschlechts/ des anderen Geschlechts, des Freundeskreises oder allein? Die Abbildung 2 zeigt die Verteilung der personellen Konstellationen zum Sporttreiben Jugendlicher nach der Studie 1995 (vgl. Tietjens, 2001, S. 126). Es wurde nachgefragt, mit wem die Jugendlichen mindestens einmal die Woche regelmäßig Sport machen. Es ist aber wichtig zu wissen, um die Daten angemessen interpretieren zu können, dass Mehrfachnennungen nicht ausgeschlossen waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Forschungsfeld und die Konzentration auf das Beispiel Nordrhein-Westfalen zur Untersuchung des Sportengagements Jugendlicher.

2 Stellenwert des Sports in der Freizeitgestaltung Jugendlicher in Westdeutschland: Analyse der Bedeutung von Sport als Freizeitaktivität und dessen Gewichtung im Vergleich zu anderen Beschäftigungen wie Musik oder Medienkonsum.

3 Soziale Abhängigkeiten der sportlichen Beteiligung Jugendlicher in Westdeutschland: Untersuchung der Einflüsse sozialer Umfelder auf das Sportverhalten, unterteilt in die Wahl der Sportpartner und der bevorzugten Orte.

4 NRW- Jugend in Sportvereinen: Auswertung von Längsschnittstudien zur Effektivität der Jugendarbeit in Vereinen, insbesondere hinsichtlich motorischer Entwicklung und psychosozialer Auswirkungen.

5 Resümee: Synthese der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass Sportvereine ihre Angebote stärker an moderne Jugendinteressen anpassen müssen, um ihre Bindungskraft zu erhalten.

Schlüsselwörter

Jugendsport, Westdeutschland, Nordrhein-Westfalen, Sportverein, Freizeitgestaltung, Sportengagement, soziale Abhängigkeiten, Peer-Group, motorische Entwicklung, Jugendarbeit, Integrationskraft, psychosoziale Gesundheit, Sportpartner, Sportorte, Jugendstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Sportengagement von Jugendlichen in den alten Bundesländern am Beispiel von Nordrhein-Westfalen und untersucht dabei den Einfluss sozialer Faktoren sowie die Rolle des Vereinssports.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Freizeitgestaltung, der sozialen Abhängigkeit bei der Wahl von Sportpartnern und -orten sowie der Evaluation der Jugendarbeit innerhalb von Sportvereinen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, wie Jugendliche Sport in ihre Freizeit integrieren, von wem sie sich dabei beeinflussen lassen und inwieweit Sportvereine den Erwartungen an eine förderliche Jugendarbeit gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Untersuchung basiert auf der Sekundäranalyse empirischer Daten, insbesondere der Shell-Jugendstudien sowie spezifischer Längsschnittstudien zur Jugendarbeit in NRW-Sportvereinen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Sportengagement im Alter, die Wahl von Sportpartnern (Peer-Groups vs. Familie) und Sportorten sowie die Auswirkungen von Vereinssport auf die motorische und psychosoziale Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Jugendsport, Sportverein, Freizeitgestaltung, soziale Abhängigkeiten und Jugendengagement.

Welche Rolle spielt der "soziale Nahraum" bei der Sportwahl?

Der soziale Nahraum sowie die Peer-Group sind entscheidende Faktoren; während Sportvereine eine hohe Bindungskraft besitzen, bevorzugen viele Jugendliche, insbesondere Mädchen, Sport in informellen Settings ohne feste Bindung.

Warum ist eine Anpassung der Sportvereine laut Autor notwendig?

Da sich die Interessen der Jugendlichen wandeln, droht bei Stagnation ein Rückgang der Sportbegeisterung; Vereine müssen sich daher stärker für Trends und die spezifischen Bedürfnisse weiblicher Jugendlicher öffnen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Jugendsportbeteiligung in Westdeutschland (am Beispiel Nordrheinwestfalen)
Hochschule
Universität Potsdam  (Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Hauptseminar Sportsoziologie
Note
sehr gut
Autor
Stephan Hintze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
14
Katalognummer
V21557
ISBN (eBook)
9783638251426
ISBN (Buch)
9783640491605
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendsportbeteiligung Westdeutschland Beispiel Nordrheinwestfalen) Hauptseminar Sportsoziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Hintze (Autor:in), 2004, Die Jugendsportbeteiligung in Westdeutschland (am Beispiel Nordrheinwestfalen), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21557
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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