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Das Proletariat, ein besonderer Stand

Eine Auseinandersetzung mit 'Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung' (Karl Marx)

Titel: Das Proletariat, ein besonderer Stand

Essay , 2013 , 6 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Taube Wild (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Der Mensch, das ist die Welt des Menschen..“ (Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, Werke Band 1, S.378). Der Mensch ist er selbst. Er selbst bestimmt sein Wesen, sein Leben und seine Umwelt. Er wird nicht gelenkt oder beeinflusst von einer höheren Macht. Die Religion ist sein Werk. Ein Werk das er schuf um sich die Welt zu erklären, seine Handlungsweisen zu rechtfertigen und zu sanktionieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Kritik der Religion als Basis der Kritik

3. Das Proletariat – eine Klasse mit radikalen Ketten

4. Die Rolle der Philosophie und die Symbiose mit dem Proletariat

5. Fazit und aktueller Bezug

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit Karl Marx' Text „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“ auseinander, um aufzuzeigen, wie Marx durch die Entlarvung gesellschaftlicher Illusionen – insbesondere der Religion – und die Identifikation des Proletariats als revolutionäres Subjekt eine theoretische Grundlage für die menschliche Emanzipation schafft.

  • Die Analyse von Religion als gesellschaftlichem Instrument zur Unterdrückung.
  • Die Rolle der Industrialisierung bei der Entstehung des Proletariats.
  • Die Entfremdung des Menschen durch prekäre Arbeitsbedingungen.
  • Das dialektische Verhältnis zwischen Philosophie und politischer Praxis.
  • Der notwendige Weg zur Emanzipation des Individuums aus einer klassengeprägten Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

Das Proletariat – eine Klasse mit radikalen Ketten

Marx Antwort auf diese Frage, liegt „[..] in der Bildung einer Klasse mit radikalen Ketten [..], welche keine Klasse der bürgerlichen Gesellschaft ist.“ (Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, Werke Band 1, S.390)

Es ist die Sprache vom Proletariat. Das Proletariat, das im Sinne Marx' aus der aufkommenden Industrialisierung hervor ging, definierte sich dadurch das die Menschen dieser Klasse ihr Leben dadurch bestritten, indem sie ihre Arbeitskraft verkauften. Proletarier arbeiteten in den aufkommenden Industriewerken. Die Industrialisierung kam in Deutschland, im Vergleich mit bspw. England (1780), doch recht langsam voran. Die Gründe dafür lagen u.a. in der Zerteilung des Reiches in viele kleine Staaten, was wiederum Zollschranken und unterschiedliche Währung zur Folge hatte. Die Zölle zwischen den einzelnen Staaten erschwerten hierbei sowohl den innerdeutschen als auch den Handel außerhalb Deutschlands. Mit der Einführung des deutschen Zollvereins, konnte sich der Handel erholen und verbreiten. Mit dem Ausbau der Eisenbahn um 1840 kam die Industrialisierung in Deutschland dann richtig an. Mit ihr wurde das soziale Gefälle in Deutschland zugespitzt. Die Fabrikbesitzer versuchten unter dem Druck der anderen Industrienationen und dem innerdeutschen Konkurrenzkampf selbst, ihren Rückstand damit zu kompensieren, indem sie dem Motto verfielen: 'Größtmögliches Kapital – bei kleinstmöglichem Einsatz erzielen'. Über die daraus resultierenden unmenschlichen Arbeitsbedingungen schaute die Politik hinweg. Und der Proletarier, der allgemein abhängig davon war, das seine Arbeitskraft gekauft wurde, weil er nur so seinen sein Lebensunterhalt finanzieren konnte, fügte sich den Arbeitsbedingungen, die von ihm gefordert wurden. Eine Entfremdung der Arbeiterklasse von sich selbst und seiner Tätigkeit war die Folge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Kontext des Proseminars und das gewählte Primärwerk von Karl Marx vor.

2. Die Kritik der Religion als Basis der Kritik: Dieses Kapitel erläutert Marx' religionsphilosophische Position, in der die Religion als Instrument der Unterdrückung und als Schleier für politische Mächte entlarvt wird.

3. Das Proletariat – eine Klasse mit radikalen Ketten: Hier wird die historische Genese des Proletariats im Zuge der deutschen Industrialisierung und dessen prekäre Lebenssituation analysiert.

4. Die Rolle der Philosophie und die Symbiose mit dem Proletariat: Das Kapitel beschreibt, wie die Philosophie das theoretische Bewusstsein liefert, welches das Proletariat zur tatsächlichen Emanzipation benötigt.

5. Fazit und aktueller Bezug: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Frage aufgeworfen, inwieweit Marx' Forderungen nach Emanzipation in der heutigen, kapitalgeprägten Gesellschaft relevant bleiben.

Schlüsselwörter

Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Proletariat, Emanzipation, Entfremdung, Religion, Industrialisierung, Klassengesellschaft, Philosophie, Revolution, Deutschland, Kapital, Arbeitsbedingungen, Staat, Unterdrückung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Karl Marx' Schrift „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“ und analysiert dessen Konzept der menschlichen Emanzipation sowie die Rolle des Proletariats.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Religionskritik, die Auswirkungen der Industrialisierung, die Entfremdung der Arbeiterschaft und die notwendige politische Revolution in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Marx durch die Verbindung von theoretischer Philosophie und der realen materiellen Lage des Proletariats den Weg zur Befreiung aus unterdrückenden Verhältnissen skizziert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine hermeneutisch-analytische Methode, um Marx' Texte im Kontext des 19. Jahrhunderts zu interpretieren und auf ihre philosophische sowie gesellschaftliche Bedeutung zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird analysiert, warum die Religion als Illusion betrachtet wird, wie sich das Proletariat als spezifische Klasse herausbildete und warum eine Symbiose zwischen Philosophie und Proletariat für den gesellschaftlichen Fortschritt notwendig ist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Emanzipation, Proletariat, Entfremdung, Marx, Religionskritik und Revolution beschreiben.

Inwiefern unterscheidet sich Marx in diesem Text von Hegel?

Während Marx zwar die dialektische Methode von Hegel übernimmt, positioniert er sich im Gegensatz zu diesem radikal gegen die Religion, die er als reines Instrument der gesellschaftlichen Konservierung betrachtet.

Warum sieht Marx ausgerechnet im Proletariat das Potenzial für eine Revolution?

Marx identifiziert das Proletariat als „Klasse mit radikalen Ketten“, da es durch die Industrialisierung vollständig von seinen ursprünglichen Lebensgrundlagen entfremdet wurde und daher ein objektives Interesse an der Aufhebung der bestehenden Unterdrückungsverhältnisse hat.

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Details

Titel
Das Proletariat, ein besonderer Stand
Untertitel
Eine Auseinandersetzung mit 'Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung' (Karl Marx)
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Philosophiegeschichte)
Veranstaltung
Die historischen Anfänge der marxistischen Philosophie
Note
3,0
Autor
Taube Wild (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V215605
ISBN (eBook)
9783656440840
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karl Marx Hegelsche Rechtsphilosophie marxistische Philosophie historischen Anfänge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Taube Wild (Autor:in), 2013, Das Proletariat, ein besonderer Stand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215605
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