Westintegration und Wiedervereinigung. Die Deutschlandpolitik Konrad Adenauers (1949-1955)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
35 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellenlage und Forschungsstand
2.1 Quellenlage
2.2 Forschungskontroverse

3. Weltanschauung und politische Grundannahmen

4. Politisch - Historischer Kontext

5. Adenauers Konzeption der Westintegration und Wiedervereinigung

6. Westintegration 1949 - 1955

7. Wiedervereinigungspolitik 1949 - 1955

8. Beurteilung Adenauerscher Politik

9. Schluss

10. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

„In den Krisen kulminiert in den großen Individuen zusammen das Bestehende und das Neue“. [1] Die Krise Deutschlands in den Jahren 1949 bis 1955 steht deutlich vor Augen. Ausgehend von Deutschland ist der Krieg nach Deutschland zurückgekehrt. Die Hinterlassenschaften des Krieges: totale Niederlage, Verlust der Ostgebiete, Flucht und Vertreibung, Aufteilung in Besatzungsmächte und ab 1949 die Konstituierung zweier deutscher Staaten, das sind die innerdeutschen kontextualen Eckpunkte. Daneben, einen größeren Rahmen umspannend, die zunehmende Konfrontation zwischen Ost und West, der sich abzeichnende Kalte Krieg und die damit einhergehende Blockbildung und das geteilte Deutschland in der Mitte zwischen diesen sich antagonistisch gegenüberstehenden Systemen.

Konrad Adenauer (1876-1967) war die prägende Figur der Nachkriegszeit in den Jahren 1949-1963 und nicht umsonst trägt diese Periode (west-)deutscher Geschichte den zutreffenden Titel ‚Ära Adenauer‘. In ihm, wie vielleicht in sonst keinem der damals in der Verantwortung stehenden Politikern, kommen das Bestehende und das Neue zusammen. Das Festhalten an einem stabilen, souveränen und einigen Deutschland auf der einen steht die neue, fast revolutionär zu nennende, unbedingte Integration Deutschlands in Europa und der westlichen Staatengemeinschaft auf der anderen Seite gegenüber. Beide Ziele verfocht er mit einer Verve, die für einen Mann im Pensionsalter zumindest überrascht.

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Politik Adenauers hinsichtlich der Westintegration und der Deutschen Frage in den Jahren 1949 bis 1955 zu untersuchen. Dabei wird von folgender Leitfrage ausgegangen:

Welche Konzeptionen hatte Konrad Adenauer hinsichtlich Westintegration und Wiedervereinigung und wie setzte er diese im Kontext des Kalten Krieges um?

Die Beantwortung erfolgt schrittweise nach folgendem Schema: nach der Forschungskontroverse und der Quellenlage werden zunächst die weltanschaulichen und politischen Grundannahmen Adenauers als Basis der Konzeptionen konkretisiert. Die Darstellung der kontextuellen Bedingungen, die die Möglichkeiten und Grenzen westdeutscher Politik aufzeigen, stellt das nächste Themenfeld dar. Dem folgen die Entwürfe hinsichtlich Westintegration und Wiedervereinigung. Im Anschluss werden die politischen Aktivitäten, die der Umsetzung der Konzeptionen dienen, untersucht. Ein Resümee schließt die Arbeit ab. Das Vorgehen lässt sich als genetisch-chronologisch bezeichnen, ohne dabei jedoch den gesamten diplomatischen Prozess wiederzugeben. Schlaglichtartig werden die wichtigsten Stationen der Westbindung und Wiedervereinigungspolitik analysiert. Auf die innerparteilichen, zum Beispiel mit Jakob Kaiser und die innenpolitischen Auseinandersetzungen, genannt sei der SPD-Opponent Kurt Schumacher, kann nicht eingegangen werden, der Hauptakzent liegt auf der außenpolitischen Tätigkeit Konrad Adenauers. Die These, die sich aus der Leitfrage und der durchgeführten Untersuchung ergibt, lautet folgendermaßen:

Für Adenauer hatte die Westintegration und Souveränität des westdeutschen Teilstaates absolute Priorität, die Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands wurde diesem Ziel untergeordnet.

Ein methodisches Problem ergab sich aus dem unterschiedlich hohen ‚Gewicht‘ der vorhandenen Quellen. Während sich die politischen Aktivitäten Adenauers hinsichtlich Westintegration und Souveränität in vielfältigen völkerrechtlich bindenden Verträgen und Vereinbarungen niederschlugen, gilt dies nicht für die Wiedervereinigungspolitik. Bis auf die Zugeständnisse der Westalliierten, die deutsche Frage offenzuhalten und nicht über Deutschland hinweg zu entscheiden (siehe Kapitel 7), konnten aufgrund der unüberbrückbaren Interessengegensätze von USA und UDSSR keine weitreichenden Fortschritte erzielt werden. Dies führt dazu, dass bei der Analyse der Adenauerschen Wiedervereinigungspolitik fast nur auf seine offiziellen und inoffiziellen Äußerungen zurückgegriffen werden kann.

2. Quellenlage/Forschungskontroverse

2.1 Quellenlage

Die Quellenlage für den zu behandelnden Zeitraum ist als äußerst günstig einzustufen. Den gesamten Fundus hier anzugeben würde den Rahmen sprengen. Hingewiesen sei deshalb auf einige wichtige Aktenpublikationen und anderweitige Quellen, die sich mit der Deutschlandpolitik Konrad Adenauers beschäftigen. Neben den „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ sind insbesondere die „Dokumente zur Deutschlandpolitik“ hervorzuheben. Nach Ende der Sperrfrist sind auch auswärtige Akten wie die von Großbritannien und den USA zugänglich. Daneben existieren verschiedene Dokumentationen und Editionen wie die Zusammenstellung der Briefe Adenauers, seiner bekannten ‚Teegespräche‘ und den Kabinettsprotokollen. Wichtig sind auch die ‚Erinnerungen‘ Konrad Adenauers, deren Wert für die historische Forschung bestätigt wurde.[2] Die Memoiren und Autobiografien verschiedenster Protagonisten sind ebenfalls in reichhaltiger Fülle existent.[3]

2.2 Forschungskontroverse

Die wissenschaftliche Literatur zu dem Themenkomplex Konrad Adenauer und Deutsche Frage ist ebenfalls äußerst umfangreich.[4] Für die Arbeit ist insbesondere die Forschungskontroverse zu Adenauers Westintegration und Wiedervereinigungspolitik von Interesse. Während „ Adenauers Politik gegenüber dem Westen […] viel positive Resonanz in der Forschung hervorgerufen “ hat, „ ist seine Ost- und Deutschlandpolitik immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik geraten.[5] Daher wird dieser Strang der wissenschaftlichen Debatten um Adenauer hier genauer beleuchtet. Die Kontroverse um die Frage der Wiedervereinigung wurde teils mit überraschender Polemik geführt. Grosso modo lassen sich zwei Lager unterteilen. Auf der einen Seite stehen die Befürworter der Wiedervereinigungspolitik. So behauptet etwa Hans-Peter Schwarz, dass das „ Maximalkonzept einer Wiedervereinigung […] empirisch verifiziert worden “ sei.[6] Adenauer habe durch seine Politik der Westintegration erst die Grundlagen für die spätere Wiedervereinigung gelegt und diese „ ist ungefähr so erfolgt, wie Adenauer sie sich gedacht und gewünscht hatte.[7] Ähnlich argumentiert Rudolf Morsey indem er darauf insistiert, dass der beharrliche Weg Adenauers genau die drei Ziele zu erreichen vermochte, die anvisiert waren: Freiheit, Frieden, Einheit und der Adenauer als den „ Realist als Visionär “ bezeichnete.[8] Der „ Realist par ecxellence[9] hatte der Westbindung Vorrang gegeben und so, nach Hans Buchheim, der Wiedervereinigung erst eine tragfähige Basis garantiert, indem er bei den Westalliierten Vertrauen schuf und sie verpflichtete, sich um die Belange Gesamtdeutschlands zu bemühen und die deutsche Frage so offenzuhalten, dass spätere Entwicklungen hin zu einem wiedervereinigtem Deutschland möglich seien.[10] In summa hat Adenauer laut ‚Pro-Lager‘ eine konsequente und stringente Wiedervereinigungspolitik betrieben, die von der Westintegration ausgehend, eine spätere Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten nicht nur möglich machte, sondern beförderte.

Die Antagonisten der Contra-Seite negieren die Tragfähigkeit des von Adenauer proklamierten Wiedervereinigungskonzepts und kommen zum Teil aufgrund ihrer Forschungen sogar zu dem Ergebnis, dass Adenauer gar keine Wiedervereinigung angestrebt habe. So argumentiert Josef Foschepoth, der Kanzler habe die Wiedervereinigung nur unter dem Gesichtspunkt der „ Bedrohung seines Westkonzepts “ betrachtet und nicht „ als ein operatives Ziel seiner Außen- und Deutschlandpolitik.[11] Er wirft Adenauer sogar Zynismus vor, indem er ihn die Wiedervereinigung auf der einen Seite proklamierte, auf der anderen Seite „ alles tat, um sie zu verhindern.[12] Ähnlich folgert Klaus Erdmenger, indem er dem Regierungschef vorwirft, dass „ es niemals eine […] Wiedervereinigungspolitik, sondern lediglich eine Wiedervereinigungsideologie bzw. -rhetorik gegeben hat.[13] Der Publizist Wilhelm von Sternburg kommt zum gleichen Ergebnis und spricht Adenauer ab, überhaupt an einer Wiedervereinigung interessiert gewesen zu sein.[14] Wilfried Loth spricht Adenauer nicht den Willen zur Wiedervereinigung ab, wohl aber seiner Politik die Möglichkeit, diese zu erreichen. Diese sei gescheitert, „ weil das Maximalziel außerhalb realer Möglichkeiten lag [und die Politik] sehr rasch auf das Nichts zusteuerte.[15] Rolf Steininger gibt ebenfalls Adenauers Politik die Schuld daran, dass die Frage der Einheit für lange Zeit nicht lösbar war und er den leichten Weg der einseitigen Westbindung beschritt, anstelle nach beiden Seiten, Ost wie West, offen zu sein für mögliche Annäherungen in der Deutschen Frage.[16] Ludolf Herbst machte schließlich Adenauer den Vorwurf durch seine Politik „ einen Teil der Nation - der deutschen Schicksalsgemeinschaft - einfach im Stich gelassen zu haben, nicht einmal den ernsten Versuch unternommen zu haben, sie vor dem Schicksal erneuter Tyrannei zu bewahren.[17]

Die Kernpunkte der Kritik sind Adenauers propagierte ‚Politik der Stärke‘, die einseitige Westbindung unter Vernachlässigung der diplomatischen Initiative gen Osten und der fehlende Wille, eine Wiedervereinigung ernsthaft anzustreben.

Inwiefern den Befürwortern oder Kritikern zuzustimmen ist, ergibt sich im weiteren Verlauf der Analyse.

3. Weltanschauung und politische Grundannahmen

Die Basis für die im Kapitel 4 dargestellten Konzeptionen hinsichtlich Westintegration und Wiedervereinigung bilden die weltanschaulichen und politischen Grundüberzeugungen Adenauers. Hier seien einige konstitutive Elemente genannt.

Ob Adenauer vom Kölner Dom als Zentrum deutscher und europäischer Politik dachte, sei dahingestellt.[18] Dass jedoch das Adenauersche Denken und der geistige Horizont vom rheinischen Katholizismus mit seiner traditionell ausgeprägten Westbindung bestimmt wurde, kann als Faktum angenommen werden.[19] Für Adenauer stand die „ westliche Kultur […] in der Kontinuität des Erbes der Antike und des Erbes des Christentums.[20] Daraus ergab sich der absolute Primat der Freiheit des Menschen gegenüber allen anderen Ansprüchen der Politik. In Verbindung mit christlichen Werten sorgte die Freiheit für einen Humanismus in der Gesellschaft und Politik, der den einzelnen Menschen in seiner Würde immer als Hauptziel betrachtete.[21] In diesem Zusammenhang versteht sich auch sein Bild von Demokratie, welches er am 24. März 1946 in einer Grundsatzrede darlegt: „ Demokratie ist mehr als parlamentarische Regierungsform; sie ist eine Weltanschauung, die ebenfalls wurzelt in der Auffassung von der Würde, dem Werte und den unveräußerlichen Rechten eines jeden einzelnen Menschen, die das Christentum entwickelt hat.“[22] Diesem ‚westlichen‘ Demokratieverständnis stellt er den ‚Materialismus‘ des Ostens gegenüber. Dieser habe „ den Staat zum Götzen gemacht und auf den Altar erhoben; die Einzelperson, ihre Würde und ihren Wert hatte es diesem Götzen geopfert.“[23] Der Materialismus, den er insbesondere in Preußen sah, habe letztlich zu den Verbrechen und Kriegen geführt, die die Deutschen im 20. Jahrhundert entfesselten und der Nationalismus sei „ nichts anderes als eine bis ins Verbrecherische hinein vorgetriebene Konsequenz der sich aus der materialistischen Weltanschauung ergebenden Anbetung der Macht und Mißachtung, ja Verachtung des Wertes des Einzelmenschen.“[24] In eine Reihe mit dem Nationalsozialismus stellte er den Kommunismus in der Sowjetunion. Beide seien Ergebnisse eines materialistischen Denkens und nun drohe „ [von] Osten her […] die atheistische, kommunistische Diktatur. Wir sahen am Beispiel der Sowjetunion, daß eine Linksdiktatur mindestens so gefährlich war wie eine Rechtsdiktatur.[25] Überhaupt ist ein ausgeprägter Antikommunismus als permanentes Element Adenauerscher Denkart zu beobachten. Die Verbindung von kommunistischer Ideologie der Sowjetunion und expansionistischem Machtstreben des zaristischen Panslawismus machte für Konrad Adenauer die Gefährlichkeit von „ Sowjet-Rußland “ aus. So sei die Politik der Sowjetunion „ die Fortsetzung der alten, wohlbekannten panslawistischen Expansionspolitik, die durch den Bolschewismus selbst einen starken Auftrieb erfahren habe.“[26] Und „ Rußland im engeren Sinne war immer von einem ständigen Expansionsdrang beherrscht. Dieser erhielt in den letzten zwei Jahrhunderten durch den Panslawismus und seit der Revolution von 1917 durch den Kommunismus

Hilfe und Unterstützung.[27] Der Antikommunismus ist ein in der Ära Adenauer von ihm selbst oft gebrauchter Topos, der sich in vielen seiner Äußerungen wiederfindet. So wird auch in den Gesprächen mit den Hohen Kommissaren die Gefahr, dass Westdeutschland und in Folge Westeuropa unter die Herrschaft der Sowjetunion geraten könne, sehr pointiert beschworen.[28] Eine prägnante Gegenüberstellung von West und Ost bietet Adenauer selbst: „ in Sowjet-Rußland: Vermassung und Beherrschung der Massen, rücksichtslose Ausbeutung […] , Sklaverei, Konzentrationslager, Verfolgung des Christentums. In den Vereinigten Staaten: Freiheit, Würde und Schutz der Einzelperson, Schutz auch der Person gegenüber einer Staatsmacht.[29]

Dieses „ dichotome […] Weltbild[30] Adenauers lässt sich mit Gegensatzpaaren noch präziser fassen:

1. kultureller Gegensatz: Abendland gegen Asien
2. weltanschaulicher Gegensatz: Christentum gegen Materialis- mus
3. Politischer Gegensatz: Freiheit gegen Staatsallmacht.[31]

Dazu die Ablehnung des preußischen Nationalismus, Zentralismus und Militarismus, sowie die traditionell enge Bindung der ehemaligen Rheinprovinz an Frankreich führten bei Adenauer früh, bereits nach Ende des Ersten Weltkrieges, zu einer Idee von Europa, die eine ‚organische Verflechtung‘ der westeuropäischen Staaten in Verbindung mit einer ‚westdeutschen Republik‘.[32] In den folgenden Kapiteln wird deutlich werden, welchen Einfluss die aufgezeigten Grundlagen auf seine Konzeptionen hinsichtlich der Wiedervereinigung und Westintegration hatten.

4. Politisch-Historischer Kontext

Bevor die Konzeption von Konrad Adenauer in Hinblick auf Westintegration und Wiedervereinigung vorgestellt wird, muss der politische Kontext, der Grenzen und Möglichkeiten deutscher Politik bestimmte, näher untersucht werden. Früher als die meisten anderen Politiker hat Adenauer bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs die politische Situation im Nachkriegseuropa erkannt. In einem Brief schreibt er: „ Rußland hat in Händen: die östliche Hälfte Deutschlands, Polen, den Balkan, anscheinend Ungarn, einen Teil Österreichs. Rußland entzieht sich immer mehr der Zusammenarbeit mit den anderen Großmächten […]. In den von ihm beherrschten Ländern herrschen jetzt schon ganz andere wirtschaftliche und politische Grundsätze als in dem übrigen Teil Europas. Damit ist die Trennung in Osteuropa, das russische Gebiet, und Westeuropa eine Tatsache.[33]

Die Interessengegensätze zwischen der Sowjetunion und den Westmächten, die durch den gemeinsamen Feind Adolf Hitler notgedrungen überwölbt wurden, brechen bereits in Jalta, spätestens in Potsdam wieder mit aller Entschiedenheit auf.[34] Die Jahre bis 1949 sind gekennzeichnet durch die zunehmende Blockbildung und Verhärtung der politischen Fronten. Schlag auf Schlag verschlechterten sich die Beziehungen zwischen den ehemaligen ‚Verbündeten‘. Das bekannte ‚lange Telegramm‘ von Kennan, die Rede Churchills über den ‚eisernen Vorhang‘ 1946, Truman-Doktrin, Marshallplan (an dem die UdSSR nicht teil nimmt), Gründung der Kominform 1947, Berlinblockade, Umsturz in der Tschechoslowakei und Gründung der Volksrepublik Korea 1948 und schließlich Gründung der NATO, Maos Ausruf der VR China und sowjetischer Atombombenversuch im Jahr 1949 - das sind die Eckpfeiler der Konfrontation zwischen Ost und West bis zur Gründung beider deutscher Teilstaaten.[35]

[...]


[1] Burckhardt, J.: Weltgeschichtliche Betrachtungen. Stuttgart 1978, S. 230.

[2] Vgl. Schwarz, H.- P.: Das Außenpolitische Konzept Konrad Adenauers. In: R. Morsey/K. Repgen

(Hrsgg.): Adenauer-Studien I. Mainz 1971, S. 73-76.

[3] Einen ausgezeichneten Überblick über die Quellenlage und darüber hinaus die Forschungssituation

bis zum Jahr 2000 bietet Morsey, R.: Die Bundesrepublik Deutschland (OGG Bd. 19), München

2000.

[4] Vgl. Ebd.

[5] Altmann, N.: Konrad Adenauer im Kalten Krieg: Wahrnehmungen und Politik 1945 - 1956. Mannheim

1993, S. 20.

[6] Schwarz, H.- P.: Die Bedeutung Adenauers für die deutsche und europäische Geschichte. In: Stift-

ung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Nach-Denken. Über Konrad

Adenauer und seine Politik, Bonn/Berlin 1993, S. 40.

[7] Sontheimer, K.: Die Ära Adenauer. Grundlegung der Bundesrepublik, 3. aktualisierte Neuauflage,

München 2003, S. 193.

[8] Morsey, R.: Die Deutschlandpolitik Adenauers. Alte Thesen, neue Fakten, Opladen 1991, S. 46 f.

[9] Schwarz, H.- P.: Bismarck in Bonn? Die Außenpolitik Adenauers in historischer Perspektive, Fried-

richsruh 2002, S. 40.

[10] Buchheim, H.: Adenauers Deutschlandpolitik. In: W. Schönbohm(Hrsg.): Konrad Adenauer. Ziele

und Wege. Drei Beispiele, Mainz 1972, S. 90 ff.

[11] Foschepoth, J.: Westintegration statt Wiedervereinigung: Adenauers Deutschlandpolitik 1949-1955.

In: Ders. (Hrsg): Adenauer und die Deutsche Frage. 2. Aufl., Göttingen 1990, S. 39.

[12] Ebd., S. 42.

[13] Erdmenger, K.: Adenauer, die Deutsche Frage und die sozialdemokratische Opposition. In:

Foschepoth 1990, S. 170.

[14] Vgl. Sternburg, W. von: Adenauer. Eine deutsche Legende, Frankfurt am Main 1987, S. 227.

[15] Loth, W.: Adenauers Ort in der deutschen Geschichte. In: Foschepoth 1990, S. 284.

[16] Steininger, R.: Deutsche Geschichte. Darstellung und Dokumente in vier Bänden. Band 2: 1948-

1955, Frankfurt am Main 2002, S. 326 f.

[17] Herbst, L.: Option für den Westen. Vom Marshallplan bis zum deutsch-französischen Vertrag, Mün-

chen 1989, S. 126.

[18] Vgl. Schwarz, H.- P.: Vom Reich zur Bundesrepublik. Deutschland im Widerstreit der außenpoliti-

schen Konzeptionen in den Jahren der Besatzungsherrschaft 1945-1949, 2. Aufl., Stuttgart 1980, S.

432.

[19] Vgl. Baring, A.: Im Anfang war Adenauer. Die Entstehung der Kanzlerdemokratie, 2. Aufl., München

1982, S. 86-92.

[20] Weidenfeld, W.: Die geistigen Grundlagen der Politik Konrad Adenauers. In: H. Kohl (Hrsg.):

Konrad Adenauer 1876/1976. Stuttgart/Zürich 1976, S. 174.

[21] Ebd. S. 176 f.

[22] Grundsatzrede des 1. Vorsitzenden der Christlich-Demokratischen Union für die Britische Zone in

der Aula der Kölner Universität, abgedruckt in: H.P. Schwarz: Konrad Adenauer. Reden 1917-

1967. Eine Auswahl, Stuttgart 1975, S. 87.

[23] Adenauer, K.: Erinnerungen. 1945-1953, 4. Aufl., Stuttgart 1980, S. 44.

[24] Ebd., S. 45.

[25] Ebd., S. 51.

[26] Adenauer, K.: Teegespräche 1950-1954. Berlin 1984, S. 299.

[27] Adenauer, K.: Erinnerungen 1953-1955, 3. Aufl., Stuttgart 1980, S. 201f.

[28] Vgl. etwa: Schreiben von Bundeskanzler Adenauer an die Hohen Kommissare vom 9. April 1951

(Nr. 65). Abgedruckt in: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1951. 1.

Januar bis 31. Dezember 1951, München 1999, S. 213-216.

[29] „Deutschlands Stellung und Aufgabe in der Welt“. Rede auf dem 1. Bundesparteitag der CDU in

Goslar am 20. Oktober 1950, abgedruckt in Schwarz 1975, S. 186.

[30] Altmann, S. 19.

[31] Vgl. Werth, Ch. H.: Konrad Adenauer - Strategie und Weltsicht, dargestellt in ihren Grundzügen.

Frankfurt/Main 1991, S. 99-102.

[32] Vgl. Schwarz 1980, S. 428f.

[33] Konrad Adenauer in einem Brief vom 31. Oktober 1945 an den Bürgermeister von Duisburg, Weitz,

über die politische Situation 1945. In: K. Adenauer: Briefe 1945-1947. Berlin 1983, S. 130 f.

[34] Kleßmann, Ch.: Die doppelte Staatsgründung. Deutsche Geschichte 1945-1955, 5. erweiterte Aufl.,

Bonn 1991, S. 28-34.

[35] Vgl. Steininger, R.: Der Kalte Krieg. 4. Aufl., Frankfurt/Main 2006, S. 6-23.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Westintegration und Wiedervereinigung. Die Deutschlandpolitik Konrad Adenauers (1949-1955)
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Doppelte Deutschlandpolitik 1945-1961
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
35
Katalognummer
V215688
ISBN (eBook)
9783656443490
ISBN (Buch)
9783656443742
Dateigröße
621 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
westintegration, wiedervereinigung, deutschlandpolitik, konrad, adenauers
Arbeit zitieren
Jörg Wiegner (Autor), 2012, Westintegration und Wiedervereinigung. Die Deutschlandpolitik Konrad Adenauers (1949-1955), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215688

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