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Sieg im ersten Wahlgang. Normalität oder Erfolgsfall?

Betrachtung der Bürgermeisterwahlen in der Hansestadt Wismar vom 25.04.2010

Titel: Sieg im ersten Wahlgang. Normalität oder Erfolgsfall?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marcus Helwing (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Text wird die Bürgermeisterwahl in Wismar vom 25.04.2010 analysiert, vor allem unter dem Aspekt, ob der Sieg des SPD-Kandidaten Thomas Beyer im ersten Wahlgang als Normalität angesehen werden kann, oder ob es sich doch um einen Erfolgsfall für ihn und seine Partei handelt. Dabei wird zunächst das Wahlergebnis betrachtet, danach die Situation im örtlichen Parteien- und Kandidatenspektrum und die spezielle Konstellation in Zusammenhang mit der potenten Amtsvorgängerin. Des Weiteren fließt eine Betrachtung der herausragenden Rolle der Wismarer Ortsgruppe für die Sozialdemokratie des nordöstlichsten Bundeslandes mit ein. Hinzu kommt noch die Einbeziehung der Rahmenbedingungen hinsichtlich der Entwicklung der Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Finanzzahlen der Hansestadt unter der 20 jährigen Ägide sozialdemokratischer Bürgermeister und sozialdemokratisch geführter Bürgerschaften. Eine kurze Zusammenfassung der Wahlergebnisse bei Bundestags-, Landtags- und Bürgerschaftswahlen der Hansestadt, um die Dominanz der SPD seit der politischen Wende 1989/90 aufzuzeigen, ist ebenfalls enthalten. Den Abschluss bildet ein Fazit inklusive eines Ausblickes auf die kommenden Wahlen in Wismar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bürgermeisterwahl in Wismar vom 25.04.2010

3. Wismar – Eine sozialdemokratische Hochburg in Mecklenburg- Vorpommern!

4. Rahmenbedingungen

4. 1 Bevölkerung

4. 2 Wirtschaft

4. 3 Finanzen

5. Wahlen in Wismar

5. 1 Bürgerschaftswahlen

5. 2 Bundestagswahlen

5. 3 Gesamter Wahlkreis und Wahlbezirk Wismar im Vergleich

5. 4 Landtagswahlen

5. 5 Vergleich der Wismarer Ergebnisse mit denen des Landes

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert den Wahlsieg des SPD-Kandidaten Thomas Beyer bei der Bürgermeisterwahl in Wismar 2010. Ziel der Untersuchung ist es, zu klären, ob dieses Ergebnis als vorhersehbar im Sinne einer sozialdemokratischen Bastion oder als besonderer Erfolg unter Berücksichtigung spezifischer politischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen zu werten ist.

  • Analyse der Bürgermeisterwahl in Wismar vom 25.04.2010
  • Untersuchung der politischen Rahmenbedingungen, einschließlich Wirtschafts- und Finanzlage
  • Vergleichende Analyse historischer Wahlergebnisse (Bürgerschafts-, Bundestags- und Landtagswahlen)
  • Bewertung der SPD-Dominanz in Wismar im Vergleich zum Landesdurchschnitt
  • Einordnung des demografischen Wandels und dessen Einfluss auf das politische Klima

Auszug aus dem Buch

2. Bürgermeisterwahl in Wismar vom 25.04.2010

Zunächst muss der politischen Entwicklung in der Hansestadt und dem traditionellen Wahlverhalten der Wismaraner Beachtung geschenkt werden. Wismar ist seit den ersten durchgeführten freien Wahlen 1990 eine starke Bastion der Sozialdemokratie in Mecklenburg-Vorpommern, da die Ergebnisse der Wismarer SPD deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen. Bei der letzten Bürgerschaftswahl erreichte die SPD ein Ergebnis von 34,4 Prozent, womit der Vorsprung auf die zweitplatzierte CDU 13,3 Prozentpunkte betrug. Zugleich war es der kleinste prozentuale Vorsprung, den die SPD seit 1994, zwischen sich und die zweitstärkste Partei legen konnte. Bei den Wahlen des Bürgermeisters sprechen die Zahlen eine noch deutlichere Sprache, zumal die Modalitäten mehrfach verändert wurden. Die Bürgermeisterin war seit 1990 Frau Dr. Rosemarie Wilcken, zunächst noch von der Bürgerschaft gewählt und 1994 im Amt bestätigt.

Durch die Einführung der Süddeutschen Ratsverfassung sollte ein weiteres Element direkter Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern etabliert werden, wobei die Stellung der Bürgermeisterin durch die direkte Legitimation durch den Wähler weiter gestärkt wurde. Die Kontrolle der Bürgerschaftsbeschlüsse durch den Präsidenten der Bürgerschaft ist eine weitere Einschränkung der Befugnisse. Des Weiteren begünstigt die Süddeutsche Ratsverfassung Konflikte zwischen Bürgermeister und Bürgerschaft. Die Hansestadt Rostock ist hierfür ein gutes Beispiel. In der norddeutschen Ratsverfassung hingegen ging es stärker um Konsensfindung, da die politische Macht in den Händen der Bürgerschaft lag, welche stark in der hanseatisch geprägten Geschichte der Stadt verankert war. Erst 2002, nach Änderung der Länge der Amtszeit, wurde über das Amt des Bürgermeisters per Direktwahl entschieden. Die Bürgermeisterin, die bereits seit zwölf Jahren im Amt war, konnte sich deutlich gegen die beiden Mitbewerber durchsetzen und vereinigte 79,13 Prozent der Stimmen auf sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage zur Analyse des Wahlsieges von Thomas Beyer 2010 vor dem Hintergrund der allgemeinen politischen Dominanz der SPD in Wismar.

2. Bürgermeisterwahl in Wismar vom 25.04.2010: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Bürgermeisterwahlen und die veränderte Rolle des Amtes durch die Einführung der Direktwahl.

3. Wismar – Eine sozialdemokratische Hochburg in Mecklenburg- Vorpommern!: Hier wird die Notwendigkeit begründet, die Wahlergebnisse in den Kontext der lokalen politischen Geschichte und vergleichbarer Städte zu setzen.

4. Rahmenbedingungen: Es werden sozioökonomische Faktoren wie demografische Entwicklung, Wirtschaftsleistung und Finanzlage analysiert, um die Lebensqualität und deren Einfluss auf das Wahlverhalten zu bewerten.

5. Wahlen in Wismar: Eine detaillierte statistische Aufarbeitung verschiedener Wahlgänge (Bürgerschaft, Bundestag, Landtag) im Vergleich zu Landesdaten.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten der SPD-Dominanz angesichts künftiger Gebietsreformen.

Schlüsselwörter

Wismar, Bürgermeisterwahl 2010, SPD, Wahlanalyse, politische Dominanz, Kommunalpolitik, Süddeutsche Ratsverfassung, demografischer Wandel, Wirtschaftsleistung, Wahlergebnisse, Bürgerschaftswahl, Bundestagswahl, Landtagswahl, Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Beyer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Gründe für den Wahlerfolg von Thomas Beyer bei der Bürgermeisterwahl 2010 in Wismar und ordnet diesen in den Kontext der langjährigen Dominanz der SPD in der Hansestadt ein.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Wahlanalyse auf kommunaler Ebene, der Vergleich mit anderen Wahlergebnissen wie Landtags- und Bundestagswahlen sowie die Analyse sozioökonomischer Rahmenbedingungen der Stadt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, zu bewerten, ob der Wahlsieg von 2010 eine statistische Normalität in einer SPD-Hochburg darstellt oder als herausragender Erfolg unter spezifischen Bedingungen zu werten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Auswertung von Wahlstatistiken und Strukturdaten sowie deren vergleichende Analyse im Zeitverlauf und im regionalen Vergleich.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den politischen Rahmenbedingungen, der Wirtschafts- und Finanzlage der Stadt sowie einer umfangreichen empirischen Analyse der Wahlergebnisse seit 1990.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wismar, SPD-Dominanz, Bürgermeisterwahl 2010, Kommunalwahl, Wirtschaftsstruktur und politische Wahlanalyse.

Wie bewertet der Autor die Rolle der ehemaligen Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken?

Der Autor unterstreicht, dass die 20-jährige Amtszeit von Frau Dr. Wilcken maßgeblich zur Etablierung der SPD als dominante Kraft in Wismar beigetragen hat.

Welchen Einfluss hat die Kreisgebietsreform auf die Wismarer Politik?

Der Autor äußert Zweifel, ob die überregionale politische Strahlkraft Wismars in einem neuen Großkreis nach der Gebietsreform in gleicher Weise erhalten bleiben kann.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sieg im ersten Wahlgang. Normalität oder Erfolgsfall?
Untertitel
Betrachtung der Bürgermeisterwahlen in der Hansestadt Wismar vom 25.04.2010
Hochschule
Universität Rostock  (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften)
Veranstaltung
Hauptseminar: 20 Jahre Mecklenburg-Vorpommern
Note
2,0
Autor
Marcus Helwing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V215789
ISBN (eBook)
9783656443445
ISBN (Buch)
9783656444107
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wismar Wahlen SPD Sozialdemokratie Bürgermeister Bürgerschaft Bürgerschaftswahlen Landtagswahlen Bundestagswahlen Wahlergebnisse 1990 - 2009 Wilcken Beyer Direktwahl Senator
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Helwing (Autor:in), 2010, Sieg im ersten Wahlgang. Normalität oder Erfolgsfall?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215789
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Leseprobe aus  34  Seiten
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