Grin logo
en de es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Der Dandy als fiktiver Autor

Christian Krachts "Faserland" als dandyistische Selbstinszenierung des Autors

Titel: Der Dandy als fiktiver Autor

Bachelorarbeit , 2011 , 58 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Miriam Dovermann (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Projekt dieser Arbeit ist die Untersuchung der subversiven
Selbstinszenierung Krachts als Dandy anhand seines Romans „Faserland“,
sowie darauf aufbauend der Etablierung einer ‚dritten Person‘ zwischen
realem Autor und Werk: dem fiktiven Autor.Dass Krachts medialer Selbstentwurf der Figur des Dandys entspricht, ist bereits vielfach festgestellt worden.Als schwieriger für die Forschung hat sich die Interpretation „Faserlands“ in
Hinblick auf den Dandy herausgestellt. Dem Protagonisten wurde immer
wieder Dandyismus4 unterstellt. Befasst man sich jedoch wissenschaftlich
mit der Figur des Dandys wird deutlich, dass diese Einschätzung nicht
zutrifft. Es stellt sich die Frage, wieso in „Faserland“ trotzdem diese
Begrifflichkeit immer wieder aufkam, warum dies von Kracht intendiert
werden und wie umgesetzt werden könnte.
Die Theorie dieser Arbeit ist, dass Kracht ganz bewusst subtile
dandyistische Hinweise in „Faserland“ gelegt hat, um auf seine
Selbstinszenierung als Dandy hinzuweisen – als dandyistisch-subversive
‚Spur‘, die so ein dandyistisches Verfahren inkludiert: Im Subversiven
verschränken sich hier Inhalt und Verfahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Der Dandy
2.1 Historisch
2.2 Charakter
2.3 Der Dandy der Gegenwart

3. „Faserland“ und Krachts Selbstinszenierung als Dandy
3.1. Archivismus
3.2. Irritationsmomente in Moral und Ästhetik
3.3 Fokus auf Oberflächenphänomene
3.4 Momente der Revolte
3.5 Ironie in „Faserland“
3.6 Die Reise als dandyistisches Motiv
3.7 Der unsichere Erzähler
3.8 Klassische Décadence-Themen
3.9 Der erzählte Körper
3.10 Friktion

4. Friktion: Krachts Autorinszenierung als Dandy

5. Fazit.

Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Ziel der Untersuchung von Christian Krachts Roman „Faserland“?

Das Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der subversiven Selbstinszenierung Krachts als Dandy und die Etablierung einer ‚dritten Person‘ – des fiktiven Autors – zwischen dem realen Autor und dem Werk.

Warum wird der Protagonist in „Faserland“ oft fälschlicherweise als Dandy bezeichnet?

Obwohl dem Protagonisten oft Dandyismus unterstellt wurde, zeigt eine wissenschaftliche Analyse der Figur des Dandys, dass diese Einschätzung faktisch nicht zutrifft, was die Frage nach Krachts eigentlicher Intention aufwirft.

Welche Rolle spielt die Ironie in Krachts Werk?

Ironie dient in „Faserland“ als dandyistisches Verfahren, um Oberflächenphänomene zu fokussieren und gleichzeitig eine subversive Distanz zur Erzählung zu wahren.

Was versteht die Arbeit unter dem Begriff „fiktiver Autor“?

Der fiktive Autor ist eine künstlich geschaffene Instanz, die Kracht nutzt, um die Grenzen zwischen seiner medialen Selbstinszenierung und der literarischen Figur verschwimmen zu lassen.

Inwiefern fungiert die Reise als dandyistisches Motiv?

Die Reise durch Deutschland in „Faserland“ wird als Mittel zur Selbstinszenierung und als Ausdruck einer inneren Revolte gegen moralische und ästhetische Normen interpretiert.

Was ist unter dem Begriff „Archivismus“ im Kontext der Arbeit zu verstehen?

Archivismus bezieht sich auf die detaillierte Auflistung von Marken und Oberflächenphänomenen, die Kracht nutzt, um die dandyistische Fixierung auf das Äußere zu unterstreichen.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Dandy als fiktiver Autor
Untertitel
Christian Krachts "Faserland" als dandyistische Selbstinszenierung des Autors
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1,7
Autor
Miriam Dovermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
58
Katalognummer
V215856
ISBN (eBook)
9783656484806
ISBN (Buch)
9783656486305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dandy Christian Kracht Faserland Tristesse Royale Popliteratur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Miriam Dovermann (Autor:in), 2011, Der Dandy als fiktiver Autor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215856
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  58  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum