Das Bestimmen von Tieren ist für Jeden, der sich interessiert eine schöne, aber oftmals nicht ganz einfache Sache, da es so viele verschiedene Tiere aus verschiedensten Arten, Gattungen und Familien gibt.
Bevor ich zum Hauptthema dieser Arbeit, nämlich das Vorstellen der einzelnen in der Übung besprochenen Tiere komme, will ich zur Verdeutlichung vorher noch Einiges erklären, damit sich auch ein „Neuling“ schnell in der artenreichen Tierwelt zurechtfinden kann.
Klassifizierung und Systematik:
Man teilt Lebewesen generell in 5 Reiche ... Ø Tiere Ø Pflanzen Ø Pilze Ø Bakterien (sehr ursprünglich) Ø Einzeller (sehr ursprünglich) ... und diese Reiche wiederum umfassen alle Lebewesen.
Inhaltsverzeichnis
Einführung in das Bestimmen von Tieren
Klassifikation und Systematik
Analogie / Homologie / Konvergenz
Taxonomie und Hierarchie
Bestimmungsmöglichkeiten
Chordatiere
Chorda dorsalis
Dorsales Neuralrohr
Kiemendarm
Muskulöser postanaler Schwanz
Unterstamm Acrania
Unterstamm Tunicata
Vertebrata
Systematik der Wirbeltiere
Merkmale der Wirbeltiere
Extremitätenskelett
Vorderextremitäten
Hinterextremitäten
Blutkreislauf
Haut
Grundbauplan
Amphibia
Systematik der Amphibien
Besprochene Amphibien
Anura
Urodela
Entwicklung der Amphibien
Nachkommen
Heutige Arten
Anura
Vorkommen
Körperbau
Verständingung
Ernährung
Äußeres / Tarnung
Urodela
Vorkommen
Fortbewegung
Befruchtung / Paarung
Gymnophiona
Vorkommen, Körperbau & Anpassung
Amniota
Tierarten
Unterscheidungsgrund
Reptilia
Systematik der Reptilia
Einheimische Arten
Merkmale und Gasaustausch
Nachkommen
Körpertemperatur und Stoffwechsel
Pisces
Sysematik der Pisces
Knochenfische
Besprochene Arten
Körperbau und Skelett
Kiemen und Atmung
Schwimmblase
Integument und Schuppen
Flossen
Sinnesorgane
Seitenlinienorgan
Geruchs – und Geschmackssinn
Knorpelfische (kurz)
Paarung der Fische
Aves
Systematik der Aves
Weitere, spezifische Merkmale der Vögel
Skelett, Muskeln
Das Fliegen und was damit alles zusammenhängt...
Vorderextremitäten
Federn
Lungen
Nachkommen
Innerhalb des Eies...
Sinnesorgane
Mammalia
Systematik der Mammalia
Die Evolution der Säugetiere und die Merkmale dieser Klasse
Haarkleid / Behaarung
Fortpflanzung
Das Gehirn
Das Gebiß (mit Zahnformeln von Mensch und Reh)
Das Kinder – und Erwachsenengebiß im Vergleich
Marsupialia (Beuteltiere)
Monotremata (Kloakentiere)
Placentslia (Placentatiere)
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Bestimmungs- und Kennübung für die artenreiche Klasse der Wirbeltiere (Vertebrata). Das primäre Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis der Systematik und der spezifischen anatomischen sowie biologischen Merkmale zu vermitteln, um die Bestimmung verschiedener Tierarten zu erleichtern.
- Grundlagen der Klassifizierung, Homologie und Taxonomie bei Wirbeltieren
- Detaillierte Analyse der Anatomie und Fortbewegung von Chordata und Vertebrata
- Spezifische Kennzeichen und ökologische Anpassungen der Amphibia, Reptilia, Pisces, Aves und Mammalia
- Vergleichende Betrachtungen von Skelettbau, Fortpflanzungsstrategien und Sinnesorganen
Auszug aus dem Buch
Taxonomie und Hierarchie:
Im 18 Jahrhundert entwickelte „Linné“ das System der Taxonomie und ordnete rund 11.000 Pflanzen und Tiere einen speziellen Namen zu. Zum Einen ordnet die Taxonomie jeder Arte einen zweiteiligen lateinischen Namen (=Binomen) zu (=Binominale Nomenklatur). Das erste Wort beshreibt die Gattung und das zweite Wort den Artnamen. z.B. „Felis silvestris“ (=Hauskatze). Die Gattung der gerade genannten Haukatze ist Felis. Diese Gattung kann aber noch mehrere miteinander verwandte Arten umfassen. z.B. „Felis lynx“ damit ist der „Luchs“ gemeint und beschrieben.
Diese Art der Bezeichnugn ist vor allem für die internationale Verständigung der Wissenschaftler in der ganzen Welt von großer Bedeutung, da mit dieser genauen Bezeichnung Missverständnissen vorgebeugt wird und das LW eindeutig identifiziert wird.
Zum Anderen entwickelte „Linné“ ein Ordnungssystem, welches die verschiedenen Arten in einen Hierarchie allgemeiner Kategorien einteilte. Sehr ähnliche Arten wurden in dieselbe Gattung gesetzt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung in das Bestimmen von Tieren: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit von Systematik und Klassifizierung, um eine artenreiche Tierwelt für Neulinge überschaubar zu machen.
Chordatiere: Dieses Kapitel stellt die vier fundamentalen Merkmale vor, die alle Chordata kennzeichnen und ihre Einordnung in den Stamm ermöglichen.
Vertebrata: Hier werden die spezifischen Anpassungen der Wirbeltiere an ihren Lebensraum, wie Skelettbau und Kopfentwicklung, detailliert beschrieben.
Amphibia: Das Kapitel behandelt den Lebenszyklus, die Metamorphose und die verschiedenen heimischen Arten der Lurche.
Amniota: Hier wird die biologische Einheit der Nabeltiere durch die Betrachtung ihrer speziellen Embryonenentwicklung definiert.
Reptilia: Die Beschreibung fokussiert sich auf die Anpassungen an das Landleben, insbesondere den Gasaustausch und die Thermoregulation.
Pisces: Der Inhalt umfasst die anatomischen Besonderheiten der Knochenfische, mit einem Schwerpunkt auf Atmung und der Funktion der Schwimmblase.
Aves: Das Kapitel widmet sich der Flugfähigkeit und den damit verbundenen anatomischen Veränderungen wie dem Federkleid und dem Skelettbau.
Mammalia: Der Abschluss befasst sich mit der Evolution der Säugetiere sowie den speziellen Merkmalen wie dem Gebiss und dem effizienten Atemsystem.
Schlüsselwörter
Wirbeltiere, Chordatiere, Amphibien, Reptilien, Fische, Vögel, Säugetiere, Systematik, Taxonomie, Anatomie, Metamorphose, Evolution, Fortpflanzung, Anpassung, Wirbelsäule
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine Einführung in die Systematik und Bestimmung von Wirbeltieren und erläutert deren wesentliche Merkmale.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit deckt die biologische Einordnung, den Skelettbau, die Atmung, Fortpflanzung und spezifische Lebensweisen der fünf Wirbeltierklassen ab.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Interessierten ein Grundverständnis für die Bestimmungsmerkmale von Wirbeltieren zu geben und die taxonomische Hierarchie verständlich zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine vergleichende morphologische und systematische Analyse verwendet, um Tiere anhand von anatomischen und äußeren Merkmalen zu identifizieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Stämme und Klassen der Wirbeltiere, ergänzt durch Beispiele heimischer Arten und deren spezielle evolutionäre Anpassungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Systematik, Anatomie, Evolution, Wirbeltierklassen und Bestimmungsmerkmale.
Wie unterscheidet sich die Atmung bei Vögeln von der bei Säugetieren?
Vögel nutzen ein komplexes System aus Luftsäcken, das eine kontinuierliche Sauerstoffversorgung ermöglicht, was sie bei ihrem energieintensiven Flug unterstützt.
Warum ist das Gebiss bei Säugetieren für die Bestimmung so wichtig?
Das Gebiss ist bei Säugetierarten konstant differenziert und arttypisch, was es zu einem äußerst zuverlässigen Merkmal für die Identifizierung, auch bei Fossilien, macht.
- Quote paper
- Vera Steinmetz (Author), 2003, Wirbeltiere / Vertebrata, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21668