1. Einleitung
Im Rahmen der Globalisierung der Märkte müssen sich auch die deutschen Unternehmen verstärkt dem internationalen Wettbewerb stellen und mittels neuer, verbesserter Produkte wettbewerbsfähiger werden.
Durch die Übernahme der Sparte Air Induction Systems und Technical Parts (AIS/TP) im Januar 2002 von der ausländischen XYZ-Gruppe, ist es unumgänglich, für die Eingliederung in die XYZ Gruppe die Implementierung eines einheitlichen Betriebssystems am Standort XYZ bei XYZ GmbH.
Änderungen an dem vorhandenen Betriebssystem, zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und eines einheitlichem Berichtswesens sind nur mit erheblichem Aufwand realisierbar und zu risikobehaftet in der Realisierung.
Zur Lösung des Konfliktes hat sich die XYZ Gruppe für die projektorientierte Einführung der Standardsoftware SAP/R3 Release 4.0.B am Standort XYZ.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Ziel der Diplomarbeit
1.2 XYZ Das Unternehmen und seine Produkte
2. Notwendigkeit der Optimierung von Geschäftsprozessen im Vertrieb
2.1 Ausgangslage bei XYZ Automotive GmbH
2.2 Gründe für die Entscheidung eines einheitlichen EDV-Systems
2.3 Gründe zur Entscheidung für SAP R/3
3. Die SAP AG
3.1 Das Unternehmen
3.2 Die Kunden
3.3 Produkte und Module von SAP
4. Analyse der Geschäftsprozesse „Vertrieb“
4.1 IST - Stand Aufnahme von Geschäftsprozessen die zu optimieren sind
4.2 IST - Stand Aufnahme und Übernahme der vorhandenen EDV-Daten
4.3 Schwachstellenanalyse der Geschäftsprozesse
5. Abbildung von Geschäftsprozessen des Vertriebes im SAP R/3-System
5.1 Ziel der Einführung von SAP R/3
5.2 Prinzip Mitarbeiterplanung während der Entwicklung und Produktivphase
5.3 Die Konzeptionsphase – Workshops zur endgültigen Festlegung von Strategie, Soll-Zustand sowie Breite und Umfang der Einführung
5.4 Business – Blueprint - Erstellung eines Konzepts mit Realisierungsumfang als Ziel des Workshops und Grundlage für die Produktivsetzung
5.5 Prototyping – Detaillierung und Realisierung
5.6 Training Projektvorbereitung
5.7 Going-Live und SOLL-/IST Vergleich
5.8 Der Funktionsumfang AUDE „AUTOMOTIVE DEUTSCHLAND“
5.8.1 Allgemeine Organisationsstrukturen im SAP R/3-System
5.8.2 Die Vertriebs-Organisationsstrukturen im SAP R/3-System
5.8.3 Die Stammdaten im SAP R/3-System
5.8.3.1 Materialstammdaten
5.8.3.2 Kundenstammdaten
5.8.4 Funktionen und Prozesse im Vertrieb
5.9 Vorteile der SAP Einführung und die damit verbundene Kostentransparenz
6. Probleme bei der SAP Einführung
6.1 Nichteinhaltung von Budgetvorgaben
6.2 Strategie der IT-Abteilung
6.3 Abweichungen vom Konzept
6.4 Organisatorische Auswirkungen
7. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung von Geschäftsprozessen und der Steigerung der Kostentransparenz durch die Einführung der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel der XYZ Automotive GmbH. Ziel ist es, durch eine Prozessanalyse und die Implementierung eines einheitlichen ERP-Systems die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu sichern.
- Analyse und Optimierung von Kernprozessen im Vertrieb.
- Herausforderungen und Vorteile bei der Einführung eines einheitlichen EDV-Systems.
- Methodik und Phasenkonzept der SAP R/3-Implementierung.
- Integration von Modulen wie Vertrieb, Materialwirtschaft und Controlling.
- Kritische Würdigung der Problematiken im Implementierungsprozess.
Auszug aus dem Buch
Die Konzeptionsphase - Workshops zur endgültigen Festlegung von Strategie, Soll-Zustand sowie Breite und Umfang der Einführung
Bei der Einführung der Standardsoftware R/3 ist i. d. R. ein langer und schwieriger Weg zu absolvieren, bis die vielfältigen Möglichkeiten der Software und die Bedürfnisse des Unternehmens aufeinander abgestimmt sind. Erst nach Vollendung, der in diesem Weg konzipierten Projektphasen, kann ein Unternehmen mit dem neuen System in den Produktivbetrieb übergehen. Um diese Phasen durchführen zu können, muss zunächst, mit Hilfe einer Machbarkeitsanalyse, geprüft werden, ob das R/3-System grundsätzlich für den Einsatz geeignet ist und den Anforderungen entspricht. Die Ebene jeder Phase vermittelt einen schnellen Überblick über die jeweiligen Inhalte und Aktivitäten. Dieses Phasenmodell unterstützt die Projektverantwortlichen insofern, dass ein methodischer chronologischer Rahmen für den Projektverlauf vorgegeben wird und spezielle Aufgaben, wie das Erstellen von Sollkonzepten beschrieben und koordiniert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit der Prozessorientierung und SAP-Einführung aufgrund globaler Marktveränderungen und Unternehmensakquisitionen.
2. Notwendigkeit der Optimierung von Geschäftsprozessen im Vertrieb: Erläutert, warum die Umstellung auf ein einheitliches EDV-System zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung unerlässlich ist.
3. Die SAP AG: Gibt einen Überblick über den Softwareanbieter sowie die allgemeine Funktionalität der R/3-Module.
4. Analyse der Geschäftsprozesse „Vertrieb“: Dokumentiert die IST-Zustand-Analyse, die Datenübernahme mittels CATT und identifiziert Schwachstellen im Vertrieb.
5. Abbildung von Geschäftsprozessen des Vertriebes im SAP R/3-System: Detaillierte Darstellung des Implementierungsphasenmodells und der Funktionsweise spezifischer SAP-Module.
6. Probleme bei der SAP Einführung: Analysiert Budgetüberschreitungen, technische Schwierigkeiten und organisatorische Auswirkungen während des Einführungsprozesses.
7. Schlussbetrachtung: Fasst das Projekt als erfolgreich zusammen und bestätigt den Mehrwert des SAP R/3-Systems für die Kostentransparenz.
Schlüsselwörter
SAP R/3, Geschäftsprozessoptimierung, Vertrieb, XYZ Automotive GmbH, Kostentransparenz, Implementierung, Business-Blueprint, Prototyping, Datenmigration, CATT, Stammdaten, Controlling, Materialwirtschaft, Systemintegration, Projektmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Einführung der Standardsoftware SAP R/3 bei der XYZ Automotive GmbH und deren Einfluss auf die Optimierung der Vertriebsprozesse sowie die Erhöhung der Kostentransparenz.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Fokus stehen die Prozessanalyse im Vertrieb, die methodische Implementierung von SAP-Modulen, die Datenmigration sowie die Bewältigung der auftretenden Herausforderungen im Projektverlauf.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines Sollkonzepts zur Optimierung von Geschäftsprozessen, um durch die Einführung von SAP R/3 eine höhere Wirtschaftlichkeit und Transparenz im Betrieb zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine angewandte, fallstudienbasierte Analyse der Geschäftsprozesse durchgeführt, unterstützt durch Literaturrecherche zu SAP-Prozessmodellen und der eigenen Dokumentation der Implementierungsschritte beim Arbeitgeber.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Vertriebsprozesse, den Phasen der SAP-Einführung (von der Konzeption bis zum Go-Live), dem Funktionsumfang der Software sowie einer kritischen Würdigung der auftretenden Probleme bei der Implementierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind SAP R/3, Geschäftsprozessoptimierung, Vertriebs-Stammdaten, Controlling und Kostentransparenz.
Warum war eine Mandantenkopie für das Einführungsprojekt so kritisch?
Die Mandantenkopie führte zu einem kompletten Ausfall des Testsystems, was eine einwöchige Unterbrechung des Einführungsprojekts nach sich zog und die Übernahme der Materialstammdaten verzögerte.
Welche Rolle spielten die sogenannten „Key-User“ bei der SAP-Einführung?
Key-User fungierten als Brücke zwischen Fachabteilungen und IT-Beratern. Sie wurden frühzeitig geschult, um Anforderungen zu definieren, das System zu testen und ihr Wissen an die weiteren Mitarbeiter weiterzugeben.
- Quote paper
- Sven Kuhrmann (Author), 2003, Optimierung von Geschäftsprozessen und bessere Kostentransparenz im Betrieb durch die Einführung der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel der Firma XYZ Automotive GmbH, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21675