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Hochbegabung. Probleme von hochbegabten Kindern und Jugendlichen im sozialen Umfeld. Integration in die Gesellschaft.

Title: Hochbegabung. Probleme von hochbegabten Kindern und Jugendlichen im sozialen Umfeld. Integration in die Gesellschaft.

Intermediate Examination Paper , 2004 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nico Herzog (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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In der folgenden Arbeit werde ich mich genauer mit dem Thema der Hochbegabung beschäftigen und dabei hauptsächlich auf die Probleme und Schwierigkeiten der hochbegabten Kinder und Jugendlichen eingehen. Als Einstieg werde ich notwendigerweise den Begriff an sich, sowie dazugehörige Definitionen erklären müssen, da hierbei durch die verschiedene Literatur auch sehr verschiedene Erklärungen geliefert werden. Ich gehe dann über zu den allgemeinen Merkmalen jener Kinder und Jugendlichen und werde mich im Anschluss mit dem Einfluss des sozialen Umfeldes und den Konsequenzen für Hochbegabte auseinandersetzen.

Im Zusammenhang mit meiner zukünftigen Tätigkeit als Lehrer empfinde ich es als sehr hilfreich und notwendig, mich mit dem Phänomen der Hochbegabten auseinanderzusetzen. Um den weitreichenden Anforderungen an der Schule gerecht werden zu können, benötige ich unter anderem auch Kenntnisse zu diesem prekärem Thema. Ich hoffe, damit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lage und das Verständnis, welches Hochbegabten entgegengebracht werden muss, leisten zu können.

Seit Jahrhunderten schon haben talentierte und begabte Menschen großen Anteil am Erkenntnisstand und Fortschritt unserer Gesellschaften. Ihre Fähigkeiten überragten und überragen die des „durchschnittlichen Normalbürgers“ um einiges.

(...) anders, nicht im Schritt mit anderen, manipulatorisch, Angeber, die alles besser wissen, boshaft, hyperaktiv, eigensinnig, anderen gegenüber gefühllos, aggressiv, sonderbar, gesellschaftsfeindlich, eingebildet, impertinent und herausfordernd, rechthaberisch, respektlos, immer nur mit sich selbst beschäftigt, nicht bereit sich an herkömmliche Wege zu halten, undiszipliniert (...).

Wie dieses Zitat schon zeigt, verursacht genau dieser hohe Grad an Wissen Fertigkeiten und Fähigkeiten, dass hochbegabte Menschen innerhalb unserer Gesellschaften missverstanden werden. Mangelnde Aufklärung über die Phänomenologie der Hochbegabung und deren Konsequenzen haben als Folge, dass dem Anspruch auf bestmögliche Förderung der Fähigkeiten aller Menschen nicht Rechnung getragen wird. Nur profunde Kenntnisse darüber können gewährleisten, dass unsere Gesellschaft lernt, mit der Hochbegabung gebührend umzugehen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

3. Merkmale Hochbegabter

4. Interessen und Motivation

5. Das soziale Umfeld und dessen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung Hochbegabter

5.1. Der Einfluss der Familie

5.2. Der Einfluss der Peer-Beziehungen und Freundschaften

5.2.1. Warum sind die Peer-Beziehungen im Jugendalter so wichtig und beeinflussend?

5.2.2. Was steht Hochbegabten bei engeren Beziehungen im Wege?

5.3. Der Einfluss der Schule

6. Die Gesellschaft und die Hochbegabung

7. Folgen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen

7.2. Anpassung oder Isolation?

7.3. Abweichendes Denken und Verhalten: Warum versteht mich niemand?

7.4. Zweifel an Traditionen

7.5. Underachievement

8. Konsequenzen für die Förderung Hochbegabter und Schlussbetrachtung

9. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die psychosozialen Herausforderungen und die schulische sowie gesellschaftliche Integration hochbegabter Kinder und Jugendlicher zu untersuchen, um ein besseres Verständnis für deren spezielle Bedürfnisse zu schaffen.

  • Theoretische Fundierung und Definition des Konstrukts Hochbegabung
  • Analyse der charakteristischen Merkmale und Interessen hochbegabter Kinder
  • Einfluss des sozialen Umfeldes (Familie, Peers, Schule) auf die Persönlichkeitsentwicklung
  • Identifikation von Problematiken wie Isolation, Underachievement und mangelnde Anerkennung
  • Diskussion notwendiger Fördermaßnahmen und pädagogischer Konsequenzen für das Bildungssystem

Auszug aus dem Buch

5.2.2. Was steht Hochbegabten bei engeren Beziehungen im Wege?

Zum Einen kann die Wahrnehmung der eigenen Besonderheit und die Ich-Zentriertheit verursachen, dass die Umgebung zu dem Schluss kommt, die gewisse Person denkt nicht über sich hinaus. Außerdem haben diese Personen manchmal so viel mit sich selbst zu tun, dass ihr Empathieverhalten darunter leidet und demzufolge Freundschaften gefährdet oder sogar verhindert. Zum Anderen haben natürlich gerade Kinder kaum Verständnis dafür, dass einer ihrer Altersgenossen ein großes Interesse am Lernen hat und gewisse kindestypische Verhaltensweisen verschmäht. Diese Nonkonformität zu den Gleichaltrigen ist demzufolge erst einmal zu überwinden, um dann Freundschaften aufbauen zu können.

Das Gefühl der Andersartigkeit, welches das Leben und Verhalten des Hochbegabten prägt, wird forciert durch die divergierenden Interessen im Vergleich zu Gleichaltrigen und durch Neid. Gerade Kinder haben oft kein Verständnis für sogenannte „Strebertypen“, als welche Hochbegabte sicherlich des öfteren fälschlicherweise abgestempelt werden. So passiert es auch häufiger, dass es den Hochbegabten schwer gemacht wird, sich gemeinschaftlichen Aktivitäten anzuschließen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Relevanz begabter Menschen und stellt die zentrale Problemstellung dar, dass hochbegabte Individuen aufgrund mangelnder Aufklärung innerhalb der Gesellschaft missverstanden werden.

2. Begriffserklärung: Dieses Kapitel arbeitet verschiedene theoretische Definitionen von Hochbegabung heraus und grenzt diese von verwandten Begriffen wie Intelligenz und Kreativität ab.

3. Merkmale Hochbegabter: Es werden typische Indikatoren für Hochbegabung im Kindesalter benannt, wobei betont wird, dass kein starres Verhaltensmuster existiert.

4. Interessen und Motivation: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen Interessenlagen von Hochbegabten und erörtert, wie intrinsische Motivation durch äußere Faktoren oder mangelnde Anerkennung beeinträchtigt werden kann.

5. Das soziale Umfeld und dessen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung Hochbegabter: Es wird analysiert, wie Familie, Peer-Groups und Schule die psychische Gesundheit und Entwicklung des Hochbegabten entscheidend prägen.

6. Die Gesellschaft und die Hochbegabung: Das Kapitel thematisiert die Vorurteile und mangelnde gesellschaftliche Vorbereitung im Umgang mit hochbegabten Kindern, die oft zu emotionalen Belastungen führen.

7. Folgen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen: Hier werden Konsequenzen wie soziale Isolation, Underachievement und das Gefühl des Nicht-Verstanden-Werdens detailliert beleuchtet.

8. Konsequenzen für die Förderung Hochbegabter und Schlussbetrachtung: Das Kapitel schließt mit einer Forderung nach besserer Aufklärung und konkreten pädagogischen Maßnahmen zur individuellen Förderung im Schulsystem.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Persönlichkeitsentwicklung, Soziales Umfeld, Underachievement, Peer-Beziehungen, Förderung, Schulsystem, Sonderpädagogik, Intelligenz, Motivation, Isolation, Integration, Wissensdurst, Psychische Gesundheit, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Problemen und Herausforderungen, mit denen hochbegabte Kinder und Jugendliche in ihrem sozialen Umfeld konfrontiert sind, und untersucht deren Integration in die Gesellschaft sowie den Schulalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsbestimmung von Hochbegabung, die Rolle von Familie und Schule, das Phänomen des Underachievements sowie die Auswirkungen von Vorurteilen auf die psychische Entwicklung Betroffener.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, ein besseres Verständnis für hochbegabte Kinder zu fördern und Notwendigkeiten für eine angemessene schulische und familiäre Unterstützung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, die auf der Analyse bestehender fachwissenschaftlicher Literatur, Studien und Erkenntnissen der pädagogischen Psychologie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Begabungsmerkmalen, den Einfluss von Familie, Peers und Lehrern, sowie die Analyse psychosozialer Folgen für die Jugendlichen, wie etwa die Gefahr der Isolation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hochbegabung, soziale Integration, Underachievement, pädagogische Förderung und psychische Gesundheit charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Entwicklung hochbegabter Kinder?

Die Familie ist laut Arbeit entscheidend, da sie durch einen fördernden Erziehungsstil und die Anerkennung der Begabung maßgeblich dazu beiträgt, ein gesundes Selbstvertrauen des Kindes aufzubauen.

Warum riskieren Hochbegabte häufig ein Underachievement?

Underachievement entsteht oft durch eine unzureichende schulische Unterforderung oder mangelnde soziale Einbindung, was dazu führt, dass die Betroffenen ihre Leistungsfreude verlieren und ihre Fähigkeiten aus Anpassungsdruck verstecken.

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Details

Title
Hochbegabung. Probleme von hochbegabten Kindern und Jugendlichen im sozialen Umfeld. Integration in die Gesellschaft.
College
University of Potsdam  (Humanwissenschaftliches Institut)
Grade
1,0
Author
Nico Herzog (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V21677
ISBN (eBook)
9783638252386
ISBN (Book)
9783640126651
Language
German
Tags
Hochbegabung Probleme Kindern Jugendlichen Umfeld Integration Gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nico Herzog (Author), 2004, Hochbegabung. Probleme von hochbegabten Kindern und Jugendlichen im sozialen Umfeld. Integration in die Gesellschaft., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21677
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