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Baustellenmanagement. Projektsteuerung am Beispiel eines konkreten Bauvorhabens

Title: Baustellenmanagement. Projektsteuerung am Beispiel eines konkreten Bauvorhabens

Diploma Thesis , 2001 , 94 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Swen Blume (Author)

Engineering - Civil Engineering
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Problembeschreibung: Die Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben unterscheidet sich grundsätzlich von der Projektorganisation in der stationären Industrie. Beispielhaft werden im folgenden hierzu einige Unterscheidungsmerkmale aufgezeigt (1): Jede Baustelle ist „einmalig“, und an den Standort gebunden. Der Ablauf der Baustelle ist von der örtlichen Beschickung durch Material, Geräte und Arbeitskräfte abhängig. Der Ablauf des Bauprojektes kann nicht vorher an einem Prototyp „geprobt“ werden. Auftragnehmer und Auftraggeber haben häufig unterschiedliche Vorstellungen von der Ausführungsqualität im Detail. Aufgrund von Unsicherheiten in allen Phasen des Projektes werden oft unerklärlich hohe Risikozuschläge gefordert, wodurch es schon vor Beginn der Bauausführung zu Konflikten zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber kommt.

[...]

Die Arbeit stellt das Ablaufschema eines anwendungsfreunlichem Projektsteuerungssystems, mit Hilfe von anschaulichen Formblättern und basierend auf der Ausführung eines konkreten Bauvorhabens, dar.
_____
1 Vgl. Nagel, U., 1998, S. 11

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Einführung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Ziele der Arbeit

1.3 Vorgehensweise und Gliederung

2 Das Bauvorhaben

2.1 Technische Beschreibung

2.2 Anmerkungen zur Ausführung

3 Arbeitsvorbereitung für die Baustelle

3.1 Ziele, Sinn und Zweck

3.2 Detaillierte Prüfung und Aufbereitung aller Auftragsunterlagen

3.3 Ortsbesichtigung des Baugeländes

3.4 Allgemeine Planung und Entwicklung der Baustelleneinrichtung

3.5 Wahl der Bauverfahren und Einteilung in Bau- bzw. Arbeitsabschnitte

3.6 Zeichnerische Darstellung der Baustelleneinrichtung

4 Bauablaufplanung

4.1 Grundlagen der Bauablaufplanung

4.2 Die Bedeutung der Arbeitskalkulation

4.3 Die Feinplanung mit dem Arbeitsverzeichnis

4.4 Die Bauzeitenplanung

5 Ablaufkontrolle und Steuerung der Bauausführung

5.1 Bedeutung und Anwendung

5.2 Die Erfassung von Arbeitszeit-Istwerte

5.3 Der Soll-Ist-Stundenvergleich und seine Auswertung

5.4 Die Nachkalkulation als Feststellung des tatsächlichen Baustellenergebnisses

6 Schlussbetrachtung

7 Literaturverzeichnis

Anlage 1

Anlage 2

Anlage 3

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes Projektsteuerungssystem für kleine Bauunternehmen zu entwickeln, das durch eine effiziente Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung und Steuerung der Bauausführung die Wirtschaftlichkeit und Termineinhaltung bei Bauvorhaben verbessert.

  • Grundlagen und Definitionen der Projektsteuerung im Bauwesen
  • Methodische Arbeitsvorbereitung anhand eines konkreten Einfamilienhaus-Projekts
  • Strukturierung der Bauablaufplanung und Einsatz von Arbeitsverzeichnissen
  • Methoden der Ablaufkontrolle, insbesondere Soll-Ist-Vergleiche und Nachkalkulation

Auszug aus dem Buch

3.1 Ziele, Sinn und Zweck

Der Begriff Arbeitsvorbereitung steht allgemein als Oberbegriff für die Fertigungs- bzw. Ablaufplanung und die Erstellung von Steuerungselementen für die Bauausführung durch den Bauunternehmer. Will man die Arbeitsvorbereitung in die einzelnen Phasen der Projektabwicklung einordnen, kann man sagen, dass sie von der Angebotsphase über die Planungsphase nach Auftragserteilung bis zur Ausführungsphase in steigender Detaillierung durchgeführt wird. Da bei dem konkreten Bauvorhaben, als Darstellungsobjekt, die Angebotsphase bereits abgeschlossen ist (ein Bauauftrag also vorliegt), werden die wichtigsten Schritte der Arbeitsvorbereitung ab Auftragserteilung erläutert.

In der Bauwirtschaft ist die Arbeitsvorbereitung immer noch ein eher stiefmütterlich behandelter Teil bei der Projektabwicklung von Bauvorhaben. In der täglichen Praxis entsteht häufig der Eindruck, Arbeitsvorbereitung sei eine unorganisierte, lose Sammlung verschiedener Planungshilfen. Oft wird auch damit argumentiert, „dass sich während der Bauphase sowieso alles ändert und man gar nicht vorausplanen könne“. Durch solche Einstellungen wird die Notwendigkeit einer Arbeitsvorbereitung oft unterschätzt.

Dagegen gilt grundsätzlich: Keine Arbeit läuft besser als die, die vorausgeplant wurde. Es kann nur das kontrolliert und gesteuert werden, was vorher geplant wurde. Improvisationen auf der Baustelle kosten Geld und Zeit. Erfahrung und „Gefühl“ können keine optimalen Abläufe ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeine Einführung: Einführung in die Problematik der Bauvorhabenabwicklung und Definition des Zieles der Arbeit.

2 Das Bauvorhaben: Vorstellung des konkreten Einfamilienhaus-Projekts sowie technische Beschreibung der Ausführung.

3 Arbeitsvorbereitung für die Baustelle: Erläuterung der notwendigen Schritte vor Baubeginn, einschließlich der Standortbegehung und Baustelleneinrichtungsplanung.

4 Bauablaufplanung: Detaillierte Planung des Bauablaufs mittels Arbeitskalkulation und Terminplanung.

5 Ablaufkontrolle und Steuerung der Bauausführung: Beschreibung von Methoden zur Überwachung der Bauphase, wie Soll-Ist-Vergleiche und Nachkalkulation.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz einer strukturierten Projektsteuerung für kleine Bauunternehmen.

Schlüsselwörter

Baustellenmanagement, Projektsteuerung, Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung, Bauausführung, Soll-Ist-Vergleich, Nachkalkulation, Baustelleneinrichtung, Bauzeitplanung, Arbeitskalkulation, Bauunternehmer, Rohbau

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Projektsteuerung bei Bauvorhaben aus der Perspektive eines kleinen Bauunternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung und die operative Ablaufkontrolle bzw. Steuerung der Bauausführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung eines alltagstauglichen Projektsteuerungssystems für kleinere Bauunternehmungen anhand eines konkreten Fallbeispiels.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine praxisorientierte Analyse anhand eines realen Bauvorhabens (Einfamilienhaus) durchgeführt, ergänzt durch Literaturstudien und eigene praktische Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Phasen der Arbeitsvorbereitung, die Bauablaufplanung und die anschließende Kontrolle sowie Steuerung der Bauausführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Baustellenmanagement, Projektsteuerung, Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung und Soll-Ist-Vergleiche.

Welche Rolle spielt die Nachkalkulation in diesem System?

Die Nachkalkulation dient als Abschlusskontrolle zur Feststellung tatsächlicher Kosten und zur Gewinnung von Erkenntnissen für zukünftige Angebotskalkulationen.

Warum ist eine Baustelleneinrichtungsplanung für ein kleines Einfamilienhaus notwendig?

Aufgrund von engen Platzverhältnissen, begrenzten Zufahrtsmöglichkeiten und der Notwendigkeit eines effizienten Einsatzes von Großgeräten wie Autokranen ist eine sorgfältige Planung unerlässlich, um Behinderungen und Leerläufe zu vermeiden.

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Details

Title
Baustellenmanagement. Projektsteuerung am Beispiel eines konkreten Bauvorhabens
College
University of Cooperative Education Braunschweig  (Bauingenieurwesen)
Course
Projektsteuerung
Grade
1,0
Author
Swen Blume (Author)
Publication Year
2001
Pages
94
Catalog Number
V2170
ISBN (eBook)
9783638113267
Language
German
Tags
Baustellenmanagement Projektsteuerung Beispiel Bauvorhabens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Swen Blume (Author), 2001, Baustellenmanagement. Projektsteuerung am Beispiel eines konkreten Bauvorhabens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2170
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