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Die Entwicklung eines touristischen Produkt-Markt-Konzeptes für eine Tourismusdestination am Beispiel der Weinstraße

Title: Die Entwicklung eines touristischen Produkt-Markt-Konzeptes für eine Tourismusdestination am Beispiel der Weinstraße

Seminar Paper , 2002 , 99 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ralph Bechtel (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 150 Ferienstraßen und -routen, die entweder landschafts- oder themenbezogen sind. Ferienstraßen bieten Touristen die Möglichkeit, typische Lebensweisen in Deutschland kennen zu lernen. Zahlreiche touristische Routen wurden entlang historischer Trassen gelegt, die schon in früheren Jahrhunderten als Handels- und Heerstraßen genutzt wurden. Mit vielen dieser Ferienstraßen ist auch heute noch die kultur-historische Thematik verknüpft. Neben diesen thematisch angelehnten Ferienstraßen gibt es touristische Routen, die durch besonders attraktive Landschaften gekennzeichnet sind.

Die Weinstraße ist die erste und bekannteste Weintouristikroute der Welt. Die Idee zur Deutschen Weinstraße und zum Weintor in Schweigen-Rechtenbach entstand im Juli 1935 in der Schweigener Gastwirtschaft „Zum Bayrischen Jäger“ . Damals befanden sich vor allem die Pfälzer Winzer in einer finanziellen Zwangslage, da 1934 keine große Nachfrage nach Wein bestand. Daher entschlossen sie sich, die Weindörfer zwischen Schweigen-Rechtenbach und Bockenheim zu verbinden, um einen positiven Effekt für den Weinabsatz und den Fremdenverkehr zu erzielen.
Die Deutsche Weinstraße wurde offiziell im Herbst 1935 eröffnet. Das hierfür symbolisch als Eingangspforte über die Straße erbaute Holztor wurde 1936 zum heutigen Weintor ausgebaut und am 18. Oktober des selben Jahres eingeweiht.
1995 entstand in Bockenheim als Gegenstück zum „Deutschen Weintor“ das „Haus der Deutschen Weinstraße“. Es markiert den nördlichen Beginn der Weinstraße, die eine Länge von 85 km hat. Sie verläuft über Grünstadt, Bad Dürkheim, Deidesheim, Neustadt, Bad Bergzabern und endet im Süden an der elsässischen Grenze in Schweigen-Rechtenbach. Sie unterteilt sich in zwei Bereiche: die Deutsche Weinstraße Mittelhaardt von Bockenheim bis Neustadt–Diedesfeld und die Südliche Weinstraße von Maikammer bis Schweigen–Rechtenbach.

Die Weinstraße ist eins von insgesamt dreizehn deutschen Anbaugebieten, d.h. Naturräumen mit vergleichbaren klimatischen und geologischen Bedingungen. Nach „Rheinhessen“ mit 24.000 ha ist es das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands mit einer Ausdehnung von 23.650 ha Rebfläche, ca. 40 % landwirtschaftlich genutzter Fläche, und ca. 160 Millionen Rebstöcken. Der durchschnittliche Gesamtertrag im Jahr beträgt 2,4 Millionen Hektoliter Wein.
Die Weinstraße liegt zwischen Pfälzer Wald und Rheinebene und ist das größte zusammenhängende Weinbau- und Waldgebiet in Deutschland.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. INFORMATIONS- UND ANALYSEPHASE

2.1 REGION DEUTSCHE WEINSTRAßE VON BOCKENHEIM BIS BAD DÜRKHEIM

2.2 REGION DEUTSCHE WEINSTRAßE VON BAD DÜRKHEIM BIS DEIDESHEIM

2.3 REGION DEIDESHEIM BIS NEUSTADT

2.4 REGION MAIKAMMER BIS ANNWEILER

2.5 REGION SÜDLICHE WEINSTRASSE VON SIEBELDINGEN BIS LANDAU

2.6 REGION SÜDLICHE WEINSTRAßE VON KLINGENMÜNSTER BIS SCHWEIGEN - RECHTENBACH

3. METHODEN DER STRATEGISCHEN DIAGNOSE

3.1 RESSOURCEN-ANALYSE

3.2 CHANCEN – RISIKEN – ANALYSE

3.3 SWOT - ANALYSE

3.4 PORTFOLIO-ANALYSE

3.4.1 Zielgruppendefinition und saisonale Besonderheiten der Weinstraße

3.4.2 Zielgruppenbestimmung für die Weinstraße

3.4.3 Einordnung der Zielgruppen in ein Portfolio

4. STRATEGISCHE ZIELE UND STRATEGIEENTWICKLUNG

4.1 KONZEPTIONSPHASE

4.1.1 Corporate Identity

4.1.2 Zielanalyse

4.1.3 Nachfrageanalyse

4.2 STRATEGIEENTWICKLUNG

5. MARKETING-MIX

5.1 AKTUELLE TRENDS IN DER TOURISMUSBRANCHE

5.2 INSTRUMENTE DES MARKETING-MIX

5.2.1 Produktpolitik

5.2.2 Preispolitik

5.2.3 Distributionspolitik

5.2.4 Kommunikationspolitik

5.2.5 Erweiterung des Marketing Mix

5.3 ERGEBNIS DES MARKETING MIX

6. FAZIT

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit entwickelt ein touristisches Produkt-Markt-Konzept für die Tourismusdestination Deutsche Weinstraße, um durch eine strategische Analyse die Marktposition zu verbessern, die Aufenthaltsdauer zu erhöhen und die Nebensaison attraktiver zu gestalten.

  • Analyse des touristischen Ist-Zustandes der Weinstraße unter Einteilung in sechs Regionen.
  • Anwendung strategischer Diagnosemethoden wie Ressourcen-Analyse, SWOT-Analyse und Portfolioanalyse.
  • Entwicklung zielgruppenspezifischer Strategien zur Optimierung der Marktbearbeitung.
  • Konzeption von konkreten Produkten (Sommerrodelbahn, Ritterfestspiele, Shuttle-Bus-Service) zur Attraktivitätssteigerung.
  • Erweiterung des Marketing-Mix zur langfristigen Kundenbindung und Ertragssteigerung.

Auszug aus dem Buch

Produkt I: Sommerrodelbahn „Rietbergbahn“

Beim ersten Produkt handelt es sich um eine Sommerrodelbahn. Dabei geht es um eine Produktmodifikation, das heißt um eine Abwandlung eines bereits bestehenden Produktes. Beim hier vorgestellten Produkt wird die Idee der im Bereich Deutsche Weinstraße Mittelhaardt im Kurpfalzpark vorhandenen Sommerrodelbahn insoweit abgewandelt, als sie eine freistehende Einrichtung darstellt. Sie soll von der Burgruine Rietburg aus den Rietberg hinab führen. Die in Rhodt unter Rietburg befindliche einzige Sesselbahn der Pfalz wird mit ins Produkt einbezogen. Damit ist die Rodelbahn nicht in einen abgegrenzten Park eingebunden, sondern fügt sich in das natürliche Umfeld des Rietberges ein.

Ein Abholzen des vorhandenen Waldbestandes beschränkt sich auf ein Minimum, da die Rodelbahn in direkter Nachbarschaft zur Sesselbahn gebaut werden kann. Es entsteht das Bild von einer Einheit der beiden Einrichtungen. Die Sesselbahn soll jedoch wie bisher den Touristen auch als einzeln nutzbare Transportmöglichkeit zur Verfügung stehen. Wegen des zu erwartenden Auslastungsanstiegs der Sesselbahn muss bei Bedarf das Parkplatzangebot durch Vergrößerung von bestehenden oder den Bau neuer Parkplätze erhöht werden. Des weiteren ist für Schaffung von Busanbindungen zu sorgen, soweit nicht auf die vorhandenen Transportmöglichkeiten der ÖPNV und auf die Zuganbindung in Edenkoben bzw. Edesheim zurückgegriffen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Überblick über die historische Entstehung und geografische Lage der Ferienstraßen in Deutschland sowie der Deutschen Weinstraße.

2. INFORMATIONS- UND ANALYSEPHASE: Detaillierte Bestandsaufnahme und touristische Analyse der sechs Regionen entlang der Deutschen Weinstraße.

3. METHODEN DER STRATEGISCHEN DIAGNOSE: Anwendung von Instrumenten wie Ressourcen-, Chancen-Risiken-, SWOT- und Portfolioanalyse zur systematischen Auswertung der Daten.

4. STRATEGISCHE ZIELE UND STRATEGIEENTWICKLUNG: Ableitung langfristiger Marketingziele und Festlegung der strategischen Ausrichtung basierend auf den Analyseergebnissen.

5. MARKETING-MIX: Konkretisierung der Marketinginstrumente (Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik) inklusive der Vorstellung konkreter Produktmodifikationen und -innovationen.

6. FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse der Seminararbeit und Ausblick auf die zu erwartenden Effekte durch die entwickelten Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Deutsche Weinstraße, Tourismuskonzept, Produkt-Markt-Konzept, strategische Diagnose, SWOT-Analyse, Portfolioanalyse, Marketing-Mix, Zielgruppendefinition, Ritterfestspiele, Sommerrodelbahn, Weintouristik, Regionalmarketing, Tourismusentwicklung, Jungsenioren, Kundenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Ziel der Seminararbeit ist die Entwicklung eines touristischen Produkt-Markt-Konzeptes für die Tourismusdestination Deutsche Weinstraße.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen in der Analyse des Ist-Zustandes, der strategischen Diagnose, der Zielgruppenbestimmung sowie der Entwicklung eines zielgerichteten Marketing-Mix.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Primäres Ziel ist es, die Marktposition der Weinstraße zu festigen, die Attraktivität für bestimmte Zielgruppen zu steigern und durch eine bessere Auslastung die regionale Wertschöpfung zu erhöhen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden gängige betriebswirtschaftliche Diagnoseinstrumente wie die Ressourcen-Analyse, die Chancen-Risiken-Analyse, die SWOT-Analyse und die BCG-Portfolio-Matrix angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst eine detaillierte regionale Analyse, gefolgt von einer strategischen Diagnose und der darauf aufbauenden Entwicklung eines Marketing-Mix mit konkreten Produktbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Deutsche Weinstraße, Tourismuskonzept, strategische Diagnose, Marketing-Mix, Zielgruppenorientierung und regionale Entwicklung.

Warum spielt die Zielgruppe der Senioren eine so zentrale Rolle?

Senioren stellen ein bedeutendes, finanzkräftiges Segment dar, das bereits jetzt einen großen Teil der Touristen ausmacht und aufgrund demografischer Veränderungen an Bedeutung gewinnt.

Warum wird die Ritterfestspiel-Idee als innovativ für die Region bewertet?

Die Ritterfestspiele sollen über das klassische Weinfest-Angebot hinausgehen, um kulturell interessierte Zielgruppen und Familien anzusprechen und die kulturelle Aufwertung der Destination voranzutreiben.

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Details

Title
Die Entwicklung eines touristischen Produkt-Markt-Konzeptes für eine Tourismusdestination am Beispiel der Weinstraße
College
University of Applied Sciences Ludwigshafen  (Hochschule für Wirtschaft)
Course
Neuere Ansätze des Managements
Grade
1,3
Author
Ralph Bechtel (Author)
Publication Year
2002
Pages
99
Catalog Number
V21760
ISBN (eBook)
9783638253017
ISBN (Book)
9783640869305
Language
German
Tags
Entwicklung Produkt-Markt-Konzeptes Tourismusdestination Beispiel Weinstraße Neuere Ansätze Managements
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ralph Bechtel (Author), 2002, Die Entwicklung eines touristischen Produkt-Markt-Konzeptes für eine Tourismusdestination am Beispiel der Weinstraße, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21760
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