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Krisenbewältigung durch den IWF - Ursachen - Maßnahmen - Perspektiven

Título: Krisenbewältigung durch den IWF - Ursachen - Maßnahmen -  Perspektiven

Trabajo Escrito , 2001 , 38 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Peter Sauer (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Washington D.C., Ecke 19. Straße und G-Street. Sitz der wichtigsten Institution der internationalen Finanzwelt: Der Internationale Währungsfonds, oder auch International Monetary Fund genannt. Anlaufstelle für alle hilfesuchenden Regierungen, die kurz vor der Pleite stehen.

Diesem Internationalen Währungsfonds widmen wir uns in diesem Referat. Wir legen unser besonderes Augenmerk auf die Krisen der Weltwirtschaft in den vergangenen Jahren, auf die Interventionen seitens des IWFs und die zweifellos diskussionswürdigen Auswirkungen dieser Interventionen. Ebenso wollen wir in besonderem Maße die Krisen und die Krisenbewältigung in Lateinamerika, Asien und Rußland beleuchten, analysieren und einen Ausblick in die Zukunft wagen. Zu guter Letzt werden wir versuchen, die besondere Rolle der Vereinigten Staaten, als mächtigstes Mitglied des IWF, kritisch zu betrachten und die begonnenen Reformen dieser Institution IWF beschreiben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die Rolle der Globalisierung und des kurzfristigen Kapitals

1.2 Die Währungsspekulation

1.3 Der Domino – Effekt

1.4 Das Bankenwesen und die Krisen

1.5 Die Maßnahmen der Krisenbewältigung

2. Die Asienkrise

2.1 Asien vor der Krise

2.2 Verlauf und Auswirkung der Asienkrise

2.3 Ursachen der Asienkrise

2.4 Vorgehen des IWF in der Asienkrise – Lösungsansätze

2.5 Asien nach der Krise – Ergebnisse der IWF – Programme

2.6 Kritik an der Vorgehensweise des IWF in der Asienkrise

2.7 Zukunftsperspektiven

3. Die Rußlandkrise

3.1 Einleitung

3.2 Die Krise 1998

3.3 Ursachen der Krise

3.4 Rußland nach der Krise

4. Die Krise in Lateinamerika

4.1 Allgemeine Daten zu Brasilien

4.2 Beginn der Wirtschaftskrise

4.3 Verlauf der Wirtschaftskrise 1998 / 1999

4.4 Maßnahmen des IWF

4.5 Zusammenhänge mit Argentinien und Perspektiven

5. Die Rolle der Vereinigten Staaten

6. Reformen und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Krisen der Weltwirtschaft Ende der 90er Jahre, analysiert die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei deren Bewältigung und beleuchtet kritisch die Interventionen sowie deren Auswirkungen in verschiedenen Regionen.

  • Analyse der Ursachen und Verläufe der Finanzkrisen in Asien, Russland und Lateinamerika.
  • Untersuchung der IWF-Interventionsstrategien, Lösungsansätze und der damit verbundenen Kritik.
  • Betrachtung der Rolle der Vereinigten Staaten als maßgeblichem Akteur im IWF.
  • Ausblick auf Zukunftsperspektiven der betroffenen Regionen und notwendige Reformen der Institution IWF.

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Währungsspekulation

Die Währungsspekulation, sprich die Spekulation auf ein Fallen oder Steigen einer Währung, benötigt gewisse Voraussetzungen. Eine Bedingung ist, daß die entsprechende Währung in einem festen, d.h. gekoppelten Tauschverhaltnis, in einer Parität oder einem Bandbreitensystem fixiert ist. Gerät nun die Währung unter Druck, meist Abwertungsdruck, so muß die entsprechende Zentralbank den gekoppelten Wechselkurs verteidigen, indem sie mit Devisen die eigene Währung aufkauft und somit das Angebot an eigener Währung verknappt. Die Folge ist, daß der Wechselkurs nach der Investition wieder steigt. Die Garantie, die der Spekulant hat ist natürlich, daß die Zentralbank den Wechsedlkurs stützen muß, will sie den Außenwert unverändert lassen. Als eine Folge der Interventionen sinken die Devisenreserven des Landes. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis sich entweder die Kursschwankungen beruhigen, oder die Devisenreserven aufgebraucht sind, was dann zu einer enormen Abwertung führen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Aufgabenstellung des IWF ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Krisen in Lateinamerika, Asien und Russland sowie die Rolle der USA zu analysieren.

1.1 Die Rolle der Globalisierung und des kurzfristigen Kapitals: Dieses Unterkapitel beschreibt, wie die Globalisierung und das Internet den kurzfristigen Kapitalverkehr beschleunigt und damit die Instabilität der internationalen Finanzmärkte erhöht haben.

1.2 Die Währungsspekulation: Erläutert die Mechanismen von Währungsspekulationen gegen feste Wechselkurse und die daraus resultierenden Gefahren für die Devisenreserven einer Zentralbank.

1.3 Der Domino – Effekt: Beschreibt, wie wirtschaftliche Probleme eines Landes durch gegenseitige Verflechtungen auf benachbarte Staaten übergreifen können.

1.4 Das Bankenwesen und die Krisen: Analysiert die Bedeutung von Transparenz und einheitlichen Standards im Bankenwesen, um Finanzkrisen zu verhindern oder besser zu managen.

1.5 Die Maßnahmen der Krisenbewältigung: Gibt einen Überblick über die Funktion des IWF als Stabilisator und Berater in Krisenzeiten.

2. Die Asienkrise: Dieses Kapitel widmet sich dem Aufstieg und Fall der Tigerstaaten, wobei die Ursachen und Auswirkungen der Krise ab 1997 detailliert untersucht werden.

2.1 Asien vor der Krise: Beschreibt die Wachstumsphase der Tigerstaaten vor 1997 und das zugrundeliegende Wirtschaftsmodell.

2.2 Verlauf und Auswirkung der Asienkrise: Schildert den Beginn der Krise in Thailand und deren Ausbreitung auf weitere asiatische Länder.

2.3 Ursachen der Asienkrise: Analysiert volkswirtschaftliche Ungleichgewichte, kurzfristige Auslandsverschuldung und strukturelle Schwächen im Finanzsektor als Auslöser.

2.4 Vorgehen des IWF in der Asienkrise – Lösungsansätze: Detailliert die drei Komponenten der IWF-Hilfsprogramme: Finanzierung, makroökonomische Maßnahmen und Strukturreformen.

2.5 Asien nach der Krise – Ergebnisse der IWF – Programme: Bewertet die Wirksamkeit der IWF-Strategien bei der Wiederherstellung von Marktvertrauen und Wirtschaftswachstum in verschiedenen asiatischen Staaten.

2.6 Kritik an der Vorgehensweise des IWF in der Asienkrise: Dokumentiert die schwere Kritik am IWF hinsichtlich seiner Interventionspolitik, Kreditauflagen und Auswirkungen auf betroffene Bevölkerungen.

2.7 Zukunftsperspektiven: Bietet einen Ausblick auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Tigerstaaten in Abhängigkeit von den politischen Entwicklungen der Großmächte.

3. Die Rußlandkrise: Analysiert die Systemtransformationskrise in Russland 1998 und die Rolle des IWF dabei.

3.1 Einleitung: Beleuchtet den Beitritt Russlands zum IWF und die zugehörigen Erwartungen an eine wirtschaftliche Stabilisierung.

3.2 Die Krise 1998: Beschreibt den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft und die Folgen für die globalen Schwellenländer.

3.3 Ursachen der Krise: Identifiziert die IWF-geforderten Maßnahmen wie Liberalisierung und Zinserhöhungen sowie interne Finanzierungsprobleme als Hauptursachen.

3.4 Rußland nach der Krise: Bewertet die wirtschaftliche Erholung nach 1998 und diskutiert den Erfolg der neuen Steuerreform sowie verbleibende Reformdefizite.

4. Die Krise in Lateinamerika: Untersucht die Wirtschaftskrise in Brasilien sowie die Zusammenhänge mit Argentinien.

4.1 Allgemeine Daten zu Brasilien: Gibt einen Überblick über die politische und wirtschaftliche Lage Brasiliens vor Ausbruch der Krise.

4.2 Beginn der Wirtschaftskrise: Erläutert die Anfälligkeit Brasiliens durch Kapitalabhängigkeit und den Einfluss der Asien- sowie Russlandkrise.

4.3 Verlauf der Wirtschaftskrise 1998 / 1999: Beschreibt die Kapitalflucht, das IWF-Hilfspaket und den Wegfall der Dollar-Kopplung.

4.4 Maßnahmen des IWF: Fasst die Forderungen und Hilfen des IWF für Brasilien im Zuge der Krise zusammen.

4.5 Zusammenhänge mit Argentinien und Perspektiven: Analysiert die Auswirkungen der brasilianischen Krise auf den Nachbarn Argentinien und die dortigen Herausforderungen.

5. Die Rolle der Vereinigten Staaten: Beleuchtet kritisch den Einfluss der USA als größter Anteilseigner auf die Politik des IWF.

6. Reformen und Fazit: Fasst das Umdenken im IWF hin zu mehr monetärer Rolle und Frühwarnsystemen zusammen und zieht ein Fazit zu den Erfahrungen mit der Globalisierung.

Schlüsselwörter

IWF, Finanzkrise, Globalisierung, Währungsspekulation, Tigerstaaten, Asienkrise, Russlandkrise, Brasilien, Kapitalverkehr, Intervention, Strukturreform, Emerging Markets, Wechselkurs, Wirtschaftswachstum, Krisenbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen globalen Wirtschaftskrisen der späten 1990er Jahre und bewertet kritisch die Rolle sowie die Interventionsmaßnahmen des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Krisenverläufe in Asien, Russland und Lateinamerika, die Wirksamkeit von IWF-Programmen sowie die Einflusnahme der USA auf das internationale Finanzsystem.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen der IWF-Interventionen zu beleuchten, die Ursachen der jeweiligen Krisen zu analysieren und die begonnenen Reformen innerhalb des IWF kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Aufarbeitung aktueller Finanzmarktdaten, Wirtschaftsindikatoren und der Auswertung ökonomischer Berichte und Quellen aus dem Zeitraum der späten 90er bis Anfang 2000er Jahre.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich regional: Er analysiert die Asienkrise (Tigerstaaten), die Russlandkrise von 1998 und die Krise in Lateinamerika (Brasilien/Argentinien), inklusive der jeweils spezifischen IWF-Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind IWF, Finanzkrise, Globalisierung, Kapitalverkehr, Strukturreformen, Emerging Markets und Krisenbewältigung.

Wie unterscheidet sich die brasilianische Krise von der asiatischen laut dem Dokument?

Die Arbeit stellt fest, dass es einen Unterschied in der Chronologie gibt: Während in Asien der IWF erst nach dem Ausbruch der Krise intervenierte, fanden die Maßnahmen in Brasilien präventiv statt, um eine drohende Krise zu verhindern.

Welche Kritik übte Henry Kissinger am IWF im Kontext der asiatischen Krise?

Kissinger warf dem IWF vor, durch sein Sparprogramm den Handel zum Erliegen gebracht und lebensfähige Unternehmen in die Pleite getrieben zu haben, was die Demokratie gefährdete und die soziale Instabilität verschärfte.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Krisenbewältigung durch den IWF - Ursachen - Maßnahmen - Perspektiven
Universidad
University of Applied Sciences Aalen  (Wirtschaftswissenschaften)
Calificación
1,5
Autor
Peter Sauer (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
38
No. de catálogo
V2178
ISBN (Ebook)
9783638113304
Idioma
Alemán
Etiqueta
Krisenbewältigung Ursachen Maßnahmen Perspektiven
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Peter Sauer (Autor), 2001, Krisenbewältigung durch den IWF - Ursachen - Maßnahmen - Perspektiven, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2178
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