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Minimierung von Risiken im Rahmen von Outsourcing-Aktivitäten bei Großbanken

Titel: Minimierung von Risiken im Rahmen von Outsourcing-Aktivitäten bei Großbanken

Diplomarbeit , 2003 , 83 Seiten , Note: 1 (94%)

Autor:in: Marcus Stegemann (Autor:in), Christian Plewe (Autor:in), Lars Korinth (Autor:in), Ruth Fülling (Autor:in), Kai Küppers (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn man mit Blick auf die Wertschöpfungstiefe Banken mit der Automobilindustrie vergleicht, so züchten die Banken noch die Rinder aus denen sie Ledersitzbezüge für ihre Autos herstellen.

Auch wenn Outsourcing im Finanzdienstleistungs- und insbesondere im Bankenbereich kein neues Phänomen ist, werden die deutlich überwiegenden Teile der Wertschöpfungskette weiterhin von den Banken selbst erstellt. Zwar wurde alleine im laufenden Jahr 2003 viel über geplante Outsourcing-Maßnahmen mit teilweise erheblichem Umfang berichtet - diesbezüglich sei die geplante Transaktionsbank von Deutsche Bank, Dresdner Bank und HypoVereinsbank genannt. Letztlich wurden aber viele Auslagerungen - wie auch diese - verworfen.

Es bleibt festzuhalten, dass die durchgeführten Auslagerungen - bislang überwiegend praktiziert in sog. Inhouse-Lösungen - noch zu keiner deutlichen Verringerung der Wertschöpfungstiefe beigetragen haben. Gerade dieses ist jedoch das Postulat der Zukunft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Darstellung der Problemstellung

1.2. Ziel der Untersuchung

1.3. Vorgehensweise

2. Allgemeiner Teil

2.1. Allgemeine Erläuterungen zu Outsourcing

2.2. Arten von Outsourcing

2.3. Gründe für Outsourcing

2.3.1. Kostenbasierte Überlegungen

2.3.2. Strategische Gründe

2.4. Darstellung der rechtlichen Grundlagen

2.4.1. Aufsichtsrechtliche Grundlagen, Anforderungen und Grenzen

2.4.2. Arbeitsrecht

2.4.3. Datenschutzrecht und Bankgeheimnis

2.4.4. Steuerrecht

2.5. Risiken im Rahmen von Outsourcing

2.5.1. Vorbemerkung und allgemeiner Überblick über Risiken

2.5.2. Strategische Risiken

2.5.2.1. Verlust von Know-how / Kernkompetenzen

2.5.2.2. Negative Auswirkung auf das Image

2.5.2.3. Abhängigkeit vom Insourcer / Irreversibilität

2.5.3. Operative Risiken

2.5.3.1. Datenschutzrechtliche Verstöße

2.5.3.2. Qualitätsrisiken

2.5.3.3. Nichtrealisierung von Kosteneinsparungen

2.5.3.4. Negativer Einfluss auf die Mitarbeitermotivation

3. Empirische Untersuchung

3.1. Ziel der empirischen Untersuchung

3.2. Art und Durchführung

3.3. Darstellung der Ergebnisse

3.3.1. Profil der befragten Personen

3.3.2. Erfahrung mit Outsourcing-Projekten

3.3.3. Informationspolitik des Managements

3.3.4. Unmittelbare Auswirkungen des Outsourcing

3.3.5. Bedeutung von Outsourcing für Interessengruppen

3.3.6. Reaktion der Kunden auf Outsourcing

3.3.7. Einfluss des Outsourcing auf die Mitarbeitermotivation

3.3.8. Kriterien für die Auswahl eines Insourcers und den Erfolg eines Projektes

3.3.9. Erfolg und Misserfolg einer Outsourcing-Maßnahme

3.3.10. Gründe für Outsourcing

3.3.11. Risiken und deren Minimierung im Rahmen von Outsourcing-Aktivitäten

3.3.12. Empfehlung für künftige Projekte

3.4. Diskussion der Ergebnisse

4. Handlungsempfehlung

4.1. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Risiken von Outsourcing-Aktivitäten bei Großbanken mit dem Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen für das Top-Management zur Risikominimierung abzuleiten. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen als auch empirische Daten aus der Bankpraxis verknüpft, um ein differenziertes Risikomanagement zu ermöglichen.

  • Kosten- und strategische Motive für Outsourcing-Entscheidungen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf die Risikoübertragung
  • Strukturierung und systematische Bewertung operativer und strategischer Risiken
  • Einfluss von Outsourcing auf Mitarbeitermotivation und Kundenbeziehungen
  • Best Practices für eine intelligente Vertragsgestaltung und Partnerwahl

Auszug aus dem Buch

2.5.3.4. Negativer Einfluss auf die Mitarbeitermotivation

Bei allen Überlegungen und Konzeptionen zum Thema „Outsourcing“ sind stets auch die möglichen Reaktionen der Mitarbeiter (MA) in Betracht zu ziehen. Es besteht das Risiko, dass sich eine in der Theorie durchdachte und erfolgversprechende Outsourcing-Maßnahme - welche organisatorisch einen Veränderungsprozess darstellt - durch mangelnde Unterstützung der MA bzw. durch deren fehlende Motivation nicht erfolgreich in die Praxis umsetzen lässt.

Wunderer spricht in diesem Zusammenhang von einer negativen Auswirkung auf die organisatorische Effizienz, welche sich beispielsweise in steigenden Fehlzeiten, MA-Fluktuationen oder in qualitativen oder quantitativen Leistungsverschlechterungen zeigen kann. Ein verschlechtertes Arbeitsklima oder eine belastete Kundenbeziehung sind weitere mögliche Ausprägungsformen.

Im Allgemeinen wird Motivation als „die Antriebskraft und Bereitschaft zu einem bestimmten Verhalten und die Wahrscheinlichkeit seines Auftretens“ verstanden. Der Begriff „Motivation“ ist abgeleitet aus dem lateinischen Wort „motivus“, welches um einen reflexiven Charakter erweitert die Bedeutung „sich bewegen“ erhält. Die Motivation ist nur bedingt messbar und wird subjektiv empfunden. Zudem sind die auslösenden Faktoren für Motivation bzw. Demotivation vielschichtig und äußerst komplex und wirken bei jedem Menschen in unterschiedlicher Art und Weise, je nach Alter, Qualifikation und sozialem Status.

Ein anderer Aspekt der Motivation ist die Demotivation. Sie kann in der extremsten Ausprägung den Verlust von Motivation und eine Umkehrung in eine unerwünschte Richtung bedeuten, also mehr sein als nur ein „Nicht-Tun“ oder ein „Weniger-Tun“. Im Allgemeinen wird unter Demotivation die Reduzierung und Blockierung von Motivationsenergien oder Leistungspotenzialen der MA sowie deren Engagement für die Organisation verstanden. Durch Barrierenabbau und Remotivation besteht die Möglichkeit zur Verminderung und zur Überwindung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, definiert das Ziel der Untersuchung und beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Analyse der Risiken bei Outsourcing-Aktivitäten.

2. Allgemeiner Teil: Hier werden grundlegende Begrifflichkeiten, Outsourcing-Arten und rechtliche Rahmenbedingungen erläutert, gefolgt von einer systematischen Strukturierung der strategischen und operativen Risiken.

3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von Bankmitarbeitern, analysiert deren Erfahrungen und wertet die Bedeutung von Outsourcing sowie die daraus resultierenden Risiken und Erfolgsfaktoren aus.

4. Handlungsempfehlung: Aufbauend auf Theorie und Empirie werden konkrete Empfehlungen an das Top-Management zur Minimierung von Outsourcing-Risiken, insbesondere in Bezug auf Qualität und Mitarbeitermotivation, ausgesprochen.

Schlüsselwörter

Outsourcing, Banken, Risikomanagement, Strategische Risiken, Operative Risiken, Know-how-Verlust, Mitarbeitermotivation, Kosten-Nutzen-Analyse, Vertragsgestaltung, Service Level Agreements, Bankgeheimnis, Wertschöpfungstiefe, Prozessanalyse, Kundenbeziehung, Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Minimierung von Risiken bei Outsourcing-Projekten spezifisch für deutsche Großbanken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen, strategische und operative Risikofaktoren sowie die Auswirkungen auf Mitarbeiter und Kunden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Ableitung praxisnaher Handlungsempfehlungen für das Top-Management zur effektiven Risikominimierung im Outsourcing-Prozess.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Verknüpfung von theoretischer Literaturanalyse mit einer eigenen empirischen Untersuchung in Form einer standardisierten Mitarbeiterbefragung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Arten und Gründe von Outsourcing, die rechtliche Absicherung, eine detaillierte Risikoklassifizierung sowie die Auswertung der Umfrageergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Risikomanagement, Outsourcing-Strategien, Mitarbeitermotivation und Prozessoptimierung im Bankensektor.

Warum ist das Risiko der Mitarbeitermotivation so zentral?

Die empirischen Daten zeigen, dass eine abnehmende Motivation direkt die Arbeitsqualität und Koordination beeinträchtigt, was wiederum die Ziele des Outsourcings gefährdet.

Welche Rolle spielen Service Level Agreements (SLAs) laut den Autoren?

SLAs sind essenzielle vertragliche Instrumente zur Qualitätssicherung, die jedoch flexibel gestaltet sein müssen, um auf Veränderungen im operativen Betrieb reagieren zu können.

Ende der Leseprobe aus 83 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Minimierung von Risiken im Rahmen von Outsourcing-Aktivitäten bei Großbanken
Hochschule
Bankakademie Frankfurt e.V.  (Management-Studium)
Veranstaltung
Management-Studiengang der Bankakademie
Note
1 (94%)
Autoren
Marcus Stegemann (Autor:in), Christian Plewe (Autor:in), Lars Korinth (Autor:in), Ruth Fülling (Autor:in), Kai Küppers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
83
Katalognummer
V21807
ISBN (eBook)
9783638253338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Minimierung Risiken Rahmen Outsourcing-Aktivitäten Großbanken Management-Studiengang Bankakademie Thema Outsourcing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Stegemann (Autor:in), Christian Plewe (Autor:in), Lars Korinth (Autor:in), Ruth Fülling (Autor:in), Kai Küppers (Autor:in), 2003, Minimierung von Risiken im Rahmen von Outsourcing-Aktivitäten bei Großbanken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21807
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Leseprobe aus  83  Seiten
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