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Alexander der Große. Die ersten Regierungsjahre

Título: Alexander der Große. Die ersten Regierungsjahre

Trabajo de Seminario , 2003 , 15 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Konrad Burckhardt (Autor), Konrad Burckhardt (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Alexander der Große ist einer der berühmtesten Herrscher der Antike. Besonders seine
Eroberungen auf dem Perserfeldzug sind wohl jedem bekannt. Man kennt die Schlacht
von Issos und die Massenhochzeit von Susa, doch wie fing seine Herrschaft einmal an?
War Alexander von Anfang an der Eroberer und tollkühne Herrscher, wie er es später
während seiner Herrschaft dem Mythos nach war. Die Umstände seiner
Thronbesteigung und seine Politik bis zum Perserfeldzug möchte ich mit dieser Arbeit
beleuchten. Auch möchte ich kritisch auf Probleme in der Überlieferung hinweisen und
herausfinden, ob es diesen Alexander so gegeben haben kann, wie er in den
Hauptquellen Arrian, Diodor und Plutarch beschrieben wird. Schon hier möchte ich
darauf hinweisen, dass ich in meiner Arbeit den Schwerpunkt nicht auf die
Vollständigkeit der Ereignisse in der Chronologie lege, sondern vielmehr anhand
chronologisch ausgewählter Überlieferungen die ersten Jahre Alexanders Herrschaft
beleuchten werde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Machtergreifung in Makedonien

1.1 Gerüchte um den Tod Philipps

1.2 Terror der ersten Stunden

2. Machtsicherung in Griechenland und auf dem Balkan

2.1 Profilierung der Herrschaft Alexanders

2.2 Das Exempel Theben

3. Fazit der ersten Regierungsjahre Alexanders

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die frühen Regierungsjahre Alexanders des Großen, insbesondere die Umstände seiner Thronbesteigung und die Maßnahmen zur Machtsicherung in Makedonien sowie Griechenland. Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, inwieweit das in den antiken Quellen überlieferte Bild eines bereits bei Regierungsantritt zielstrebigen und gefestigten Herrschers einer historischen Überprüfung standhält oder ob es sich teilweise um eine nachträgliche Mythologisierung handelt.

  • Die Umstände des Todes Philipps II. und die daraus resultierenden Verschwörungstheorien.
  • Die gezielten politischen Säuberungen zu Beginn der Herrschaft Alexanders.
  • Die Konsolidierung der makedonischen Vorherrschaft in Griechenland nach dem Tod Philipps.
  • Die militärischen Expeditionen auf dem Balkan und ihre symbolische Bedeutung.
  • Die Zerstörung Thebens als Machtdemonstration und ihre Auswirkungen.

Auszug aus dem Buch

1.2 Terror der ersten Stunden

Sein Vater war tot und Alexander trat ein großes Erbe an. Er erbte ein gefestigtes und erweitertes Makedonien, die Dominanz in Griechenland und einen begonnenen Perserkrieg. Die Proklamation zum König aller Makedonen durch das Militär ging schnell und reibungslos vonstatten. Doch ist es allgemein bekannt, dass in Übergangszeiten von Herrscher zu Herrscher es fast immer politische Instabilitäten gibt. Es tauchen vermeintliche Konkurrenten auf und versuchen an Machtpositionen zu gelangen. Sicherlich gab es solche Bestrebungen auch zu Zeiten Alexanders, denn damals wie heute streben die Menschen nach Macht. „Zwanzig Jahre alt übernahm Alexander die Regierung, die durch bitteren Neid, wilden Hass und schwere Gefahren von allen Seiten bedroht war.“ Die von Arrian beschriebene Zeit nach der Thronbesteigung ist dafür ein Anzeichen. Alexander musste daher zunächst seine Machtposition sichern. Die ersten vermeintlichen Konkurrenten, die er ausschaltete, waren Arrhabaios und Heromenes aus dem nordmakedonischen Adelsgeschlecht der Lynkesten. Er ließ sie anklagen und hinrichten. Als Anklagegrund diente die schon erwähnte Verschwörung und die Mittäterschaft am Mord Philipps. Welcher Anklage Amyntas zum Opfer fiel, als dessen Vormund Philipp geherrscht hatte, ist nicht bekannt. Doch sicher scheint, dass ihn Alexander ebenfalls hinrichten lies. Er stellte wohl auch einen möglichen Thronkonkurrenten dar. Weitere Konkurrenten wurden in den ersten Monaten im Zusammenhang mit der Verschwörung hingerichtet. Es fällt auf, dass alle, die an der angeblichen Verschwörung teilgenommen haben sollen, politische Gegner Alexanders gewesen waren. Der angeblichen Verschwörung mit dem Großkönig fehlt es daher an Glaubwürdigkeit. Überzeugender erscheint mir, dass Alexander diese Verschwörung erfand, um seine Gegner „legitim“ aus dem Weg schaffen zu können. Sicherheit gibt es aber auch hier nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Hier wird der Untersuchungsgegenstand der Arbeit dargelegt, wobei der Schwerpunkt auf der kritischen Auseinandersetzung mit der antiken Überlieferung zu den ersten Jahren Alexanders liegt.

1. Machtergreifung in Makedonien: Dieses Kapitel analysiert die chaotische Phase unmittelbar nach der Ermordung Philipps II. und die Maßnahmen, mit denen Alexander seine Thronfolge gegen interne Widersacher absicherte.

1.1 Gerüchte um den Tod Philipps: Die unterschiedlichen Versionen zum Tode Philipps II. werden auf ihre Glaubwürdigkeit hin geprüft, wobei der Fokus auf den politischen Interessen hinter den jeweiligen Überlieferungen liegt.

1.2 Terror der ersten Stunden: Der Autor beschreibt die gezielten politischen Säuberungen und Hinrichtungen vermeintlicher Konkurrenten, die Alexander zur Stabilisierung seiner Herrschaft durchführte.

2. Machtsicherung in Griechenland und auf dem Balkan: Dieses Kapitel thematisiert, wie Alexander nach der internen Festigung seine Macht nach außen hin gegenüber den griechischen Stadtstaaten und den nördlichen Stämmen durchsetzte.

2.1 Profilierung der Herrschaft Alexanders: Hier werden die Reisen Alexanders nach Thessalien und Korinth sowie die ersten Feldzüge gegen nördliche Stämme als Mittel zur Stärkung seines Ansehens und seiner Führungskraft analysiert.

2.2 Das Exempel Theben: Der Aufstand in Theben und dessen gewaltsame Niederschlagung werden als entscheidendes Machtinstrument behandelt, das abschließend die Dominanz Makedoniens in Griechenland zementierte.

3. Fazit der ersten Regierungsjahre Alexanders: Das Fazit zieht Bilanz über die frühen Jahre und reflektiert, wie die Darstellung in den Quellen zu einer Heldenmythisierung beitrug, während Alexander tatsächlich primär seine politische Handlungsfähigkeit erprobte.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Makedonien, Philipp II., Machtsicherung, Thronfolge, Antike, Überlieferungskritik, Perserfeldzug, Griechenland, Theben, politische Säuberungen, Herrschaftslegitimation, Arrian, Diodor, Plutarch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ersten Regierungsjahren Alexanders des Großen (ab 336 v. Chr.) und untersucht, wie der junge König seine Macht im Inneren Makedoniens sowie in Griechenland festigte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Umstände der Thronbesteigung, der Umgang mit politischer Opposition, die militärische Profilierung gegenüber griechischen und nördlichen Stämmen sowie die Analyse der antiken Quellenlage.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das oft idealisierte Bild Alexanders in den antiken Quellen kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob sein Erfolg als Resultat einer zielgerichteten Machtsicherung zu verstehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenkritische Untersuchung, bei der die Berichte von Historikern wie Arrian, Diodor und Plutarch hinsichtlich ihrer historischen Plausibilität und ideologischen Färbung geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die interne Machtkonsolidierung durch politische Säuberungen in Makedonien und die außenpolitische Sicherung der Dominanz in Griechenland, unter anderem durch die Zerstörung Thebens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Machtsicherung, Thronfolge, Überlieferungskritik, Herrschaftslegitimation und Alexandermythos charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Quellen zum Tod Philipps II.?

Der Autor stuft die überlieferten Berichte als teilweise unglaubwürdig ein und vermutet, dass politische Interessen oder tragische Motive die Darstellung des Tathergangs verfälscht haben.

Warum wird die Zerstörung Thebens als „Exempel“ bezeichnet?

Sie diente als drastische Demonstration makedonischer Macht, um andere griechische Städte einzuschüchtern und die antimakedonische Opposition unter Kontrolle zu bringen.

Welche Rolle spielte der „Alexander-Mythos“ bereits zu Beginn?

Der Autor sieht Anzeichen dafür, dass bestimmte Ereignisse, wie etwa die Donauüberschreitung, in der historischen Überlieferung nachträglich überhöht wurden, um Alexanders spätere Erfolge bereits in den Anfängen zu begründen.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Alexander der Große. Die ersten Regierungsjahre
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Historisches Institut)
Curso
Proseminar Alexander der Große
Calificación
1,7
Autores
Konrad Burckhardt (Autor), Konrad Burckhardt (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
15
No. de catálogo
V21830
ISBN (Ebook)
9783638253536
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alexander Große Regierungsjahre Proseminar Alexander Große
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Konrad Burckhardt (Autor), Konrad Burckhardt (Autor), 2003, Alexander der Große. Die ersten Regierungsjahre, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21830
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