Die Windenergie in Deutschland


Hausarbeit, 2004

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

0 Einleitung

1 Einführung in die Stromgewinnung

2 Einführung in die Windenergienutzung in Deutschland

3 Die Politik der Bundesregierung
3.1 Die Ziele der Bundesregierung
3.2 Das EEG
3.3 Die Perspektiven der Windenergienutzung an Land
3.4 Die Möglichkeit der Windenergiegewinnung im Meer
3.4.1 Die Strategie der Bundesregierung zur Nutzung der Windenergie im Meer
3.4.2 Potenzielle Schwierigkeiten der Offshore-Windparks in Deutschland
3.5 Die Novelle zum EEG

4 Fazit

Literaturverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: Anteil der Energieträger an der Stromversorgung in
Deutschland, 2002

Abbildung 2: Statische Reichweite nicht erneuerbarer Energieträger

Abbildung 3: Prognose der EU-Kommission für Deutschland bis 2030

Abbildung 4: Entwicklung der installierten Leistung von Windenergieanlagen
in Deutschland

Abbildung 5: Nutzung möglicher Flächen in verschiedenen Gebieten

Abbildung 6: Geplante Mindestvergütung für Windenergie

Abbildung 7: Beispiel zur Verlängerung der Mindestvergütung

0 Einleitung

In dem Referat geht es um die Nutzung und Förderung der Windenergie in Deutschland. Im ersten Kapitel wird eine kurze Übersicht gegeben über die derzeitige Stromgewinnung und die daraus resultierenden Probleme. Das 2. Kapitel beschäftigt sich mit der Nutzung der Wind­energie in Deutschland. Der 3. Teil bildet den Schwerpunkt dieser Hausarbeit. Dabei geht es um die Ziele, die die Bundesregierung mit der Förderung erneuerbarer Energien verfolgt und um das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG) als Maßnahme zur Durchsetzung der Ziele. Ferner behandelt die Hausarbeit die Fragestellung der Offshore-Wind­energienutzung und geht auf die aktuelle Entwicklung bei der Novellie­rung des EEG ein.

1 Einführung in die Stromgewinnung

Die Energiegewinnung in Deutschland beruht nach wie vor hauptsächlich auf fossilen Energieträgern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Anteil der Energieträger an der Stromversorgung in Deutschland, 2002[1]

Fast zwei Drittel des Stroms werden in Deutschland aus Erdöl, Erdgas, Braun- oder Steinkohle gewonnen. Betrachtet man die gesamte Energiegewinnung, also nicht nur die Strom-, sondern auch noch die Wärmegewinnung und die Herstellung von Kraftstoffen, so erhöht sich der Anteil der fossilen Energieträger auf 85%.[2]

In nicht allzu ferner Zukunft werden wir jedoch mit dem Problem der zunehmenden Rohstoffknappheit zu kämpfen haben. Die konventionellen Erdölreserven reichen nach statischen Berechnungen[3] weltweit noch 43 Jahre, die Erdgasreserven noch 64 Jahre. Nur bei der Stein- und Braunkohle gibt es noch Reserven für ca. 200 Jahre. (vgl. Abb. 2)

Der große Nachteil bei allen fossilen Brennstoffen liegt in der Umweltschädigung. Der über Jahrmillionen gespeicherte Kohlenstoff wird nun innerhalb weniger Jahrhunderte wieder freigesetzt. Durch die bei der Verbrennung entstehenden Abgase kommt es zur Schädigungen an der Ozonschicht, zur Versäuerung des Regens und zur Förderung des Treibhauseffektes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Statische Reichweite nicht erneuerbarer Energieträger[4]

Speziell in Deutschland wird der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie eine zusätzliche Herausforderung. Wie Abbildung 1 zeigt, wurden 2002 28% des Strombedarfs durch Kernenergie gedeckt. Etwa 2020 ist laut Atomkonsens geplant, das letzte Atomkraftwerk vom Netz zu nehmen. Die dadurch entfallende Leistung (18.000 MW[5]) muss anderweitig gedeckt werden.

Eine Alternative zu fossilen Energieträgern und Atomkraft stellen erneuerbare Energien dar. Im Einzelnen sind dies Wasserkraft, Windkraft, biogene Brennstoffe, Sonnenenergie und Geothermie. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie in unbegrenzter Menge vorhanden sind oder nachwachsen. Außerdem schädigen sie nicht die Umwelt.

Nach einer Prognose der EU (vgl. Abbildung 3) sieht die Energieversorgung in Deutschland in knapp 30 Jahren vollkommen anders aus als heute.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Prognose der EU-Kommission für Deutschland bis 2030[6]

Der Anteil der erneuerbaren Energien wird drastisch zunehmen. Daraus lässt sich folgern, dass die Nutzung von Erdgas durch die zunehmende Verknappung von Öl kurzfristig ebenfalls stark ansteigen wird. Über den Zeitraum der Abbildung hinaus wird der Gasanteil dann jedoch auf Grund der ebenfalls sinkenden Vorräte wieder zurückgehen.

Durch diese beiden Abbildungen wird deutlich, dass erneuerbare Energien vor einer großen Zukunft stehen.

Im weiteren Verlauf meiner Seminararbeit werde ich mich auf die Windenergiegewinnung konzentrieren, da diese in naher Zukunft den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien leisten[7] wird und auch leisten muss. Denn die Ausbaumöglichkeiten bei der Wasserkraft sind weitgehend ausgeschöpft und die Entwicklung der übrigen erneuerbaren Energien steckt noch in den Kinderschuhen.

[...]


[1] Roos, M., Willke, K. Unter Strom in Junge Karriere Nr. 12, Dezember 2003, S. 15 ff.

[2] Vgl. BMU, Erneuerbare Energien in Zahlen S.14

[3] Es wird der Quotient gebildet aus den weltweiten Reserven und der Förderung

[4] In Anlehnung an: BMWi, Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2002 S.29

[5] Vgl. Hintergrundpapier zur Pressekonferenz der DENA S.1

[6] Vgl. Junge Karriere 12/03 S. 15

[7] Themenpapier Windenergie S. 2

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Die Windenergie in Deutschland
Hochschule
Hochschule Bochum  (Fachbereich Wirtschaft)
Veranstaltung
Innovationspolitik
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V21983
ISBN (eBook)
9783638254533
Dateigröße
591 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schwerpunkt liegt auf der Politik der Bundesregierung zur Förderung der Windenergie in Deutschland zu Lande als auch im Meer. Dabei wird auch auf die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (aus 12/03)bereits eingegangen
Schlagworte
Windenergie, Deutschland, Innovationspolitik
Arbeit zitieren
Jan Schreiber (Autor), 2004, Die Windenergie in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21983

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