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Leistungsmotivation

Title: Leistungsmotivation

Term Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: gut

Autor:in: Sabine Horn (Author)

Psychology - General
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Summary Excerpt Details

Leistungsmotivation ist ein Begriff, der unzählig viele Fragen offen hält. Einige
davon sind wissenschaftlich schon weit erforscht, andere fast gar nicht. Allein bei
dem Begriff der Motivation, stellt sich doch schon die Frage: Wo kommt sie her?
Warum stehen wir morgens auf? Warum essen und trinken wir? Welche Motive
führen manche Menschen zur Magersucht? Schließlich wird dieses Ziel durch
ganz bewusste Handlungen und strenger Kontrolle der Nahrungsaufnahme
erreicht. Warum gehen wir einer bestimmten Freizeitbeschäftigung nach? Die
Motivation finden wir in allen Lebensbereichen, da sie unser innerer Antrieb ist,
der dazu führt, dass wir überhaupt irgendetwas tun. Uns interessiert jetzt der
Bereich der Leistungsmotivation, beziehungsweise welche Beweggründe der
Mensch hat bestimmte Leistungen zu erbringen. Für die Forschung sind dabei
Themen relevant wie zum Beispiel Wahlentscheidungen zwischen verschiedenen
Schwierigkeitsgraden, das Anspruchsniveau verschiedener Menschen, ihre
Ausdauer in Leistungssituationen, die Leistungseffizienz, die Wirkung von
Anstrengung auf die Leistung, unterschiedliche Schulleistungen, die Orientierung
an gesellschaftlichen Bezugsnormen und vieles mehr. In dieser Arbeit werden
jetzt einige Aspekte herausgegriffen, die uns die Grundzüge der Leistungsmotivationsforschung
verstehen lassen, unter anderen das Risiko-Wahl-Modell, die
Anspruchsniveausetzung und die Ausdauer. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf
der Wahlentscheidungstheorie von Atkinson, die die beiden Motive, Misserfolg
zu meiden und Erfolg aufzusuchen, integriert und differenziert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition einiger wichtiger Begriffe

2.1 Der Begriff des Motivs

2.2 Der Begriff der Motivation

2.3 Der Begriff der Leistung

2.4 Der Begriff der Leistungsmotivation

3 Verfahren zur Messung der Leistungsmotivation

3.1 Der Thematische Apperzeptionstest (TAT)

3.2 French Test of Insight (FTI)

3.3 Test Anxiety Questionaire (TAQ)

4 Das Risiko-Wahl-Modell zur Vorhersage von Wahlentscheidungen in Leistungssituationen

4.1 Lewins Verhaltensmodell als Gedankenanstoß

4.1.1 Das Personenmodell

4.1.2 Das Umweltmodell

4.2 Atkinsons Risiko-Wahl-Modell

4.2.1 Erfolgs- und Misserfolgsmotiv

4.2.2 Die Tendenz Erfolg anzustreben und ihre Wirkung auf das Leistungsverhalten

4.2.3 Die Tendenz Misserfolg zu meiden und ihre Wirkung auf das Leistungsverhalten

4.2.4 Die resultierende Tendenz

4.2.5 Ableitbare Hypothesen für die Aufgabenwahl

4.2.6 Überprüfung dieser Hypothesen durch Atkinson & Litwin (1960)

4.2.7 Kritik zum Risiko-Wahl-Modell

5 Auswirkungen von Erfolg und Misserfolg auf das Anspruchsniveau

5.1 Typische und atypische Anspruchsniveauverschiebung

6 Wirkung der Erfolgs- und Misserfolgstendenz auf die Ausdauer

6.1 Ausdauer als Dauer der kontinuierlichen Beschäftigung mit einer Aufgabe

6.2 Ausdauer als Wiederaufnahme misslungener oder unterbrochener Aufgaben

6.3 Ausdauer als langfristige Verfolgung eines übergreifenden Zieles

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen der Leistungsmotivation, mit einem besonderen Fokus auf das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson, um zu verstehen, welche Faktoren Wahlentscheidungen in Leistungssituationen bestimmen und wie Erfolg oder Misserfolg das Anspruchsniveau und die Ausdauer beeinflussen.

  • Grundlagen der Motivationspsychologie und Begriffsdefinitionen
  • Messverfahren für Leistungsmotivation (TAT, FTI, TAQ)
  • Atkinsons Risiko-Wahl-Modell und dessen empirische Überprüfung
  • Einfluss von Erfolgs- und Misserfolgstendenzen auf das Anspruchsniveau
  • Ausdauer bei kontinuierlicher Aufgabenbearbeitung und Zielverfolgung

Auszug aus dem Buch

4. 1. 2 Das Umweltmodell

Das Umweltmodell bezieht sich auf Motivationsprobleme und operiert mit Kräften und zielgerichtetem Verhalten, also mit vektoriellen Größen (vgl. Heckhausen 1989). Dieses Modell könnte man sich auch plastisch vorstellen, als einen Raum, der in viele kleine Räume geteilt ist. Nur ist dieser Raum ein psychologischer, und die vielen kleinen Räume sind psychologische Möglichkeiten von Handlungen und Ereignissen, die man erreichen könnte oder möchte.

Manche davon besitzen eine positive Valenz, die so genannten Zielregionen, andere eine negative Valenz, die Abschreckungsregionen. In allen anderen Regionen stecken Handlungsmöglichkeiten, die uns zum gewünschten Ziel hinführen oder von Abschreckungsregionen wegführen. Man bezeichnet sie auch als instrumentell. Sie sind das Mittel zum Zweck. Irgendwo in einem der Räume steht die Person und versucht eine Zielregion zu erreichen, dazu muss sie aber erst einige Hürden nehmen und die anderen Räume mit deren Handlungsmöglichkeiten und Ereignissen durchqueren. Lewin versucht mit diesem Modell die Wege eines Menschen zum Ziel darzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Begriffs der Leistungsmotivation und der in der Arbeit behandelten zentralen Theorien und Forschungsaspekte.

2 Definition einiger wichtiger Begriffe: Theoretische Abgrenzung und Definition der Kernbegriffe Motiv, Motivation, Leistung und Leistungsmotivation.

3 Verfahren zur Messung der Leistungsmotivation: Überblick über gängige projektive Tests und Fragebögen zur Erfassung von Motivtendenzen.

4 Das Risiko-Wahl-Modell zur Vorhersage von Wahlentscheidungen in Leistungssituationen: Detaillierte Analyse des Modells von Atkinson, ergänzt durch Lewins Feldtheorie, inklusive Hypothesen zur Aufgabenwahl.

5 Auswirkungen von Erfolg und Misserfolg auf das Anspruchsniveau: Untersuchung, wie Erfolgserlebnisse oder Misserfolge die zukünftigen Leistungsziele eines Individuums verschieben.

6 Wirkung der Erfolgs- und Misserfolgstendenz auf die Ausdauer: Analyse der Zusammenhänge zwischen Motivation und der Persistenz bei der Aufgabenbearbeitung.

7 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Forschungsergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für eine realistische Zielsetzung.

Schlüsselwörter

Leistungsmotivation, Risiko-Wahl-Modell, Atkinson, Erfolgsmotiv, Misserfolgsmotiv, Anspruchsniveau, Ausdauer, Lewin, Feldtheorie, Handlungsziele, Leistung, Zielsetzung, Motivation, Motiv, Verhaltensmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Mechanismen der Leistungsmotivation und analysiert, warum Menschen bestimmte Leistungen anstreben oder meiden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die Definition der Leistungsmotivation, Messverfahren, die Risikowahltheorie nach Atkinson, Anspruchsniveauverschiebung sowie die Auswirkungen auf die Ausdauer ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grundzüge der Leistungsmotivationsforschung zu erläutern, insbesondere wie Individuen in Leistungssituationen zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf etablierten psychologischen Modellen (vor allem Atkinson und Lewin) und deren empirischer Überprüfung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Messmethoden, die detaillierte Darstellung des Risiko-Wahl-Modells, Einflüsse auf das Anspruchsniveau sowie die Analyse von Faktoren, die die Ausdauer bei der Zielverfolgung beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Leistungsmotivation, Risiko-Wahl-Modell, Erfolgs- und Misserfolgsmotiv sowie Anspruchsniveau.

Welche Kritik äußert die Autorin am Risiko-Wahl-Modell?

Sie merkt an, dass das Modell primär für rein leistungsthematische Aufgaben gilt und soziale Anschlussmotive oder andere Nebenziele bei der Aufgabenwahl ausblendet.

Warum spielt die Selbstbewertungsreaktion eine so große Rolle für die Motivation?

Nach einem Erfolg oder Misserfolg folgt eine Selbstbewertung, die das Selbstwertgefühl beeinflusst; Menschen neigen dazu, ihre Ziele so zu wählen, dass sie ihr Selbstbewusstsein durch Erfolge stabil halten oder erhöhen können.

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Details

Title
Leistungsmotivation
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Psychologie)
Grade
gut
Author
Sabine Horn (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V21992
ISBN (eBook)
9783638254618
Language
German
Tags
Leistungsmotivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Horn (Author), 2003, Leistungsmotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21992
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