Kapital und Arbeit in Bezug auf das erste Manuskript der ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx


Hausarbeit (Hauptseminar), 1998

31 Seiten, Note: sehr gut (-)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Die Produktionsklassen im Übergang von Feudalismus zu Kapitalismus
1.1 ARBEITER UND ARBEITSLOHN
1.2 EXKURS ZUM BEGRIFF ARBEIT
2. KAPITALIST UND PROFIT
3. GRUNDEIGENTÜMER UND GRUNDRENTE

II. Entfremdete Arbeit
1. Einleitung zu II.
2. Die Entfremdung des Arbeiters vom Produkt der Arbeit
3. Die Entfremdung des Arbeiters von seiner Tätigkeit
4. Die Entfremdung des Arbeiters von seinem Gattungswesen
5. Die Entfremdung der Menschen untereinander

III. Schlußbemerkung

IV. Literaturverzeichnis

EINLEITUNG

Einleitend erscheint es mir zunächst wichtig darauf hinzuweisen, daß sich das Denken des jungen Marx innerhalb eines kurzen Zeitraumes nahezu erst etappenweise zu einem ganzen System entwickelt hat, was sich zum einen vermutlich auf die Auswirkungen der starken politischen Veränderungen in ganz Europa im Anschluß an die französische Revolution und der beginnenden Industrialisierung in England, als auch auf die ungewöhnliche Tatsache der geistigen Frühreife Marx’ gepaart mit einer zu vermutenden allgemein-üblichen jugendlichen Orientierungslosigkeit und der damit einhergehenden Anfälligkeit gegen Einflüsse “von außen” zurückzuführen ist. Letzteres wurde von Marx selbst durch häufige Ortswechsel[1] und natürlich der Beschäftigung mit verschiedenen philosophischen Richtungen “provoziert” bzw. bewirkt.

Um den Argumentationsgang, den er in den “Ökonomisch-philosophischen Manuskripten” verfolgt besser verstehen und einordnen zu können - was manchmal, nicht zuletzt auch wegen polemischen Angriffen und anklingendem Zynismus gegenüber der Nationalökonomie, auf deren “Gesetze” er sich in dieser Schrift vor allem konzentriert und an ihnen seine Theorie entwickelt, schwer ist - , scheint es an dieser Stelle angebracht, einen kurzen geistes- und allgemeingeschichtlichen Abriß bis zu diesem Zeitpunkt in Verbindung mit Marx’ geistiger Entwicklung zu zeigen. Zu Beginn seines philosophischen Werdegangs richtete sich sein Augenmerk auf Hegel und dessen vom Prinzip der Dialektik geleiteten Systems. Marx machte es sich dabei zur Aufgabe, was im folgenden noch in den einzelnen Schritten genauer zum Vorschein kommt, “,aus der Hegelschen Logik den Kern herauszuschälen’ und ,die dialektische Methode von ihren idealistischen Umhüllungen’ zu befreien”[2]. Durch diese “schonungslose Kritik an den idealistischen Verzerrungen der Dialektik wird (allerdings auch; Anm.d.V.) das große an Hegel sichtbar: daß er die Funktion und Bedeutung der Arbeit als Selbsterzeugung des Menschen innerhalb der Entfremdung ahnungsweise erkannt und herausgearbeitet hat”[3]. Diese Entdeckung stellt das zentrale Thema Marx’ im vierten Kapitel dieses ersten Manuskriptes dar. Es sei noch darauf hinzuweisen, daß Hegels umfassendes Gesamtwerk zu jener Zeit den Status einer “endgültigen Fassung aller Philosophie” besaß, die durch den von ihm entwickelten “Weltgeist” charakterisiert war und daher in der Folge ein Sinken des geistigen Niveaus der Zeit unvermeidlich schien.

Der Beginn der Beschäftigung mit Hegel fällt in das Jahr 1837. Der Hauptunterschied, der sich zwischen “Lehrer und Schüler” im weiteren Verlauf immer stärker herauskristallisiert, ist - vereinfacht gesagt - der zwischen Theorie und Praxis bzw. zwischen Idealismus und Realismus/Materialismus, weshalb es auch durch Marx selbst zu dem berühmten Ausspruch kam, daß man Hegels System “vom Kopf auf die Füße stellen” müsse. Zuvor hatte bereits Arnold Ruge die gemeinsame Überzeugung der Links- oder auch Junghegelianer, denen Marx anfänglich angehörte, in dem Satz ausgedrückt :”Das Ende der theoretischen Befreiung ist die praktische”. Damit ist schließlich die Kernaussage getroffen, die am Ende des ersten Manuskriptes der ökonomisch-philosophischen Abhandlung durch Marx im Materialismus seine Verwirklichung finden soll, woraus dem Arbeiter die Aufgabe erwächst, die Verhältnisse, die ihn in eine Entfremdung vom Produkt seiner Arbeit, dem unmittelbaren Arbeitsvollzug und von seinen Mitmenschen stürzten, durch eine Revolution umzustülpen, damit es so zu einer menschlichen Emanzipation komme.

Um weiter im zeitlichen Rahmen zu bleiben, so geht bereits um 1840/41 “der junge Marx im Prinzip über die Einschätzung des Idealisten Hegel durch die Junghegelianer hinaus”[4]. Allerdings sei er zu diesem Zeitpunkt noch kein Materialist, sondern seine Einstellung zeichne sich nach Lukacs in dieser Phase durch einen radikalisierten, atheistischen Pantheismus mit unvermeidlich objektiv-idealistischen Zügen aus. Anfang 1842 findet er in Feuerbach, dessen Veröffentlichung “Wesen des Christentums” ihn nachhaltig beeinflußt, seinen “zweiten geistigen Vater”. In diesem Werk erkennt er zum ersten Mal die Bedeutung des Materialismus und dessen heraufkommenden Durchbruch. Später bezeichnet Marx in der Vorrede zu den “Ökonomisch-philosophischen Manuskripten” deshalb auch die Schriften Feuerbachs als die “erste wirklich theoretische Revolution nach Hegel”. Quasi als Synthese und gleichzeitiger Abnabelung von den Junghegelianern fällt schließlich Ende 1842 “der Prozeß der Überwindung des Hegelianismus, des Hinausgehens auch über Feuerbach, der materialistischen Dialektik (...) in seinem Werdegang zusammen mit der Entwicklung vom Standpunkt der revolutionären Demokratie zum bewußten Sozialismus”[5], als er sich mit den französischen utopistischen Sozialisten Fourier, Cabet, Leroux, Saint-Simon und Considerant auseinandersetzt. In diese Phase fällt auch seine Tätigkeit als Redakteur bei der “Rheinischen Zeitung”, die ihn zum ersten Mal unmittelbar mit der gegenwärtigen Zeitgeschichte in Konflikt bringt, da seine Artikel inhaltlich oppositionelle Züge gegenüber dem damals in Deutschland herrschenden Feudalabsolutismus enthielten, was dazu führte, daß seine Arbeit “von einem ununterbrochenen Kampf gegen die preußische Zensur erfüllt”[6] war und die Zeitung schließlich verboten wurde. Im Laufe des Jahres 1843 bekräftigte Marx durch eine Kritik an der Hegelschen “Rechtsphilosophie” sein Vorhaben, über diesen hinauszugehen. Seine daraus hervorgegangenen Ergebnisse beschreibt er später rückblickend in “Zur Kritik der Politischen Ökonomie” mit den Worten, “daß Rechtsverhältnisse wie Staatsformen weder aus sich selbst noch aus der sogenannten allgemeinen Entwicklung des menschlichen Geistes, sondern vielmehr in den materiellen Lebensverhältnissen wurzeln, deren Gesamtheit Hegel (...) unter dem Namen “bürgerliche Gesellschaft” zusammenfaßt, daß aber die Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft in der politischen Ökonomie zu suchen sei”[7].

An diesem Punkt scheint es angebracht, zu bemerken, daß Marx’ finales Denken, welches durch den historischen Materialismus gekennzeichnet ist, mehrere Stadien durchläuft, die sich in verschiedenen Gesellschaftsformen darstellen, wobei sein Wirken in der vom Verhältnis Herr und Leibeigener bestimmten Phase des Feudalismus ansetzt, den letztendlich vom Gegensatzpaar Bourgeoisie - Proletariat geprägten Kapitalismus durchläuft und schließlich in den Sozialismus hinüber führt, wobei Marx glaubt, “daß ein philosophisches Volk erst im Sozialismus seine entsprechende Praxis (und; Anm.d.V.) im Proletariat das tätige Element seiner Befreiung finden könne”[8]. Doch ergänzend sei hier erwähnt, daß sowohl vor als auch hinter diesem Ausschnitt der geschichtlichen Entwicklung von Klassengegensätzen noch jeweils zwei weitere Gesellschaftsformen auftauchen, die mit der klassenlosen Urgesellschaft anfängt, in die Sklavenhaltergesellschaft, die sich durch das simple Verhältnis Sklavenhalter - Sklave auszeichnet, übergeht, bevor dann die bereits geschilderten Gesellschaftsformen , mit denen sich Marx intensiv befaßt, auftreten und führt aus dem Sozialismus in den Kommunismus, dessen Wesen immer noch als Übergangsgesellschaft zu verstehen ist, aus dem dann schließlich wieder die klassenlose Gesellschaft hervortritt. Desweiteren sei noch anzumerken, daß diese auf den ersten Blick rein formellen Übergänge auf einem immanenten Wandel des Bewußtseinsprozesses basieren, dessen Ansatz meiner Meinung nach in der 1843 von Marx verfaßten Rezension zum Aufsatz “Zur Judenfrage” von Bruno Bauer zum Ausdruck kommt. Darin wird die Entwicklung deutlich, die nach dem Wirken Hegels durch die Junghegelianer in Bezug auf eine unter zeitkritischen Aspekten durchleuchtete Gesellschaftskritik ihren Ausgangspunkt nahm. Diese Kritik charakterisiert sich - bis zu ihrer Vollendung in den “Ökonomisch-philosophischen Manuskripten”, um es im gesamten vorwegzunehmen - in drei Abschnitten:

Eine vorläufige Religions- und Theologiekritik, die sich durch Marx’ “Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie” in eine Rechts- und Politikkritik verwandelt, mündet mit der Abfassung der “Ökonomisch-philosophischen Manuskripten” in eine ökonomisch-gesellschaftliche Kritik.

Um nun aber doch wieder im zeitlichen Ablauf zu bleiben, so läßt sich bis dato diese Entwicklung, die im oben zitierten Aufsatz “Zur Judenfrage” ihren Anfang nimmt mit folgendem Zitat beschreiben : “Marx verallgemeinert (...) für alle Bereiche des gesellschaftlichen Bewußtseins das Ergebnis der Analyse des religiösen Bewußtseins (...) und der eigenen Analyse des Staatsbewußtseins. Er zielt bereits ab auf seine spätere umfassende Ideologiekritik, indem er die Religion als die allgemeinste Form, die “Logik” eines “verkehrten Weltbewußtseins”, das politische Bewußtsein als eine hierzu komplementäre konkretere Bewußtseinsform faßt”[9].

Im Herbst 1843 ändert sich seine Einstellung wieder entscheidend dahingehend, daß er - mittlerweile nach Paris ausgewandert - mit dem dort bereits weit entwickelt vorgefundenen Kapitalismus in Berührung kommt, als auch durch das eingängige Studium der französischen Revolution von 1789 zu der Einsicht gelangt, daß dem Proletariat die Aufgabe zukäme, die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen herbeizuführen , wobei er die Verwirklichung dieser Aufgabe am ehesten dem deutschen Proletarier zutraue und sich daraus in der Folge eine “wahre” Emanzipation des Deutschen vollziehe, die mit einer Emanzipation des Menschen generell zusammenfiele. Allerdings habe sich “das Proletariat (...) jenseits des Rheins erst noch zu entwickeln”[10]. Schließlich brachte ihn in dieser Zeit das Studium der klassischen politischen Ökonomie Englands zur Entwicklung “seiner” Methode, die zu den gesellschaftlich erwünschten Veränderungen beitragen soll. Auf die Nationalökonomie hatte ihn Friedrich Engels gestoßen, der in den “Deutsch-Französischen Jahrbüchern” bereits mit einer Kritik der bürgerlichen Nationalökonomie seinen Beitrag geleistet hatte. Marx brachte diese Jahrbücher zusammen mit Arnold Ruge im Februar 1844 heraus und sie dienten ihm schließlich als Fundament, auf dem er dann im selben Jahr die “Ökonomisch-philosophischen Manuskripte” erstellte. Dies hält er auch in der Vorrede zu dieser Schrift fest. Er geht darin von den Verhältnissen in der Feudalgesellschaft aus, erläutert den Wandel durch den Kapitalismus und versucht diesen wiederum durch aufdecken der seiner Meinung nach darin auftauchenden “Ungereimtheiten” zu überwinden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer Analyse der gesellschaftlichen Veränderungen, die mit Hilfe der Betrachtung der ökonomischen Verhältnisse im Staat einhergehen, wobei er hier vor allem die drei Produktionsklassen Arbeiter, Kapitalist und Grundeigentümer in den Mittelpunkt seiner Untersuchungen stellt. Objektiv betrachtet verfolgt er damit die Vollendung der bereits angesprochenen Stadien des Bewußtseinsprozesses in der Zeit nach Hegel, die mit einer wahren menschlichen Emanzipation enden soll. Die praktische Umsetzung seiner Ergebnisse glaubte er, wie bereits angesprochen, durch den Proletarier verwirklicht zu sehen, der sich damit aus der eigentlichen Entfremdung, die aus den ökonomischen Verhältnissen im Staat resultiert, befreit. Erstes Anzeichen, daß in Deutschland die Zeit für eine solche Arbeiterrevolution reif war, bot ihm der Aufstand der schlesischen Weber im Jahr 1844, dem Jahr, in dem er die “Ökonomisch-philosophischen Manuskripte” erstellte.

I. Die Produktionsklassen im Übergang von Feudalismus zu Kapitalismus

1.1 ARBEITER UND ARBEITSLOHN

Im ersten Kapitel versucht Marx das “Schicksal” des Arbeiters in der kapitalistischen Gesellschaft unter Berücksichtigung der Bedeutung von Kapital und Arbeitslohn zu erklären bzw. es wird darin die Stellung des Arbeiters aus der Sicht der Nationalökonomie in der Interpretation Marx’ deutlich. Gleich im ersten Satz stellt er fest, daß der Arbeitslohn “durch den feindlichen Kampf zwischen Kapitalist und Arbeiter” bestimmt wird, wobei ersterer die finanziellen Mittel besitzt und letzterer von daher in eine Abhängigkeit gerät, was darin gipfelt, daß er nicht nur von Kapital und Grundeigentum, sondern auch von seiner eigenen Arbeit entfremdet wird. Doch diese Erkenntnis behandelt Marx noch einmal speziell im vierten Kapitel des ersten Manuskripts. Zunächst ist ihm der Aspekt wichtig, daß der Arbeiter im Kapitalismus einen Arbeitslohn erhält, der ihm lediglich das Überleben sichert, was insofern von Interesse des Kapitalisten ist, da ihm die dienende Arbeiterrasse nicht aussterben möge. Doch wodurch bestimmt sich der Arbeitslohn ? Marx meint, er sei abhängig von den Launen der Marktwirtschaft. Was hat man unter Launen zu verstehen ? Zunächst geht alles vom Kapitalisten aus, denn er bestimmt in welche Art von Produktion er sein Vermögen steckt. Je nachdem, wie groß die Nachfrage nach den daraus resultierenden Produkten auf dem Markt ist, richtet sich der Arbeitslohn, denn wenn sie sich gut verkaufen kann der Kapitalist den Marktpreis erhöhen und sein Profit steigt, weshalb er auch mehr Arbeitslohn bezahlen kann. Ist von einer Ware zuviel vorhanden bzw. verkauft sie sich nicht, muß sie im Notfall bis zum natürlichen Preis gesenkt werden, weshalb der Profit sinkt; folglich wird auch der Arbeitslohn gekürzt, denn der Kapitalist ist vor allem auf seinen Profit aus und spart daher eher an der Auszahlung des Lohnes. Wenn sich also der Marktpreis in einen natürlichen Preis verwandelt, verliert der Arbeiter am meisten. Somit erweist sich das Kapital konstanter als der Arbeitslohn.

Konkreter beschreibt Marx die Situation des Arbeiters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage anhand von drei Hauptzuständen der Gesellschaft, denen man in der Reihenfolge die heute üblichen Bezeichnungen Rezession, Aufschwung und Stagnation zuordnen kann. Im ersten Zustand leide der Arbeiter am meisten, da der Reichtum der Sozietät im Verfall begriffen ist. Der zweite, in welchem der Reichtum fortschreite, sei zwar zunächst der dem Arbeiter am günstigsten gelegene, führe aber in das Dilemma einer “ Überarbeitung” desselben, weil zunehmender Reichtum die Konkurrenz unter Kapitalisten weckt und von daher verstärkt Arbeiter benötigt werden. Ihnen wird aufgrund der günstigen wirtschaftlichen Lage mehr Lohn angeboten, woraufhin auch in ihnen der Wunsch nach “noch mehr” entsteht, was aufgrund der Tatsache, daß sie ihre Arbeitskraft forcieren müssen mit einer zunehmenden Entäußerung derselben und steigenden gesundheitlichen Schäden endet. Im folgenden gibt Marx drei Aspekte an, in denen sich das Wesen von fortschreitendem Reichtum zeigt. Erstens durch die eskalierende Entfremdung des Arbeiters vom Produkt seiner Arbeit und die damit einhergehende Abhängigkeit vom Kapitalisten, so daß sich das erwirtschaftete Kapital als aufgehäufte Arbeit erweist. Zweitens folge auf die Häufung des Kapitals eine Teilung der Arbeit, wodurch wiederum mehr Arbeiter gebraucht werden. Die strikte Reduzierung seiner Tätigkeit auf einen ganz kleinen Bereich im Produktionsprozeß, den er selbst nicht in eine andere Richtung lenken kann, degradiert ihn zur Maschine. Die bereits angesprochene Teilung der Arbeit, die gleichzeitig mehr Arbeiter erforderlich macht, führt auch zu einer Konkurrenz unter denselben, weil jede Zunahme an Arbeitskräften den Arbeitslohn herunterdrückt, da dieser auf mehr verteilt werden muß, denn der Kapitalist wird zuletzt den Etat, den er für Lohnzahlungen vorgesehen hat, erhöhen. Außerdem äußert sich der fortschreitende Wohlstand in der Monopolisierung, sprich “Konzentration der Kapitalien”[11]. Dieser Prozeß ist von der Konkurrenz der Kapitalisten geprägt, innerhalb der kleinere Geschäfte mit geringem Etat vom Markt gedrängt und von den größeren quasi aufgekauft werden. Das Resultat zeigt sich darin, daß zum einen kleinere Kapitalisten aufgrund des Verlustes ihres Unternehmens selbst in den Arbeiterstand fallen und in Folge dessen in der Arbeiterklasse ein Überschuß entsteht, so daß nicht alle beschäftigt werden können und ein Teil der Arbeiter in den “Bettel- oder Verhungerungsstand” fällt. Also die Teilung der Arbeit erhöht zwar zunächst den Bedarf an Arbeitern, aber die durch Konzentration der Kapitalien voranschreitende Industrialisierung führt zu mehr Maschinenarbeit und ersetzt daher zunehmend den Arbeiter. Somit offenbart sich auch dieser zweite Zustand als ein Elend für den Arbeiterstand. Schließlich beschreibt Marx den Höhepunkt des Reichtums, auf den ein abnehmender Zustand der Gesellschaft folgt. Darin erreicht die Konkurrenz der Arbeiter untereinander ihren Höhepunkt, weil jeder von ihnen darauf aus ist, seinen Arbeitsplatz zu behalten; der Lebensstandard reduziert sich auf ein Minimum. Bilanzierend läßt sich festhalten, daß die Nationalökonomie keine Rücksicht auf das Interesse der Menschen, sondern “nur” auf den Reichtum nimmt. Folglich leide nach Marx sowohl der Arbeiter als auch der Kapitalist; der eine an seiner Existenz, der andere am “Gewinn seines toten Mammons”.

1.2 EXKURS ZUM BEGRIFF ARBEIT

An diesem Punkt erweist sich meiner Meinung nach ein Exkurs zu der Begrifflichkeit von Arbeit allgemein und den dazugehörigen Teilaspekten im kapitalistischen System als hilfreich. Für Marx ist der Arbeitsprozeß an sich nicht verbunden mit dem Aspekt der Entfremdung, sondern eigentlich der Vermittler zwischen Mensch und Natur und somit der Einheitsstifter zwischen beiden. Dabei rekurriert er auf die theoretische Vorstellung Hegels in dessen Werk “Phänomenologie des Geistes”, in dem dieser die Entwicklung des Geistes zum Selbstbewußtsein über die Aneignung der Außenwelt durch das Subjekt beschreibt; dieses Konzept überträgt Marx auf die praktische Tätigkeit des Menschen und schreibt ihr daher “die eigentliche Funktion der menschlichen Vermittlung in der Subjekt-Objekt Beziehung zwischen Mensch und Natur”[12] zu. Im Kapitalismus ist die Unterscheidung zwischen Produktionsmittel, Produktionsprozeß, Produktionsverhältnisse und Produktivkraft im Grunde schon bezeichnend und vorentscheidend für eine zunehmende Entfremdung beziehungsweise Spaltung der Gesellschaft. Produktionsmittel stellen den Arbeitsgegenstand dar mit dem gearbeitet oder der vom Arbeiter bearbeitet wird, aber Eigentum des Kapitalisten ist. Der Produktionsprozeß ist die kapitalistische Form der Warenproduktion und von daher nicht nur reiner Arbeits- sondern auch Wertbildungsprozeß, das heißt, daß darin außerdem durch verschiedene Faktoren der Preis einer Ware bestimmt wird. Unter Produktionsverhältnisse versteht man die verschiedenen Beziehungen der beteiligten Menschen innerhalb des Produktionsprozesses und den damit verbundenen ökonomischen Wandlungsvorgängen, also inwiefern Arbeiter, Kapitalisten und Grundeigentümer jeweils zu- und untereinander stehen und was sich dabei in den verschiedenen Gesellschaftsformen - wie oben beschrieben - verändert. Schließlich bezeichnet Produktivkraft den Arbeiter und dessen Verhältnis bzw. Umgang mit den Produktionsmitteln aus denen eine zunehmende Entfremdung des Arbeiters von seiner Arbeit und dem Produkt seiner Arbeit resultiert.

Marx unterstellt nun, daß die Nationalökonomie das Unglück der Gesellschaft bezwecke, weil ein aus ihr hervorgehender zunehmender Reichtum die Mehrheit der Menschen, vor allem den Arbeiter, in ein Leiden stürze, denn sein Arbeitslohn erleidet durch die Kalkulation des Kapitalisten, der die Grundrente und den Kapitalgewinn gegeneinander abwägen muß, stets Abzüge.

Mit einem neuen Gedankengang, der mit den einleitenden Worten “erheben wir uns nun über das Niveau der Nationalökonomie”[13] - ein recht anmaßend klingendes Vorhaben - beginnt, diskutiert Marx zwei rhetorische Fragen, deren definitive Antwort allerdings relativ offen bleibt, da er vornehmlich durch eine Aneinanderreihung von Zitaten die Feststellung herausarbeitet, daß eine Verbesserung der Lebensqualität der Menschen gegenüber früher nur scheinbar stattgefunden habe, d.h. quantitativ wurde zwar ein Reichtum erwirtschaftet, doch qualitativ habe dies nur negative Auswirkungen auf den “gemeinen Menschen” gehabt. Schuld daran sei das Wesen und die wahre Intention der Nationalökonomie, die den Menschen zu einem Arbeitstier degradiere und ihn deshalb auch nicht als Menschen, sondern als Arbeiter sehe. Diesen Unterschied hält Marx im besonderen deshalb fest, weil Arbeiter und schließlich auch dessen Arbeit sich im kapitalistischen System “nur” als Ware erweisen. Aufgrund der Konkurrenz unter den Kapitalisten und unter den Arbeitern komme es dazu, daß die Arbeit als Ware im Preis immer weiter sinke, aber eine im wachsenden Reichtum begriffene Gesellschaft lebt gerade von Konkurrenz. Zu allem Übel zeige sich die “Theorie der Arbeit als Ware” als eine “Theorie verhüllter Sklaverei”, denn “ungeachtet der Zeitersparnisse durch Vervollkommnung des Maschinenwesens hat sich die Dauer der Sklavenarbeit in den Fabriken für eine zahlreiche Bevölkerung nur vergrößert”[14]. Also abschließend lassen sich drei Punkte festhalten; zum einen, daß das Ziel der Industrie nicht das Glück der Menschen, sondern der Reichtum ist. Zweitens, daß die Arbeiter innerhalb des Produktionsprozesses als Instrumente verstanden werden, die möglichst viel Profit erwirtschaften und dabei zu nicht mehr Unkosten als nötig beitragen sollen; drittens ergibt sich das Verhältnis: “je schlimmer die Arbeitsverhältnisse, desto weniger Lohn”.

2. KAPITALIST UND PROFIT

Dieses Zweite Kapitel ist bei Marx noch einmal in vier Abschnitte unterteilt:

1. Das Kapital
2. Der Gewinn des Kapitals
3. Die Herrschaft des Kapitals über die Arbeit und die Motive des Kapitalisten
4. Die Akkumulation der Kapitalien und die Konkurrenz unter den Kapitalisten

Im großen und ganzen behandelt der erste Abschnitt das Wesen des Kapitals, das heißt welche Verpflichtungen mit seinem Besitz einhergehen und es wird versucht, eine Definition zu erarbeiten, die zunächst darin besteht, daß es sich durch “Privateigentum an den Produkten fremder Arbeit”[15] auszeichnet. Somit ist Kapital aufgespeicherte Arbeit. Wie wird man nun Eigentümer von entsprechend zweckbestimmten Geldmitteln (Fonds), die für die Produktion von Ware verausgabt werden? Dies erfolgt in der Regel vermittelst Erbschaft. Zugleich wird einem damit nach Smith die (ökonomische) Macht zu kaufen und somit “das Recht des Befehls über alle Arbeit von andern oder über alles Produkt dieser Arbeit”[16] übertragen. Folglich bedeutet Kapital “Regierungsgewalt über die Arbeit und ihre Produkte”[17]. Diese Gewalt ist keine natürliche sondern erworbene.

Warum daß, wie zu Beginn des zweiten Abschnitts erwähnt, der Gewinn des Kapitals ganz verschieden von der Höhe des Arbeitslohns ist, das heißt, daß beide nicht notwendig proportional steigen oder fallen, wurde bereits im ersten Kapitel näher beschrieben. Dem Kapitalisten geht es eher um eine Proportion von Gewinn und Kapital, wobei der Gewinn aus einer Wertsteigerung des Produktes, also durch eine Verbesserung des Rohstoffes erreicht wird. Mit dem erzielten Mehrwert steigt daher der Wert der Kapitalien insgesamt und damit der Fonds. Doch zum auszuzahlenden Arbeitslohn behält sich der Unternehmer immer eine gewisse Distanz, eine Art Sicherheitsabstand oder auch Puffer, denn er weiß nie welche “Störfaktoren” ihm eventuell einen zu erwartenden Gewinn streitig machen könnten, wie z.B. “Glück oder Unglück seiner Rivalen und Kunden, tausend andre Zufälle, denen die Waren ausgesetzt sind, sowohl während des Transports als in den Magazinen”[18], wodurch es zu Preisschwankungen auf dem Markt kommen könnte, denen er sich zwangsläufig anpassen müßte.

Da er seinen Gewinn also nie im voraus einschätzen kann, kalkuliert er mit einer niedrigsten und einer höchsten Taxe, wobei unter Taxe ein (künstlich) festgesetzter zu erwartender Preis zu verstehen ist. Dabei vertritt der Begriff der niedrigsten Taxe die Vorstellung, daß zumindest die zufälligen Verluste kompensiert werden können und von daher der Gewinn der Kapitalien etwas mehr sein muß, als nötig, wo hingegen unter der höchsten Taxe das Wegfallen der Grundrente - also die Kosten, die für die Nutzung eines Grundeigentums, das nicht dem Kapitalisten zu eigen ist aber für den Produktionsprozeß benötigt wird - und die Reduzierung des Arbeitslohnes auf die bloße materielle Lebensgrundlage des Arbeiters subsumiert sind.

Smith gibt im folgenden fünf Vorschläge wie man als Kapitalist den Marktpreis über dem natürlichen Preis halten kann, was nichts anders bedeutet als wie man garantiert Profit macht. Erstens, indem man andere Konkurrenten über die Hintergründe von eigenhändig vollzogenen Änderungen des Marktpreises eines Produktes im unklaren läßt, weshalb diese dann erst gar nicht in Konkurrenz dazu treten, sondern ihr Augenmerk auf eine andere Branche richten. Smith nennt dies Handelsgeheimnis, doch man kann es salopp ausgedrückt auch als “Bluff” verstehen mit dem der Kapitalist eine Monopolstellung erreichen will. Zweitens durch Fabrikgeheimnis, wenn es z.B. einer Firma gelungen ist den Produktionsprozeß einer bestimmten Ware so zu verbessern, daß dadurch Produktionskosten verringert werden und das entsprechende Produkt deshalb billiger verkauft werden kann. Auch so ist es möglich Konkurrenten vom Markt zu verdrängen. Die dritte Möglichkeit die einen Profit versichert eröffnet sich, wenn man sozusagen die Position eines “Auserwählten” hat, weil die Herstellung der Ware an einen bestimmten Ort gebunden ist, der nur begrenzt zur Verfügung steht, wie z.B. im Falle von Weinanbau. Kommt zu dieser Sonderstellung der Produktion auch noch die Gewißheit, das der Absatzmarkt aufgrund einer garantierten Nachfrage gesichert ist, was in der Regel bei Lebensmitteln allgemein der Fall ist, erhöht sich einmal mehr der Gewinn. Viertens bietet ganz einfach eine alleinige Monopolstellung eines Individuums oder einer Vereinigung die Aussicht auf großen Reichtum, da man den Marktpreis so hoch treiben kann, wie es einem beliebt. Zuletzt erhöhen neu erworbene, dazu gewonnene Territorien und neu errichtete Handelszweige die Chance auf mehr Profit. Der wahre Fortschritt, der sich aus all diesen bisherigen Ergebnissen ergibt, basiert auf der handbearbeiteten, erstellten Ware des Arbeiters und zeigt sich im Gewinn des Kapitalisten, was man daran erkennt, das sich nicht der “Arbeitslohn, sondern teils die Zahl der gewinnenden Kapitale, teils das Verhältnis jedes folgenden Kapitals zu den vorhergehenden”[19] vermehrt. Reichtum ist Fortschritt.

Im dritten Abschnitt ist nicht viel neue Information enthalten, sondern einzig die Feststellung, daß der Kapitalist bei der Auswahl des Zweiges, in den er sein Vermögen investiert nur von seinen Profitchancen geleitet wird und er dabei weder an der Erhöhung des Bruttosozialprodukts noch überhaupt am Wohl der Gesellschaft insgesamt interessiert ist. In sofern ist der Kapitalist als ein Egoist anzusehen, der seinen Markt vergrößern, seine Konkurrenz einschränken und sein Publikum, sprich Käufer betrügen und überlisten will.[20]

Der zentrale Begriff, der im ausgedehnten vierten Abschnitt zur Sprache kommt, ist der der “Konkurrenz” unter den Kapitalisten - dieser hat auch im nächsten Kapitel in Bezug auf die Grundeigentümer eine zentrale Bedeutung, wobei sich darin die folgenden Ausführungen vom “Mechanismus” her im übertragenen Sinn gleichen. Desweiteren kommt im jetzt zu behandelnden vierten Abschnitt der Unterschied zwischen kleinem und großem Kapitalisten zum tragen. In den vorangegangenen Abschnitten wurde bisher erläutert, wie der Kapitalist sich vor Konkurrenz schützen kann, bzw. wie er sie abschüttelt. In diesem Teil des zweiten Kapitels wird ein Vorhandensein von Konkurrenz vorausgesetzt und von den daraus hervorgehenden Auswirkungen gesprochen, die eintreten. Zunächst bewirkt Konkurrenz, daß die Ware billiger verkauft werden muß, damit man sie gegenüber den anderen Mitstreitern “wenigstens” loswird. Dadurch verringert sich aber der Gewinn des einzelnen Geschäftsmannes. Desweiteren lohnt es sich zudem, qualitativ bessere Produkte herzustellen, da diese dann eher verkauft werden. Dazu bedarf es aber einer größeren Arbeitsintensität, also entweder einer größeren Belegschaft oder einer längeren Arbeitszeit des Arbeiters, woraufhin der Kapitalist mehr Lohn zahlen muß und auf diese Weise wieder finanzielle Einbußen hinnehmen muß. Daher, so folgert Marx, “ist die Konkurrenz die einzige Hülfe gegen die Kapitalisten, die nach Angabe der Nationalökonomie ebenso wohltätig auf die Erhöhung des Arbeitslohns als auf die Wohlfeilheit der Waren zugunsten des konsumierenden Publikums wirkt”[21]. Da die gegebene Verteilung der Kapitalien auf dem Markt von vornherein ungleichmäßig zugeordnet ist und sich größeres Kapital - entsprechend der “Regel” - zum Verhältnis des Gewinns schneller vermehrt, als kleines kommt es schließlich zu dem Faktum, daß die Reichen auf dem Markt “überleben” und sowohl die mittleren als auch die kleinen Unternehmen zugrunde gehen. Man darf an dieser Stelle nicht das proportional zum Gewinn ansteigende Kapital mit dem Gewinn an sich verwechseln, denn letzterer hängt von der Anzahl der Konkurrenten auf dem Markt ab; dies bedeutet, je mehr Geschäftsleute innerhalb eines Zweiges investieren, auf desto mehr verteilt sich auch der Gesamtgewinn des angepriesenen Produkts, weshalb der Anteil am Profit für jeden geringer wird; weil es aber unter diesen Konkurrenten große und kleine Kapitalisten gibt, wird trotz allem der reichere mehr dazu verdienen als der “ärmere”, der sich dann in letzter Konsequenz vom Markt verabschieden muß. Marx bezeichnet diese Gegebenheit ironischerweise als den “ Lieblingszustand der Nationalökonomie”. Der kleine hat die “Qual der Wahl”: entweder er hört unmittelbar auf, Kapitalist zu sein, da er von seinen Gewinnen nicht mehr leben kann oder er entscheidet sich zunächst für die absurde Lösung teurer einzukaufen als zu verkaufen und einen höheren Arbeitslohn zu zahlen, um die Arbeiter auf seiner Seite zu haben und dem großen Geschäftsmann ein “Schnippchen” zu schlagen. Doch ein solches wirtschaften ist schon von vornherein zum Scheitern verurteilt und führt quasi in den Ruin. Der große Kapitalist hat daher alle Vorteile gegenüber dem kleinen in der Hand, was darin gipfelt, daß er im folgenden auch wegen zwangsläufig sinkender Konkurrenz dessen Profit erobert bzw. akkumuliert und der Weg in Richtung Monopolisierung eingeschlagen wird. Die Konsequenz dieser Entwicklung führt dann allerdings wieder, wie Marx schreibt, zu einer allgemeinen Verschlechterung der Waren. Ferner unterscheidet der Nationalökonom innerhalb des Gesamtkapitals des Arbeiterunternehmers die beiden Teilgrößen “capital fixe” und “capital circulant”. Der zuletzt genannte Begriff steht für den finanziellen Einsatz, der den faktischen Produktionsprozeß in Umlauf setzt. Dieses Kapital erwirkt unmittelbar keinen Profit, sondern regelt die ökonomischen Wandlungsprozesse im Kreislauf der Herstellung von Waren. Es erhält sich also selbst am Leben und nimmt dabei verschiedene Formen an. Das “capital fixe” stellt im Grunde genommen einen Fonds dar, aus dem für die Verbesserung von Produktionsmitteln, sofern nötig, geschöpft werden kann. “Jede Ersparung in der Erhaltung des capital fixe ist ein Zuwachs des Reingewinns”[22]. Insofern die Gewinne des großen Kapitalisten wie bereits geschildert immer mehr ansteigen und sich dies auch auf sein “capital fixe” positiv auswirkt, kann er die industrielle Produktion seines Betriebes durch eine besser durchorganisierte Planung vorantreiben; es erfolgt eine zunehmende Ersetzung der Handarbeit durch Fabrikarbeit, die der kleine Kapitalist nicht mitvollziehen und von daher nicht mithalten kann.

Zusammenfassend läßt sich also sagen, daß anfänglich aufgrund von Konkurrenz eine Produktionserweiterung zwecks Beibehaltung von Gewinnen in Gang gesetzt wurde, was aber zu einer Überproduktion und zugleich extremer Entäußerung der Arbeitskräfte einherging. Diese Überproduktion führte zu einer Übersättigung des Marktes und dies wiederum zu einem Werteverlust der Waren und folglich eines Verlustes an Profit. Nur reiche Unternehmer konnten dies überstehen, kleinere Kapitalisten machten Bankrott und fielen danach selbst in den Arbeiterstand.

Zum Thema Konkurrenz läßt Marx darauf noch zur Verdeutlichung Pecqueur, Ricardo, Buret sowie Smith zu Wort kommen, die die Folgen des eskalierenden kapitalistischen Systems beschreiben. Pecqueur führt in diesem Zusammenhang drei ökonomische Momente an, die den gesamten Produktionsprozeß charakterisieren; er schreibt dabei dem Unternehmer erstens das individuelle Recht des Gebrauchs und Mißbrauchs von Produktionswerkzeugen zu, zweitens äußere sich das Wesen der Tauschfreiheit durch Beliebigkeit, was drittens aufgrund einer unumschränkten Konkurrenz “anarchistisch” zu beurteilende Konsequenzen nach sich zieht. “Jeder produziert was er will, wie er will, wann er will, wo er will; er produziert gut oder schlecht, zuviel oder zuwenig, zu spät oder zu früh, zu teuer oder zu billig; keiner weiß, ob er verkaufen wird, wem er verkaufen wird, wie er verkaufen wird, wann er verkaufen wird, wo er verkaufen wird; ebenso verhält es sich mit dem Verkauf”[23]. Pecqueur entdeckt also ein “Chaos” innerhalb der Marktgesetze und ihrer Folgen und dabei stellt er auch schon einen intendierten, von “opportunistischen Zügen” geprägten Massenkonsum fest, der für jeden Teilnehmer, Käufer wie Verkäufer, schließlich nur Nachteile hat.[24]

Eine ähnliche Auffassung teilt der englische Wirtschaftswissenschaftler David Ricardo, der behauptet, daß die ökonomischen Gesetze die Welt blind regierten, was unter anderem eben dazu führt, daß der Mensch auf eine Maschine, darauf ausgelegt zu konsumieren und produzieren, reduziert wird.

Burets wichtigstes Argument bezieht sich auf den Widerspruch, daß der Unternehmer in letzter Konsequenz seinen eigens aufgestellten Gesetzen unterliegt und somit eine Verselbständigung des Systems stattfindet, indem die Dinge des Marktes selbst die Macht übernehmen, ohne Rücksicht auf den Menschen.

Die wichtigste Erkenntnis Smith’ beruht auf der Feststellung, daß sich akkumuliertes Kapital und die Ausdehnung der Produktivkraft wechselseitig bedingen und von daher eine Aufschaukelung des Produktionsprozesses stattfindet, an deren Ende, wie Marx konstatiert, “Überproduktion” steht.

Überleitend zum nächsten Kapitel wagt Marx einen Ausblick, der sich dann durch die Auflösung der Klasse der Grundeigentümer realisiert, daß die zunehmende Anhäufung von Kapitalien schließlich “die Spitze des Eisberges” im kapitalistischen Systems sei, weil am Ende dieses Prozesses Kapital und Grundbesitz zusammenfielen und sich in einer Hand konzentrierten. Es ist die Hand des Kapitalisten und übrig bleibt der Klassengegensatz von Arbeiter und Kapitalist.

3. GRUNDEIGENTÜMER UND GRUNDRENTE

Zu Beginn dieses Kapitels ist vorauszuschicken, das Grundrente eine Art Miete ist, die jemand dafür erhält, daß er seinen Besitz an Grund und Boden einem anderen verleiht. Dieser Jemand wird Grundeigentümer genannt und der sogenannte Pächter, der ihm die Grundrente zahlt, ist ein Kapitalist, dem es an einem geeigneten Grundbesitz mangelt, diesen aber braucht, weil er darauf sein Gewerbe, aus dem er Profit ziehen möchte, ausüben will. Sogesehen erweist sich der Grundeigentümer als ein “Kapitalist” gegenüber dem Kapitalisten, da er ihn in gewisser Weise genauso ausbeutet, wie ein Unternehmer den Arbeiter. Denn obwohl sich der Grundeigentümer aus dem erfolgenden Produktionsprozeß heraushält und lediglich etwas dafür zur Verfügung stellt, nämlich seinen Besitz, verlangt er etwas, daß Smith in drei Punkten schildert; erstens fordert er definitiv einen Grundbetrag an Rente, auch wenn der Pächter mit seinem Geschäft keinen Erfolg hat, sprich wenn dieser aus dem - von ihm aus gesehen - fremden Grund und Boden keinen Gewinn holt, wobei, wenn dies doch zuträfe, der Grundeigentümer an diesem Profit beteiligt werden möchte, indem er selbst seine Forderung nach Grundrente erhöht. Insofern zweitens eine Verbesserung des Grundeigentums erzielt wird, so “lastet dies meistens auf den Schultern” des Unternehmers, weil er der vorübergehende Nutzer ist und wenn es um eine Neuaushandlung der Pacht geht “verlangt der Grundeigentümer ( trotzdem; Anm.d.V.) gewöhnlich eine solche Erhöhung der Rente, als wenn alle diese Verbesserungen mit seinen eigenen Fonds gemacht wären”[25]. Drittens fordert der Grundeigentümer dann noch Rente von Nebenprodukten, die mehr oder weniger zufällig von seinem Besitz abfallen und bei denen demnach - und das ist dabei entscheidend - nicht die menschliche Arbeit an der Verbesserung, man könnte auch sagen Wertsteigerung, teilgehabt hat sondern eine natürliche Gegebenheit. Marx erklärt dies anhand eines Beispiels von Smith, aus dem folgende Definition von Grundrente resultiert: “Man kann die Grundrente als das Produkt der Naturmacht betrachten, deren Gebrauch der Eigentümer dem Pächter leiht”[26]. Was dabei klar wird ist, daß Grund und Boden nicht nur der Ansässigkeit eines Kapitalisten dienen, damit er darauf eine Produktionsfirma gründet, sondern er nutzt ihn auch zugleich, wenn er zum Beispiel Agrarwirtschaft betreibt. Deshalb wird die Grundrente außerdem von der Fruchtbarkeit des Bodens bestimmt und desweiteren von der Lage. So wie, um die bereits angesprochene Analogie noch einmal zu verdeutlichen, der Arbeitslohn im feindlichen Kampf zwischen Kapitalist und Arbeiter bestimmt wurde, wird die Grundrente “festgesetzt durch den Kampf zwischen Pächter und Grundeigentümer”. Daran schließt sich die Frage an, wie denn folgenderweise diese Beziehung zwischen beiden im einzelnen aussieht. So wie der Kapitalist, um den Vergleich aufrecht zu erhalten, dem Arbeiter “nur” den zur Subsistenz notwendigen Arbeitslohn zugesteht, beabsichtigt auch der Proprietär aus dem Kapitalisten das meiste herauszuholen, und gestattet ihm gerade das mindeste was dieser an Produktionskosten benötigt, einschließlich des zu zahlenden Arbeitslohns für die Arbeiter. An den Profit des Unternehmers versucht der eigentliche Grundbesitzer daher über die Grundrente heranzukommen. Das Grundeigentum kann als Monopolstatus gegenüber jedem potentiellen Pächter gesehen werden. Die “Ware”, die dabei zu verkaufen ansteht, ist der Grund und Boden. Wie im Verhältnis Kapitalist - Arbeiter ersterer alle Vorteile gegenüber letzterem hat, weil er die finanziellen Mittel bzw. Produktionsmittel stellt, so genießt der Grundeigentümer alle Vorteile gegenüber dem Kapitalisten, weil er im Besitz dessen ist, was dieser als Grundlage zu dem einzuleitendem Produktionsprozeß benötigt. Jedes erwirtschaftete Wachstum, daß den Wohlstand der Gesellschaft erhöht, schlägt sich daher in Form einer Erhöhung auf den Pachtpreis nieder. In gewisser Weise steht der Kapitalist “zwischen den Fronten”. Nach der einen Seite hat er Arbeitslohn zu zahlen, dessen Höhe allerdings von seiner Kalkulation abhängt, als sowohl die Ausgaben für notwendige Produktionsmittel miteinzuberechnen und schließlich muß er dem Grundeigentümer eine Rente abtreten wobei er zugleich versucht, für sich noch Gewinn zu verbuchen. In letzter Instanz hängt das “Überleben” des Unternehmers jedoch von der Nachfrage ab, die sein Produkt weckt und dies wiederum steht im speziellen bei Agrarwirtschaft in Verbindung mit der Qualität des Bodens und der schwer zu beeinflussenden Wechselhaftigkeit der jährlichen Ernte. Die Kernaussagen lauten daher mit den Worten Smith’: “Die hohe oder niedre Taxe der Salaire und Gewinne ist die Ursache des hohen oder niedern Preises der Waren: die hohe oder niedre Taxe der Grundrente ist die Wirkung des Preises”[27].

Alles in allem läßt sich der Prozeß der Ausbeutung durch den Grundeigentümer nach Marx in fünf Punkten schildern, die man aus der Sicht der Nationalökonomie wie folgt beschreiben kann: zunächst einmal läßt sich festhalten, daß das Interesse des Grundeigentümers am Wohl der Gesellschaft eigentlich ein falschverstandenes ist, denn es geht ihm nicht um das individuelle Wohl des einzelnen, sondern um den wachsenden Reichtum der Gesellschaft insgesamt, aus dem schließlich nur er seine Vorteile zieht, denn wenn sich zum Beispiel die Bevölkerung aufgrund einer besseren Lebensqualität vermehrt und durch zunehmende Produktion immer mehr Bedürfnisse geweckt werden, kann er vom Kapitalisten mehr Grundrente verlangen. Solange sich jedoch der wachsende Reichtum nur auf dieser einen Seite positiv auswirkt, wächst auf der Seite der Bevölkerung das Elend und die Sklaverei aufgrund einer steigenden Entfremdung. Punkt zwei bis vier drücken das feindlich gesinnte, da auf Ausbeutung ausgerichtete Interesse der drei zueinander in Beziehung stehenden Bevölkerungsgruppen Grundeigentümer, Pächter und Arbeiter im einzelnen näher aus: insofern der Proprietär mehr Rente verlangt, zahlt der Kapitalist weniger Lohn an den Arbeiter und umgekehrt. Dieser Mechanismus, der zum Elend des Arbeiters führt, folgt aus dem Zusammenspiel, das auf der Ebene der Kapitalisten aus den Folgen der Konkurrenz zustande kommt. Damit sind wir am fünften Punkt angelangt, der nun die Konkurrenz unter den Grundbesitzern selbst behandelt, wobei man unter diesen ebenso wieder große und kleine unterscheiden kann, so wie sich im vorangegangenen Kapitel am Ende auch das große Lager der Kapitalisten in große und kleine spaltete. Wie vollzieht sich also im Detail der Prozeß der zunehmenden Aneignung von Grundbesitz, in dem der kleine Proprietär dem großen unterliegt ? Diese Trennung innerhalb der Klasse der Grundbesitzer bringt die Größe der zur Verfügung stehenden Fonds mit sich, nach denen sich die Produktionsplanung richtet. In diesem Fall gebraucht Marx den Begriff Fonds scheinbar nicht wie beim Kapitalisten als finanzielle Reserve, sondern für die vorhandene Größe an Grundbesitz, denn je kleiner dieser ist, desto geringer ist die Notwendigkeit für eine Beschäftigung von Arbeiter und die Anwendung von Maschinen bzw. jede Überbelegung oder “verschwenderische” Anschaffung von Produktionsmitteln nützte gar nichts, da die zur Bearbeitung vorhandene Fläche begrenzt ist. Von daher wächst, um es positiv auszudrücken, “die Möglichkeit der allseitigen Ausbeutung, Ersparung der Produktionskosten und geschickte Arbeitsteilung mit der Größe der fonds”[28], also mit der Größe des Grundbesitzes. Zweitens kann auf einer solchen Basis der Großgrundbesitzer einen höheren Mehrwert - der weiterhin durch die Mittlerstellung des Pächters erwirtschaftet wird - ,als der kleine erwarten, der schließlich zu seinem eigenen Kapital zurückgreifen muß und keinen Gewinn macht. Damit verdient der große unumschränkt an seiner geforderten Grundrente und der kleine muß um überhaupt “im Rennen zu bleiben in die eigene Tasche greifen”. Dies führt generell dazu, daß im Sinne der Nationalökonomie jeder gesellschaftliche Fortschritt letztlich dem Großgrundbesitzer nutzt, während er dem minderbemittelten schadet, weil ersterer die anderen durch seine “Wirtschaftspolitik” schließlich steuern kann. Das sieht wohl im einzelnen so aus, daß der Großgrundbesitzer , da er mehr Fläche zur Bearbeitung anzubieten in der Lage ist auch mehr Grundrente zu erwarten hat und diese dann soweit “auf ein Minimum herabdrücken”[29] kann, daß der kleine Proprietär anfänglich im gleichen Verhältnis mitziehen muß aber sein Lebensunterhalt dadurch auf Dauer eingeschränkt wird, weil er diese Preisreduzierung an Pacht nicht unbegrenzt mithalten kann und eine entsprechend zu hoch geforderte Miete seinerseits die Unternehmer abschreckt in dessen Besitz zu investieren. Weitere Faktoren, die die Grundrente bestimmen, sind zum einen die Masse der Produkte, die ein bearbeiteter Grundbesitz hervorbringt, wobei bei gleich guter Qualität/Fruchtbarkeit derjenige im Vorteil ist, der mehr produziert oder umgekehrt, wenn die Masse der Ware aufgrund gleich großer Kapitalien im selben Verhältnis in Konkurrenz zueinander steht, gewinnt der Besitzer, dessen Produkt qualitativ besser bzw. dessen Boden im Falle von Agrarwirtschaft fruchtbarer ist. Die Folgen der Konkurrenz unter den Grundbesitzern insgesamt zeigen sich zum einen darin, daß nur die reichsten, also die Großgrundbesitzer von der Grundrente leben können und daher die kleinen Grundstücke aufkaufen, weil deren Eigentümer ihren Besitz aufgrund der Tatsache, daß kein Kapitalist mehr darin investiert, nicht weiter aufrecht erhalten können. Dabei verwischen die Besitzverhältnisse derart - unter anderem, weil auch der Kapitalist sich Grundeigentum aneignet und sich die kleineren Proprietäre durch die erhaltenen Vergütungen für ihren aufgegebenen Besitz in Kapitalisten verwandeln -, so daß die Grenze zwischen Kapitalist und Grundeigentümer verschwindet und es nur noch zwei Klassen in der Bevölkerung gibt: Arbeiter und Kapitalisten. Damit ist dann vom Begriff her das letzte Relikt aus der Feudalgesellschaft beseitigt auf die Marx an der Stelle noch einmal eingeht; er ersetzt nämlich im folgenden den aus der Feudalgesellschaft stammenden Begriff Grundeigentum durch den synonymen Begriff Privateigentum, der den Kapitalismus kennzeichnet. Synonym insofern, da Grundbesitz die Vorstellung von Privateigentum von Beginn an latent beinhalte. Der faktische Unterschied zeigt sich darin, daß Privateigentum im Sinne des kapitalistischen Systems zur Ware wird, während früher der Grund und Boden “nur” zum Zwecke des Eigenbedarfs genutzt wurde. Marx stellt noch einige Punkte gegenüber, die den Unterschied zwischen beiden Systemen Feudalismus - Kapitalismus verdeutlichen; unter anderem veränderte sich das eher symbiotische Verhältnis zwischen Grundeigentümer und Arbeiter im älteren System zu einem rein vom Kapital gesteuerten und bestimmten Verhältnis von Ausbeuter und Ausgebeutetem. Doch für Marx ist dieser neu entstandene Antagonismus eher eine logische Konsequenz, denn er charakterisiert in polemischen Tonfall das Grundeigentum als bereits in seiner Wurzel bestehenden schmutzigen Eigennutz, der jetzt im kapitalistischen System in seiner “zynischen Gestalt”[30] erscheint, was schließlich darin endet, daß das Grundeigentum/Privateigentum als potentielles Kapital sowohl dem eigentlichen Eigentümer als auch dem Arbeiter in verselbständigter Form gegenüber tritt, denn es bestimmt den Handel durch seinen Wert und dem, was es auf dem Markt an Profit erreicht, also unabhängig von denen, die es besitzen und denen, die es bearbeiten. Fazit: das Grundeigentum ist sein eigener Herr.

[...]


[1] u.a.: Trier, Berlin, Köln, Paris, Brüssel und London

[2] Iring Fetcher: “Grundbegriffe des Marxismus”, Hoffmann & Kampe, Hamburg 1976, S.16

[3] Georg Lukacs: “Der junge Marx”, Verlag Günther Neske, Pfullingen 1965, S.64

[4] ebd., S.8

[5] ebd., S.6

[6] ebd., S.16

[7] Mannfred Görtemaker: “Deutschland im 19. Jahrhundert”, Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1996, S.195

[8] Heinrich Popitz: “Der entfremdete Mensch”, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt/M. 1968, S. 106

[9] Konrad Becker: “Marx philosophische Entwicklung, sein Verhältnis zu Hegel”, Verlag Oprecht, Zürich/ New York 1940, S.34

[10] Istvân Mészáros: “Der Entfremdungsbegriff bei Marx”, List Verlag, München 1973, S.93

[11] Institut für Marxismus/ Leninismus beim ZK der SED (Hrsg).: “Marx Engels -Werke-”, Dietz Verlag, Berlin 1968, S.474

[12] Istvân Mészáros, a.a.O.,S.103

[13] Institut für Marxismus/ Leninismus beim ZK der SED (Hrsg), a.a.O., S.477

[14] ebd., S.479

[15] Institut für Marxismus/ Leninismus beim ZK der SED (Hrsg), a.a.O., S.483

[16] ebd., S.484

[17] ebd., S.484

[18] ebd., S.485

[19] ebd., S.486

[20] vgl. Marx nach Smith “Marx Engels -Werke-”, Dietz Verlag, Berlin 1968, S.487 f

[21] Institut für Marxismus/ Leninismus beim ZK der SED (Hrsg), a.a.O., S.488

[22] ebd., S.493

[23] ebd., S.494

[24] siehe dazu “Marx Engels -Werke-”, Dietz Verlag, Berlin 1968, S.494

[25] Institut für Marxismus/ Leninismus beim ZK der SED (Hrsg), a.a.O., S.497

[26] vgl. Marx nach Smith “Marx Engels -Werke-”, Dietz Verlag, Berlin 1968, S.498

[27] vgl. Marx nach Smith “Marx Engels -Werke-”, Dietz Verlag, Berlin 1968, S.500

[28] Institut für Marxismus/ Leninismus beim ZK der SED (Hrsg), a.a.O., S.503

[29] ebd., S.504

[30] ebd., S.507

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Kapital und Arbeit in Bezug auf das erste Manuskript der ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Der Begriff der Entfremdung beim jungen Marx
Note
sehr gut (-)
Autor
Jahr
1998
Seiten
31
Katalognummer
V22175
ISBN (eBook)
9783638255899
ISBN (Buch)
9783638723534
Dateigröße
442 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapital, Arbeit, Bezug, Manuskript, Manuskripte, Karl, Marx, Begriff, Entfremdung
Arbeit zitieren
M. A. Frank Findeiß (Autor), 1998, Kapital und Arbeit in Bezug auf das erste Manuskript der ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22175

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