Das Thema „Das Judentum“ ist ein sehr umfassendes Thema. Der aktuelle Lehrplan für Evangelische Religion des Landes Hessen grenzt das Thema jedoch ein. Der Stoff „Judentum“ wird im Religionsunterricht der siebten Klasse behandelt, im Lehrplan ist das Thema mit dem Namen „Judentum – Nicht du trägst die Wurzel, die Wurzel trägt dich“ betitelt. Die Schüler sollen lernen, dass das Judentum Wurzel von Christentum und Islam ist, das Jesus ein gläubiger Jude war, und dass das Christentum in seiner Geschichte die Wurzel im jüdischen Glauben lange Zeit geleugnet hat. Trauriger Höhepunkt dieser Leugnung und der Ausgrenzung von Juden war der Holocaust. Der Lehrplan fordert folgende verbindlichen Unterrichtsinhalte: 1. Frömmigkeit und Lebenspraxis 2. Geschichte 3. Auseinandersetzung und Begegnung zwischen Juden und Christen Als fakultativer Unterrichtsinhalt wird ein Vergleich von Judentum und Christentum gefordert, der Lehrplan regt zum Besuch einer Synagoge, eines jüdischen Museums, zum Hören jüdischer Musik und zum Treffen mit jüdischen Zeitzeugen an.
Inhaltsverzeichnis
- Rahmen des Lehrplans
- Der Jüdische Glaube, Philosophie, Tora, Riten und Feste
- Geschichte des Judentums
- Das Judentum bis zum Mittelalter
- Das Judentum im Mittelalter bis zum Holocaust mit einem Fokus auf Deutschland.
- Das Judentum im Mittelalter
- Das Judentum von der Aufklärung bis heute
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Sachanalyse bietet einen Überblick über das Judentum, mit dem Ziel, den Leser mit der Geschichte, den zentralen Glaubensgrundlagen, den Ritualen und der Bedeutung des Judentums im Kontext des Christentums vertraut zu machen. Die Arbeit konzentriert sich auf die historische Entwicklung des Judentums sowie auf die wichtigsten Aspekte des jüdischen Glaubens und Lebens.
- Die historische Entwicklung des Judentums vom Altertum bis zur Moderne
- Die Rolle des Judentums als Wurzel des Christentums und Islams
- Die zentralen Glaubensgrundlagen des Judentums, insbesondere die Tora und die Halacha
- Jüdische Riten und Feste
- Die Beziehung zwischen Juden und Christen im Laufe der Geschichte
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet den Rahmen des Lehrplans für Evangelische Religion in Hessen und die Einbettung des Themas "Judentum" in den Unterricht der siebten Klasse. Es werden die verbindlichen Unterrichtsinhalte wie Frömmigkeit, Geschichte und die Auseinandersetzung zwischen Juden und Christen dargestellt.
Kapitel zwei beschäftigt sich mit dem jüdischen Glauben, der Philosophie, der Tora, den Ritualen und Festen. Es wird der Monotheismus des Judentums als älteste Buchreligion der Welt sowie die zentrale Rolle der Tora als Offenbarung Gottes und die Bedeutung der Halacha für die Auslegung der Tora hervorgehoben.
Das dritte Kapitel behandelt die Geschichte des Judentums, wobei es sich in zwei Unterkapitel aufteilt. Das erste Unterkapitel beleuchtet die Geschichte des Judentums bis zum Mittelalter, das zweite Unterkapitel behandelt die Epoche vom Mittelalter bis zum Holocaust mit einem Fokus auf Deutschland.
Schlüsselwörter
Judentum, Monotheismus, Tora, Halacha, Rabbi, Mischna, Tosefta, Geschichte des Judentums, Mittelalter, Holocaust, Christentum, Islam, Religionsunterricht, Lehrplan, Frömmigkeit, Riten, Feste, Synagoge, Begegnung, Auseinandersetzung.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Stellenwert hat das Judentum im hessischen Lehrplan für Religion?
Das Judentum wird in der siebten Klasse unter dem Titel „Judentum – Nicht du trägst die Wurzel, die Wurzel trägt dich“ behandelt, um dessen Bedeutung als Ursprung von Christentum und Islam aufzuzeigen.
Was sind die zentralen Glaubensgrundlagen des Judentums?
Zentral sind der Monotheismus, die Tora als Offenbarung Gottes sowie die Halacha, welche die Auslegung der religiösen Gesetze regelt.
Welche historischen Epochen werden in der Sachanalyse abgedeckt?
Die Analyse reicht von der Frühgeschichte im Altertum über das Mittelalter bis hin zur Aufklärung und dem Holocaust in Deutschland.
Was sollen Schüler über das Verhältnis von Jesus zum Judentum lernen?
Schüler sollen verstehen, dass Jesus ein gläubiger Jude war und das Christentum seine Wurzeln im jüdischen Glauben hat.
Welche jüdischen Schriften außer der Tora werden erwähnt?
Die Arbeit nennt unter anderem die Mischna und die Tosefta als wichtige Bestandteile der jüdischen religiösen Literatur und Philosophie.
Welche praktischen Erfahrungen empfiehlt der Lehrplan?
Empfohlen werden der Besuch einer Synagoge oder eines jüdischen Museums, das Hören jüdischer Musik sowie Begegnungen mit jüdischen Zeitzeugen.
- Arbeit zitieren
- Arno Hesse (Autor:in), 2003, Sachanalyse: Das Judentum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22212