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Informationswüste Unternehmen? Herausforderungen für die interne Unternehmenskommunikation in Zeiten der Globalisierung.

Title: Informationswüste Unternehmen? Herausforderungen für die interne Unternehmenskommunikation in Zeiten der Globalisierung.

Diploma Thesis , 2003 , 94 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sylvia Wuensche (Author)

Business economics - Corporate communication
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Summary Excerpt Details

[...] Vor diesem Hintergrund sind Ziel und Anliegen der vorliegenden Diplomarbeit,
einen Überblick über den Bereich und die Möglichkeiten der Internen Kommunikation
zu geben. Es sollen gegenwärtige Entwicklungen der Globalisierung und die
damit einhergehenden Herauforderungen für die Interne Kommunikation aufgegriffen
und mögliche Wege zur Weiterentwicklung aufgezeigt sowie bestehende Lücken
in der Wissenschaft, insbesondere im Bereich der interkulturellen Kommunikation,
geschlossen werden. Dabei wird grundsätzlich aus der Sichtweise von
deutschen Großunternehmen2 argumentiert. Zudem möge die Arbeit die Einsicht
fördern, dass die Interne Kommunikation nicht nur im Sinne aller Beteiligten den
wirtschaftlichen Hintergrund des Unternehmens stärkt, sondern auch im hohen
Maße die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht und damit einen entscheidenden
Stellenwert in der heutigen Zeit einnimmt.
Um das Ziel zu erreichen bzw. dem Anliegen gerecht zu werden, wird die Diplomarbeit
wie folgt aufgebaut: Im zweiten Kapitel werden die aktuellen Erkenntnisse
zur Internen Kommunikation dargelegt, um eine fundierte theoretische Grundlage
zu schaffen. Dazu erfolgt ausgehend von der Begriffsklärung, die Darstellung der
Bedeutung, Funktionen, Verantwortlichkeiten und Medien der Internen Kommunikation
in Großunternehmen. Anschließend werden im dritten Kapitel die Globalisierung,
ihre Auswirkungen für Unternehmen und weiterführend für die Interne
Kommunikation untersucht. Hierzu wird einleitend der Begriff „Globalisierung“ definiert
sowie deren Erscheinungsformen und Ursachen erläutert. Es folgt eine Fokussierung
auf die wirtschaftliche Ebene der Globalisierung und deren Einfluss auf
Unternehmen. Anschließend werden die Erkenntnisse zusammengefasst und
Rückschlüsse für die Interne Kommunikation gezogen.
Im vierten Kapitel der Arbeit werden zwei wesentliche Herausforderungen für die
Interne Kommunikation vertiefend betrachtet. Unter Berücksichtigung der durch
die Globalisierung hervorgebrachten Veränderungen, werden die aktuellen Problemstellungen
für die Interne Kommunikation aufgegriffen und mögliche Gestaltungsansätze
dargelegt und entwickelt. Abschließend folgt im fünften Kapitel die
Schlussbetrachtung. Es werden die Erkenntnisse der jeweiligen Abschnitte zusammengeführt
und Ausblicke hinsichtlich künftiger Herausforderungen für die
Interne Kommunikation gegeben.
2 ... sind Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter. Vgl. Herbst, [Interne Kommunikation, 1999], S.
79.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Betrachtung der Internen Kommunikation

2.1 Begriff

2.2 Bedeutung

2.3 Funktionen

2.4 Medien

2.5 Kompetenzen

2.6 Zwischenfazit I

3 Unternehmen im Wandel der Globalisierung

3.1 Das Zeitalter der Globalisierung

3.1.1 Begriff

3.1.2 Erscheinungsformen

3.1.3 Technologischer Fortschritt als elementare Ursache

3.2 Rahmenbedingungen für Unternehmen in der globalisierenden Wirtschaft

3.2.1 Phasen und Treiber

3.2.1.1 Internationalisierung als Vorstufe der Globalisierung

3.2.1.2 Anfänge und Etappen der Globalisierung

3.2.2 Gegenwärtige Wettbewerbsbedingungen

3.2.2.1 Vergrößerung der weltweiten Wettbewerbsarena

3.2.2.2 Wachsende Kundenanforderung

3.2.2.3 Zunehmende Wettbewerbsintensität

3.3 Auswirkungen für Unternehmen

3.3.1 Wandel der Unternehmensorganisation

3.3.2 Internationalisierung, mit Blick zur Globalisierung

3.4 Zwischenfazit II

4 Herausforderungen für die Interne Kommunikation

4.1 Bewältigung von Widerstand

4.1.1 Erscheinungsformen

4.1.2 Ursachen

4.1.3 Gestaltungsansätze

4.1.3.1 Prozesskommunikation

4.1.3.2 Prinzipien

4.1.3.3 Medieneinsatz

4.2 Professionalisierung der interkulturellen Kommunikation

4.2.1 Interkulturelle Kommunikation als Lernprozess

4.2.2 Gestaltungsansätze

4.2.2.1 Kommunikationsrichtlinien

4.2.2.2 Medieneinsatz

4.2.2.2.1 Kultur-Modell nach Hofstede

4.2.2.2.2 Clusterbildung

4.2.2.2.3 Dimensionen und Medieneinsatz

4.2.2.2.4 Bewertung

4.3 Zwischenfazit III

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Herausforderungen der internen Unternehmenskommunikation im Kontext der Globalisierung. Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre interne Kommunikation professionalisieren können, um trotz dynamischer Veränderungen durch Globalisierungsprozesse die Mitarbeiterbindung zu stärken, Widerstände abzubauen und interkulturelle Verständigung zu fördern.

  • Grundlagen und Definition der internen Kommunikation
  • Einfluss der Globalisierung auf Unternehmensstrukturen und Wettbewerb
  • Identifikation und Bewältigung von Mitarbeiterwiderständen bei Veränderungsprozessen
  • Professionalisierung interkultureller Kommunikation in internationalen Unternehmen
  • Methoden und Ansätze für einen effizienten internen Medieneinsatz

Auszug aus dem Buch

4.1.3.1 Prozesskommunikation

Häufig lässt sich bei Veränderungsprozessen beobachten, dass die Unternehmensleitung die einzelnen Veränderungsschritte plant, auf der Führungs-ebene bespricht und dann die Mitarbeiter plötzlich überrascht. Informiert wird oftmals erst dann, wenn die Entscheidungen bereits gefallen sind. Infolgedessen steigt das Konfliktpotential bei den Mitarbeitern während der Veränderung. Die Bereitschaft sinkt, Gerüchte schüren zunehmend Ängste und Verunsicherung. Eine gemeinsame Studie der Kommunikationsberatung „Kothes & Klewes“ und des Bielefelder „Emnid-Instituts“ im Jahr 2000 offenbart hierzu, dass Mitarbeiter mit ihren Bedenken noch allzu häufig bei Veränderung-sprozessen von deutschen Großunternehmen, insbesondere bei Fusionen, vernachlässigt werden. Von den Unternehmen werden eine zu späte Integration der Mitarbeiter (87 Prozent), zu wenig Transparenz (86 Prozent) und eine fehlerhafte, unvollständige Informationsübermittlung (81 Prozent) genannt. Eine gleichzeitige Befragung in den europäischen Nachbarstaaten ergab übrigens ein vergleichbares Bild.

Grundsätzlich gilt für Veränderungsprozesse, dass je plötzlicher und unvorbereiteter die Nachricht einer anstehenden Veränderung auf die Mitarbeiter hereinbricht, desto höher die Verunsicherung und desto niedriger die Bereitschaft sich auf die Veränderung einzulassen. Daher müssen Mitarbeiter an den verschiedenen Phasen der Entscheidungsfindung teilhaben. Sie müssen in den geplanten Wandel frühzeitig einbezogen werden, um die bestehenden Verunsicherungen und Ängste bereits im Vorfeld zu mindern. Schick weißt jedoch hierbei darauf hin, dass es nicht immer möglich und zweckdienlich ist, über jede Veränderung in einem frühen Stadium umfassend zu informieren. Deshalb schlägt er frühzeitige Berichte über relevante Trends und Entwicklungen im Umfeld des Unternehmens vor. Durch eine schrittweise Vorbereitung auf die anstehende Veränderung wird das Maß der Verunsicherung gesenkt. So kann beispielsweise eine Reportage über die Situation der Unternehmensbranche auf künftige Ent-scheidungen zu Restrukturierungen des eigenen Unternehmens vorbereiten und den Widerstand der Mitarbeiter bereits vor der geplanten Veränderung minimieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Unternehmen durch die Globalisierung zu schnellem Wandel gezwungen sind, während die interne Kommunikation oft mangelhaft bleibt.

2 Theoretische Betrachtung der Internen Kommunikation: Es werden Grundlagen wie Begriffe, Bedeutung, Funktionen, Medien und Kompetenzen der internen Kommunikation dargelegt, um eine theoretische Basis zu schaffen.

3 Unternehmen im Wandel der Globalisierung: Dieses Kapitel analysiert die Globalisierung, ihre Auswirkungen auf Rahmenbedingungen und Organisationen von Unternehmen sowie die daraus resultierenden neuen Anforderungen.

4 Herausforderungen für die Interne Kommunikation: Hier werden die Bewältigung von Mitarbeiterwiderständen und die Professionalisierung interkultureller Kommunikation vertiefend betrachtet.

5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer strategisch geplanten, anpassungsfähigen internen Kommunikation für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Interne Kommunikation, Globalisierung, Unternehmenswandel, Change-Management, Mitarbeiterbindung, Widerstand, Führungskräfte, Interkulturelle Kommunikation, Unternehmensorganisation, Informationsmedien, Dialogmedien, Prozesskommunikation, Unternehmenserfolg, Wettbewerbsintensität, Unternehmenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, die interne Unternehmenskommunikation in Zeiten der Globalisierung und ständigen Veränderung zu professionalisieren.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Themen sind die Auswirkungen der Globalisierung auf deutsche Großunternehmen, die psychologischen Aspekte von Mitarbeiterwiderständen bei Wandel und die Bedeutung interkultureller Kompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über Möglichkeiten der internen Kommunikation zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen diese nutzen können, um Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten und die Mitarbeiterzufriedenheit zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien sowie der Anwendung von Kulturmodellen (z.B. von Hofstede) zur Ableitung von Medieneinsatz-Empfehlungen basiert.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil besonders im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Identifizierung von Ursachen für Widerstand bei Veränderungsprozessen und der Entwicklung von Gestaltungsansätzen, insbesondere der Prozesskommunikation und der interkulturellen Kommunikation.

Was charakterisiert die Arbeit in Bezug auf Schlüsselwörter?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie interner Medieneinsatz, Prozesskommunikation, Unternehmenskultur, Globalisierung und interkulturelle Kompetenz geprägt.

Warum ist laut Autorin die Prozesskommunikation bei Veränderungen so essenziell?

Weil sie hilft, durch Transparenz und den Einbezug der Mitarbeiter frühzeitig Ängste und Verunsicherungen abzubauen, die ansonsten zu Widerstand führen könnten.

Wie trägt das Kultur-Modell von Hofstede konkret zur Lösungsfindung bei?

Es ermöglicht, Kommunikationsmuster in verschiedenen Kulturen besser zu verstehen und daraus gezielte Empfehlungen für den Einsatz von Informations- oder Dialogmedien abzuleiten.

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Details

Title
Informationswüste Unternehmen? Herausforderungen für die interne Unternehmenskommunikation in Zeiten der Globalisierung.
College
University of Applied Sciences Berlin  (FB 4)
Grade
1,0
Author
Sylvia Wuensche (Author)
Publication Year
2003
Pages
94
Catalog Number
V22367
ISBN (eBook)
9783638257282
ISBN (Book)
9783656556190
Language
German
Tags
Informationswüste Unternehmen Herausforderungen Unternehmenskommunikation Zeiten Globalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylvia Wuensche (Author), 2003, Informationswüste Unternehmen? Herausforderungen für die interne Unternehmenskommunikation in Zeiten der Globalisierung., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22367
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