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Kondratieff-Zyklus und diskontinuierliche Innovationen

Title: Kondratieff-Zyklus und diskontinuierliche Innovationen

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 42 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Runte (Author)

Economics - Innovation economics
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Die sozio-ökonomische Entwicklung verläuft seit der Mitte des 19. JH. in Phasen ab, die jeweils durch radikale Innovationen (Dampfmaschine, Auto, Computer...) eingeleitet wurden. Diese sogenannten Kondratieff-Zyklen führten bis zu ihrem Höhepunkt immer zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Die Arbeit stellt die Theorie dieser Zyklen vor, geht der Frage nach, warum der aktuelle fünfte Zyklus in Europa zu keinem signifikanten Aufschwung führte und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Langen Wellen als Erklärung der Krise

2. Nikolai D. Kondratieff

3. Die Theorie der Langen Wellen

3.1. Geschichtlicher Hintergrund

3.2. Verschiedene Formen konjunktureller Zyklen

3.3. Die Kondratieff- Zyklen

3.4. Die Rolle der Basisinnovationen

4. Die bisherigen Zyklen

4.1. Der erste Zyklus (1793-1847)

4.2. Der zweite Zyklus ( - 1893)

4.3. Der dritte Zyklus (- 1939)

4.4. Der vierte Zyklus (- 1984)

4.5. Der fünfte Zyklus (1985-?)

5. Auf dem Weg zum sechsten Kondratieff- Zyklus

5.1. Die Ausgangslage gegen Ende des fünften Zyklus

5.2. Potentielle Wachstumsbranchen

5.2.1. Umweltschutz

5.2.2. Solartechnik und optische Geräte

5.2.3. Biotechnologie

5.2.4. Gesundheit

5.2.4.1. Gesundheit im ganzheitlichen Sinne

5.2.4.2. Psychosoziale Gesundheit und der entropische Sektor

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Studienarbeit untersucht die Theorie der Langen Wellen nach Nikolai D. Kondratieff und analysiert deren Bedeutung für das Verständnis wirtschaftlicher Krisen sowie die Identifizierung zukünftiger Wachstumsmärkte, um die Ursachen für die ausbleibende wirtschaftliche Dynamik im aktuellen fünften Zyklus zu ergründen.

  • Grundlagen und geschichtliche Entwicklung der Kondratieff-Theorie
  • Analyse der bisherigen fünf Kondratieff-Zyklen und ihrer Basisinnovationen
  • Untersuchung der strukturellen Probleme des aktuellen fünften Zyklus in Deutschland
  • Identifikation potenzieller Wachstumsbranchen für den sechsten Kondratieff-Zyklus
  • Erörterung der Bedeutung "weicher Faktoren" und der psychosozialen Gesundheit

Auszug aus dem Buch

3.4 Die Rolle der Basisinnovationen

Träger der Langen Wellen sind die Basisinnovationen. Obwohl Nikolai D. Kondratieff im Grunde nur die Existenz langfristiger wirtschaftlicher Wellen erforschte, wies er schon auf die große Bedeutung neuer Technologien für die langfristige marktwirtschaftliche Entwicklung hin. Er postulierte auch, dass die Richtung und Intensität der Entwicklung neuer Technologien durch die Strukturschwächen der Sozio-ökonomischen Gesellschaft und vorausgegangenen Technologien determiniert würden. Dies wurde dadurch belegt, dass gleichartige Erfindungen oftmals zeitgleich erfolgt sind. Demnach ist der technische Wandel ein komplexer gesellschaftlicher Prozess, in dem in Wechselwirkung technische, wirtschaftliche, soziale und institutionelle Faktoren verflochten sind.

Dabei bestehen Basisinnovationen aus bestimmten technologischen Netzwerken, deren einzelne Technologien sich gegenseitig ergänzen, so dass sie gemeinsam prosperieren können. Der Kern dieses Netzwerkes kann eine Maschine, eine Technologie oder ein technisches Prinzip sein. In jedem Fall ist es aber eine Erfindung. Es ergeben sich drei Bedingungen, die eine radikale Innovation erfüllen muss, damit sie zu einer Basisinnovation werden kann, die in der Lage ist zur „Konjunkturlokomotive“ zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Langen Wellen als Erklärung der Krise: Einführung in die aktuelle wirtschaftliche Krisensituation und Vorstellung der Kondratieff-Theorie als Analyseinstrument.

2. Nikolai D. Kondratieff: Biografische Skizze des Forschers und wissenschaftliche Einordnung seiner Thesen.

3. Die Theorie der Langen Wellen: Detaillierte Erläuterung des theoretischen Konzepts, der historischen Entwicklung und der Bedeutung von Basisinnovationen.

4. Die bisherigen Zyklen: Empirische Betrachtung der fünf Zyklen von 1793 bis heute unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweiligen Innovationen.

5. Auf dem Weg zum sechsten Kondratieff- Zyklus: Untersuchung der Ausgangslage nach dem Informationstechnologie-Zyklus und Identifikation potenzieller neuer Wachstumsmärkte.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Theorie und Notwendigkeit der technologischen sowie strukturellen Neuausrichtung für zukünftige Wachstumsphasen.

Schlüsselwörter

Kondratieff, Lange Wellen, Basisinnovation, Konjunkturzyklus, Wirtschaftskrise, Informationstechnologie, Struktureller Wandel, Innovationsschub, Technologisches Netzwerk, Umweltschutz, Biotechnologie, Gesundheitswesen, Psychosoziale Gesundheit, Entropischer Sektor, Wettbewerbsfaktor.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Theorie der Langen Wellen nach Nikolai D. Kondratieff, um die historischen Konjunkturzyklen und deren Abhängigkeit von Basisinnovationen zu erklären und auf die gegenwärtige Wirtschaftskrise anzuwenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Fokus stehen die Identifizierung von Basisinnovationen, die Analyse der fünf vergangenen Zyklen sowie die Suche nach neuen Wachstumsfeldern für einen zukünftigen sechsten Kondratieff-Zyklus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu verstehen, warum die Informationstechnologie in Europa nicht zu einem signifikanten Beschäftigungsaufschwung geführt hat und welche Branchen künftig als "Konjunkturlokomotive" dienen könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf empirischen Daten und bestehenden ökonomischen Modellen (insbesondere von Schumpeter und Nefiodow) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, eine historische Aufarbeitung der vergangenen Zyklen, die kritische Analyse des fünften Zyklus sowie eine Prognose zukünftiger Wachstumsbranchen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Basisinnovation, technologisches Netzwerk, Diffusion, Strukturwandel, entropischer Sektor und psychosoziale Gesundheit.

Warum konnte Deutschland laut Autor nicht vom fünften Zyklus profitieren?

Der Autor argumentiert, dass staatliche Regulierungen, strukturelle Barrieren und ein Ungleichgewicht im Bildungssektor den Diffusionsprozess der Informationstechnik und damit den Beschäftigungsaufschwung behindert haben.

Was versteht der Autor unter dem „entropischen Sektor“?

Der entropische Sektor bezeichnet die Gesamtheit destruktiver gesellschaftlicher Erscheinungen, wie Kriminalität, Umweltzerstörung und Ineffizienz, deren Beseitigung neue Ressourcen für den produktiven Wirtschaftssektor freisetzen könnte.

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Details

Title
Kondratieff-Zyklus und diskontinuierliche Innovationen
College
University of Cooperative Education Mannheim  (Fachrichtung Dienstleistungsmarketing)
Course
Management und Philosophie
Grade
1,3
Author
Thomas Runte (Author)
Publication Year
2004
Pages
42
Catalog Number
V22420
ISBN (eBook)
9783638257602
ISBN (Book)
9783638691857
Language
German
Tags
Kondratieff-Zyklus Innovationen Management Philosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Runte (Author), 2004, Kondratieff-Zyklus und diskontinuierliche Innovationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22420
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