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Ist der Eintritt Polens eine Chance oder Gefahr für die deutschen Spediteure

Title: Ist der Eintritt Polens eine Chance oder Gefahr für die deutschen Spediteure

Term Paper , 2003 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Poplawski (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Diese Hausarbeit möchte ich mit einem Zitat von Konrad Adenauer vom 16. Februar
1967 beginnen :
„Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele.
Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle. Sie ist notwendig für unsere Sicherheit,
für unsere Freiheit, für unser Dasein als Nation und als geistig schöpferische
Völkergemeinschaft. Auch nach Osten müssen wir blicken, wenn wir an Europa
denken. Zu Europa gehören auch Länder, die eine reiche europäische
Vergangenheit haben. Auch ihnen muss die Möglichkeit des Beitritts gegeben
werden. Europa muss groß sein und muss Kraft haben.“
Am 01.04.2004 findet die fünfte Erweiterung seit Gründung der Europäischen
Gemeinschaft (EG) im Jahre 1967 statt. Es wird die bis dahin größte
Herausforderung für die Gemeinschaft sein, da 10 weitere Länder der EU beitreten
werden: Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen,
Zypern und Malta. Die Bevölkerung der EU wird gleichzeitig um 20% auf ca. 451
Millionen Einwohner wachsen, die Fläche nimmt gar um 40% zu. 2007 sollen dann
noch Bulgarien und Rumänien folgen. Über den Beitritt der Türkei ist man sich noch
nicht einig. [...] Und dennoch sind vielen von uns diese neuen Mitgliedsländer unbekannt,
geschweige denn die Beitrittskriterien. Viele wissen nicht einmal wo diese Länder
liegen und kennen kaum deren wirtschaftliche Situation. Und da es sich zum größten
Teil um mittelosteuropäische Länder (MOEL) handelt, die mehr in Zusammenhang
mit Kriminalität und Armut in den Medien dargestellt werden, sind oft kurzsichtige
Vorurteile oder Ängste an der Tagesordnung.
Die zu einhaltende Seitenzahl erlaubt es leider nicht jedes dieser neuen
Mitgliedsländer ausführlich vorzustellen. Zudem sollte man als angehende/r
Betriebswirt/in sich selber über diese Staaten informieren, denn wie diese Hausarbeit
es zeigen wird, steckt gerade dort in den nächsten Jahren ein hohes
Wachstumspotential für ganz Europa.
Ich habe Polen aus ganz wichtigen Gründen gewählt, da es das größte und
bevölkerungsreichste Beitrittsland ist und somit zu den bedeutendsten Märkten
innerhalb Europas zählt. Zudem ist es seit 10 Jahren wichtigster Handelspartner
Deutschlands, innerhalb der MOEL und im Bereich der Direktinvestitionen steht
Polen an zweiter Stelle aus deutscher Sicht. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Polens Wirtschaft und die Wirtschaftsbeziehungen

2.1. Polens letzte Schritte zur EU-Mitgliedschaft

2.1.1. Konsequenzen für die Wirtschaft in Polen

2.1.2. Konsequenzen für die Wirtschaft in Deutschland

2.2. Wirtschaftswachstum

2.3. Die Währung

2.4. Löhne und Gehälter

2.5. Arbeitslosigkeit

2.6. Außenhandel

2.6.1. Seitens Polens

2.6.2. Seitens Deutschlands

2.7. Ausländische Direktinvestitionen in 2002 in Polen

3. Der Beitritt Polens in die EU aus der Sicht der polnischen Spediteure und Frachtführer

3.1. Entwicklung auf dem polnischen Markt

3.2. Der polnische Speditionsmarkt

3.3. Die grenzüberschreitenden Transporte

3.4. Die Chancen auf der polnischen Seite

3.5. Die Risiken auf der polnischen Seite

4. Der Beitritt Polens aus der Sicht der deutschen Spediteure

4.1. Die Chancen des Beitritts

4.2. Die Sorgen der deutschen Spediteure

4.3. Die Zollspeditionen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des EU-Beitritts Polens auf die Speditionsbranche unter besonderer Berücksichtigung der Ängste und Chancen für polnische sowie deutsche Akteure im Straßengüterverkehr.

  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Kennzahlen Polens
  • Analyse des polnischen und deutschen Speditionsmarktes
  • Chancen und Risiken für polnische Spediteure und Frachtführer
  • Perspektiven und Herausforderungen für deutsche Transportunternehmen
  • Die zukünftige Rolle von Zollspeditionen im erweiterten Binnenmarkt

Auszug aus dem Buch

3.2. Der polnische Speditionsmarkt

In Polen gibt es zur Zeit ca. 78.000 Unternehmen, die als ihre Gewerbetätigkeit Transportleistungen angemeldet haben, in Deutschland sind es ca. 43.000. Für den größten Teil dieser Unternehmen sind die Transportleistungen aber eher eine Nebentätigkeit. Dies hängt mit der Mentalität der Polen zusammen, die einen ausgeprägten Unternehmergeist besitzen und ihre Investitionen streuen. Wichtig dabei ist die Größe dieser Unternehmen, denn 74% besitzen 1-4 Fahrzeuge und beschäftigen nicht mehr als 5 Mitarbeiter. Es ist also kaum mit den Verhältnissen in Deutschland vergleichbar, da den polnischen Unternehmern viel weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Nur 26% sind Unternehmen mit mehr als 5 Beschäftigten (Deutschland ca. 40%). Nicht einmal hundert Transportunternehmen in Polen, zählen laut der Definition der EU im Gewerberechstgesetzt, zur Gruppe der Großunternehmen. Bei den großen Speditionen in Polen handelt es sich zumeist um ausländische Unternehmen, die das Kapital haben um einen großen eigenen Fuhrpark zu erhalten, oder durch einen großen Kundenstamm viele Frachtführer an sich binden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die EU-Osterweiterung und beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung Polens sowie die bestehenden Befürchtungen im Straßengüterverkehr.

2. Polens Wirtschaft und die Wirtschaftsbeziehungen: Dieses Kapitel liefert eine Analyse der makroökonomischen Lage Polens, der bilateralen Handelsbeziehungen zu Deutschland und der ausländischen Direktinvestitionen.

3. Der Beitritt Polens in die EU aus der Sicht der polnischen Spediteure und Frachtführer: Hier wird der Transformationsprozess der polnischen Transportbranche sowie die spezifischen Chancen und Risiken nach dem EU-Beitritt aus Sicht polnischer Marktteilnehmer untersucht.

4. Der Beitritt Polens aus der Sicht der deutschen Spediteure: Das Kapitel analysiert die Auswirkungen auf deutsche Speditionen, einschließlich der Herausforderungen durch niedrige Personalkosten im Osten und die Zukunft der Zollspeditionen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung ab, in der der EU-Beitritt als vorteilhaft für die Branche und zur Friedenssicherung in Europa eingeschätzt wird.

Schlüsselwörter

EU-Osterweiterung, Polen, Deutschland, Wirtschaftswachstum, Außenhandel, Straßengüterverkehr, Speditionsbranche, Direktinvestitionen, Zollspedition, Kabotage, Wettbewerb, Logistik, Transformation, EU-Beitritt, Transportmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des EU-Beitritts Polens auf den Straßengüterverkehr und beleuchtet dabei sowohl die Perspektiven polnischer als auch deutscher Akteure.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Entwicklung Polens, der Analyse der bilateralen Speditionsmärkte sowie den Auswirkungen der EU-Gesetzgebung auf Transportunternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung bestehender Ängste und Vorurteile in der Speditionsbranche in Bezug auf die Konkurrenz durch den polnischen Markt und die Auswirkungen auf Arbeitsplätze.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung aktueller Wirtschaftsdaten, Internetquellen und Expertenstimmen aus der Branche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der polnischen Wirtschaftslage, eine detaillierte Analyse der Speditionsbranche aus polnischer sowie deutscher Sicht und einen Ausblick auf die Zollspeditionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind EU-Osterweiterung, Straßengüterverkehr, Außenhandel, Direktinvestitionen und Kabotage.

Welche Rolle spielen die Zollspeditionen nach dem Beitritt?

Die Zollspeditionen gelten als die größten Verlierer der EU-Erweiterung, da mit dem Wegfall der Grenzkontrollen ihre bisherige Kernfunktion entfällt.

Welche Bedeutung haben die Lohnunterschiede zwischen Polen und Deutschland?

Die niedrigen Personalkosten in Polen stellen für deutsche Firmen eine Konkurrenz dar, führen aber auch zu einer zunehmenden Arbeitsteilung und neuen Kooperationsmöglichkeiten.

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Details

Title
Ist der Eintritt Polens eine Chance oder Gefahr für die deutschen Spediteure
College
BVL Campus gGmbH
Course
Verkehrswirtschaftslehre
Grade
1,3
Author
Christoph Poplawski (Author)
Publication Year
2003
Pages
22
Catalog Number
V22497
ISBN (eBook)
9783638258050
Language
German
Tags
Eintritt Polens Chance Gefahr Spediteure Verkehrswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Poplawski (Author), 2003, Ist der Eintritt Polens eine Chance oder Gefahr für die deutschen Spediteure, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22497
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