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Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich

Titel: Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich

Diplomarbeit , 2004 , 71 Seiten , Note: gut

Autor:in: Mag. Stephan Burianek (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es liegt also nahe, den Zusammenhang der beiden an Bedeutung gewinnenden
Bereiche Wein und E-Commerce näher zu untersuchen.
Nach einem Überblick über Begriffe betreffend E-Commerce und dessen
Ausbreitung in Österreich geht diese Arbeit der Frage nach, welche Produkte sich
prinzipiell für den Verkauf im Internet eignen. In der Folge gilt es herauszufinden,
ob sich das Produkt Wein für eine Anwendung von E-Commerce überhaupt
eignet. Im vierten Kapitel werden die zuvor erklärten Phasen des E-Commerce
i.e.S. jeweils unter besonderer Berücksichtigung von Wein näher diskutiert,
ergänzt um eine vierte Phase „After Sale: Kundenbindung“. Alle Phasen können
sowohl aus der Sicht des Käufers als auch aus der Sicht des Verkäufers betrachtet
werden. Die vorliegende Arbeit stellt in erster Linie den Konsumenten in den
Mittelpunkt der Betrachtung.
Nach einer kurzen Einführung in den österreichischen Weinmarkt werden
schließlich drei wichtige österreichische Wettbewerber hinsichtlich ihres Online-
Shops näher betrachtet und hinsichtlich der im vierten Kapitel behandelten
Transaktionsphasen des E-Commerce i.e.S. miteinander verglichen. Die Arbeit
endet mit einer Einschätzung des Autors bezüglich der Zukunftsperspektiven von
österreichischen Wein-Online-Shops.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Das Internet und der Wein, zwei konträre Welten?

1.2 Ziel dieser Arbeit

2 E-COMMERCE

2.1 Definition von E-Commerce und dessen Begriffe

2.2 E-Commerce in Österreich

3 DIE E-COMMERCE-EIGNUNG

3.1 Theoretische Ansätze

3.2 Empirische Forschung

3.3 Eignet sich Wein für E-Commerce?

4 PHASEN DES E-COMMERCE

4.1 Anbahnungsphase

4.1.1 Bezugsquellensuche (Wissensphase)

4.1.2 Der elektronische Produktkatalog (Wissens- und Absichtsphase)

4.1.3 Anbahnung beim Weinkauf

4.2 Vereinbarungsphase

4.2.1 Rechtliche Aspekte des Online-Vertragsabschlusses

4.2.2 Allgemeine Geschäftsbedingungen

4.2.3 Mögliche Probleme beim Vertragsabschluss

4.2.4 Fakturierung

4.2.5 Widerruf und Rückgaberecht

4.3 Abwicklungsphase

4.3.1 Kommissionierung und Verpackung

4.3.2 Versand und Verrechnung

4.3.3 Transport und Zustellmodelle

4.3.4 Zahlungsmodelle

4.3.5 Probleme bei der Abwicklung

4.4 After Sale: Kundenbindung

4.4.1 Customer-Relationship-Management

4.4.2 Zielgruppen für Wein-Online-Shopping

4.4.3 Kundenbindung am Beispiel Wein & Co

5 ÖSTERREICHISCHE WEIN-ONLINE-SHOPS

5.1 Der österreichische Weinmarkt

5.2 Die wichtigsten Wettbewerber

5.3 Online-Shop-Vergleich

6 WEIN-ONLINE-SHOPS: MODE ODER ZUKUNFT?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen den aufstrebenden Bereichen E-Commerce und Weinmarkt. Ziel ist es zu analysieren, ob sich Wein als Produkt für den E-Commerce eignet, welche Transaktionsphasen hierbei entscheidend sind und wie österreichische Anbieter in diesem Sektor agieren.

  • Theoretische Grundlagen und empirische Bewertung der E-Commerce-Eignung von Wein.
  • Detaillierte Untersuchung der Transaktionsphasen: Anbahnung, Vereinbarung, Abwicklung und Kundenbindung.
  • Vergleichende Analyse der drei größten österreichischen Wein-Online-Shops (Wein & Co, Interspar Weinwelt, Vinorama).
  • Bewertung der Zukunftsaussichten für den Weinverkauf im Internet.

Auszug aus dem Buch

3.3 Eignet sich Wein für E-Commerce?

Wenn man zur Beantwortung dieser Frage die oben beschriebenen theoretischen Kriterien heranzieht, kommt man wahrscheinlich zu dem Ergebnis, dass von einem Verkauf von Wein im Internet abzuraten sei. Schließlich ist Wein kein digitalisierbares Gut, und es ist fraglich, ob Wein über einen hohen Selbstbedienungscharakter verfügt.

Da es sich bei Wein um ein sehr komplexes Thema handelt, können beim Erstkauf eines bestimmten Weines eine Vielzahl von Kriterien für die Kaufentscheidung von Bedeutung sein. Neben dem Preis spielen nicht nur Rebsorte, Region, Jahrgang, Lage und Gestaltung des Etiketts eine entscheidende Rolle, sondern auch schlicht und einfach der Geschmack. Letzterer ist wohl der wichtigste Faktor. Viele Konsumenten kaufen erst nach einer zufrieden stellenden Kostprobe, also erst nach sehr intensiver Informationssuche. Da es allerdings meist unwirtschaftlich wäre, alle im Sortiment befindlichen Weine für Verkostungen zu öffnen, wird der Geschmack meist in blumiger Sprache beschrieben, und oft werden auch „technische“ Angaben bereitgestellt, wie z.B. Säure- und Restzuckergehalt. Dieser Umstand gibt Grund zur Annahme, dass sehr wohl viele Konsumenten ihre Erstkaufentscheidung auf Basis von Hersteller- oder Händlerinformationen tätigen, was bedeutet, dass Wein durchaus einen gewissen Selbstbedienungscharakter besitzt.

Schließlich wird die Möglichkeit, dem Konsumenten über das Internet bessere Information über Produkte, in diesem Fall über die jeweiligen Weine, zu bieten, allgemein als zusätzlicher Kundennutzen des Internets gesehen.

Kapitelzusammenfassungen

1 EINLEITUNG: Führt in die wachsende kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung von Internet und Wein in Österreich ein und definiert das Forschungsziel.

2 E-COMMERCE: Klärt grundlegende Begrifflichkeiten, klassifiziert E-Commerce-Formen und analysiert die aktuelle Situation in Österreich.

3 DIE E-COMMERCE-EIGNUNG: Untersucht theoretisch und empirisch, welche Kriterien ein Produkt erfüllen muss, um für den Online-Handel geeignet zu sein, und wendet diese auf das Produkt Wein an.

4 PHASEN DES E-COMMERCE: Analysiert detailliert die vier Transaktionsphasen Anbahnung, Vereinbarung, Abwicklung und Kundenbindung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Weinverkaufs.

5 ÖSTERREICHISCHE WEIN-ONLINE-SHOPS: Bietet einen Marktüberblick und vergleicht die drei führenden österreichischen Wein-Online-Shops anhand definierter Kriterien.

6 WEIN-ONLINE-SHOPS: MODE ODER ZUKUNFT?: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung des Online-Weinhandels.

Schlüsselwörter

E-Commerce, Weinmarkt, Österreich, Online-Shop, Transaktionsphasen, E-Logistics, Kundenbindung, Customer-Relationship-Management, CRM, Weinverkauf, Digitalisierbarkeit, Suchgüter, Erfahrungs- und Vertrauensgüter, Versandhandel, Konsumentenverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Online-Handel mit Wein in Österreich und analysiert, inwieweit sich dieses spezifische Produkt für den Vertrieb über das Internet eignet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Grundlagen des E-Commerce, die Eignung des Produkts Wein für den Online-Vertrieb sowie die Analyse der verschiedenen Transaktionsphasen wie Anbahnung, Vertragsabschluss, Logistik und Kundenbindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen E-Commerce und dem österreichischen Weinmarkt zu durchleuchten und durch einen Vergleich der größten Online-Anbieter Handlungsempfehlungen sowie Zukunftsperspektiven abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse für die theoretischen Grundlagen und eine vergleichende Analyse durch Testkäufe, um die Leistungsfähigkeit der größten österreichischen Wein-Online-Shops praxisnah zu beurteilen.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil ist in die Phasen des E-Commerce (Anbahnung, Vereinbarung, Abwicklung, Kundenbindung) gegliedert, wobei jede Phase spezifisch auf die Gegebenheiten des Weinverkaufs hin untersucht wird.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben E-Commerce und Online-Weinhandel sind Begriffe wie Customer-Relationship-Management (CRM), Transaktionsphasen, Hybrid-Versender und Usability zentral.

Warum ist die After-Sale-Phase für den Weinverkauf so entscheidend?

Da der Wettbewerb im Internet zunimmt und Kundenbindung schwieriger ist als im stationären Handel, müssen Anbieter gezielt auf After-Sale-Strategien setzen, um aus Erstkäufern profitable Stammkunden zu gewinnen.

Wie schneiden die untersuchten Online-Shops im Vergleich ab?

Die Arbeit zeigt, dass die großen Anbieter wie Wein & Co und Interspar Weinwelt professionell und verlässlich agieren, während kleinere oder spezialisierte Shops wie Vinorama teilweise Optimierungspotenzial bei der Usability und den Informationen haben.

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Details

Titel
Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Betriebswirtschaft)
Note
gut
Autor
Mag. Stephan Burianek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
71
Katalognummer
V22545
ISBN (eBook)
9783638258449
ISBN (Buch)
9783668208179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verkauf Produkten Internet Berücksichtigung Weinverkaufs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Stephan Burianek (Autor:in), 2004, Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22545
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Leseprobe aus  71  Seiten
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