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Private Equity - Eine Alternative für die Mittelstandsfinanzierung?

Title: Private Equity - Eine Alternative für die Mittelstandsfinanzierung?

Research Paper (undergraduate) , 2002 , 42 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Johannes Krick (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

„Führende Wirtschaftsverbände warnen bereits vor einer neuen großen Pleitewelle bei
Klein- und Mittelbetrieben in Deutschland“.1
Schlagworte wie „Kreditklemme“, „Basel II“ oder „Mittelstandskrise“ sind z. Zt. oft in den
Headlines von Tageszeitungen und Wirtschaftszeitschriften zu lesen. In diesem Zusammenhang
werden auch immer wieder die fatalen Folgen für die deutsche Wirtschaft
pragmatisiert, die ein Niedergang des Mittelstandes zur Folge hätte. Es werden von verschiedenen
Seiten Umstrukturierungen in der Wirtschaft gefordert und nach Alternativen
für die Finanzierung des Mittelstandes gesucht, dabei fällt häufig der Begriff „Private Equity“.
Vor dem gegebenen Hintergrund ist es Ziel dieser Arbeit, Antworten auf die folgenden
Fragen zu geben:
1. Kann Private Equity eine Lösung für die Finanzierungsprobleme des Mittelstandes
darstellen?
2. Welche Bedeutung hat Private Equity resultierend aus der Bedeutung des
Mittelstandes für die Volkswirtschaft?
Dazu wird in Kapitel 3 Private Equity unter Bezugnahem auf allgemeine Schwierigkeiten
bei der Finanzierung von KMU2 in das Spektrum der Unternehmensfinanzierung eingeordnet.
In Kapitel 4 soll ein Einblick in diese Finanzierungsart gegeben und aktuelle Herausforderungen
des Mittelstandes unter dem Aspekt PE betrachtet werden. Schließlich wird in
Kapitel 5 die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von PE unter den Gesichtspunkten PE als
„Rettung“ für den Mittelstand sowie Venture Capital3 finanzierte KMU als Motor für Wirtschaftswachstum
analysiert. Zuerst soll jedoch der Begriff PE erläutert und ein kurzer geschichtlicher
Abriss der PE - Finanzierung gegeben werden.

1 Jeske, Jürgen (2002), S.13.
2 Die Abkürzung KMU wird in dieser Arbeit synonym zu den Begriffen Mittelstand und mittelständische
Unternehmen gebraucht. KMU sind Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von
bis zu 50 Mio. EUR. Vgl. IfM Bonn (Hrsg.) (2002), o. S.
3 Die Begriffe Risikokapital und Wagniskapital werden in dieser Arbeit synonym zu VC verwendet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG UND GESCHICHTE

2.1 PRIVATE EQUITY

2.2 EIN KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS

3 MÖGLICHKEITEN ZUR FINANZIERUNG MITTELSTÄNDISCHER UNTERNEHMEN UND EINORDNUNG VON PRIVATE EQUITY IN DIE UNTERNEHMENSFINANZIERUNG

3.1 INNENFINANZIERUNG

3.2 AUßENFINANZIERUNG

3.2.1 Die Funktionen des Eigenkapitals

3.2.2 Fremdfinanzierung

3.2.3 Beteiligungsfinanzierung

3.3 FAZIT

4 DIE PRIVATE EQUITY FINANZIERUNG

4.1 EIN ÜBERBLICK

4.2 ANLÄSSE FÜR PRIVATE EQUITY FINANZIERUNGEN IM LEBENSZYKLUS EINES UNTERNEHMENS

4.3 DER EXIT

4.4 PRIVATE EQUITY UNTER DEM ASPEKT AKTUELLER HERAUSFORDERUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN

4.4.1 Das „Problem“ Basel II

4.4.2 Das „Problem“ Unternehmenspleiten

4.4.3 Das „Problem“ Generationenwechsel

4.4.4 Fazit

5 BEDEUTUNG VON PRIVATE EQUITY FÜR DIE GESAMTWIRTSCHAFT

5.1 ZAHLEN UND FAKTEN ZUM PRIVATE EQUITY MARKT

5.2 BEDEUTUNG IM HINBLICK AUF DEN DEUTSCHEN MITTELSTAND

5.3 BEDEUTUNG UNTER DEN GESICHTSPUNKTEN VENTURE CAPITAL, INNOVATIONEN, WACHSTUMSBÖRSEN

6 ABSCHLIEßENDES FAZIT

6.1 ERGEBNISSE DER ARBEIT

6.2 DIE AUFGABE DES STAATES

6.3 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob Private Equity eine tragfähige Alternative für die Finanzierungsprobleme mittelständischer Unternehmen darstellt und welche volkswirtschaftliche Bedeutung sich daraus ergibt.

  • Analyse von Finanzierungsmöglichkeiten für KMU und Einordnung von Private Equity.
  • Untersuchung aktueller Herausforderungen (Basel II, Insolvenzen, Generationenwechsel).
  • Bewertung der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung von Private Equity und Venture Capital.
  • Diskussion der Rolle des Staates bei der Förderung des Private-Equity-Marktes.

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Das „Problem“ Basel II

Unternehmen, die sich über öffentliche Kapitalmärkte fremdfinanzieren müssen in Abhängigkeit von ihrer Bonität einen gewissen Risikoaufschlag auf den sicheren Kapitalmarktzins zahlen. Somit erhalten die Gläubiger eine risikogerechte Verzinsung ihres eingesetzten Kapitals. Wie bereits in Kapitel 3.2.2 diskutiert, sind mittelständische Unternehmen in der Regel nicht emissionsfähig, sodass sie diese Möglichkeit der Fremdfinanzierung nicht nutzen können. KMU sind somit auf teuere Bankkredite angewiesen.

Mit Inkrafttreten der neuen Eigenkapitalverordnung „Basel II“ im Jahre 2006 wird sich die Verpflichtung der Kreditinstitute, herausgelegte Darlehen mit pauschal 8% EK zu unterlegen, verändern. Je nach Risiko des Darlehens, welches maßgeblich von der Eigenkapitalquote des Schuldners abhängt, wird die Eigenkapitalunterlegung des Risikoaktiva mehr oder weniger als 8% betragen.

Je mehr EK die Bank zur Unterlegung des Darlehens aufbringen muss, desto höherer sind ihre Opportunitätskosten, denn die Möglichkeiten für Neugeschäft werden hierdurch eingeschränkt. Zum Ausgleich wird die Bank einen höheren Zinssatz vom Kreditnehmer verlangen. Umgekehrt werden bonitätsstarke Unternehmen günstigere Zinssätze erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Problematik der Mittelstandsfinanzierung und Formulierung der Forschungsfragen.

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG UND GESCHICHTE: Erläuterung der Begriffe Private Equity und Venture Capital sowie deren geschichtliche Entwicklung.

3 MÖGLICHKEITEN ZUR FINANZIERUNG MITTELSTÄNDISCHER UNTERNEHMEN UND EINORDNUNG VON PRIVATE EQUITY IN DIE UNTERNEHMENSFINANZIERUNG: Einordnung von Beteiligungsfinanzierungen in das Spektrum der Unternehmensfinanzierung und Analyse der Eigenkapitalfunktion.

4 DIE PRIVATE EQUITY FINANZIERUNG: Detaillierte Betrachtung von Anlässen, Exit-Strategien und Herausforderungen wie Basel II für mittelständische Unternehmen.

5 BEDEUTUNG VON PRIVATE EQUITY FÜR DIE GESAMTWIRTSCHAFT: Analyse der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Venture Capital und der Bedeutung für den Mittelstand.

6 ABSCHLIEßENDES FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion der staatlichen Rolle bei der Förderung des Marktes.

Schlüsselwörter

Private Equity, Mittelstandsfinanzierung, Venture Capital, KMU, Basel II, Eigenkapital, Unternehmensfinanzierung, Exit-Strategien, IPO, Innovation, Turnaround, Generationenwechsel, Risikokapital, Wirtschaftswachstum, Beteiligungsgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Private Equity als alternative Finanzierungsquelle für mittelständische Unternehmen in Deutschland dienen kann, insbesondere vor dem Hintergrund struktureller Finanzierungsschwierigkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Finanzierungsstrukturen des Mittelstands, die Funktionsweise von Private Equity, aktuelle Herausforderungen wie Basel II sowie die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Innovationen und Venture Capital.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob Private Equity die Finanzierungsprobleme des Mittelstands lösen kann und welche ökonomische Bedeutung sich aus der Unterstützung von KMU durch Private Equity ergibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Analyse, die auf Literaturrecherche, der Auswertung statistischer Daten sowie der Untersuchung aktueller Marktentwicklungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung von Private Equity, die detaillierte Betrachtung von Anlässen wie Seed- oder Expansionsfinanzierungen und die Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Private Equity, KMU, Basel II, Venture Capital, Eigenkapitalquote, Exit-Strategien und Mittelstandsfinanzierung.

Wie wirkt sich Basel II konkret auf den Mittelstand aus?

Durch Basel II wird die Eigenkapitalunterlegung bei Bankkrediten risikobasiert, was zu höheren Zinskosten für bonitätsschwächere mittelständische Unternehmen führen kann.

Warum ist der "Exit" für Private-Equity-Investoren so wichtig?

Der Exit ist das Herzstück einer solchen Investition, da erst durch den Verkauf der Anteile – idealerweise per IPO oder Trade Sale – die angestrebte Rendite realisiert werden kann.

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Details

Title
Private Equity - Eine Alternative für die Mittelstandsfinanzierung?
College
University of Cooperative Education Mannheim  (Fachbereich Wirtschaft - Fachrichtung Bank)
Grade
1,9
Author
Johannes Krick (Author)
Publication Year
2002
Pages
42
Catalog Number
V22618
ISBN (eBook)
9783638259057
Language
German
Tags
Private Equity Eine Alternative Mittelstandsfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Krick (Author), 2002, Private Equity - Eine Alternative für die Mittelstandsfinanzierung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22618
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