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Direkte Erlösmodelle des M-Commerce

Título: Direkte Erlösmodelle des M-Commerce

Trabajo de Seminario , 2003 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Patrick Bloch (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Resumen Extracto de texto Detalles

Als Mobile-Commerce (kurz: M-Commerce) wird der entgeltliche Austausch von
Waren und Dienstleistungen zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen
und Endverbrauchern über mobile Endgeräte bezeichnet.1 Dabei sind die Technologie
des Datenaustauschs sowie die Inhalte der ausgetauschten Daten von Bedeutung.
Der Datenaustausch findet drahtlos über datenfähige Endgeräte statt. Wichtig
für die Inhalte sind:
- effiziente und kostengünstige Abwicklung von Geschäftsprozessen,
- Kundenberatung und –bindung,
- sowie die Umsatzgenerierung, also insbesondere der Verkauf von Gütern und
Dienstleistungen.
M-Commerce im weiteren Sinn beschreibt jede Art von Anwendung über mobile
Endgeräte. Als Grundidee soll auf mobile Art Informationen zugänglich und Geschäfte
abgeschlossen werden. 2
Link hingegen nimmt zunächst eine Abgrenzung zwischen M-Business und MCommerce
vor, wobei er M-Commerce als Unterbegriff zum M-Business einbettet.
M-Business wird als „Einsatz mobiler Endgeräte in Planungs-, Abwicklungs- und
Interaktionsprozessen vo n Unternehmen“ (also in Geschäftprozessen) und M-Commerce
als „Einsatz mobiler Endgeräte bei der Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung
von Geschäftsprozessen zwischen Wirtschaftssubjekten“ (also in Vermarktungsprozessen)
definiert.3 M-Business ist folglich eine eigenständige Kategorie,
die auf einer neuen Technologie fußt und neben neuen Applikationen, die im
stationären Internet gar nicht möglich sind, einen bedeutenden Bereich des E-Commerce
ersetzen wird.4 Es ergeben sich durch die mobile und überall verfügbare Nutzung
von Services und Produkten neue Möglichkeiten für die Annahme von Angeboten. Ebenso wird von M-Business gesprochen, wenn eine Transaktion letztlich im
offline-Bereich zu Ende geführt wurde.4 Eine engere Begriffabgrenzung hingegen nimmt Durlacher vor, in dem er M-Commerce
als „any transaction with a monetary value that is conducted via a mobile
telecommunication network“ bezeichnet.5

1 vgl. hierzu und im Folgenden Geer (2001), S. 72f
2 vgl. Themenmanagement 2003
3 Link (2003) S. 5
4 vgl. Zobel (2001), S. 3f
5 IfI Uni Zh 2003

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Definitionen

1.1 Definition von M-Commerce

1.2 Definition von Erlösmodellen

2. Einleitung

3. Voraussetzungen für erfolgreiche Erlösmodelle

4. Direkte Erlösmodelle anhand von Portal-Diensten

5. Mobile-Payment

6. Preisdifferenzierung (Subskription, pay-per-use)

7. Erfolgreiche direkte Erlösmodelle

8. Ausblick

9. Praxisbeispiele

9.1 E-Plus

9.2 I-mode

10. Anhang

10.1 Moteran als Alternative zu UMTS

11. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung direkter Erlösmodelle im Kontext des Mobile Commerce. Ziel ist es, die systematischen Grundlagen für eine erfolgreiche Umsatzgenerierung bei mobilen Diensten zu definieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den Einsatz verschiedener Preismodelle und Portalstrategien im Mobilfunkmarkt profitabel agieren können.

  • Grundlagen und Definitionen von Mobile Commerce und Erlösmodellen
  • Anforderungen an erfolgreiche Erlösstrukturen und Mobilfunkbetreiber als zentrale Akteure
  • Analyse direkter Erlösmodelle mittels Content-, Commerce- und Connection-Portalen
  • Bedeutung von Mobile-Payment-Lösungen als Enabler für Transaktionen
  • Praxisnahe Betrachtung der Umsatzmodelle von E-Plus und dem japanischen Standard i-mode

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition von Mobile-Commerce

Als Mobile-Commerce (kurz: M-Commerce) wird der entgeltliche Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und Endverbrauchern über mobile Endgeräte bezeichnet. Dabei sind die Technologie des Datenaustauschs sowie die Inhalte der ausgetauschten Daten von Bedeutung. Der Datenaustausch findet drahtlos über datenfähige Endgeräte statt. Wichtig für die Inhalte sind:

- effiziente und kostengünstige Abwicklung von Geschäftsprozessen,

- Kundenberatung und –bindung,

- sowie die Umsatzgenerierung, also insbesondere der Verkauf von Gütern und Dienstleistungen.

M-Commerce im weiteren Sinn beschreibt jede Art von Anwendung über mobile Endgeräte. Als Grundidee soll auf mobile Art Informationen zugänglich und Geschäfte abgeschlossen werden.

Link hingegen nimmt zunächst eine Abgrenzung zwischen M-Business und M-Commerce vor, wobei er M-Commerce als Unterbegriff zum M-Business einbettet. M-Business wird als „Einsatz mobiler Endgeräte in Planungs-, Abwicklungs- und Interaktionsprozessen von Unternehmen“ (also in Geschäftprozessen) und M-Commerce als „Einsatz mobiler Endgeräte bei der Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung von Geschäftsprozessen zwischen Wirtschaftssubjekten“ (also in Vermarktungsprozessen) definiert. M-Business ist folglich eine eigenständige Kategorie, die auf einer neuen Technologie fußt und neben neuen Applikationen, die im stationären Internet gar nicht möglich sind, einen bedeutenden Bereich des E-Commerce ersetzen wird. Es ergeben sich durch die mobile und überall verfügbare Nutzung von Services und Produkten neue Möglichkeiten für die Annahme von Angeboten. Ebenso wird von M-Business gesprochen, wenn eine Transaktion letztlich im offline-Bereich zu Ende geführt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definitionen: Erläutert die grundlegende Begrifflichkeit von Mobile Commerce und die Systematik verschiedener Erlösmodelle.

2. Einleitung: Beschreibt die Marktentwicklung des mobilen Internets und die wachsende Bedeutung tragfähiger Erlösmodelle für Mobilfunkbetreiber.

3. Voraussetzungen für erfolgreiche Erlösmodelle: Analysiert die machtvolle Stellung von Netzbetreibern und die Notwendigkeit von Vertrauen und starken Marken für den Erfolg mobiler Dienste.

4. Direkte Erlösmodelle anhand von Portal-Diensten: Kategorisiert Portal-Dienste in Content, Commerce, Context und Connection und bewertet deren Erlöspotenziale.

5. Mobile-Payment: Beleuchtet die Anforderungen an sichere und effiziente Zahlungssysteme als essenzielle Grundlage für den M-Commerce.

6. Preisdifferenzierung (Subskription, pay-per-use): Unterscheidet verschiedene Preisstrategien wie zeit-, mengen-, leistungs- und suchkostenbezogene Abrechnungen.

7. Erfolgreiche direkte Erlösmodelle: Stellt die SMS als wichtigste Erlösquelle vor und diskutiert Revenue-Sharing sowie den Verkauf von Content.

8. Ausblick: Prognostiziert ein exponentielles Wachstum für den mobilen Datenmarkt, insbesondere durch MMS und Premium Content Services.

9. Praxisbeispiele: Vergleicht die Geschäftsmodelle von E-Plus und dem japanischen Dienst i-mode.

10. Anhang: Präsentiert die neue Technologie „Moteran“ als mögliche Alternative zur UMTS-Infrastruktur.

11. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und Webressourcen zur wissenschaftlichen Untermauerung auf.

Schlüsselwörter

Mobile Commerce, M-Business, Erlösmodelle, Mobile Payment, Mobilfunkbetreiber, Content, Subskription, Pay-per-use, Preisdifferenzierung, Portal-Dienste, E-Plus, I-mode, UMTS, SMS, Umsatzgenerierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die wirtschaftliche Seite des Mobile Commerce und konzentriert sich speziell auf direkte Erlösmodelle, die es Unternehmen ermöglichen, durch mobile Dienste und Applikationen Gewinne zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Schwerpunkte sind die Definition von M-Commerce, die Kategorisierung von Portal-Diensten, Mechanismen der Preisdifferenzierung, Zahlungssysteme (Mobile Payment) sowie die praktische Umsetzung bei Mobilfunkbetreibern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Vielfalt der Erlösquellen im mobilen Sektor zu schaffen und zu untersuchen, wie durch die richtige Kombination von Diensten eine optimale Wertschöpfung (Multi-Revenue-Stream-Optimierung) erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung aktueller Marktgegebenheiten, ergänzt durch Praxisbeispiele zur Veranschaulichung der theoretischen Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Voraussetzungen für erfolgreiche Erlösmodelle, der Unterteilung in verschiedene Portal-Kategorien (Content, Commerce, Context, Connection), verschiedenen Abrechnungsverfahren und der Analyse erfolgreicher Praxisbeispiele wie i-mode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mobile Commerce, Erlösmodelle, Preisdifferenzierung, Mobile Payment und die technologische Entwicklung von UMTS bis hin zu alternativen Lösungen wie Moteran geprägt.

Warum spielen die Mobilfunkbetreiber eine so zentrale Rolle?

Mobilfunkbetreiber verfügen über eine machtvolle Marktposition, da sie direkten Zugang zum Kunden haben, Informationen über das Navigationsverhalten besitzen und über etablierte Abrechnungssysteme verfügen, was sie für Content-Anbieter unverzichtbar macht.

Was zeichnet das Modell von i-mode besonders aus?

I-mode gilt als weltweit herausragendes Beispiel, da es eine Vorstufe zu UMTS darstellt, die Datenübertragung und Abrechnung zentral regelt und durch ein breites Ökosystem an offiziellen und inoffiziellen Inhaltsanbietern eine hohe Nutzerbindung erzielt.

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Detalles

Título
Direkte Erlösmodelle des M-Commerce
Universidad
University of Kassel  (Wirtschaftswissenschaften)
Curso
Mobile Commerce als Gegenstand des Marketing-Controlling
Calificación
1,7
Autor
Patrick Bloch (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
22
No. de catálogo
V22837
ISBN (Ebook)
9783638260855
Idioma
Alemán
Etiqueta
Direkte Erlösmodelle M-Commerce Mobile Commerce Gegenstand Marketing-Controlling
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Bloch (Autor), 2003, Direkte Erlösmodelle des M-Commerce, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22837
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