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Überlebt die Demokratie in Europa? Ein bürgerschaftlich regionales Modell.

Titel: Überlebt die Demokratie in Europa? Ein bürgerschaftlich regionales Modell.

Essay , 2013 , 82 Seiten

Autor:in: Karl Reu (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Demokratie enthält die Lebensregeln einer bewusst gebildeten Gemeinschaft, die ihr Zusammenwirken nach diesen Regeln richten will. Das Verhalten daraus nennt man Politik. Dabei ist klar, dass sich das Leben nicht umfassend reglementieren lässt.

Politik ist das Bemühen einer Gruppe oder eines Staates, seine Gemeinschaft nach bestmöglichen Bedingungen zu führen und diese stets optimal den sich ändernden Bedingungen anzupassen. Ziel ist immer die Besserung und Mehrung der Lebens- und Existenzbedingungen der Mitglieder und Bürger und auch der Gesamtheit.

Dabei gibt es wenige zwingende Grundregeln, die das Verhältnis von Weg und Ziel abgrenzen und die man beachten sollte.

Das Ziel ist also klar, als die stetige Besserung der Lebensverhältnisse. Es ist dermaßen breit und offen, dass es auch jedermanns Zustimmung finden kann. Problematisch ist wie immer der Weg dazu. Da das Ziel zwar banal, aber in seiner Banalität hochgesteckt ist, bleibt auch der Weg die eigentliche Herausforderung. Also gilt es zum ersten, Weg und Ziel klarzustellen und auch einzuhalten.

Ein zweites Problem ist die Frage der Zeit. Man kann das Ziel sofort erreichen oder in einer absehbaren, überlegt gesetzten Frist. Einen festen Maßstab dafür gibt es nicht. Und das macht es für den Bürger, der nur das große Ziel sieht, schwierig seinen Glauben zu vergeben. Das Ziel muss trotz aller Bewegungen in seiner Ferne noch sichtbar und in seiner Wirkung erreichbar sein.

Das dritte Problem besteht darin, dass fast alle Beteiligten, mindestens die Mehrheit, den bestimmten Weg mitgehen müssen. Sowohl das Ziel wie der Weg sind in der Regel Gemeinschaftsleistungen, bei denen man sich Vorgaben machen muss, die man in der Regel aber nur durch harte gemeinsame Arbeit erreichen oder annähernd erreichen kann. Auch da öffnet sich ein politisches Feld von Agitationen. Wichtig sind dabei die einzelnen Wegpositionen, die als Prinzipien gelten und für alle mit ihrem Inhalt, wie mit ihrer Reihenfolge beachtet werden sollten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Demokratie in Europa

2. Lage Europas

3. Grundsätze der regionalen bürgerschaftlichen Gemeinschaft

4. Europa, eine bürgerschaftliche Verpflichtung

5. Führungseigenschaften

6. Demokratie und Glauben

7. Gemeinsamer Umgang

8. Position des Bürgers

9. Gemeinschaft - Gesellschaft

10. Finanzen

11. Gesundheit

12. Rente

13. Pflege

14. Verwalten

15. Bildung

16. Verteilungssystem

17. Ordnung und Recht

18. Information

19. Forschung und Entwicklung

20. Finanzen und Geschäfte

21. Europa

22. Bürgerschaftliche Gemeinschaft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Zustand der europäischen Demokratie und deren wirtschaftlicher sowie struktureller Verfassung auseinander. Ziel ist es, ein Modell einer regionalen, bürgerschaftlichen Gemeinschaft zu entwerfen, welches durch die aktive Einbindung des Bürgers, die Reduktion bürokratischer Überbauten und eine Rückbesinnung auf natürliche, sachbezogene Strukturen die Handlungsfähigkeit und Legitimität der Demokratie in Europa sichern soll.

  • Analyse des aktuellen Zustands und der Fehlentwicklungen europäischer Demokratien
  • Kritik an überzogener Komplexität, Bürokratisierung und politischem Eigeninteresse
  • Konzeption eines regionalen, bürgerschaftlichen Modells als alternative Organisationsform
  • Integration von Werten, Bildung und Eigenverantwortung zur Stärkung der Gemeinschaft
  • Notwendigkeit einer Neuausrichtung des Verhältnisses von Bürger, Staat und Wirtschaft

Auszug aus dem Buch

1. Demokratie in Europa

Demokratie enthält die Lebensregeln einer bewusst gebildeten Gemeinschaft, die ihr Zusammenwirken nach diesen Regeln richten will. Das Verhalten daraus nennt man Politik. Dabei ist klar, dass sich das Leben nicht umfassend reglementieren lässt.

Politik ist das Bemühen einer Gruppe oder eines Staates, seine Gemeinschaft nach bestmöglichen Bedingungen zu führen und diese stets optimal den sich ändernden Bedingungen anzupassen. Ziel ist immer die Besserung und Mehrung der Lebens- und Existenzbedingungen der Mitglieder und Bürger und auch der Gesamtheit.

Dabei gibt es wenige zwingende Grundregeln, die das Verhältnis von Weg und Ziel abgrenzen und die man beachten sollte.

Das Ziel ist also klar, als die stetige Besserung der Lebensverhältnisse. Es ist dermaßen breit und offen, dass es auch jedermanns Zustimmung finden kann. Problematisch ist wie immer der Weg dazu. Da das Ziel zwar banal, aber in seiner Banalität hochgesteckt ist, bleibt auch der Weg die eigentliche Herausforderung. Also gilt es zum ersten, Weg und Ziel klarzustellen und auch einzuhalten.

Ein zweites Problem ist die Frage der Zeit. Man kann das Ziel sofort erreichen oder in einer absehbaren, überlegt gesetzten Frist. Einen festen Maßstab dafür gibt es nicht. Und das macht es für den Bürger, der nur das große Ziel sieht, schwierig seinen Glauben zu vergeben. Das Ziel muss trotz aller Bewegungen in seiner Ferne noch sichtbar und in seiner Wirkung erreichbar sein.

Das dritte Problem besteht darin, dass fast alle Beteiligten, mindestens die Mehrheit, den bestimmten Weg mitgehen müssen. Sowohl das Ziel wie der Weg sind in der Regel Gemeinschaftsleistungen, bei denen man sich Vorgaben machen muss, die man in der Regel aber nur durch harte gemeinsame Arbeit erreichen oder annähernd erreichen kann. Auch da öffnet sich ein politisches Feld von Agitationen. Wichtig sind dabei die einzelnen Wegpositionen, die als Prinzipien gelten und für alle mit ihrem Inhalt, wie mit ihrer Reihenfolge beachtet werden sollten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Demokratie in Europa: Erörtert die Grundlagen der Demokratie als Lebensregel einer Gemeinschaft und identifiziert zentrale Herausforderungen wie Zielklarheit, Zeitdruck und Beteiligung.

2. Lage Europas: Beleuchtet die finanzielle und wirtschaftliche Krise Europas sowie das Fehlen einer effektiven Konsolidierungspolitik.

3. Grundsätze der regionalen bürgerschaftlichen Gemeinschaft: Plädiert für eine Rückbesinnung auf bürgerschaftliche Werte und eine stärkere regionale Identifikation anstelle abstrakter politischer Gesellschaften.

4. Europa, eine bürgerschaftliche Verpflichtung: Diskutiert die Notwendigkeit, das europäische Projekt inhaltlich durch eine bürgerschaftlich regionale Ordnung zu erneuern.

5. Führungseigenschaften: Beschreibt die Anforderungen an politische Führungspersönlichkeiten im Sinne der Vorbildfunktion und fachlicher Eignung.

6. Demokratie und Glauben: Analysiert das Verhältnis von demokratischen Werten, Menschenwürde und religiöser Überzeugung in einer globalen Perspektive.

7. Gemeinsamer Umgang: Forderte einen würdevolleren, respektvollen Umgangston in der Politik und zwischen den Bürgern als Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie.

8. Position des Bürgers: Betont, dass der Bürger Ausgangspunkt und Träger der demokratischen Ordnung sein muss und nicht bloßer Bittsteller.

9. Gemeinschaft - Gesellschaft: Differenziert zwischen der natürlichen Gemeinschaft auf regionaler Basis und dem künstlichen Gebilde der Gesellschaft.

10. Finanzen: Kritisiert die aktuelle Steuer- und Schuldenpolitik und fordert eine bürgerschaftliche Finanzverantwortung.

11. Gesundheit: Plädiert für eine regional organisierte, effiziente Gesundheitsvorsorge ohne bürokratische Zwänge.

12. Rente: Hinterfragt die Nachhaltigkeit des aktuellen Rentensystems und fordert eine stärkere Eigenverantwortung und bürgerschaftliche Vorsorgemodelle.

13. Pflege: Kritisiert die gewinnorientierte Organisation der Pflege und fordert menschenwürdige, bürgerschaftlich organisierte Lösungen.

14. Verwalten: Hinterfragt die Effektivität aufgeblähter Verwaltungen und plädiert für eine regionale, unbürokratische Selbstverwaltung.

15. Bildung: Unterstreicht die Bedeutung von Bildung als zentrales Anliegen der Gemeinschaft zur Förderung der Bürgerschaftlichkeit.

16. Verteilungssystem: Schlägt ein bürgerschaftliches, regional basiertes Verteilungssystem vor, das Leistungsanreize bewahrt.

17. Ordnung und Recht: Fordert eine auf bürgerschaftlicher Vernunft basierende Rechtsordnung statt eines unüberschaubaren Regelwulstes.

18. Information: Plädiert für durchsichtige, sachbezogene Informationsstrukturen unter Nutzung moderner Medien zur Einbindung des Bürgers.

19. Forschung und Entwicklung: Forderte eine enge Verknüpfung von Forschung mit den Bedürfnissen der regionalen Gemeinschaft.

20. Finanzen und Geschäfte: Betont die kulturelle und freiheitssichernde Bedeutung solider Finanzen in einer bürgerschaftlichen Gemeinschaft.

21. Europa: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit eines vereinten Europas auf der Basis von Regionen und bürgerschaftlichem Engagement.

22. Bürgerschaftliche Gemeinschaft: Abschließendes Plädoyer für ein gemeinsames politisches Denken und identische Strukturen in Europa auf Basis einer aktiven Beteiligung.

Schlüsselwörter

Demokratie, Europa, bürgerschaftliche Gemeinschaft, Regionalisierung, Eigenverantwortung, politische Struktur, Finanzpolitik, Gemeinwohl, Bürgerbeteiligung, Subsidiarität, soziale Marktwirtschaft, Wertesystem, Verwaltung, Bildung, Reformbedarf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strukturellen Defizite moderner Demokratien in Europa und entwirft ein alternatives Modell, das auf regionalen, bürgerschaftlichen Gemeinschaften basiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Kritik an politischer Komplexität, die Neuausrichtung von Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Bedeutung regionaler Identität sowie die Rolle von Bildung und Werten in der Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine radikale Vereinfachung der staatlichen Strukturen und eine direkte Einbindung des Bürgers vor Ort die Legitimität und Funktionsfähigkeit der Demokratie wiederhergestellt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine gesellschaftskritische und politikwissenschaftliche Analyse, die den Ist-Zustand gegen die theoretischen Anforderungen einer lebendigen, bürgernahen Demokratie abwägt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Politikfelder – von Finanzen über Gesundheit und Rente bis hin zu Bildung und Recht – daraufhin untersucht, wie sie in einem Modell regionaler bürgerschaftlicher Gemeinschaften effizienter und bürgernäher organisiert werden könnten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bürgerschaftliche Gemeinschaft, Demokratie, Regionalisierung, Eigenverantwortung, Subsidiarität und Reform der politischen Strukturen.

Warum ist das derzeitige Modell der EU laut Autor unzureichend?

Der Autor argumentiert, dass das derzeitige Modell zu komplex, bürokratisch und unüberschaubar ist, wodurch der Bürger entfremdet wird und die politische Führung den Bezug zur Basis verliert.

Welche Rolle spielt der "regionale Bezug" in diesem Konzept?

Der regionale Bezug dient als überschaubare Basis, in der Probleme direkt, sachbezogen und durch die Menschen vor Ort gelöst werden können, anstatt sie an eine anonyme, übergeordnete Instanz zu delegieren.

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Details

Titel
Überlebt die Demokratie in Europa? Ein bürgerschaftlich regionales Modell.
Veranstaltung
Vortrag
Autor
Karl Reu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
82
Katalognummer
V229452
ISBN (eBook)
9783656452126
ISBN (Buch)
9783656452881
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratie erhalten Europa bilden Zusammenarbeit stärken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karl Reu (Autor:in), 2013, Überlebt die Demokratie in Europa? Ein bürgerschaftlich regionales Modell., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229452
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  82  Seiten
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