Gewichtsreduktion im Fitness-Studio. Eine Bestandsaufnahme


Bachelorarbeit, 2013
75 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Verbreitung von Gewichtsabnahmeversuchen und Strategien zur Gewichtsabnahme
3.2 Empfohlene Strategien zur Gewichtsreduktion
3.2.1 Diät/Ernährungsmodifikation
3.2.2 Körperliche Aktivität/Training
3.2.3 Verhaltensmodifikation
3.2.4 Kombinierte Maßnahmen
3.3 Empfohlene Gewichtsabnahmeziele
3.4 Wirksamkeit der Interventionsmaßnahmen zur initialen Gewichtsreduktion
3.4.1 Körperliche Aktivität und Diät plus Training
3.4.2 Gewichtsreduktionsprogramme
3.5 Gewichtsreduktion durch Interventionsmaßnahmen im Fitnessstudio

4 METHODIK
4.1 Personenstichprobe
4.2 Untersuchungsvariablen und Erhebungsinstrumente
4.3 Beschreibung des Ausbildungsbetriebes
4.4 Ablauf der Untersuchung

5 ERGEBNISSE
5.1 Anthropometrischer Ausgangsstatus der Studienteilnehmer zu Beginn der Mitgliedschaft (t0)
5.2 Gesundheitsstatus der Studienteilnehmer
5.3 Zielvorstellungen bezüglich einer Gewichtsreduktion der Studienteilnehmer
5.4 Aktivitätsverhalten der Studienteilnehmer
5.5 Genutzte Leistungsangebote der Studienteilnehmerinnen
5.6 Veränderung von Körpergewicht (absolut, relativ); Körperfett, Taillenumfang und BMI in Abhängigkeit von den genutzten Leistungsangeboten
5.7 Vergleich der angestrebten mit den erreichten Zielen und Zufriedenheit mit den Gewichtsabnahmeergebnissen

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

8 LITERATURVERZEICHNIS

9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis

ANHANG

1 Einleitung und Problemstellung

Das Bemühen um eine Gewichtsreduktion ist in der erwachsenen Bevölkerung westli- cher Industrienationen weit verbreitet (Bish et al., 2005; Kruger, Galluska, Serdula & Jones, 2004; Lappalainen et al. 1999; Weiss, Galluska, Khan & Serdula, 2006). Wäh- rend viele Abnehmwillige versuchen, eine Gewichtsreduktion unter Anwendung der unterschiedlichsten Strategien in Eigenregie herbeizuführen (Fabricatore & Wadden, 2005; Stroebe, 2008; Wadden & Osei, 2002), versucht ein Teil, dieses Ziel mit qualifi- zierter Unterstützung, z. B. durch den Besuch eines Fitness-Studios, zu erreichen. Dies unterstreichen die Befragungsergebnisse verschiedener Untersuchungen zur Häufigkeit und zum Stellenwert des Trainingsmotivs „Gewichtsreduktion, Abnehmen, Fettabbau“ bei deutschen Fitness-Studiobesuchern (DSSV 2005 und 2006; Innofact AG, 2008; Kamberovic & Schwarze, 1999; VDF, 2002; Zarotis, 1999). Aber auch publizierte Branchendaten zur Angebotsstruktur, Positionierung bzw. Zielgruppenpriorisierung und zum Marketing von Fitness-Studios deuten darauf hin (Body Life, 2008; Deloitte, 2007 und 2008; DSSV 2007, 2008b; Horn Verlag, 2009; VDF, 2002).

Prinzipiell bieten Fitness-Studios gute Möglichkeiten eine Gewichtsreduktion zu erzie- len. Neben bewegungszentrierten Angeboten, wie z. B. angeleitete und relativ gut struk- turierte Kraft- und Ausdauertrainingsprogramme (Body Life, 2008), gibt es in zahlrei- chen Fitness-Studios auch eine Ernährungsberatung und/oder spezielle Gewichtsreduk- tionskurse (Deloitte, 2008; Horn Verlag, 2004; VDF, 2002), denen ein multimodaler Interventionsansatz zu Grunde liegt. Über das tatsächlich unter realen Feldbedingungen erzielte Ausmaß einer Gewichtsreduktion von Neukunden im Fitness-Studio mit diesem vorrangigen Trainingsmotiv ist bisweilen jedoch wenig bekannt. Obwohl ein relativ hoher Anteil der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland (7,31 Mio., DSSV, 2011) und in den USA (41,5 Mio., IHRSA, 2008) Mitglied in einem Fitness-Studio ist, existie- ren sowohl national als auch international nur wenige wissenschaftliche Untersuchun- gen (Ball & Bolhofner, 2008; Kerksick et al., 2009; Samsel, 2003 und 2008; Trunz, Böhm & Lompa, 2009), welche ausgehend von unterschiedlichen Fragestellungen und untersuchungsmethodischen Ansätzen Ergebnisse zu den erzielbaren Gewichtsredukti- onseffekten von unterschiedlichen im Fitness-Studio genutzten Interventionsmaßnah- men liefern. Da es sich bei den vorliegenden Untersuchungen entweder um Interventi- onsstudien (Ball & Bolhofner, 2008; Kerksick et al., 2009) oder um die Programmeva- luation eines einzigen lizensierten, speziell für Fitness-Studios konzipierten Gewichts- reduktionskonzeptes (Samsel, 2003 und 2008) handelt, wird der übliche Alltag im Fit- ness-Studio gar nicht oder nur auszugsweise abgebildet. Aus den Untersuchungsergeb- nissen lassen sich daher kaum zu verallgemeinernde Antworten bezüglich der hier vor- rangig interessierenden Fragestellung ableiten. Was bis dato fehlt, ist eine Untersu- chung, welche Daten über das Ausmaß einer kurzfristig erzielbaren Gewichtsreduktion bei abnehmwilligen Fitness-Studiobesuchern unter Berücksichtigung der im Fitness- Studioalltag allgemein vorherrschenden Interventionsbedingungen und in Abhängigkeit von den tatsächlich von den Kunden genutzten Leistungsangebote zur Gewichtsredukti- on (Trainingsangebote, Trainingsangebote plus Ernährungsberatung, Teilnahme an ei- nem Gewichtsreduktionskurs) liefert. Diese Forschungslücke bietet den Ansatzpunkt für die vorliegende Arbeit.

Es wurden 20 abnehmwillige Probandinnen im Mrs.Sporty Club Berlin Rudow für die Feldstudie, Bestandsaufnahme "Gewichtsreduktion im Fitness-Studio" rekrutiert. Alle rekrutierten Probandinnen haben im Mrs.Sporty Club Berlin Rudow eine Mitgliedschaft abgeschlossen. Davor war keiner der Neukunden Mitglied bei Mrs.Sporty. Im Rahmen eines Eingangsgespräches mit den rekrutierten Neumitgliedern wurden neben der Datenerhebung auch die Trainingsmotive besprochen. Das vorrangige Trainingsmotiv der Probandinnen war Gewichtsreduktion.

Die Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, welche initiale Gewichtsreduktion und damit einhergehende Veränderungen der Körperkomposition sowie der Fettvertei- lung von abnehmwilligen Neukunden im Mrs.Sporty Club Berlin Rudow unter realen Feldbedingungen innerhalb der ersten drei Monate einer Mitgliedschaft in Abhängigkeit von den genutzten Leistungsangeboten erzielt werden kann. Gerade der durch eine In- terventionsmaßnahme bedingte initiale Gewichtsverlust innerhalb der ersten Wochen und Monate scheint für den weiteren Abnahmeerfolg bedeutsam zu sein (Elfhag & Rössner, 2005; Nackers et al., 2010; Thomas, 1995; Wadden et al., 1992; Wirth, 2008). Umgekehrt kann ein fehlender bzw. unzureichender anfänglicher Gewichtsverlust zu einem vorzeitigen Abbruch der begonnenen Gewichtsabnahmebemühungen führen (Carels et al., 2003; Teixeira et al., 2005). Eine Parallele zur Situation im Fitness-Studio ist hierbei durchaus gegeben. Auch Fitness-Studios haben relativ hohe Abbrecherquoten zu verzeichnen. Die selbstberichteten Fluktuationsraten liegen in der Fitnessbranche je nach Anlagentyp zwischen 22 und 42 % innerhalb eines Jahres (Deloitte, 2005). Vor allem in den ersten drei bis sechs Monaten ist die Abbrecherquote bei Trainingsneuein- steigern besonders hoch (VDF, 2000), d. h. das Training wird trotz eines noch laufenden Vertrages aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr durchgeführt (Rampf, 1999).

2 Zielsetzung

Kernziel dieser Bachelor-Thesis ist es, umfangreiche und verlässliche Daten zu kurzfris- tig erzielten Veränderungen des Körpergewichtes, des Körperfettanteils und der Körper- fettverteilung von abnehmwilligen Neu-Mitgliedern im Mrs.Sporty Club Berlin Rudow unter realen Feldbedingungen zu erheben. Dazu werden soziodemografische, gesund- heitsbezogene, psychografische und verhaltensbezogene Merkmale, die eine Gewichts- reduktion beeinflussen können, mittels einer standardisierten Befragung zu Beginn der Mitgliedschaft und drei Monate danach erhoben. Auch ein kriteriengeleiteter Selbstbe- richt über die vorhandenen Leistungsangebote zur Gewichtsreduktion im Mrs.Sporty Club Berlin Rudow und weitere ausgewählte Strukturmerkmale werden dokumentiert.

Das spezifische Ziel dieser Bachelor-Thesis ist, die eventuell eintretenden Veränderun- gen des Körpergewichtes, des Körperfettanteils und der Körperfettverteilung durch die Nutzung des Leistungsangebots von Mrs.Sporty mittels deskriptiver Statistik darzustel- len. Dazu sollen sowohl die anthropometrischen Daten der zwei Messzeitpunkte als auch die Ergebnisse der standardisierten Fragebögen genutzt werden. Weiterhin erfasst und mittels deskriptiver Statistik dargestellt werden zu den verschieden Messzeitpunk- ten auch der anfängliche Körpergewichtsstatus mittels Body-Mass-Index (BMI), der aktuelle Gesundheitszustand, die selbst definierten Abnehmziele und die persönliche Zufriedenheit mit der kurzfristigen erreichten Gewichtsveränderung.

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand

3.1 Verbreitung von Gewichtsabnahmeversuchen und Strategien zur Gewichtsabnahme

Laut Bish et al. (2005), Kruger et al. (2004) und Weiss et al. (2006) ist der Gewichtsver- lust ein gemeinsames Anliegen der erwachsenen Bevölkerung westlicher Industrienati- onen. 31 % der Erwachsenen haben in den westlichen Industrienation schon mindestens einen Versuch unternommen, ihr Gewicht zu reduzieren (Kruger et al. (2004). Weiss et al. (2006) bezifferten diesen Wert sogar mit 51 %. Im Jahr 2000 versuchten in den west- lichen Industrienationen 46 % der Frauen und 33 % der Männer eine Gewichtsabnahme zu erzielen. Trotz dieser Bemühungen erhöhte sich der Anteil der fettleibigen Personen von 1988-1994 auf 23 % und von 1999-2000 auf 31 % (Bish et al., 2005).

In den verschiedenen Studien waren die Strategien der Probanden zur Gewichtsabnah- me ähnlich. Auch Frauen und Männer unterschieden sich nicht hinsichtlich der Strate- giewahl. In der Studie von Bish et al. (2005) gaben über die Hälfte der Befragten (56,4 % der Frauen und 53,4 % der Männer) an, weniger Kalorien mit der Nahrung auf- zunehmen, um ihr Gewicht zu reduzieren. Ähnliche Daten ermittelten Kruger et al. (2004). In ihrer Studie versuchten insgesamt 61 % der 9.419 Probanden (63 % der Frau- en und 57,6 % der Männer) eine Gewichtsabnahme durch eine reduzierte Kalorienzu- fuhr zu erreichen. Auch in der Studie von Weiss et al. (2006) war mit 64,7 % die Kalo- rienreduzierung die häufigste angewandte Strategie unter den 2.051 Erwachsenen. Diese Strategie wurde von Frauen und Männern im gleichen Umfang genutzt. Die zweithäu- figste Strategie ist laut Kruger et al. (2004) und Weiss et al. (2006) die Reduzierung der Fettmenge bei der Nahrungsaufnahme. Während in der Studie von Kruger et al. (2004) 55,7 % der Frauen und 49,1 % der Männer (insgesamt 53,2 % der 9.419 Probanden) die Fettreduktion nutzten, waren es bei Weiss et al. (2006) nur 45,7 % der Probanden (46,8 % der Frauen und 44 % der Männer).

Eine weitere häufig angewendete Strategie war die Steigerung der körperlichen Aktivi- tät. In der Studie von Bish et al. (2005) gaben zwei Drittel der Probanden (66 % der Frauen und 69 % der Männer) an, körperliche Aktivitäten für den angestrebten Ge- wichtsverlust zu nutzen. Ähnliche Ergebnisse dokumentierten Kruger et al. (2004); 53 % der 9419 Probanden (52,3 % der Frauen und 54 % der Männer) versuchten ihre körperliche Aktivität zu steigern. Bei Weiss et al. (2006) verfolgten 61,3 % der Probanden (57,9 % Frauen und 66,4 % Männer) diese Strategie. Die Studien zeigten, dass Männer in der Regel mehr Sport betrieben als Frauen.

In der Studie von Weiss et al. (2006) wechselten 37,2 % der Erwachsenen zu Lebens- mitteln, die einen niedrigeren Kaloriengehalt haben, um ihr Gewicht zu reduzieren. Die Strategie, weniger Kalorien zu essen und gleichzeitig die körperliche Aktivität zu steigern, nutzte nur ein kleiner Anteil der Probanden (ein Fünftel bei Bish et al. (2005) ein Drittel bei Kruger et al. (2004) und ein Viertel bei Weiss et al. (2006)). Auch die Teilnahme an einem Gewichtsreduktionsprogramm kam als Strategie weniger häufig vor (4,5 % (5,4 % Frauen und nur 2,9 % Männer) bei Kruger et al. (2004) und 6,8 % (9,8 % Frauen und nur 2,5 % Männer) bei Weiss et al. (2006)). Die häufigsten angewandten Strategien zur Prävention und zur Gewichtsabnahme waren: Kalorienre- duktion, Fettreduktion, sportliche Aktivität sowie die Umstellung auf Nahrungsmittel mit weniger Kalorien. Frauen nutzten tendenziell häufiger Programme zur Gewichtsre- duzierung als Männer. Insgesamt folgten Männer und Frauen aber ähnlichen Strategien zur Gewichtsreduktion.

3.2 Empfohlene Strategien zur Gewichtsreduktion

3.2.1 Diät/Ernährungsmodifikation

Die Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (Hauner et al., 2007) empfehlen eine Stufentherapie, dabei sollte zunächst mit Stufe 1 begonnen werden, da diese am einfachsten für die Gewichtsabnahme einsetzbar ist.

Stufe 1 Reduktion des Fettverzehrs Die Reduktion des Fettverzehrs ist für die langfristige Stabilisierung des Körpergewichtes (Toubro & Astrup, 1997) am einfachsten zu praktizieren und sollte daher bei einer Ernährungsumstellung zuerst angewandt werden.

Nach Hauner et al. (2007) und Biesalski, Bischoff & Puchstein (2010) lässt sich durch eine solche Ernährungsumstellung ein Energiedefizit von bis zu 500 kcal am Tag errei- chen. Wirth (2008) geht dagegen von einem erzielbaren täglichen Energiedefizit von ca. 350 kcal aus. Die Makronährstoffverteilung ist wie folgt vorgesehen: Die Kohlenhyd- ratzufuhr wird nicht begrenzt, sollte aber bei 55-60 % liegen, Fett < 30 %. Mit dieser Strategie kann eine moderate Gewichtsabnahme von 3,2-4,3 kg in einem Zeitraum von sechs Monaten erwartet werden.

Stufe 2 Mäßige energiereduzierte Mischkost (Low Calorie Diet, LCD) Die LCD ist die Standardtherapie der Adipositas und für ihre langfristige Wirkung be- kannt (Anderson, Konz, Frederich & Wood, 2001). Dabei wird empfohlen, Lebensmit- tel mit einem Energiegehalt von unter 100 kcal pro 100 g zu nutzen. Diese Ernährungs- form ist für einen langen Zeitraum ohne Probleme durchführbar (Wirth, 2008). Ein Vor- teil dieser Ernährungsmodifikation ist, dass man schneller gesättigt ist und weniger Hunger hat (Wadden & Clark, 2005). Bei der LCD wird ein tägliches Energiedefizit von 500-800 kcal angestrebt (Hauner et al., 2007). Dagegen hält Wirth (2008) ein Energie- defizit von 500-1000 kcal für erreichbar. Biesalski et al. (2010) empfehlen eine Makro- nährstoffverteilung wie folgt: Kohlenhydrate 50-60 %, Proteine 15-20 % (mindestens 50 g Eiweiß pro Tag), Fett 20-30 %. Komplexere Kohlenhydrate werden den Weiß- mehlprodukten gegenüber bevorzugt, da diese eine höhere Sättigungswirkung aufwei- sen. Tierische Fette sollen durch hochwertige Öle ersetzt werden und als Getränke sol- len Mineralwasser und Tees bevorzugt werden. Der Verzehr von pflanzlichen Produk- ten, die sich durch eine geringere Energiedichte auszeichnen, sollte erhöht werden. In einem Jahr kann eine Gewichtsabnahme von rund 5,1 kg erreicht werden (Hauner, 2007.

Das National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI, 1998) empfiehlt eine moderate Reduktion der Kalorienzufuhr (siehe Tab. 1). Die Gewichtsabnahme soll langsam aber konstant fortschreitend erreicht werden, dabei stellt die Verringerung der Kalorienzu- fuhr die wichtigste Diätkomponente dar. Mit einer LCD kann man durchschnittlich 10 % des Körpergewichtes in sechs Monaten verlieren, davon sind ungefähr 75 % Fett und 25 % mageres Gewebe (Van Itallie & Yang, 1977). Für den Erfolg der LCD sollte die Kalorienzufuhr auf ca. 500-1000 kcal pro reduziert werden.

Tab. 1: Nährstoffzusammensetzung der kalorienarmen Diät (LCD) in eigener Darstellung (NHLBI, 1998).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Stufe 3 Mahlzeitenersatz mit Formulaprodukten

Formulaprodukte sind z.B. Eiweißgetränke sowie bestimmte Riegelarten. Das positive bei dieser Strategie ist, dass man diese Produkte flexibel einsetzen kann. Ein bis zwei Mahlzeiten am Tag werden in der Regel durch Formulaprodukte ausgetauscht. Die üb- rigen Mahlzeiten entsprechen einer LCD (Biesalski et al., 2010). Diese Strategie ist auch für übergewichtige Personen mit Diabetes mellitus Typ 2 geeignet (Williams, Mul- len, Frederich & Wing, 1998). Heymsfield, van Mierlo, van der Knaap, Heo & Frier (2003) und Noakes, Foster, Keogh & Clifton (2004) ermittelten, dass nach drei Monaten bei einer täglichen Energiezufuhr von 1200-1600 kcal das Gewicht um durchschnittlich 6,5 kg reduziert werden konnte. Ditschuneit, Flechtner-Mors, Johnson & Adler (1999) haben in einer Langzeitstudie eine mögliche Gewichtsabnahme von bis zu 10,04 kg nachgewiesen.

Stufe 4 Reine Formuladiät (Very low Calorie Diet, VLCD)

Die Reine Formuladiät ist auf drei Monate begrenzt, da sie besonders als VLCD eine beachtliche Anzahl von Nebenwirkungen und Risiken aufweist. Die Diät sollte von ei- ner Bewegungssteigerung begleitet werden (Hauner et al., 2007). Formuladiäten sind auf eine tägliche Gesamtenergiemenge von 800-1200 kcal begrenzt. Jeder Mahlzeiten- ersatz soll 200-400 kcal enthalten, dabei sollen Proteine 25-50 % und Fette unter 30 % des Brennwertes ausmachen (Wirth, 2008). Die Flüssigkeitszufuhr beträgt 30 ml pro kg Körpergewicht. Eine VLCD muss immer unter ärztlicher Aufsicht geschehen und die Betreuung sollte nur von Spezialisten übernommen werden. Die Reine Formuladiät wird nur dann eingesetzt, wenn die Person einen BMI von ≥ 30 kg/m2 besitzt und aus medizinischen Gründen in kurzer Zeit ihr Gewicht reduzieren muss (Biesalski et al., 2010). Laut des National Institutes of Health (NIH, 1993) ist über einen Zeitraum von zwölf Wochen eine Gewichtsabnahme von 0,5-2 kg/Woche möglich. Bei der VLCD wird nur ein Energiebedarf von 250-800 kcal pro Tag berechnet. Die NHLBI (1998) empfiehlt jedoch, nicht weniger als 800 kcal pro Tag zu sich zunehmen, da sonst ernährungspsychologische Mängel auftreten können. Eine grundsätzliche Ergänzung dieser Diät mit Mineralstoffen und Vitaminen wird vom NIH (1993) empfohlen.

3.2.2 Körperliche Aktivität/Training

Eine Gewichtsreduktion kann auch durch körperliche Aktivität und Training erfolgen. Die Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (Hauner et al., 2007) empfehlen eine körperliche Aktivität von mindestens fünf Stunden pro Woche, um einen Kalorien- verbrauch von 2500 kcal zu erreichen. Möglich ist auch eine Steigerung der körperli- chen Alltagsaktivität, so dass die gleiche Energiemenge verbraucht wird wie in einem Training. Diese Maßnahme ist mindestens so effektiv wie ein strukturiertes Bewe- gungsprogramm. Alltagsaktivitäten sind in der Regel für jeden Menschen attraktiv und leicht umzusetzen. Für die langfristige Gewichtsabnahme bei übergewichtigen und adi- pösen Erwachsenen empfehlen Jakicic et al. (2001) eine zusätzliche körperliche Aktivi- tät von 200-300 min in der Woche bei mittlerer Intensität. Wirth (2008) schlägt vor, die Trainings- und Bewegungsauswahl nach den Vorlieben der individuellen Person auszu- richten, um so die Attraktivität der körperlichen Aktivität zu steigern. Dabei gilt, je hö- her die Intensität, je umfangreicher und je länger die Dauer der jeweiligen körperlichen Aktivität gestaltet wird, desto deutlicher ist die Gewichtsabnahme. Da viele Menschen aufgrund ihres Lebensstils sich kaum bewegen und daher entsprechend geringe Fähig- keiten aufweisen, ist es schwer diese Menschen zur körperlichen Aktivität zu motivie- ren. Deshalb schlägt die NHLBI (1998) folgende Strategien vor: Prinzipiell benötigen die Personen ein überwachtes Training. Adipöse und übergewichtige Personen sollen mit einfachen Übungen beginnen und sich dann allmählich steigern. Dabei wird eine körperliche Aktivität von 30-45 min, an 3-5 Tagen pro Woche empfohlen, dies kann um nochmals 30 min, an 3-5 Tagen in der Woche gesteigert werden. Die körperliche Aktivität sollte mit mittlerer Intensität durchgeführt werden. Durchschnittlich werden so 150 kcal am Tag bzw. 1000 kcal in der Woche mehr verbraucht. Für den Beginn sind Walking, Schwimmen etc. im moderaten Tempo geeignet. Die Aktivität wird dann je nach Fortschritt in Art und Weise, Dauer und Umfang ausgedehnt. Joggen wird wegen der orthopädischen Verletzungsgefahr nicht empfohlen. Mannschaftssportarten sind aufgrund der sozialen Bindung in der Mannschaft für viele Personen eine motivierende Form der körperlichen Aktivität.

Das American College of Sports Medicine (ACSM) empfahl wöchentlich 200-300 min Sport mit mäßiger Intensität für eine langfristige Gewichtsabnahme von übergewichtigen oder adipösen Menschen (Donnelly et al., 2009).

3.2.3 Verhaltensmodifikation

Die verschiedenen Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen über einen längeren Zeitraum in die Tat umzusetzen, erfordert eine ausreichende Motivation. In diesem Kontext sind die Ansätze der Verhaltensmodifikation von großer Bedeutung. Die Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (Hauner et al., 2007) und die NHLBI (1998) empfehlen während der Gewichtsabnahme verschiedene Techniken zur Verhaltensänderung. Diese sind in Tabelle 2 aufgeführt.

Tab. 2: Empfohlene Strategien der Verhaltensmodifikation in eigener Darstellung (Wirth, 2008, S. 315 ff).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2.4 Kombinierte Maßnahmen

Die Kombination aus Ernährungsmodifikation, körperlicher Aktivität und Verhaltensmodifikation stellen zusammen eine lebensstilbezogene Intervention dar. Die NHLBI (1998) geht davon aus, dass eine Lebensstilbezogene Intervention die Erfolgsaussichten einer langfristigen Gewichtsabnahme am meisten erhöht. Eine Vielzahl von Gewichtsreduktionsprogrammen nutzt diese Kombination. Nachfolgend werden drei dieser Programme kurz nach Wirth (2008) erörtert.

Das Gewichtsreduktionsprogramm M.O.B.I.L.S. (multizentrisch organisierte bewe- gungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung) ist von Sportmedizinern entwickelt worden und verbindet die drei Strategien. M.O.B.I.L.S. basiert auf einer strukturierten Adipositasschulung, die weltweit empfohlen wird. Ziel- gruppe sind Erwachsene mit einem BMI von 30-40 kg/m2, die eine langfristige Ge- wichtsreduktion und eine Veränderung in ihrem Lebensstil anstreben. Das 48-52 Wo- chen dauernde Programm ist in drei Phasen unterteilt: die Startphase (17 Wochen), die Gewichtsreduktionsphase (17 Wochen) und die Stabilisierungsphase (6 Monate). Bei insgesamt 35 Treffen findet bis zu dreimal in der Woche ein von Sportwissenschaftlern geleitetes Training statt. Hauptsächlich werden Ausdauersportarten trainiert, aber auch Kräftigungsübungen gehören zum Bewegungskonzept von M.O.B.I.L.S. Die Ernäh- rungsmodifikation basiert auf einer fettarmen, eiweißbetonten Kost, mit einer mäßigen Zufuhr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen glykämischen Index. Die Verhaltens- modifikationen und deren Strategien werden in Gruppentreffen trainiert.

Auch das Selbsthilfeprogramm der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) „Ich nehme ab“ arbeitet mit dem Konzept der lebensstilbezogenen Intervention. Die Ziel- gruppe sind Personen mit einem BMI von 25-35 kg/m2, die keine schwerwiegenden Begleiterkrankungen zeigen. In zwölf Schritten wird die Ernährung (empfohlener Stan- dard: Mischkost) und die Bewegung verändert. In Schritt 1 wird das Gewicht beurteilt und Ziele werden vereinbart. Schritt 2 setzt an den Strategien der Verhaltensmodifikati- on an, sich beim Essen und Trinken zu beobachten. Schritt 3 steht für mehr Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Schritt 4 und 5 beschäftigen sich mit dem Thema Fett und die Bedeutung von Getreideerzeugnissen für die Gewichtskontrolle. Die Schritte 6-11 stehen im Zeichen der Verhaltensmodifikationen und deren Strate- gien. Themen sind beispielsweise die Identifikation von Dickmachern, entspanntes Es- sen, Kummer und Stress, der richtige Umgang mit Krisen, das Erlernen von positiven Denkweisen und die Bedeutung von Belohnung. Im Schritt 12 wird die Gewichtserhal- tung besprochen.

Ein weiterer interdisziplinärer und multifunktionaler Therapieansatz ist Optifast. Das Fachpersonal besteht aus einem Arzt, einem Psychologen, der die Gruppe und die Ver- haltensmodifikation leitet, einer Ernährungsfachkraft und einem Physiotherapeuten. Das Programm umfasst 52 Wochen und ist in vier Phasen aufgeteilt. In der ersten Woche findet die Vorbereitungsphase mit einer Eignungsprüfung und einem psychologischen Gespräch für jeden Teilnehmer statt. Dann folgen die zwölfwöchige Fastenphase (For- muladiät), die sechswöchige Umstellungsphase (Umstellung auf Mischkost) und eine 33-wöchige Stabilisierungsphase, in der die Verinnerlichung erlernter Verhaltensweisen bezüglich Ernährung und Bewegung sowie eine Rückfallprophylaxe erfolgen. Die Gruppensitzungen dauern 60-90 min. Die körperliche Aktivität wird, wie von den Fachgesellschaften empfohlen, langsam bezüglich Dauer und Intensität gesteigert. Für die letzten beiden Phasen wird eine Mischkost nach der DGE empfohlen. Die Bewe- gung beginnt in der Fastenphase und beinhaltet Gymnastik, Dehnübungen Ausdauer- und Krafttraining sowie Spiele. Bei der Verhaltenstherapie kommen die Verhaltensre- geln von verschiedenen Fachgesellschaften zur Anwendung.

3.3 Empfohlene Gewichtsabnahmeziele

Die allgemeinen Ziele bei Übergewicht sind laut NHLBI (1998) die Reduzierung des Körpergewichts, das erreichte Ziel des Körpergewichtes langfristig zu halten und eine erneute Gewichtsabnahme zu verhindern. Das Ziel der Gewichtsabnahme soll zunächst bei etwa 10 % des Ausgangsgewichtes liegen (siehe Tab. 3). Ist dieses Ziel erreicht, kommt es im nächsten Schritt zu einer sechsmonatigen Erhaltungsphase. Danach kann eine weitere Gewichtsreduktion erfolgen. Eine moderate Gewichtsabnahme von 10 % des Ausgangsgewichts kann die Adipositas-assoziierten Risikofaktoren deutlich verrin- gern.

Man geht davon aus, dass durch ein Energiedefizit von 300-500 kcal am Tag bei Übergewichtigen Personen mit einem BMI von 27-35 kg/m2 eine Gewichtsabnahme von ca. 0,23-0,45 kg (½-1 lb) in der Woche erreicht werden kann. Bei schwer adipösen Menschen mit einem BMI von ≥ 35 kg/m2 sollte das Energiedefizit bei 500-1000 kcal am Tag liegen um eine Gewichtsabnahme herbeizuführen zu können. Dann ist ein Gewichtsverlust von ca. 0,45-0,91 kg (1 bis 2 lb) möglich. In beiden Fällen kann das Vorgehen zu einem Gewichtsverlust von 10 % in sechs Monaten führen.

Tab. 3: Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zur Gewichtsabnahme (WHO, 2000) in eigener Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

*1 Basisprogramm bestehend aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensmodifikation.

Hauner et al. (2007) fassen die Vorteile einer Gewichtsreduktion von 10 kg aus medizinischer Sicht zusammen:

- Die Gesamtmortalität wird um mehr als 20 % gesenkt.
- Das diabetesassoziierte Mortalitätsrisiko wird um mehr als 30 % gesenkt.
- Die Adipositas-assoziierten Karzinomtodesfälle werden um mehr als 40 % ge- senkt.
- Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sinkt die Nüchternglukose um 30-40 mg/dl (1,7-2,2 mmol/l).
- Der Gesamtcholesterinspiegel sinkt um rund 10 %.
- Der LDL-Cholesterinspiegel sinkt um 7-15 %.
- Der High-Density-Lipoprotein-(HDL)-Cholesterinspiegel steigt auf 2-8 %.
- Die Triglyzeridwerte sinken auf 20-30% des ursprünglichen Wertes.
- Der Blutdruck sinkt bei Patienten mit Hypertonie um rund 7 mmHg systolisch und 3 mmHg diastolisch.
- Das Risiko einer neu auftretenden Hypertonie verringert sich durch die Ge- wichtsabnahme.

Bei einer Gewichtsreduktion von 2,8-5,8 kg in Kombination mit einer Ernährungsmodi- fikation und einer Bewegungssteigerung verringert sich das relative Risiko der Konver- sion einer gestörten Glukosetoleranz zum Diabetes mellitus Typ 2 um 38-58 %. Eine Reduktion des Gewichts um 7,9 kg senkt die Marker von chronischen Entzündungen C- reaktives Protein, IL-6 (Interleukin-6) und TNFalpha (Tumor-Nekrose-Faktor alpha).

3.4 Wirksamkeit der Interventionsmaßnahmen zur initialen Gewichtsreduktion

3.4.1 Körperliche Aktivität und Diät plus Training

Eine Metaanalyse von Miller, Koceja & Hamilton (1997) auf der Basis von 493 Studien zeigt, dass sich körperliches Training zur Gewichtsabnahme eignen kann. Mit Hilfe von körperlichem Training wurden in 20,9 Wochen durchschnittlich 2,9 kg an Gewicht ver- loren. Der Gewichtsverlust nach einem Jahr betrug 6,1 kg, was einer Abnahme von 0,32 kg pro Woche entspricht. Jedoch sind Maßnahmen, die Diät und Training kombinieren, in der Regel wirksamer.

Durch Diät und Training ließ sich das Gewicht in 13,4 Wochen um durchschnittlich 11 kg reduzieren. Der Gewichtsverlust nach einem Jahr betrug 8,6 kg, was einer Abnahme von 0,82 kg pro Woche entspricht.

Probanden, die ausschließlich ein Training absolvierten, waren durchschnittlich 36,5 Jahre und hatten ein Ausgangsgewicht von 82,9 kg sowie einen BMI von 26,4 kg/m2. Das Training dauerte 14-120 min und fand an 2-7 Tagen in der Woche statt. Meistens bestand die körperliche Aktivität aus Wandern oder Joggen. Das Alter der Probanden, die Training und Diät kombinierten, lag im Durchschnitt bei 39,5 Jahre. Das Gewicht betrug 96,3 kg und der BMI 34,8 kg/m2.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Veränderungen bei adipösen Erwachsenen nach Diät, Training ,oder Diät +Training (Miller et al., 1997).

Franz et al. (2007) untersuchten in einer Metaanalyse basierend auf 80 Studien die Effektivität von Training, Diät oder Diät + Training im Hinblick auf eine dauerhafte Gewichtsabnahme und Gewichtserhaltung. Durch Training konnte eine durchschnittliche Gewichtsabnahme von 2,4 kg entsprechend einem Gewichtsverlust von 2,7 % in 6 Monaten erzielt werden. In dem gleichen Zeitraum erbrachte eine Kombination aus Diät + Training einen mittleren Gewichtsverlust von 7,9 kg (8,5 %).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Zeitlicher Verlauf der Gewichtsabnahme in Abhängigkeit verschiedener Gewichtsreduktionsmaßnahmen (Franz et al., 2007).

Daten basieren auf 80 (n = 26.455; 18.199 Completers [69 %]) die mindestens ein Jahr durchgeführt wur- den Catenacci & Wyatt (2007) verglichen 16 randomisierte, kontrollierte Studien in denen die Effektivität einer körperlichen Aktivität bezüglich einer Gewichtsreduktion unter- sucht wurde. Der BMI der Probanden lag in der Regel zwischen 25 und 30 kg/m2.

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Details

Titel
Gewichtsreduktion im Fitness-Studio. Eine Bestandsaufnahme
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
75
Katalognummer
V229526
ISBN (eBook)
9783668604742
Dateigröße
2367 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewichtsreduktion im Fitness-Studio – Eine Bestandsaufnahme, Studie, DHfPG
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Nino Kuczmierczyk (Autor), 2013, Gewichtsreduktion im Fitness-Studio. Eine Bestandsaufnahme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229526

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