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Erklärung des Wahlsystems

Wahlen in Deutschland

Titel: Erklärung des Wahlsystems

Facharbeit (Schule) , 2013 , 14 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Steven Lehmann (Autor:in), Oliver H. (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Erklärung des Wahlsystems in Deutschland. Beinhaltet Wahlgrundsätze, aktives und passives Wahlrecht, sowie Wahlauszählungsverfahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Definition: Wahlen

2. Aktives/Passives Wahlrecht

3. Wahlgrundsätze

4. Aktuelles Wahlrecht

5. Wahlkreise

6. Mehrheit

6.1. Einfache Mehrheit

6.2. Absolute Mehrheit

7. Wahlauszählungsverfahren

7.1. Quotenverfahren nach Hare-Niemeyer

7.2. Divisorverfahren nach D’Hondt

8. Listenwahl

9. Personalwahl

10. 5%-Hürde

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über das Wahlsystem in Deutschland, erläutert grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen und erklärt die mathematischen Verfahren, die bei der Auszählung von Stimmen und der Verteilung von Mandaten zur Anwendung kommen.

  • Grundlagen des Wahlrechts und der Wahlgrundsätze
  • Aufbau der personalisierten Verhältniswahl
  • Unterscheidung zwischen einfacher und absoluter Mehrheit
  • Funktionsweise von Auszählungsverfahren (Hare-Niemeyer und D’Hondt)
  • Bedeutung der 5%-Sperrklausel

Auszug aus dem Buch

3. Wahlgrundsätze

In Deutschland gibt es insgesamt fünf Wahlgrundsätze, die im „Artikel 38 Absatz 1 des Grundgesetzes als Grundsätze der Bundestagswahl“ stehen. Dort heißt es „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Jeder dieser fünf Grundsätze lässt sich definieren:

• Der „allgemeine“ Wahlgrundsatz drückt aus, dass jeder der die Anforderungen des aktiven Wahlrechts erfüllt, wählen darf.

• „Unmittelbar“ bedeutet, dass die Abgeordneten direkt gewählt werden. Es gibt keine Wahlmänner, die man wählt. Bestes Beispiel für Wahlmänner und deren fatale Auswirkungen, sind die USA. Dort kann man mit weniger Stimmen, dank Wahlmännern, trotzdem die Mehrheit erreichen, wie im Wahlkampf Bush gegen Al Gore.

• „Frei“ heißt, der Wähler darf nicht zur Wahl oder einer Stimmabgabe gezwungen werden.

• „Gleich“ sagt als Wahlgrundsatz aus, dass jeder Stimme die gleiche Gewichtung bekommt. Keine Stimme darf doppelt oder mehr zählen, als eine andere Stimme.

• Der letzte Wahlgrundsatz „geheim“ besagt, dass die Wahl geheim ausgeführt werden muss. Niemand darf wissen, welcher Wähler welchen Kandidaten oder welche Partei gewählt hat. Natürlich kann der Wähler dies selbst im Nachhinein verraten, jedoch muss er dies nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition: Wahlen: Einführung in die Bedeutung von Wahlen als demokratisches Instrument zur Mitbestimmung des Volkes.

2. Aktives/Passives Wahlrecht: Erläuterung der Voraussetzungen für die Teilnahme an Wahlen und die Wählbarkeit für Ämter.

3. Wahlgrundsätze: Darstellung der fünf verfassungsrechtlich verankerten Prinzipien einer demokratischen Wahl in Deutschland.

4. Aktuelles Wahlrecht: Beschreibung des Systems der personalisierten Verhältniswahl bei der Bundestagswahl.

5. Wahlkreise: Kurze Erläuterung der geographischen Einteilung in 299 Wahlkreise für die Direktmandate.

6. Mehrheit: Diskussion der Bedeutung von Mehrheitsentscheidungen und ihrer unterschiedlichen Formen in der Demokratie.

6.1. Einfache Mehrheit: Erklärung, wie Mehrheitsentscheidungen ohne Berücksichtigung von Enthaltungen zustande kommen.

6.2. Absolute Mehrheit: Abgrenzung der absoluten Mehrheit, bei der auch Enthaltungen und ungültige Stimmen einbezogen werden.

7. Wahlauszählungsverfahren: Überblick über die Notwendigkeit mathematischer Verfahren zur Sitzverteilung.

7.1. Quotenverfahren nach Hare-Niemeyer: Erklärung der Sitzverteilung basierend auf Stimmenquoten und Reststimmenverwertung.

7.2. Divisorverfahren nach D’Hondt: Darstellung des Höchstzahlverfahrens zur rechnerischen Mandatsverteilung.

8. Listenwahl: Definition der Listenwahl und Abgrenzung zwischen starren und freien Listen.

9. Personalwahl: Erläuterung der Personenwahl als Gegenstück zur Listenwahl mit direktem Fokus auf den Kandidaten.

10. 5%-Hürde: Analyse der Funktion und Wirkung von Sperrklauseln im deutschen Wahlsystem.

Schlüsselwörter

Wahlen, Wahlrecht, Wahlgrundsätze, Bundestagswahl, personalisierte Verhältniswahl, Mehrheit, einfache Mehrheit, absolute Mehrheit, Hare-Niemeyer, D’Hondt, Listenwahl, Personalwahl, 5%-Hürde, Sperrklausel, Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das deutsche Wahlsystem, von den verfassungsrechtlichen Grundlagen bis hin zu den mathematischen Verfahren der Sitzverteilung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Wahlgrundsätzen, der Unterscheidung von Wahlrechtstypen (aktiv/passiv), den Auszählungsverfahren sowie der Funktion von Sperrklauseln wie der 5%-Hürde.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die Funktionsweise und die Mechanismen hinter den politischen Wahlen in Deutschland verständlich zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Methode, bei der bestehende rechtliche Rahmenbedingungen und mathematische Modelle (wie Höchstzahlverfahren) anhand von Literaturquellen analysiert und erläutert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Untersuchung der Wahlgrundsätze, des aktuellen Wahlsystems, der Mehrheitsvarianten sowie der verschiedenen mathematischen Auszählungs- und Zuteilungsverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Wahlrecht, Wahlsystem, Mehrheitsprinzip, Sitzverteilung, Sperrklausel und demokratische Teilhabe.

Wie unterscheidet sich die einfache von der absoluten Mehrheit?

Die einfache Mehrheit erfordert lediglich mehr Stimmen als die Gegenoption, während bei der absoluten Mehrheit die Hälfte aller möglichen Stimmen erreicht werden muss, wobei Enthaltungen mitzählen.

Warum existiert die 5%-Hürde?

Die Sperrklausel dient dazu, eine zu starke Zersplitterung des Parlaments zu verhindern und die Arbeitsfähigkeit der Mehrheitsbildungen zu unterstützen.

Wie funktioniert das Divisorverfahren nach D’Hondt?

Bei diesem Verfahren werden die Stimmenzahlen der Parteien nacheinander durch natürliche Zahlen geteilt, um Höchstzahlen zu generieren, nach denen die Sitze vergeben werden.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erklärung des Wahlsystems
Untertitel
Wahlen in Deutschland
Veranstaltung
Politikunterricht
Note
1,9
Autoren
Steven Lehmann (Autor:in), Oliver H. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V229704
ISBN (eBook)
9783656455196
ISBN (Buch)
9783656455967
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erklärung wahlsystems wahlen deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steven Lehmann (Autor:in), Oliver H. (Autor:in), 2013, Erklärung des Wahlsystems, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229704
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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