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Intertextualität aus textlinguistischer Sicht bei Krause und Genette

Titel: Intertextualität aus textlinguistischer Sicht bei Krause und Genette

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 24 Seiten

Autor:in: M.A. A. Hofmann (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Ziel dieser Arbeit ist es, einen Vergleich zwischen den Intertextualitätskonzepten von Gérard Genette (1982) und Wolf-Dieter Krause (2000) zu ziehen, unter der Berücksichtigung einer von Kirsten Adamzik (2004) erstellten Darstellung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Systematik

2. Begriffsgeschichte

2.1. Forschungslage: Begriffsauffassungen und Intertextualitätsforschung im zeitlichen Überblick

2.2. Intertextualitätskonzept Susanne Holthuis`

2.3. Relevante linguistische Ansätze

3. Intertextualität bei Gérard Genette und Wolf-Dieter Krause

3.1. Genettes Intertextualitätsforschung

3.1.1. Intertextualität

3.1.2. Paratextualität

3.1.3. Metatextualität

3.1.4. Hypertextualität

3.1.5. Architextualität

3.2. Intertextualität bei Wolf-Dieter Krause

3.2.1. Allgemeine Intertextualität

3.2.2. Spezielle Intertextualität

3.2.2.1. Deiktische Intertextualität

3.2.2.2. Kooperative Intertextualität

3.2.2.3. Transformierende Intertextualität

3.2.2.4. Inkorporierende Intertextualität

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist ein systematischer Vergleich der Intertextualitätskonzepte von Gérard Genette und Wolf-Dieter Krause, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der textlinguistischen Betrachtung aufzuzeigen.

  • Entwicklung des Intertextualitätsbegriffs in der Literatur- und Sprachwissenschaft
  • Poststrukturalistische versus strukturalistische Definitionen von Intertextualität
  • Analyse des transtextuellen Modells nach Gérard Genette
  • Kategorisierung der Intertextualität in allgemeine und spezielle Formen nach Wolf-Dieter Krause

Auszug aus dem Buch

3.1.4. Hypertextualität

An die vierte Stelle setzt Genette den Topos Hypertextualität. Darunter versteht er „[…] jede Beziehung zwischen einem Text B und einem Text A, wobei Text B Text A überlagert […].“ Text B benennt Genette Hypertext und Text A demnach Hypotext. Der ältere Text liegt unter dem neueren Text, sozusagen ein Text als Folie eines anderen. Bildlich beschrieben scheint Text A durch Text B hindurch. Hypertextualität gilt als die komplette Umformung des Ausgangstextes. Gérard Genette geht bei der Hypertextualität von Transformation aus, diese kann deskriptiv oder intellektuell erfolgen. Die deskriptive Art ist die einfache oder auch direkte Transformation. Das Thema bleibt dasselbe und wird nur in einem anderen Stil behandelt. Als Beispiel nennt Genette die Transformation von Homers Odyssee zu James Joyces Ulysses, dabei wird die Handlung der Odyssee ins Dublin des 20. Jahrhunderts „transformiert“. Das Thema bzw. die Handlung bleibt gleich, nur die Lokalität und die Zeit ändern sich. Laut Genette eher die simplere Variante, die künstlerisch keines großen Anspruchs bedarf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Systematik: Das Kapitel führt in die Problematik des Intertextualitätsbegriffs ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Konzepte von Genette und Krause zu vergleichen.

2. Begriffsgeschichte: Dieser Abschnitt bietet einen Abriss über die Entstehung des Intertextualitätsbegriffs und diskutiert verschiedene Forschungsansätze, von Kristeva bis hin zu neueren linguistischen Modellen.

3. Intertextualität bei Gérard Genette und Wolf-Dieter Krause: Den Hauptteil bildet die detaillierte Vorstellung und der Vergleich der Modelle von Genette, der die Transtextualität betont, und Krause, der zwischen allgemeiner und spezieller Intertextualität differenziert.

Schlüsselwörter

Intertextualität, Transtextualität, Hypertextualität, Paratextualität, Metatextualität, Textsorten, Genette, Krause, Textlinguistik, strukturalistisch, poststrukturalistisch, Textreferenz, Transformation, Diskurs, Textualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das theoretische Konzept der Intertextualität aus textlinguistischer Sicht und vergleicht dabei die unterschiedlichen Ansätze von Gérard Genette und Wolf-Dieter Krause.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Begriffsgeschichte von Intertextualität, die Kategorisierung von Text-Text-Beziehungen sowie die Abgrenzung verschiedener wissenschaftlicher Forschungsmodelle.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich der Konzepte von Genette und Krause, um deren Relevanz für die moderne Textlinguistik herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literatur- und Quellenanalyse, um bestehende Definitionen und Klassifikationssysteme gegenüberzustellen und kritisch zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der transtextuellen Kategorien von Genette und eine umfassende Darstellung der allgemeinen und speziellen Intertextualität nach Krause.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Transtextualität, Hypertextualität, Paratextualität sowie die Unterscheidung zwischen syntagmatischer und paradigmatischer Intertextualität.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Intertextualität bei Genette und Krause?

Während Genette einen literatursystematischen Ansatz (Transtextualität) verfolgt, zielt Krause auf eine kommunikationslinguistische Einordnung ab, die Bezüge stärker in den Kontext von Textsorten und deren Verarbeitung stellt.

Was versteht man unter dem Begriff der Paratextualität nach Genette?

Paratextualität bezeichnet bei Genette alle den Text begleitenden Beiwerke, wie Titel, Vorworte oder Fußnoten, die das Verständnis und die Wirkung des Werkes auf den Rezipienten maßgeblich beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Intertextualität aus textlinguistischer Sicht bei Krause und Genette
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Intertextualität
Autor
M.A. A. Hofmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
24
Katalognummer
V229798
ISBN (eBook)
9783656454915
ISBN (Buch)
9783656456254
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Intertextualität Genette Krause Deutsche Sprache Sprachwissenschaft Roland Barthes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. A. Hofmann (Autor:in), 2005, Intertextualität aus textlinguistischer Sicht bei Krause und Genette, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229798
Blick ins Buch
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