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Gesinnungstest. Rechtsextreme Tendenzen bei Studierenden

Eine Befragung

Title: Gesinnungstest. Rechtsextreme Tendenzen bei Studierenden

Research Paper (postgraduate) , 2013 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Heißenstein (Author)

Communications - Methods and Research Logic
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Summary Excerpt Details

Rechtsextremismus gehört im 21. Jahrhundert "zur Normalität fast aller westlichen Demokratien“ (Glaser/Pfeiffer 2009, S. 19). Gerade das historisch schwer vorbelastete Deutschland würde sicherlich gerne eine Ausnahme zu dieser Regel bilden und präsentiert das heikle Thema in den Medien meist lediglich als Randphänomen extremer Kleingruppen. "Zu wenig Beachtung findet allerdings häufig, dass es menschenfeindliches Denken und Rassismus in ihrer alltäglichen Ausprägung sind, die den Resonanzboden bilden für das Entstehen von organisiertem, gewalttätigem Rechtsextremismus" (Decker/Kiess/Brähler 2012, S. 7). Es sind Aussagen wie diese, die maßgeblich zur Durchführung des universitären Forschungsprojekts "Gesinnungstest – Rechtsextreme Tendenzen bei Studierenden – eine Befragung." anregten. Ausführliches zum Hintergrund und der Forschungsfrage der Umfrage wird in einem separaten Kapitel behandelt. Zunächst soll an dieser Stelle eine kurze Einführung zum Thema Rechtsextremismus und dessen Merkmale, sowie eine Skizzierung der aktuellen Situation in Deutschland folgen. Die Friedrich Ebert Studie "Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012", die als Vorbild für das Projekt diente, wird im Anschluss vorgestellt. Daran knüpft die Beschreibung der Forschungsfrage und der methodischen Vorgehensweise an und leitet über zur Ergebnispräsentation und den daraus gezogenen Schlussfolgerungen des Fazits.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung: Rechtsextremismus in Deutschland

– Merkmale und aktuelle Situation

2. Fragestellung

3. Methodisches Vorgehen

4. Rechtsextremismusindex

5. Erwartete Ergebnisse

6. Auswertung

6.1 Nutzungsverhalten im Internet

6.2 Rechte Tendenzen und Einstellungen

7. Tatsächliche Ergebnisse

8. Vergleich der Ergebnisse mit der „Die Mitte im Umbruch“-Studie

9. Fazit

10. Literaturverzeichnis

11. Anhang

11.2 Auswertung

11.3 Fragebogen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Vorhandensein eines rechts geprägten Weltbildes bei Studierenden der Universität Trier durch eine empirische Befragung. Dabei wird analysiert, inwiefern rechtsextreme Tendenzen in dieser Zielgruppe nachweisbar sind und ob der sogenannte „Schutzfaktor Bildung“ sowie andere demographische Faktoren eine Rolle spielen.

  • Analyse rechtsextremer Einstellungen in akademischen Milieus
  • Untersuchung von Online-Aktivitäten der rechten Szene
  • Operationalisierung eines Rechtsextremismusindexes
  • Vergleich der Ergebnisse mit der „Mitte im Umbruch“-Studie
  • Evaluierung von demographischen Korrelationen wie Geschlecht, Fachbereich und Religion

Auszug aus dem Buch

1. Einführung: Rechtsextremismus in Deutschland – Merkmale und aktuelle Situation

Rechtsextremismus gehört im 21. Jahrhundert "zur Normalität fast aller westlichen Demokratien“ (Glaser/Pfeiffer 2009, S. 19). Gerade das historisch schwer vorbelastete Deutschland würde sicherlich gerne eine Ausnahme zu dieser Regel bilden und präsentiert das heikle Thema in den Medien meist lediglich als Randphänomen extremer Kleingruppen.

"Zu wenig Beachtung findet allerdings häufig, dass es menschenfeindliches Denken und Rassismus in ihrer alltäglichen Ausprägung sind, die den Resonanzboden bilden für das Entstehen von organisiertem, gewalttätigem Rechtsextremismus" (Decker/Kiess/Brähler 2012, S. 7). Es sind Aussagen wie diese, die maßgeblich zur Durchführung des universitären Forschungsprojekts "Gesinnungstest – Rechtsextreme Tendenzen bei Studierenden – eine Befragung." anregten. Ausführliches zum Hintergrund und der Forschungsfrage der Umfrage wird in einem separaten Kapitel behandelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Rechtsextremismus in Deutschland: Erläutert die theoretischen Grundlagen und die gesellschaftliche Relevanz der Rechtsextremismusforschung in Deutschland.

2. Fragestellung: Leitet die Forschungsfrage aus der Seminararbeit „Rechtspopulismus im Internet“ ab und spezifiziert das Erkenntnisinteresse gegenüber Studierenden.

3. Methodisches Vorgehen: Beschreibt das deskriptive Forschungsdesign, die Stichprobenziehung sowie die methodische Aufbereitung und Codierung der Daten.

4. Rechtsextremismusindex: Definiert die sieben Kategorien des entwickelten Indexes und erläutert die Gewichtung der Fragen.

5. Erwartete Ergebnisse: Stellt Hypothesen basierend auf existierenden Klischees und der Vergleichsstudie „Die Mitte im Umbruch“ auf.

6. Auswertung: Analysiert detailliert das Nutzungsverhalten im Internet sowie die Ergebnisse der verschiedenen Themenblöcke wie Nationalismus und Antisemitismus.

7. Tatsächliche Ergebnisse: Präsentiert die empirischen Befunde und prüft die zu Beginn aufgestellten Hypothesen.

8. Vergleich der Ergebnisse mit der „Die Mitte im Umbruch“-Studie: Setzt die eigenen Ergebnisse in Bezug zur Vergleichsstudie, um Differenzen und Trends aufzuzeigen.

9. Fazit: Führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Limitationen der vorliegenden Studie.

10. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetpublikationen auf.

11. Anhang: Enthält ergänzende Datenauswertungen sowie das vollständige Erhebungsinstrument.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Studierende, Internetnutzung, Rechtsextremismusindex, Politische Einstellung, Nationalismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Demokratiestudie, Soziale Erwünschtheit, Universität Trier, Vorurteile, Diskriminierung, Extremismusforschung, Empirische Sozialforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie stark ein rechts geprägtes Weltbild bei Studierenden der Universität Trier verbreitet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung umfasst die Bereiche Demokratieverständnis, Politisches Engagement, Nationalismus, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist die Erforschung rechtsextremer Tendenzen in einer akademischen Zielgruppe und der Vergleich mit den Ergebnissen der „Mitte im Umbruch“-Studie.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine deskriptive, schriftliche Befragung durchgeführt, kombiniert mit einer Online-Umfrage, und mittels eines eigens entwickelten Rechtsextremismusindexes ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung, die Erläuterung des Messindexes, die Ergebniserwartungen sowie die detaillierte Auswertung und den Vergleich mit externen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rechtsextremismus, Studierende, Internetnutzung, Politische Einstellung und diverse Ideologieelemente wie Nationalismus oder Antisemitismus.

Warum wurde die Kategorie „Homophobie“ in den Index aufgenommen?

Die Ablehnung von Homosexualität wird als Merkmal in die rechtsextreme Ideologie eingeordnet, weshalb sie zur Messung rechter Tendenzen herangezogen wurde.

Wie unterscheidet sich das Ergebnis bei den Studierenden zur Gesamtbevölkerung?

Die Studie zeigt, dass Studierende insgesamt geringere rechtsextreme Tendenzen aufweisen als die Gesamtbevölkerung in der Vergleichsstudie.

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Details

Title
Gesinnungstest. Rechtsextreme Tendenzen bei Studierenden
Subtitle
Eine Befragung
College
University of Trier
Course
Rechtspopulismus im Internet
Grade
1,0
Author
Daniel Heißenstein (Author)
Publication Year
2013
Pages
32
Catalog Number
V229860
ISBN (eBook)
9783656460442
ISBN (Book)
9783656460756
Language
German
Tags
gesinnungstest rechtsextreme tendenzen studierenden eine befragung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Heißenstein (Author), 2013, Gesinnungstest. Rechtsextreme Tendenzen bei Studierenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229860
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