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Grundzüge der Evangelischen Unterweisung

Title: Grundzüge der Evangelischen Unterweisung

Term Paper , 2011 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andreas Schellenberg (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Die vorliegende Arbeit geht aus dem Seminar Konzeption der Religionspädagogik in 20. und 21. Jahrhundert hervor. Sie setzt sich zum Ziel die Grundzügen der religionspädagogischen Konzeption der Evangelischen Unterweisung darzustellen. Um die Evangelische Unterweisung richtig zu verstehen, werde ich mich zuerst in Kapitel zwei mit dem historischen Kontext befassen. Dabei soll die vorgehende Konzeption „Liberale Religionspädagogik“ im Kurzen geschildert werden. Ihre Grundthesen und die angewandte Methodik stehen bei den Vertretern der Evangelischen Unterweisung in Kritik. Danach sollen zwei wichtige Begründer der Evangelischen Unterweisung vorgestellt werden, die sich radikal von der Liberalen Religionspädagogik distanzierten. Durch die biografischen Einblicke (Abschnitt 2.2) wird die konsequente Haltung der Begründer gegenüber der herkömmlichen Religionspädagogik und die Produktion der neuen Konzeption verständlicher. Zu Beginn des dritten Kapitels gehe ich auf die Legitimation der Evangelischen Unterweisung ein. Dann folgt eine eingehende Untersuchung der Konzeption in Hinblick auf einige ihrer Kerninhalte. Meine Absicht ist hierbei nicht eine lückenlose Konzeption darzustellen, sondern lediglich ihre Kerninhalte, um die sich die Vertreter der Evangelischen Unterweisung bemühten. In vierten Kapitel befasse ich mit der Kritik über die Evangelische Unterweisung. Und zum Schluss der Arbeit (Kapitel 5.) nehme ich eine eigene Bewertung vor.

2. DER KONTEXT DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG
2.1 DIE LIBERALE RELIGIONSPÄDAGOGIK ALS VORGÄNGERIN DER EVANGELISCHEN
UNTERWEISUNG
2.2 KURZBIOGRAFIEN: HELMUTH KITTEL UND OSKAR HAMMELSBECK
2.2.1 HELMUTH KITTEL (1902 – 1984)
2.2.2 OSKAR HAMMELSBECK (1899 – 1975)

3 DIE KONZEPTION DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG
3.1 DIE LEGITIMATION DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG
3.2 GRUNDZÜGE DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG
3.2.1 WAS IST DIE EVANGELISCHE UNTERWEISUNG?
3.2.2 ZIELE UND AUFGABEN DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG
3.2.3 „DIE SACHE“: BIBEL – GESANGBUCH – KATECHISMUS
3.2.4 DIE FRAGE NACH DER METHODIK – THEOLOGISCHE GRUNDSÄTZE
3.2.5 DIE SCHÜLER UND DAS LEHRPERSONAL

4 KRITIK AN DIE EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

5 FAZIT

6 LITERATUR

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER KONTEXT DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

2.1 DIE LIBERALE RELIGIONSPÄDAGOGIK ALS VORGÄNGERIN DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

2.2 KURZBIOGRAFIEN: HELMUTH KITTEL UND OSKAR HAMMELSBECK

2.2.1 HELMUTH KITTEL (1902 – 1984)

2.2.2 OSKAR HAMMELSBECK (1899 – 1975)

3 DIE KONZEPTION DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

3.1 DIE LEGITIMATION DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

3.2 GRUNDZÜGE DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

3.2.1 WAS IST DIE EVANGELISCHE UNTERWEISUNG?

3.2.2 ZIELE UND AUFGABEN DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

3.2.3 „DIE SACHE“: BIBEL – GESANGBUCH – KATECHISMUS

3.2.4 DIE FRAGE NACH DER METHODIK – THEOLOGISCHE GRUNDSÄTZE

3.2.5 DIE SCHÜLER UND DAS LEHRPERSONAL

4 KRITIK AN DIE EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG

5 FAZIT

6 LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die religionspädagogische Konzeption der „Evangelischen Unterweisung“ im historischen Kontext des 20. Jahrhunderts darzustellen, ihre theoretischen Grundlagen sowie Kerninhalte zu analysieren und einer kritischen Würdigung zu unterziehen.

  • Historische Einordnung der Liberalen Religionspädagogik als Ausgangspunkt.
  • Biografische Analyse der Begründer Helmuth Kittel und Oskar Hammelsbeck.
  • Legitimation und konzeptionelle Kerninhalte der Evangelischen Unterweisung.
  • Methodische Ansätze und das Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden.
  • Kritische Reflexion der Konzeption in Bezug auf Kindzentrierung und kirchlichen Auftrag.

Auszug aus dem Buch

3.2.4 Die Frage nach der Methodik – theologische Grundsätze

Die Methodik wurde von der Liberalen Theologie im Religionsunterricht höher geachtet als der Inhalt selbst. Immer wenn ein Inhalt an seine Bedeutung verliert, wird die Frage nach Methodik laut. In der Evangelischen Unterweisung bekommt die Methodik, eine sekundäre Stellung. Zuerst sollen die Lehrenden nach dem „was“ und danach, nach dem „wie“ fragen. Unter dieser Voraussetzung wird aus dem Religionsunterricht echte Evangelische Unterweisung und der reiner Methodismus wird aufgehoben.55 Der wesentliche Punkt ist nicht der, das die Methodik in ihrem Rang unter dem Inhalt gestellt wird, sondern dass der Text wieder zu sprechen beginnt. Und dazu gehört unabdingbar, dass auch die Lehrende „unter“ dem Wort und nicht „über“ stehen.56 Nicht die grundsätzliche Methodenfeindschaft vertritt die Evangelische Unterweisung, lediglich einen Missbrauch von Methoden.57 Prägend bleibt der viel zitierte Satz des Theodor Heckels, dass „die Bitte um den Heiligen Geist, der durch das Wort zum Glauben ruft, schlechthin wichtiger als alle Methodik“58 sei. Der Ausgangspunkt für die Methodik der Evangelischen Unterweisung muss die Einsicht in „das Ineinander von Gottes Wort und Menschenwort“59 sein. Der Heilige Geist wirkt durch das menschliche Reden hindurch. Für das Konzept bedeutet es, dass es keine spezifische Methode gibt. Die Methode soll helfen, dass das Wort Gottes in der eindeutigen Bestimmtheit seiner gegenwärtigen Anrede vernehmlich wird.60

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Zielsetzung, den historischen Kontext und den Aufbau der Arbeit zur religionspädagogischen Konzeption der Evangelischen Unterweisung.

2 DER KONTEXT DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG: Darstellung der Liberalen Religionspädagogik als Vorgängerkonzept sowie Vorstellung der zentralen Persönlichkeiten Helmuth Kittel und Oskar Hammelsbeck.

3 DIE KONZEPTION DER EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG: Untersuchung der Legitimation, der Kerninhalte (Bibel, Gesangbuch, Katechismus) sowie des Verständnisses von Methodik und Rollenbildern innerhalb des Konzepts.

4 KRITIK AN DIE EVANGELISCHEN UNTERWEISUNG: Analyse der zeitgenössischen und fachlichen Kritik an der Konzeption, insbesondere hinsichtlich der Geringachtung des Kindes und der dogmatischen Ausrichtung.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung des Konzepts sowie Reflexion über dessen Bedeutung für die moderne religiöse Bildungsarbeit.

6 LITERATUR: Verzeichnis der verwendeten Quellen und weiterführende Literatur zum Thema.

Schlüsselwörter

Evangelische Unterweisung, Religionspädagogik, Helmuth Kittel, Oskar Hammelsbeck, Liberale Theologie, Dialektische Theologie, Religionsunterricht, Bibel, Katechismus, Gesangbuch, Kirchenpädagogik, Martin Luther, Bekennende Kirche, Didaktik, Methodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die religionspädagogische Konzeption der „Evangelischen Unterweisung“, die als Gegenentwurf zur Liberalen Religionspädagogik im 20. Jahrhundert entstand.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen den historischen Kontext, die Biografie der Begründer, die theologische Legitimation, die Rolle der klassischen Schriften sowie die Kritik an der Umsetzung in der Schule.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Analyse der Grundzüge der Evangelischen Unterweisung, um deren Bedeutung und Schwachstellen für das Verständnis des Religionsunterrichts zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf einer Auswertung zentraler fachwissenschaftlicher Literatur und Primärquellen der Epoche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung des Konzepts, die Analyse der „Sache“ (Bibel, Gesangbuch, Katechismus) und die Auseinandersetzung mit methodischen und pädagogischen Aspekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Evangelische Unterweisung, Religionspädagogik, Theologie, Kirchlicher Unterricht und Reformationsfundamente.

Wer sind die beiden maßgeblichen Vertreter der Evangelischen Unterweisung?

Helmuth Kittel und Oskar Hammelsbeck sind die zentralen Theologen und Pädagogen, deren Arbeit die Konzeption maßgeblich prägte.

Warum kritisierte Werner Loch die Konzeption?

Werner Loch kritisierte unter dem Titel „Die Verleugnung des Kindes in der Evangelischen Pädagogik“, dass die Konzeption das Kind als Subjekt vernachlässige und zu einer einseitigen angewandten Dogmatik verkomme.

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Details

Title
Grundzüge der Evangelischen Unterweisung
College
University of Siegen  (Philosophische Fakultät)
Course
Konzeption der Religionspädagogik in 20. und 21. Jahrhundert
Grade
1,0
Author
Andreas Schellenberg (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V229982
ISBN (eBook)
9783656451822
ISBN (Book)
9783656452362
Language
German
Tags
grundzüge evangelischen unterweisung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Schellenberg (Author), 2011, Grundzüge der Evangelischen Unterweisung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229982
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