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Ferntourismus am Beispiel Tunesiens

Título: Ferntourismus am Beispiel Tunesiens

Plan de Clases , 2003 , 22 Páginas , Calificación: Schein

Autor:in: Alexandra Meier (Autor)

Didáctica - Ciencias de la Tierra
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18 Schüler der 9. Klasse der Hauptschule in Betzenstein, davon 9 männlich, 9 weiblich Etwa die Hälfte der Schüler Innen sind bereits über 15 Jahre alt. Eine Schülerin ist von der Realschule auf die Hauptschule gewechselt. In der Klasse sind zwei Ausländer. Der eine, ein Mexikaner, kennt die Klasse gut und ist integriert. Allerdings ist er immer nur in der Sommersaison in der Klasse, da seine Eltern nur eine befristete Aufenthaltserlaubnis haben und im Winter mit ihrem Sohn zurück nach Mexiko gehen. Die andere ist eine Brasilianerin, die erst im Dezember nach Deutschland gekommen ist. Aufgrund ihres ungenügenden Sprachvermögens ist sie nicht in der Klasse integriert.

Fachliches Vorwissen als Orientierung auf einer Karte, die Arbeit mit Atlanten, das Lesen von Diagrammen und Grafiken besteht. Zudem sind die Schüler in den vorhergehenden Stunden bereits in die Problematik von Industrie- und Entwicklungsländern eingeführt worden.

Das Thema Tourismus geht sie aufgrund von Eigenerfahrung und persönlicher Betroffenheit an.

Da die Schüler auch bereits über den Islam gesprochen haben, kann unproblematisch auch darauf zurückgegriffen werden. Die Schüler scheinen motiviert, interessiert und offen.

Raum: Klassenzimmer, geräumig, Bänke mit je einem Schüler in vier Reihen hintereinander

Der Raum kann durch Jalousien verdunkelt werden

Technik: Tafel, Overheadprojektor

Bücher: Durchblick 9, Braunschweig 1999

Atlanten sind nicht einheitlich, weder im Verlag noch im Erscheinungsjahr

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Lehr- und Lernvoraussetzungen

2. Sachanalyse

3. Unterrichtssequenz

4. Didaktische Analyse

5. Lernziele

6. Methodenanalyse

7. Unterrichtsverlaufsskizze

8. Reflexion

9. Anhang

a. Tafelbild

b. Folien

c. Arbeitsblätter

10. Literaturangaben

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, Schülern der 9. Klasse die komplexen Auswirkungen des globalen Ferntourismus am Beispiel Tunesiens zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei die Sensibilisierung für einen kritischen Umgang mit Konsummustern und die Abwägung zwischen harten und sanften Tourismusformen.

  • Analyse von Standortfaktoren für den Tourismus in Entwicklungsländern.
  • Kritische Untersuchung der ökonomischen und ökologischen Folgen des Massentourismus.
  • Reflexion über soziale und kulturelle Konflikte zwischen Touristen und der lokalen Bevölkerung.
  • Förderung eines eigenverantwortlichen und reflektierten Reiseverhaltens.

Auszug aus dem Buch

2. Sachanalyse:

Der internationale Tourismus ist die am schnellsten expandierende Branche der Welt. Fast elf Prozent des globalen Bruttosozialprodukts, schätzt die WTO, würden im Reisegeschäft erwirtschaftet, das heute schon fast 200 Millionen Menschen beschäftigt und in den nächsten Jahren werden Millionen von Arbeitsstellen hinzukommen. Allerdings ist der Tourismus trotz aller Wachstumsprognosen nicht die Lösung für die armen Länder dieser Welt.

Iimmer mehr Entwicklungsländer sehen den Tourismus als den Motor der wirtschaftlichen Entwicklung an, der Auf- und Ausbau des Tourismus soll die angestrebte Entwicklung zu einer modernen Industriegesellschaft beschleunigen. Vor allem erhoffen sich die Entwicklungsländer Devisen aus dem Ausland, die sie brauchen um ihre ausländischen Kredite abzubezahlen. Mit ihren touristischen Angeboten besitzen sie auf dem Weltmarkt eine Konkurrenzfähigkeit, die sie mit anderen Gütern nicht erreichen können. Zusätzlich belebt das Tourismusgeschäft indirekt Wirtschaft, Industrie und Handel.

Es kann zu einem Geldtransfer von reicheren zu ärmeren Regionen kommen. Die Landwirtschaft kann gefördert werden und nicht zuletzt kann es zu einem Kulturaustausch kommen, zu vermehrter Toleranz und besseren Verständnis der Menschen weltweit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lehr- und Lernvoraussetzungen: Beschreibt die Zusammensetzung der 9. Klasse, ihre Vorkenntnisse im Bereich Industrie- und Entwicklungsländer sowie die räumlichen und technischen Gegebenheiten.

2. Sachanalyse: Erläutert die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus als Devisenbringer und beleuchtet gleichzeitig die problematischen Aspekte wie Abhängigkeit, Ressourcenverbrauch und kulturelle Störungen.

3. Unterrichtssequenz: Ordnet das Thema in den GSE-Lehrplan ein und strukturiert die Unterrichtsphasen von der Einführung bis zur Beziehungsanalyse.

4. Didaktische Analyse: Begründet die Wahl Tunesiens als Fallbeispiel und reflektiert die Relevanz des Themas für die Lebenswelt der Schüler.

5. Lernziele: Definiert die angestrebten Grob- und Feinziele bezüglich Fachwissen, Methodenkompetenz und kritischer Urteilsbildung.

6. Methodenanalyse: Beschreibt den didaktisch-methodischen Ablauf, insbesondere den Einsatz von Gruppenarbeit zur Erarbeitung von Sachthemen.

7. Unterrichtsverlaufsskizze: Detaillierte tabellarische Darstellung der geplanten Unterrichtsphasen inklusive Zeitplanung, Medien und Lehrer-Schüler-Interaktion.

8. Reflexion: Analysiert den Erfolg der durchgeführten Stunde und reflektiert über eigene Fehler im Lehrerhandeln.

9. Anhang: Enthält das erstellte Tafelbild, die verwendeten Folien und die Arbeitsblätter zu den Themen Trinkwasser, Import und kulturelle Probleme.

10. Literaturangaben: Listet die verwendete fachdidaktische Literatur und Quellen für die Unterrichtsvorbereitung auf.

Schlüsselwörter

Ferntourismus, Tunesien, Entwicklungsländer, Harter Tourismus, Sanfter Tourismus, Devisen, Massentourismus, Trinkwasserproblematik, Kulturelle Differenzen, Unterrichtsplanung, Hauptschule, Standortfaktoren, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Tourismuskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit entwickelt ein Unterrichtskonzept für eine 9. Hauptschulklasse, das die Auswirkungen des Ferntourismus anhand von Tunesien kritisch beleuchtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Bedeutung des Tourismus, der ökologischen Belastung sowie den daraus resultierenden soziokulturellen Konflikten zwischen Touristen und Gastgebern.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Die Schüler sollen zwischen den Formen des harten und sanften Tourismus unterscheiden lernen und für ein verantwortungsbewussteres, reflektiertes Reiseverhalten sensibilisiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine unterrichtspraktische Ausarbeitung, die auf einer fachdidaktischen Sachanalyse basiert und durch die Reflexion der tatsächlichen Unterrichtsdurchführung evaluiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse, eine methodische Planung sowie die konkrete Verlaufsplanung für zwei Unterrichtsstunden inklusive Materialien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ferntourismus, Tunesien, Entwicklungsländer, Nachhaltigkeit und kritische Tourismusanalyse beschreiben.

Warum wurde Tunesien als Fallbeispiel gewählt?

Tunesien bietet als eines der beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen eine exemplarische Vielfalt an Problematiken, wie Wassermangel und eine stark auf Tourismus ausgerichtete Infrastruktur.

Welche Rolle spielt das Tafelbild im Unterrichtskonzept?

Das Tafelbild dient als strukturierende Zusammenfassung, die die Gegensätze zwischen hartem und sanftem Reisen visuell gegenüberstellt, um den Schülern eine klare Orientierungshilfe zu bieten.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Ferntourismus am Beispiel Tunesiens
Universidad
University of Bayreuth  (Didaktik der Geographie)
Curso
Studienbegleitendes Praktikum - Begleitveranstaltung
Calificación
Schein
Autor
Alexandra Meier (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
22
No. de catálogo
V23001
ISBN (Ebook)
9783638262118
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ferntourismus Beispiel Tunesiens Studienbegleitendes Praktikum Begleitveranstaltung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexandra Meier (Autor), 2003, Ferntourismus am Beispiel Tunesiens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23001
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