Wasser als Element ist allgegenwärtig. Ob als Regen, der zu Boden fällt oder als Flüssigkeit, die wir zu uns nehmen. Ob als Wasser, mit dem wir uns reinigen oder als See oder Meer, in dem wir schwimmen.
Wasser und der Umgang damit stellt einen Großteil des täglichen Lebens der Schüler dar, obwohl es ihnen oft nicht bewusst ist. Viele Schüler besitzen durch den Alltag inhaltliche Vorkenntnisse zum Wasser, beispielsweise zu den unterschiedlichen Aggregatzuständen. Über Wasser etwas zu lernen bedeutet auch Experimente durchzuführen, damit Wasser mit allen Sinnen erfahrbar wird. Dies möchte ich mit dieser Unterrichtsreihe erreichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Planungseinheit
2. Planungseinheit
3. Planungseinheit
4. Planungseinheit
5. Planungseinheit
6. Planungseinheit
7. Planungseinheit
8. Planungseinheit
9. Planungseinheit
11. Planungseinheit
Begründungen:
1. Bezüge zur Lebenswirklichkeit und Einordnung in den übergreifenden Zusammenhang
2. Rahmenbedingungen/ Kompetenzstand
3. Sachinformation zur Lernaufgabe
4. Didaktische Begründungen
4.1. Unterrichtskonzept
4.2. Kompetenzerwartungen und Anforderungsbereiche
4.3. Begründungen der methodischen Entscheidungen und der Medienwahl
5. Verlaufsplan
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das primäre Ziel der Unterrichtsstunde ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in kooperativen Gruppen eigenständig entdecken, ob Materialien im Wasser schwimmen oder sinken, und ihre Erkenntnisse sowie den Prozess des Experimentierens reflektieren und dokumentieren.
- Einführung in die naturwissenschaftliche Methode des Experimentierens
- Entwicklung von Verständnis für die physikalischen Eigenschaften "Schwimmen und Sinken"
- Förderung der Kooperationsfähigkeit durch strukturierte Gruppenarbeit mit festen Rollen
- Anwendung und Festigung fachbezogener Arbeitsweisen und Dokumentationsformen
- Stärkung des Selbstkonzepts der Lernenden als "Wasserforscher"
Auszug aus dem Buch
Sachinformation zur Lernaufgabe
Laut Archimedes „schwimmt, sinkt oder schwebt ein Gegenstand, wenn er leichter, schwerer oder genauso schwer ist wie die von ihm verdrängte Wassermenge. […] Der Auftrieb eines Körpers in einer Flüssigkeit ist gleich dem Gewicht, der von ihm verdrängten Flüssigkeitsmenge.“ Als Auftriebskraft wird die Kraft bezeichnet, die „in einer Flüssigkeit der Schwerkraft entgegenwirkt.“
Diese Auftriebskraft ist auch vom Volumen des Gegenstands abhängig. Ob ein Körper schwimmt oder sinkt hängt von genau diesen Faktoren ab, nämlich „der Beziehung zwischen seinem Volumen und Gewicht im Verhältnis zum Gewicht des Wassers im gleichen Volumen“. Dieses wird als Dichte bezeichnet. Ob ein massiv ausgefüllter Körper (die Hohlkörper werden in dieser Unterrichtsstunde außer Acht gelassen) schwimmt, schwebt oder sinkt, ist vom Material (Holz, Gummi, Glas etc.) und seiner Dichte (d. h. wie viel Gramm ein Kubikzentimeter eines Körpers wiegt) im Vergleich zur Dichte der Flüssigkeit, in diesem Fall Wasser, abhängig. Wenn die Dichte eines Körpers größer ist, als die Dichte der Flüssigkeit, dann sinkt der Körper, wenn die Dichte kleiner ist, dann schwimmt er. Ist die Dichte des Körpers genauso groß wie die Dichte des Wassers, dann schwebt der Körper im Wasser.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Planungseinheit: Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen zum Thema Wasser und sammeln Begriffe auf einem Tropfenplakat.
2. Planungseinheit: Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Wasserforschern und erweitern ihre Kompetenzen im Bereich der Methode des Experimentierens.
3. Planungseinheit: Die Schüler untersuchen die Zustandsformen von Wasser und lernen die Begriffe schmelzen/gefrieren sowie erhitzen/verdampfen kennen.
4. Planungseinheit: Die Kinder entdecken durch das Wiegen verschiedener Wassermengen, dass Wasser ein Gewicht hat.
5. Planungseinheit: In dieser Einheit führen die Schüler in Gruppen Versuche durch, um herauszufinden, warum Materialien schwimmen oder sinken.
6. Planungseinheit: Die Schüler erfahren durch Versuche, dass sich manche Stoffe in Wasser auflösen, während andere dies nicht tun.
7. Planungseinheit: Durch den Bau eines Wasserrades entdecken die Kinder die Kraft von Wasser.
8. Planungseinheit: Die Kinder untersuchen die Wasser-Durchlässigkeit verschiedener Materialien und erproben Möglichkeiten zur Abdichtung.
9. Planungseinheit: Die Schüler führen in Gruppen Versuche durch, um die lebensnotwendige Bedeutung von Wasser zu verstehen.
11. Planungseinheit: Die Schüler reflektieren die Nutzung von Wasser durch den Menschen und erstellen eine zusammenfassende Collage.
Schlüsselwörter
Sachunterricht, Wasser, Experimentieren, Schwimmen, Sinken, Grundschule, Forscherfrage, Gruppenarbeit, Versuchsprotokoll, Lernzuwachs, Auftrieb, Dichte, Naturphänomene, Handlungsorientierung, Lerntagebuch.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtsplanung grundsätzlich?
Die Planung beschreibt die didaktische Vorbereitung für einen Unterrichtsbesuch im Fach Sachunterricht zum Thema "Rund ums Wasser" mit dem Schwerpunkt auf dem experimentellen Verhalten von Materialien.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtsreihe?
Die Reihe deckt diverse physikalische Eigenschaften von Wasser ab, darunter Aggregatzustände, Gewicht, Löslichkeit, Auftrieb, Durchlässigkeit und die menschliche Nutzung von Wasser.
Was ist das primäre Ziel der spezifischen Stunde "Was schwimmt und was sinkt?"
Die Schüler sollen eigenständig entdecken, dass Materialien je nach ihrer Dichte im Verhältnis zum Wasser schwimmen oder sinken, und dabei lernen, dies in einem Protokoll festzuhalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Stunde angewandt?
Die zentrale Methode ist das Experimentieren. Die Kinder arbeiten in Gruppen, stellen Vermutungen auf, überprüfen diese durch einen praktischen Versuch und dokumentieren ihre Beobachtungen.
Was wird im Hauptteil der Unterrichtsstunde behandelt?
Der Hauptteil besteht aus der praktischen Erarbeitungsphase in Gruppen, in der die Schüler verschiedene Alltagsgegenstände in Wasser geben, um ihr Schwimm- oder Sinkverhalten zu beobachten und zu protokollieren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das vorliegende Dokument?
Wesentliche Begriffe sind Sachunterricht, Wasser, Experimentieren, Schwimmen, Sinken, Gruppenarbeit und Lernzuwachs.
Warum wurde für die Sicherung der Ergebnisse der Sitzkreis gewählt?
Der Sitzkreis ermöglicht eine gemeinsame Kommunikationsebene, auf der sich alle Schüler sehen können, und fördert den Austausch sowie die strukturierte Wiederholung der Experimentierphasen.
Welche Rolle spielt das Lerntagebuch in diesem Unterrichtskonzept?
Das Lerntagebuch dient der Dokumentation des persönlichen Lernzuwachses und Erkenntnisgewinns der Kinder und wird zudem als Diagnoseinstrument für die Lehrkraft genutzt.
- Arbeit zitieren
- Simon Bransch (Autor:in), 2013, Schriftliche Unterrichtsplanung zum Thema Wasser in Klasse 1, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230012