Segen oder Fluch? Wie das Internet die Musikindustrie verändert


Hausarbeit, 2011

52 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Prolog / Management Summary

I. Einleitung / Problematik
1. Ziele der Arbeit
2. Methodik

II. Web 2.0.
1. Was ist Web 2.0?
2. Chancen des Web 2.0 für User und Unternehmen

III. Krise in der Musikindustrie
1. Wer ist die Musikindustrie?
2. Die Krise im Einundzwanzigsten Jahrhundert
3. Kritik an der Industrie

IV. „Wandel statt Krise“ - neue Strategien im Web
1. Kostenpflichtige Downloadservices
2 .Musik-Streamingsoftwares
3. Blogs
4. Social Networks - am Bsp. Facebook
5. Youtube

V.Experten-Interviews
V.1.Cosmo Klein - Soul & Dance-Hitgarant
V.2.Dennis Neuer - Indie-Hoffnung und Visionär
V.3.Dirk Wilberg - Promotion-Mastermind
V.4.Ben Oertel - Aufstrebender Labelschaffender und Musikmanager
V.5.Arne Gesemann - Industrie-Urgestein.
V.6. Manfred Gillig-Degrave - Musikjournalisten-Autorität

VI. Fazit / Empfehlungen für die
Industrie

VII. Anhang / Literaturverzeichnis / Screenshots von Internetquellen...

Prolog / Management Summary

„ Musik ist eine h ö here Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. “

Ludwig van Beethoven (1770-1827), dt. Komponist Musik gehört für jeden Menschen zum Alltag wie das tägliche Brot. Musik ist für viele Menschen jedoch noch viel mehr als eine Begleiterscheinung des alltäglichen Lebens. Oftmals ist es Passion. Aber auch Kulturgut, Ventil, Kommunikationsmittel, Droge, Therapie, Werbemittel, politisches Instrument - das Spektrum der Wirkung reicht noch weiter bis in schier unermessliche Bereiche.

Über all diesen gesellschaftlichen und individuellen Funktionen steht auf der MetaEbene der Verkauf des Gutes Musik. Damit Künstler überleben können, müssen sie mit ihrer Arbeit Erlöse generieren, ökonomisch erfolgreich sein.

Einige Jahre nach Einführung des Internets in den Haushaltsgebrauch der meistenMenschen kam es zu der Misslage, dass die Konsumenten von Musik sich via illegalenOnline-Downloadplattformen Zugriff auf das Material verschafften, für das Künstlerund deren Vertriebe, die Plattenlabels, normalerweise Rezipientenerlöse verlangen.Diese Entwicklung stürzte die Industrie in eine ökonomische Krise sondergleichen. Erstmit der Zeit sah man ein, dass das Internet neben einer Gefahr für die Industrie auchChancen für einen Strukturwandel bietet. Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigtsich mit der Frage, wo neben all den offensichtlichen Problemen das (teils verborgene)Chancenpotential liegt und wie man dieses optimal nutzen kann, um die Künstler, dieuns die Musik liefern und den gesamten Rest der Industrie, der an ihnen und ihrenProdukten hängt, weiterhin ernähren zu können.

I. Einleitung / Problematik

Die Bedeutung des Internets für die Menschheit hat in den letzten 15 Jahren rapidezugenommen. Ein 20-jähriger kann sich an ein Leben ohne dieses Medium heutzutagekaum noch erinnern, geschweige denn kann er sich vorstellen, wie es wäre, heute ohnedas Gut Internet zu leben. Die Frage, ob die weite Verbreitung dieses neuen Alltags-Instruments auf lange Sicht hin mehr Vorteile oder Nachteile bringt, bietet Stoff fürendlos ausufernde Diskussionen. Fakt ist jedoch, dass sich mit der Einführung desInternets in den Alltagsgebrauch der meisten Menschen Mitte bis Ende der 1990er Jahrezahlreiche neue Chancen auftaten. Menschen waren von nun an stets auf dem kürzestenWeg miteinander vernetzt und das Internet bot ihnen eine ständig wachsende Fülle anInformationen. Unternehmen nahmen das Netz dankend an, sie hatten jetzt eine neuePlattform, auf der sie sich präsentieren konnten. Eine der wenigen Industrien, die zuBeginn des 21. Jahrhunderts wirklich mit dem Internet zu kämpfen hatten, war dieMusikindustrie. Die durch illegale Musiktauschbörsen aufkommende Piraterieermöglichte es Millionen von Nutzern, Musik kostenlos auf ihre Endgeräte zu laden -und das illegal.

Da Musik ein ständig nachgefragtes Gut ist, das für viele Menschen Passion und Hobbyist und schlicht zum Alltag gehört, wird es von fast jedem nachgefragt. Ein 14-19jähriger verbringt im Durchschnitt 97 Minuten des Tages mit der Nutzung von Tonträgern, in der Altersklasse von 20-29 sind es immer noch 69 Minuten. [1] InVerbindung mit einem Popularitäts-Boom der illegalen Tauschplattformen kam es somitnatürlich zu steigenden Download-Zahlen. Die Effekte ließen nicht lange auf sichwarten: Die Tonträger-Absätze brachen ein, die Musikindustrie erlitt enorme Verlusteund sah sich mit ihrer ersten ernsthaften wirtschaftlichen Krise konfrontiert. Zunächstwiesen die großen Plattenlabels jegliche Schuld von sich und machten die Tauschbörsenzum großen Sündenbock. Rechtliche Auseinandersetzungen wurden in Gang getreten,um das „Sharing“ von Musik zu stoppen oder zumindest einzudämmen. Die Erfolgedieser Maßnahmen waren unerheblich.

Die Zeichen in der Industrie verschoben sich immer weiter in Richtung Umbruch: DenVerantwortlichen wurde zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts schließlichklar, dass neue Geschäftsmodelle entwickelt werden müssten, um die Verlusteauszugleichen. Natürlich bot sich das Internet als Plattform dafür an, da jetzt die Masse der Konsumenten Zugang zu diesem Medium hatte. Außerdem hatte das Netz mittlerweile quasi ein Versions-Update erfahren, man sprach landläufig vom „Web 2.0“. Der wichtigste Akteur in diesem neuen Netz war und ist der User. Und der moderne User ist viel mehr als ein „Lean-Back“-Rezipient: Er kritisiert Platten auf einem eigenen Blog, tauscht sich in Foren über seine Lieblingsmusik aus, empfiehlt seinen Freunden neue Alben über soziale Netzwerke und stellt sich seine eigenen Webradio-Playlists zusammen.

Es galt nun für die Industrie, sich all diese Entwicklungen bestmöglich zu Nutzen zu machen, um nicht zeitnah im finanziellen Ruin unterzugehen.

I.1. Ziele der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit soll aufzeigen, inwiefern das Internet vor allem in der zweiten Hälfte des letzten Millenniums (also die Ära des sogenannten „Web 2.0“) Einfluss auf die Musikindustrie genommen hat und kritisch erörtern, ob dieser in der Gesamtheit betrachtet eher positiv oder negativ zu betrachten ist.

Letztendlich sollen Empfehlungen an die Industrie gegeben werden, wie große Major-und kleine Indielabels und auch Independent-Künstler das Internet zu ihren GunstenNutzen können und den optimalen Mehrwert aus diesem Medium ziehen können.

I.2. Methodik

Der theoretische Teil dieser Arbeit beruht vor allem auf einer Literaturanalyse verschiedener medien- und kommunikationswissenschaftlicher Quellen und Werke. Ergänzend werden zahlreiche Statistiken hinzugezogen.

Um diesen Teil durch empirisch geprägte, direkte Stimmen zu ergänzen, finden sich im zweiten Teil der Arbeit Interviews mit kompetenten Personen (Authoritäten), die in direktem engem Kontakt mit der Musikindustrie stehen und / oder in dieser tätig sind. Junge und aufstrebende Künstler kommen genauso zu Wort wie solche, die sich im Geschäft schon etabliert haben und durchaus als „Stars“ bekannt sind. Zusätzlich geben Mitarbeiter von Plattenlabels ihre Sicht der Dinge preis.

II. Web 2.0

1. Was ist Web 2.0 ?

„ Du wei ß t nicht, was Web 2.0 ist? Mag sein, aber vielleicht bist du schon Web 2.0, ohne es zu wissen? “

Mercedes Bunz (Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, Mitbegründerin und Herausgeberin von "DEBUG - Magazin für elektronische Lebensaspekte")

Die Terminologie „Web 2.0“ ist einer der meiststrapazierten Internet-Begriffe derheutigen Zeit. Der britische Informatiker und Begründer des World Wide Webs TimBerners-Lee 2006 beklagte im Jahre 2006 in einem Interview, dass es sich beim „Web

2.0“ nur um einen Jargonausdruck handele, von dem keiner so genau wisse, was er überhaupt bedeute.[2]

Eine Studie des ACADEMIC DATA-Instituts Essen bestätigt diese These: Nur 6% aller Befragten (repräsentative Studie von 16-65jährigen) gaben 2006 an, den Begriff zu kennen. Innerhalb dieser 6 % herrschte zudem eine gewisse Unklarheit, wenn es darum ging, den Begriff entgültig zu fassen und zu definieren.[3]

Wie an der Nomenklatur schon ersichtlich wird, steht „Web 2.0“ für eine neue Äera:Der amerikanische Verleger Tim O’Reilly organisierte 2004 die erste „Web 2.0“-Konferenz, ein Treffen der „Führungsfiguren und innovativsten Firmen in derInternetlandschaft.“ [4] In dem Konferenzsaal in Los Angeles waren sich alle einig: DasWeb befindet sich im Umbruch. Daher benannte man es, anspielend auf die Benennungvon Software-Versionen. Grundsätzlich diskutiert wurde die Idee des „Webs alsPlattform“, also die Möglichkeiten des Internets, Anwendungen und Inhalte onlinenutzbar zu machen, ohne sie auf dem lokalen Rechner speichern oder installieren zumüssen.

Weltweite Bekanntheit erlangte der der Begriff aber erst ein Jahr später, als O’Reilly ein

Essay schrieb, in dem er die Grundprinzipien, die dieser neuen Web-Form innewohnen,erläuterte.[5] Da er festgestellt hatte, dass sein Begriff immer mehr zum „MarketingBuzzword“ avancierte, dass zwar oft benutzt wurde und Aufsehen in der Gesellschafterregte, aber doch eher schwammig als klar definiert war, grenzte er deutlich ein, was„Web 2.0“ bedeutet: Er spricht von einer „Architektur des Mitmachens“, jeder Usersolle Content generieren und publizieren können, auf den via innovativen Software-Kreationen jeder andere User Zugriff hat. Dadurch würden sich zahlreiche neueGeschäftsmodelle ergeben. [6]

Der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Jan Schmidt beschreibt im zweiten Kapitel seines Buchs „Das neue Netz“ [7] den Werdegang der „Web 2.0“-Idee vom begrifflich noch unbestimmten Buzzword in den Diskurs der breiten Gesellschaft. Er nennt als wichtigsten Grund für die Euphorie [8] um das neue Netz die enormen Möglichkeiten, neue „Business Models“ zu formen.[9] Tatsächlich liegt im Internet heute mehr ökonomisches Potential als je zuvor.

II.2. Chancen des Web 2.0 für Unternehmen

Auch die international beachtete amerikanische Expertin für innovative Wirtschaftslehreund Business-Modelle Amy Shuen stellt dar, dass das „Web 2.0“ für jeden profitabelist: Für Unternehmen genauso wie für jeden einzelnen Benutzer.[10] Der Benutzergeneriert nach Shuen einen Mehrwert. Es sei geprägt durch Anwendungen, Online-Angebote und Geschäftsmodelle, die sich aus dem Grund durchsetzen, dass der User als„Prosumer“ fungiert, als Mischung aus Produzent und Konsument.[11] Er nimmt aktiv amGeschehen im Netz teil, produziert Content und rezipiert wiederum den Content, dendie anderen User geschaffen haben. Sie interagieren, kombinieren, remixen, laden hoch,verändern und passen an. Das macht das Web für einen User zu einer neuen interaktiven

Um zu verstehen, wie sich die Industrie entwickelt hat, muss man bis in die 1890er Jahre zurückblicken. Nach der Erfindung von Phonograph und Grammophon gewannenTonträger an Bedeutung. [18] Victor (später RCA Records) und Columbia (später CBSRecords) konnten ein Duopol auf dem US-Musikmarkt etablieren. Ab 1915 wurden in Amerika viele weitere kleine Labels gegründet.

Erfahrung, es existieren nach Schmidt praktisch keine Hürden mehr, Informationen im Internet bereit zu stellen und sich mit anderen auszutauschen.[12] Der Nutzer ist dankdiesen nicht mehr vorhandenen Hürden und den heutigen hohenDatenübertragungsraten vollkommen emanzipiert. [13] Jeder zusätzliche User, der auf derWeb 2.0-Bühne publiziert und rezipiert, macht das Internet wiederum für beide Parteienwertvoller: Die User kreieren Netzwerkeffekte, der Nutzen der jeweiligen Web 2.0-Plattform wächst und somit die Bereitschaft, für den Dienst zu zahlen. Man spricht indem Fall von direkten Netzwerkeffekten. Laut Bob Metcalfe, dem Erfinder desEthernets[14], erhöht sich der Wert eines Netzwerks im Quadrat zur Anzahl seinerNutzer.[15] Je mehr User aktiv sind, desto mehr Content wird online gestellt, das erhöhtden Wert des Dienstes nochmals (indirekte Netzwerkeffekte).[16]

Ein weiterer Effekt, der von sehr großer Bedeutung im Hinblick auf Geschäftsmodelleim Web 2.0 ist, sind soziale Netzwerkeffekte: Ein Benutzer wird von denEntscheidungen, Meinungen und Feedbacks anderer Benutzer beeinflusst. Nur durch dieAktivität des Users können Unternehmen im Web 2.0 überhaupt Gewinne erzielen.Doch das Unternehmen muss den Usern eine Plattform bieten, muss Orte aufbauen, „andenen Leute gerne zusammenkommen“ und ihnen „gute Gründe für den Besuchgeben“.[17] Am Endes des Tages kann man das Verhältnis der beiden Parteien im Web 2.0 durchaus als Symbiose bezeichnen.

III. Krise in der Musikindustrie

III.1. Wer ist die Musikindustrie?

Mit dem Begriff Musikindustrie verhält es sich ähnlich wie mit dem des Web 2.0 (siehe Kapitel II.1.). Er befindet sich in aller Munde, doch klare Definitionen sind Mangelware. Fakt ist, dass die Industrie heutzutage weitaus mehr Organe fasst als nur den Künstler samt Vertrieb.

Im ursprünglichen Sinne war „Musikindustrie“ ein reiner Fachbegriff für die sich seitden 1890er Jahren durch die Einführung der Notenrolle entwickelnde industrielleMassenproduktion von Trägermedien. Damals noch waren einzig und allein diewirtschaftlichen Vorgänge zur Herstellung und den Verkauf von Musik gemeint. ImLaufe der Zeit wurde der Begriff mit Synonymen wie Musikwirtschaft oder"Phonographische Industrie" teilweise gleichgesetzt und ersetzt. Zu dieserVerwässerung der eigentlichen Bedeutung trug in starkem Maße der englische falscheFreund music industry bei, der korrekt übersetzt Musikbranche lautet (engl. industry =Branche).[19]

So umfasst der Begriff heute alle am Wertschöpfungsprozess „Gut Musik“ beteiligtenSektionen: Neben den musikschaffenden Protagonisten, den Künstlern, sind dieTalentsuche und Herstellung von CDs (Labels, Presswerke und Studios), die Werbungund Promotion (Fernsehen, Film, Musikvideos, Rundfunk, Printmedien, Internet undKonzerte), den Vertrieb und Verkauf (Einzelhandel, Webshops), die Musikverlage,Urheberrechtgesellschaften (BMI) und Verwertungsgesellschaften (GEMA) bis hin zuden Interessenverbänden (IFPI[20] ) gemeint. Auch Bars, Clubs und Konzert-Venueslassen sich dazuzählen.

Der Musikmarkt wies 2010 ein Marktvolumen von 1,58 Milliarden Euro auf. Einbegriffen darin sind die Konsumentenausgaben für Alben, Singles und Musikvideos sowie für digitale und mobile Downloads.[21]

Wir unterscheiden zwei verschiedene Arten von Labels: Die 4 großen Global Player, diesogenannten „Major Labels“ Sony BMG, Universal Music, EMI und Warner Music.Die Majors machen zusammen ca. 72% des gesamten Umsatzes am weltweiten

Musikmarkt für Tonträger aus.[22] Alle anderen Labels sind sogenannte „Independents“,

der britische Musikjournalist und -biograph Johnny Rogan definiert siefolgendermaßen: „a record label operating without the funding of or outside theorganizations of the major record labels“ (sinngemäß: Ein Plattenlabel, welches ohnedie Finanzierung von Major-Labels besteht und auch nicht zu den Unterorganisationdessen gehört.) [23].

III. 2. Die Krise im Einundzwanzigsten Jahrhundert

Lange bevor die Begrifflichkeit Web 2.0 überhaupt existierte, geschweigedenn Einzugin den Sprachgebrauch hielt, startete im Jahre 1999 die erste File-Sharing-Börse„Napster“, der in den Folgejahren zahlreiche Nachahme-Plattformen folgten(„Morpheus“, „Kazaa“, „Bearshare“, „eMule“, „BitTorrent“, um nur einige derbekanntesten zu nennen).[24] Alle diese Softwares basierten auf der „Peer to peer“-Technologie, d.h. sie bieten nicht selbst Musik an, sondern verbinden lediglich die derUser zu einem Netzwerk. Somit kann „Peer to peer“ oder „P2P“ im Grunde als erstemusikalische Web 2.0-Maßnahme gelten. In solch einem Netzwerk ist es dem Usermöglich, eigene Musik freizugeben, auf den alle anderen dann Zugriff haben. Manspricht auch von „hosten.“ Zur Dateisuche teilt der eigene Rechner die gesuchte Datei und die eigene IP mit. Es antworten wiederum unter Nennung ihrer IPalle Rechner, die Teile der Datei besitzen und sie anbieten. Eine Zentralstelle gibt esnicht. Nun kann der Nachfragende direkt die Daten von den Anbietenden laden. Peer-to-peer-Netzwerke fungieren also quasi nach dem Prinzip „geben und nehmen“ alsVermittlungskanal zwischen Anbieter und Nachfrager. Diese wirkungsvolle neueTechnologie fand großen Zulauf und so brachte es alleine der Marktführer Napster inden besten Zeiten auf 70 Millionen aktive Nutzer[25]: Peer-to-Peer-Netzwerke waren nunDistributionsweg Nummer Eins für Musik. Die illegale Verbreitung von Musik nahmdurch das Brennen mit CD-Brenngeräten noch weiter zu. Die sogenannte„Schulhofpiraterie“, also der Tausch von gebrannten CDs mit illegaler Musik umfasste

[18] Media History, University of Minnesota: http://www.mediahistory.umn.edu/timeline/1890-1899.html, abgerufen am 16.1.2011 2006 immerhin 110 Mio. Euro. [26] Die Zahl der Rohlinge stieg ab 1999 in Deutschland von 58 Millionen auf 303 Millionen (2004) an, während im gleichen Zeitraum die Zahlbespielter Original-CDs von 210 Millionen auf 146 Millionen zurückging.[27] DieMusikindustrie befand sich in einer handfesten wirtschaftlichen Krise. Ob aber wirklichein kausaler Zusammenhang zwischen File-Sharing und dem Umsatzeinbruch besteht,wird sogar von empirischen Harvard-Studie angezweifelt[28]. Für die Verantwortlichender Musikindustrie bleibt das aber unbestritten, da auch eine temporäre Synchronitätvorliegt. Laut dem Bundesverband Musikindustrie verursacht Internetpiraterie beiSongschreibern, Künstlern, der Musikindustrie und dem Steuerzahler einen jährlichenSchaden in dreistelliger Millionenhöhe.[29] Was auch immer der Hauptgrund für dieUmsatzeinbrüche ist, die Musikindustrie befand sich in einer handfestenwirtschaftlichen Krise und in einer solchen gilt es laut Krisenmanager Steven Fink, nachLösungsmöglichkeiten zu suchen und die Krise schlussendlich zu bewältigen [30]. Mitpotenziellen Lösungen beschäftigen sich die Kapitel IV und V.

III.3. Kritik an der Industrie

Kritiker werfen den Verantwortlichen bei den Labels vor, erst viel zu spät auf dieHerausforderung, die das Internet für die Industrie darstellt, reagiert zu haben. Manbegann zwar 2004 mit der strafrechtlichen Verfolgung von Downloadern[31], fokussiertesich aber laut dem Medienwissenschaftler Peter Tschmuck zu sehr auf das Bekämpfenanstatt auf mögliches Kooperieren. Zudem bemängelt er an der Reaktion der Industrieauf die Einführung des Internets stellvertretend für alle kritischen Stimmen folgendes:Man habe sich zu lange der neuen Technologie verschlossen und verweigert, man habealle Neuerungen bekämpft anstatt sie bestmöglich zum eigenen Nutzen zu verwenden.Zudem habe man sinnloser Weise versucht das zum Sterben verurteilte System mithohem Kapitaleinsatz am Leben zu halten.

Als weiteren Punkt führt Tschmuck an, dass man die eigenen, potenziellenKonsumenten verfolgt, mit Klagen versehen und somit natürlich letztendlich sehrverärgert hat.

Er prangert weiterhin den Versuch der Industrie an, alles zu kontrollieren. Dabei habe man Kreativitäts- und Innovationspotenzial zerstört und dabei das wichtigste vergessen, nämlich währenddessen vergessen gutes A&R[32] zu betreiben und die eigentliche Aufgabe eines Labels zu erfüllen, nämlich neue Musiker und Musik zu entdecken und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.[33]

IV. „Wandel statt Krise“ - neue Strategien im Web

Der erfolgreiche Pop-Künstler und Produzent Cosmo Klein bringt es im Experteninterview[34] folgendermaßen auf den Punkt: „…Ich würde die Entwicklung der Musikbranche […] eher einen Wandel als eine Krise nennen, da dieser Wandel für viele Musiker auch neue Möglichkeiten bietet.“

Der Musikmarkt ist aufgerufen, adäquate strategische Antworten auf die schwierigestrategische Ausgangslage zu finden. Die Macht der Nachfrager ist mittlerweile höherals die der Labels, da die Kernzielgruppe der 14-29jährigen sehr hoheNachfrageelastizität auf Preisänderungen aufzeigt. Zudem ist Musik nach Clement undAlbers starken Modeströmungen unterworfen. Die Alben, die heute die Chartsdominieren, können in der folgenden Woche diese schon wieder verlassen werden.Viele Alben werden täglich veröffentlicht, nur wenige davon sind erfolgreich. Die hoheSchwankungsbreite im Hinblick auf das Verhalten der Konsumenten machtVoraussagen und Konzeptentwicklungen zu einem beinahe unmöglichen Unterfangen.[35]

IV.1. Kostenpflichtige Downloadservices

Für die traditionellen Anbieter auf dem Musikmarkt stellte sich die Frage, inwiefern siein das Geschäft mit legalen Downloads einsteigen. 2003 startete mit Apple einbranchenfremder Akteur die erste legale Online-Musikdownloadplattform „iTunesMusic Store“ (die zudem Spiele und Filme vertreibt). Apple selbst wirbt: „Was macht den iTunes Store zu einem so großen Hit? Mehr als 13 Millionen DRM-freie[36] Songs für jeweils nur 0,69 €, 0,99 € oder 1,29 € in bester Audioqualität.“[37] Es gelang Applekurzerhand mit einem sehr kundenorientierten Konzept zum Marktführer zu werden. [38] Der entscheidene Wettbewerbsvorteil konnte mit der Kombination des iPod (portalerMediaplayer), der dazugehörigen Software iTunes und dem iTunes Music Storegeschaffen werden. Um den iPod mit Musik bespielen zu können, benötigt man alsSoftwareschnittstelle iTunes. Ohne diese Anwendung konnte man den iPod also nichtverwenden. Man machte sich hier einen klassischen „Lock-In-Effekt“ zu Nutze. [39] ImOktober 2003 zog die Deutsche Telekom nach und eröffnete mit „musicload“ dasdeutsche Äquivalent zu iTunes. „Beatport“ und „Zero Inch“ gingen als Konkurrenz anden Markt, die sich jedoch auf den „Long Tail“[40] spezialisierten, in dem Falle vertreibenbeide Portale ausschließlich elektronische Musik. Mittlerweile gibt es unzählige dieser„Long Tail“-Downloadbörsen. Diese durchaus erfolgreichen Beispiele zeigen, dass inder digitalen Welt große Möglichkeiten für Unternehmen der TIME-Branchen bestehen,neue Konzepte und Produkte erfolgreich im Musikbereich durchzusetzen.

IV.2. Musik-Streamingsoftwares

Mit „Spotify“, „We7“ oder „Deezer“ drängen sogenannte Streaming-Softwares in denMarkt. Bei der Streaming-Technologie werdem digital kodierte Dateien über dasInternet zum Endgerät gesendet. Ein Server sendet Daten an einen PC (oder ein Gerätmit Internetverbindung). Aus diesen Möglichkeiten der Musikübertragung ohnephysikalische Speicherung enstehen Geschäftsmodelle, die dem Nutzer einendauerhaften Zugang zum gesamten Musikkatalog in Echtzeit gewähren.[41] Spotify ist der derzeit größte Streaming-Anbieter und bislang in sechs europäischenLändern verfügbar (Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen, Spanien und Frankreich[42] ). In Deutschland ist Spotify offiziell bisher nicht benutzbar. Die hauptsächliche Ursache hierfür ist, dass sich Spotify nicht mit der hiesigen Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA auf ein Lizenzmodell einigen konnte. Dies wird aberaller Voraussicht nach 2011 geschehen. [43] In Deutschland gibt es mit dem KölnerAnbieter „simfy“ ein ähnliches Modell.[44] Die Anwendung kann kostenlosheruntergeladen werden. Alle angebotenen Musikstücke werden von Musiklabels zurVerfügung gestellt und von diesen lizenziert. Die Lizenzgebühren werden über zweiWege finanziert: Entweder man bezahlt sein Konto mit einem Abonnement oder manakzeptiert kurze Werbeeinblendungen während des Hörgenusses. Jeder Nutzer kannüber die Titel aller Major-Labels und kleinerer Labels verfügen, wobei das Repertoireständig durch neue Labels erweitert wird. Die Musikstücke können über eine Suchenach Interpreten, Titeln, Alben, Genres, Label oder Erscheinungsjahr gefunden werden.Die Nutzer können sich zudem Playlists erstellen und diese auch mit anderen Nutzernvia Social Networks teilen.[45]

IV.3. Blogs und Music Discovery Services

Unter Weblogs (auch: Blogs) versteht man relativ regelmäßig aktualisierte Webpages,auf denen Beiträge in Text, Ton und Bild in rückwärts chronologischer Reihenfolgeangezeigt erden. Normalerweise sind die Beiträge von anderen Nutzern kommentierbar,sodass Blogs Merkmale der Homepage und des Diskussionsforums/-boards vereinen. [46] Es gibt mittlerweile abertausende Blogs im Internet, die über Musik berichten[47]. DerBlogger übernimmt hierbei die Rolle des Empfehlers und kritisiert die Musik, es kommtzur Diskussion mit den Rezipienten. Blogs stellen kein klassisches Geschäftsmodell dar,sind aber für die Musikindustrie von sehr großem Nutzen, da hier Diskussionen überihre Produkte angefacht werden und Konsumenten häufig erst durch Blogs auf Musik(gerade im Long Tail-Bereich) aufmerksam werden.[48] Eine ähnliche Funktion habensogenannte „Music Discovery Services“. Es handelt sich um Online-Dienste, die demUser helfen, das unglaublich große Musikangebot im Zeitalter des Web 2.0 zu überblicken und aufgrund von bestimmten Kriterien „Hype Machine“[49] beispielsweise ist ein Blog-Aggregations-Plattform, die von fünf Leuten betrieben wird. Diese Experten durchforsten das Internet nach Musik-Blogs und entscheiden, ob diese als kompetent genug erachtet werden können, um als Quelle gelten zu können.[50] Die Musikempfehlungen dieser Blogs werden dann in der „Hype Machine“ vereint. Viele User schätzen die vielseitigen und kompetenten Empfehlungen dieser Plattform und fällen aufgrunddessen ihre Kaufentscheidungen.

IV.4. Social Networks - am Beispiel Facebook

Social Networks sind nicht erst seit dem gleichnamigen Film über das Leben desFacebook-Gründers aus dem Jahre 2010 in aller Munde. Jan Schmidt kennzeichnetdiese Art von Netzwerke als „Plattformen, die die Möglichkeit bieten, innerhalb einesdurch Registrierung abgeschlossenen Raums ein persönliches Profil anzulegen, davonaussgehend soziale Beziehungen zu anderen Nutzern explizit zu machen und mit Hilfedes so artikulierten Freundes- oder Kontakt-Netzwerks auf der Plattform zu navigierenbzw. zu interagieren.“ [51] Facebook, Twitter und Myspace sind heutzutage wichtigePartner für die Musikindustrie. (Letztere Plattform stirbt laut Cosmo Klein jedoch nachund nach aus.[52] )

Gerade das 2004 vom amerikanischen Studenten Mark Zuckerberg gegründete Portal„Facebook“ hat in den letzten Jahren einen Boom von unglaublichen Ausmaßenerfahren. Alleine zwischen Dezember 2007 und 2008 stieg die von Usern auf dieserPlattform verbrachte Zeit um 566%.[53] Mitte 2010 hatte Facebook weltweit über 500Millionen User.[54] Somit besteht hier für Plattenlabels und eigenständige Künstlernatürlich ein unglaublich hohes Marketing-Potenzial, da die Reichweite gegeben ist.Die Musikindustrie scheint nach und nach zu beginnen, das enorme Werbepotenzialeiner solchen Plattform zu erkennen, die vor allem von 20-40 Jährigen täglich genutzt http://www.internetworld.de/Specials/Facebook/Zahlen-und-Fakten/Facebook-Nutzung-weltweit-Die-offizielle-Statistik-29210.html

[...]


[1] Martin Gläser. “Medienmanagement” (Vahlen München, 2010), S.217

[2] “Originator of the Web and director of the World Wide Web Consortium talks about where we've come, and about the challenges and opportunities ahead“

http://www.ibm.com/developerworks/podcast/dwi/cm-int082206.txt, abgerufen am 20.01.2011

[3] “Web 2.0 bei den Deutschen weitgehend unbekannt“

http://www.zpr.de/index.php?option=com_content&task=view&id=253&Itemid=16&lang=de,abgerufen am 21.01.2011

[4] “Web 2.0 - Conference”, siehe “Speaker Line-Up” und “About the Conference”http://conferences.oreillynet.com/web2con/, abgerufen am 20.01.2011

[5] Tim O’Reilly & John Battelle: „What is web 2.0?“: http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html, abgerufen am 22.1.2011

[6] Siehe Anhang 1

[7] Jan Schmidt: „Das neue Netz“ (UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz 2009), S. 11ff.

[8] Vgl. hierzu z.B.die „SPIEGEL“-Titelstory „Leben 2.0 - Wir sind das Netz - Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert“ (3/07)

[9] Jan Schmidt: „Das neue Netz“ (UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz 2009), S. 16

[10] Amy Shuen: „Die Web 2.0-Strategie: Innovative Geschäftsmodelle im Internet“ (O’ReillyVerlag Köln, 2008), S.1

[11] Vgl. Alvin Toffler: „The Third Wave, deutsch: Die dritte Welle Zukunftschance. Perspektiven für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts“ (Goldmann Wilhelm-Verlag, 1980)

[12] Vgl. „Das neue Netz“, S.37

[13] Tom Alby: „Web 2.0: Konzepte, Anwendungen, Technologien“ (Carl Hanser, München)

[14] Ethernet ist eine Technologie, die den den Datenaustausch in Form von Datenpaketen

zwischen den in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker und dergleichen) ermöglicht.

[15] Vgl. David G. Luenberger: „Information Science“ (Prinecton University Press Oxfordshire, 2006), S. 153f.

[16] Vgl. „Die Web 2.0-Strategie“, S.32

[17] Vgl. ebenda, S. VIII

[19] Evrim Sen / Jan Krömer: „NO COPY- Die Welt der digitalen Raubkopie“ (Tropen Verlag Stuttgart, 2006)

[20] IFPI = Weltverband der Phonoindustrie, Aufgabe der IFPI ist u. a. die Wahrung der Urheberrechte

[21] Martin Gläser: „Medienmanagement“ (Vahlen München, 2010), S.216

[22] Bernd W. Wirtz: „Medien - und Internetmanagement“ (Gabler, 2006), S.499

[23] Johnny Rogan: "Introduction" in The Guinness Who's Who of Indie and New Wave Music, (Guinness Publishing 1992)

[24] Michel Clement; Oliver Schusser; Dominik Papies: „Ökonomie der Musikindustrie“ (Gabler Verlag Wiesbaden, 2008), S.211

[25] Michel Clement; Oliver Schusser; Dominik Papies: „Ökonomie der Musikindustrie“ (Gabler Verlag Wiesbaden, 2008), S.211ff

[26] Martin Gläser: „Medienmanagement“ (Vahlen, München 2010), S.220

[27] Siehe Anhang 2.

[28] Felix Oberholzer: „The Effect of File Sharing on Record Sales - An Empirical Analysis“. (Harvard Onlineausgabe, 2004), S.1

[29] http://www.musikindustrie.de/internetpiraterie/, abgerufen am 23.1.2011

[30] Steven Fink: “Crisis Management. Planning for the Inevitable” (Backinprint, 1986)

[31] Siehe Anhang 3.

[32] Artists and Repertoire, der redaktionelle Teil eines Plattenlabels. Die A&R-Manager suchennach neuen musikalischen Trends, welche für die Plattenfirma kommerziell verwertbar sind.A&R-Mitarbeiter treffen die Entscheidung darüber, Künstler unter Vertrag zu nehmen und sindfür ihre Betreuung zuständig. Auf diese Weise geben A&R-Manager dem Plattenlabel ihr Profil.

[33] Vgl. Experteninterview mit Peter Tschmuck in: Robert Troemer: „Neue Erlösmodelle für die Musikindustrie im Web 2.0“, (DA FH St.Pölten, 2009) S.136

[34] Siehe V.1.

[35] Michel Clement, Sönke Albers: „Netzeffekte und Lebenszyklus von Musik“, in MichelClement, Oliver Schusser: „Ökonomie der Musikindustrie“ (Wiesbaden 2005), S.41ff

[36] Digital Rights Management, Verfahren, mit denen die Nutzung (und Verbreitung) digitaler Medien kontrolliert werden soll

[37] Official iTunes Store Ad: http://www.apple.com/de/itunes/what-is/, abgerufen am 22.1.2011

[38] Vgl. IFPI 2010, „Digital Music Report 2010“,

http://www.ifpi.org/content/library/DMR2010.pdf , abgerufen am 19.1.2011

[39] Vgl. Gläser, S. 151

[40] The Long Tail = Theorie, nach der ein Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an

Nischenprodukten Gewinn machen kann. Dieser Effekt trifft insbesondere für den Musik- und Bücherverkauf zu, wo selten verkaufte Titel in einem konventionellen Verkaufsgeschäft zu hohe Kosten verursachen würden.

[41] David Austerberry: (2005) „The Technology of Video & Audio Streaming“ (Focal Press Oxford, 2005), S.8

[42] Offizielle Page: www.spotify.com , abgerufen am 15.1.2011

[43] http://netzwertig.com/2011/01/24/gema-feiert-lizenzabkommen-mit-omnifone-jetzt-ist-spotify-am-zug/ , abgerufen am 18.1.2011

[44] Vgl. www.simfy.de , abgerufen am 22.1.2011

[45] Vgl. http://www.spotify.com/en/help/faq/#tech

[46] Jan Schmidt: „Das neue Netz“, S.24

[47] All Music - All Blogs: http://music-favourites.blogspot.com/

[48] David Jennings:„Net, Blogs & Rock `n´Roll“ (Verlag Nicholas Brealey Publishing London,2007)

[49] www.hypem.com , abgerufen am 25.1.2011

[50] Vgl. DEBUG 2007, „Hype Machine: Untergang des Abendlandes“, http://debug.de/mag/5137.html

[51] Jan Schmidt: „Das neue Netz“ , S.23

[52] Vgl. Experteninterview: Klein, V.1

[53] Siehe Bild Anhang 4.

[54] Facebook-Nutzung weltweit: Die offizielle Statistik“,

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten

Details

Titel
Segen oder Fluch? Wie das Internet die Musikindustrie verändert
Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Köln
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
52
Katalognummer
V230066
ISBN (eBook)
9783668640672
Dateigröße
2669 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
segen, fluch, internet, musikindustrie
Arbeit zitieren
Andreas Kohn (Autor), 2011, Segen oder Fluch? Wie das Internet die Musikindustrie verändert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230066

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