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Shareholder Value: Vorteile - Nachteile

Título: Shareholder Value: Vorteile - Nachteile

Trabajo de Seminario , 2004 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Alexander Beck (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

[...] Die
Unternehmen, vor der Umwandlung oft von einem oder wenigen Gesellschaftern in
Form der GmbH gehalten, gehörten nun einem breiten Spektrum von Anlegern, ob nun
privaten oder institutionellen in Form von Banken oder Fondgesellschaften.
Die Gesellschafter, die ihre Unternehmen in der Regel selbst geführt hatten, wurden
durch neue Organe (den Vorstand) ersetzt und wechselten oft als Mehrheitsaktionär in
die Aufsichtsräte. Da die Vorstände in der Regel leistungsorientiert vergütet werden,
stellte sich zunehmend die Frage nach dem richtigen Maßstab für den Erfolg der
Unternehmen. Stand früher eher der Gewinn oder andere bilanzielle Kennzahlen im
Fokus der Eigentümer, so legen sie heute eher Wert auf die Steigerung des
Unternehmenswertes und damit auf die Wertsteigerung ihres Aktienvermögens sowie
auf die Gewinnausschüttungen5. An diesem Punkt kann es zu Differenzen zwischen den
Interessen der Anteilseigner und denen des Managements kommen.
Es wurde daher eine breitere Betrachtung des Unternehmenserfolges nötig als bei den
traditionellen Vorgehensweisen üblich. Alfred Rappaport brachte hierzu durch die
Veröffentlichung seines Werkes „Creating Shareholder Value“ im Jahre 1986 einen
neuen, umfassenderen Ansatz in den Fokus der Unternehmen und Anleger6.
Diese Arbeit soll einen Überblick über diesen Shareholder Value-Ansatz verschaffen.
Hierzu werden in Kapitel 2 zunächst traditionelle Methoden zur Erfolgsmessung der
Unternehmen beschrieben sowie deren Schwächen aufgezeigt.
In Kapitel 3 wird der Shareholder Value-Ansatz dargestellt und kritisch hinterfragt. Des
Weiteren wird auf strategische Zielrichtungen eingegangen, die sich aus dem Ansatz
ableiten lassen. Außerdem werden Kritikpunkte zu diesem Konzept aufgezeigt, die sich
aus den Folgen der strategischen Maßnahmen ergeben.
In Kapitel 4 werden mit dem Stakeholder Value-Ansatz und der Balanced Scorecard
alternative Ansätze umrissen, die die übrigen Interessensgruppen, welche die
Unternehmen tangieren, in die Betrachtung mit einbeziehen.
In Kapitel 5 folgt eine zusammenfassende Betrachtung des Shareholder Value-Ansatzes
sowie eine Einordnung auf dessen Bedeutung für den europäischen Wirtschaftsraum.
Am Anhang wird der Shareholder Value anhand eines Beispiels errechnet.
Bleibt zu erwähnen, dass die einzelnen Aspekte in dieser Arbeit nicht bis ins Detail
gezeigt werden können, da dies den vorgegebenen Rahmen sprengen würde.
5 Vgl. Bischoff (1994), S. 13.
6 Vgl. Rappaport (1999), S. XI.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung und Kritik traditioneller Erfolgsmessung

2.1 Buchhalterisch ermittelte Kennzahlen

2.2 Erfolgspotentialkonzepte

3. Der Shareholder Value-Ansatz

3.1 Ermittlung des Shareholder Value

3.2 Strategische Aspekte zum Shareholder Value-Ansatz

3.3 Kritische Betrachtung des Shareholder Value-Ansatzes

4. Alternative Ansätze

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Shareholder Value-Ansatz als Methode zur Unternehmensbewertung und -steuerung. Ziel ist es, die Eignung dieses Konzepts kritisch zu prüfen, seine theoretischen Grundlagen zu beleuchten und den Einfluss auf verschiedene Anspruchsgruppen sowie alternative Steuerungsinstrumente zu diskutieren.

  • Grundlagen der traditionellen Erfolgsmessung und deren Grenzen
  • Methodik der Shareholder Value-Ermittlung
  • Strategische Implikationen der Wertsteigerung
  • Kritische Würdigung des Ansatzes im Kontext verschiedener Stakeholder
  • Vergleichende Analyse mit alternativen Konzepten wie der Balanced Scorecard

Auszug aus dem Buch

3.2 Strategische Aspekte zum Shareholder Value-Ansatz

Zur Maximierung des Shareholder Value ergeben sich für das unternehmerische Handeln einige strategische Marschrichtungen. Ein Ziel im Sinne des Shareholder Value ist es, das Unternehmen möglichst günstig am Markt zu positionieren. Um eine genaue Einordnung vornehmen zu können, müssen die Branchenattraktivität, die Wettbewerbsposition des Unternehmens in dieser Branche und Quellen von Wettbewerbsvorteilen analysiert werden. So kann z. B. eine starke Position in einer unattraktiven Branche genauso eine Wertsteigerung rechtfertigen wie eine schwache Position in einer attraktiven Branche das Gegenteil bewirken kann. Anhand der Ergebnisse lassen sich Strategien für das weitere unternehmerische Handeln formulieren. Auf die Branchenattraktivität hat ein Unternehmen meist wenig Einfluss.

Daher muss es durch strategische Optionen wie z.B. Technologie, Kostenposition, Preispolitik, Service, Markenidentität oder die Wahl von Absatzkanälen versuchen, sich innerhalb der Branche von den Wettbewerbern abzuheben und entsprechend gut zu positionieren. Dabei ist nicht nur auf die Vorteilhaftigkeit der Strategie einzugehen, sondern insbesondere auch auf deren Nachhaltigkeit.

Am Beispiel der Kostenposition lassen sich Maßnahmen für das unternehmerische Handeln ableiten, die zu einer Verbesserung dieser Position bis hin zum Ziel der Kostenführerschaft führen können. Hierzu zählen z. B.:

- Die Erweiterung des Marktanteiles zur (Stück-) Kostensenkung durch die Ausnutzung von Skalenerträgen in Produktion und Vertrieb etc.

- Kostensenkungen im Bereich der Beschaffung und des Absatzes

- Die Beseitigung von nicht wertschaffenden Overheads

- Die Minimierung der Lagerbestände

- Der Einsatz produktivitätssteigernder Aktiva und die Erhöhung des Nutzungsgrades dieser Aktiva.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Veränderung der Kapitalmärkte und die daraus resultierende Notwendigkeit einer neuen Bewertungsmethode für den Unternehmenserfolg.

2. Vorstellung und Kritik traditioneller Erfolgsmessung: Dieses Kapitel kritisiert buchhalterische Kennzahlen sowie Erfolgspotentialkonzepte als Instrumente der Unternehmenssteuerung.

2.1 Buchhalterisch ermittelte Kennzahlen: Es wird dargelegt, warum traditionelle Gewinngrößen und Kennzahlen wie ROI oder ROE nur eingeschränkt zur Unternehmensbewertung geeignet sind.

2.2 Erfolgspotentialkonzepte: Der Autor erläutert, warum Kennzahlen wie Umsatzwachstum oder Marktanteil keine verlässlichen Indikatoren für den langfristigen Unternehmenswert sind.

3. Der Shareholder Value-Ansatz: Das Kapitel führt in das Konzept von Alfred Rappaport ein und stellt den Shareholder Value als zentralen Maßstab vor.

3.1 Ermittlung des Shareholder Value: Hier werden die mathematischen Grundlagen, wie die Discounted Cash Flow-Methode und die WACC-Berechnung, erläutert.

3.2 Strategische Aspekte zum Shareholder Value-Ansatz: Das Kapitel beschreibt, wie Unternehmen durch strategische Positionierung und Kostenoptimierung den Shareholder Value steigern können.

3.3 Kritische Betrachtung des Shareholder Value-Ansatzes: Es wird diskutiert, wie einseitige Wertorientierung zu Interessenkonflikten mit Mitarbeitern, Lieferanten und dem Staat führen kann.

4. Alternative Ansätze: Das Kapitel stellt Stakeholder-orientierte Ansätze und die Balanced Scorecard als Alternativen zur einseitigen Fokussierung auf Anteilseigner vor.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Anwendbarkeit des Shareholder Value-Ansatzes und bewertet dessen Zukunftsfähigkeit im europäischen, sozial geprägten Marktumfeld.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Unternehmensbewertung, Discounted Cash Flow, WACC, Eigenkapitalrentabilität, ROI, strategische Unternehmensführung, Stakeholder, Balanced Scorecard, Wertsteigerung, Kapitalmarkt, Finanzmanagement, Rendite, Unternehmenswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Shareholder Value-Ansatz als Methode zur Erfolgsmessung und Unternehmensbewertung im Vergleich zu traditionellen Verfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Kritik an bilanzorientierten Kennzahlen, die theoretische Herleitung des Shareholder Value, die strategische Umsetzung dieses Ansatzes sowie die Diskussion sozialer Auswirkungen und alternativer Steuerungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Shareholder Value-Ansatz zur Unternehmenssteuerung genutzt werden kann und welche Vor- sowie Nachteile sich daraus für ein Unternehmen und dessen Umfeld ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlicher Literatur und eine kritische Analyse gängiger Bewertungsverfahren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Mängel traditioneller Kennzahlen aufgezeigt, das mathematische Modell von Rappaport erläutert, strategische Maßnahmen zur Wertsteigerung abgeleitet und eine kritische Betrachtung im Hinblick auf Stakeholder vorgenommen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Shareholder Value, Unternehmenswert, Discounted Cash Flow, Strategie, Stakeholder und Finanzkennzahlen.

Wie beeinflusst der Leverage-Effekt die Bewertung der Eigenkapitalrentabilität (ROE)?

Der Autor zeigt auf, dass der ROE durch eine höhere Fremdkapitalaufnahme manipuliert werden kann, was zwar die Kennzahl kurzfristig verbessert, aber das Risiko für die Anteilseigner durch eine steigende Abhängigkeit von Gläubigern erhöht.

Warum ist die Erntestrategie aus Sicht des Autors problematisch?

Die Erntestrategie führt zu einem kurzfristigen Anstieg des Cash Flows durch Unterinvestitionen, was langfristig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gefährdet und somit nicht im Sinne einer nachhaltigen Wertschaffung ist.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Shareholder Value: Vorteile - Nachteile
Universidad
University of Applied Sciences Essen  (Studiengang zum Diplomkaufmann)
Curso
Unternehmensführung im Mittelstand
Calificación
1,0
Autor
Alexander Beck (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
18
No. de catálogo
V23017
ISBN (Ebook)
9783638262248
Idioma
Alemán
Etiqueta
Shareholder Value Vorteile Nachteile Unternehmensführung Mittelstand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Beck (Autor), 2004, Shareholder Value: Vorteile - Nachteile, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23017
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