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Unterschiedliche Antwortformate für Testaufgaben

Titel: Unterschiedliche Antwortformate für Testaufgaben

Hausarbeit , 2009 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: M.A. Sandra Schubert (Autor:in)

Pädagogik - Bewertungsmethoden, Noten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich möchte mich in meiner Hausarbeit mit den verschiedenen Antwortformaten beschäftigen. Dazu werden ich das Wissen über die Aufgabentypen zusammentragen und anhand von Beispielen erläutern.
Zur Konstruktion von Test- und Fragebögen ist die Festlegung des Aufgabentyps und des Antwortformats notwendig. „Der Aufgabentyp bezeichnet die Art und Weise, wie die einzelnen Aufgabenstellungen vorgegeben werden und wie die Beantwortung einer Aufgabe vorzunehmen ist. Diese Festlegung ist für die Durchführung, Auswertung und Ökonomie eines Tests von Bedeutung.“
Eine Aufgabenstellung besteht grundsätzlich aus zwei Teilen. Zum einen aus dem Aufgabenstamm, der die Aufgabe selbst darstellt. Zum anderen aus dem Antwortformat, welches ich in der folgenden Hausarbeit differenziert betrachten werde. Die Aufgabentypen können grob in ein freies, ein gebundenes und ein atypisches Antwortformat unterschieden werden. Diese Antwortformate und ihre Untergruppen werde ich in der folgenden Hausarbeit vorstellen. Zunächst möchte ich die gebundenen Antwortformate Ordnungsaufgaben Auswahlaufgaben und Beurteilungsaufgaben vorstellen. Danach werde ich auf die freien Antwortformate Kurzaufsatzaufgaben und Ergänzungsaufgaben eingehen. Als drittes Antwortformat werde ich folgend kurz die atypischen Antwortformate beschreiben. Zum Schluss werde ich einen Vergleich zwischen den gebundenen und freien Aufgabentypen ziehen. Zum besseren Verständnis habe ich die Beispiele zu den Antwortformaten im laufenden Text angeordnet und nicht separat hinten angefügt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufgaben mit gebundenem Antwortformat

2.1. Ordnungsaufgaben

2.1.1. Zuordnungsaufgaben

2.1.2. Umordnungsaufgaben

2.2. Auswahlaufgaben

2.2.1. Dichotome Aufgaben

2.2.2. Mehrfachwahl-Aufgaben

2.3. Beurteilungsaufgaben

2.3.1. Analog- und Ratingskalenaufgaben

2.3.2. Bipolare und unipolare Skalen

2.3.3. Numerische, verbale und optische Skalen

2.3.4. Neutrale Mittelkategorie und „Weiß-nicht“ Kategorie

3. Aufgaben mit freiem Antwortformat

3.1. Kurzaufsatzaufgaben

3.2. Ergänzungsaufgaben

4. Aufgaben mit atypischem Antwortformat

5. Vergleich von geschlossenen und offenen Antwortformaten

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der systematischen Darstellung verschiedener Antwortformate bei der Konstruktion von Tests und Fragebögen, um deren Eignung für unterschiedliche Anwendungsbereiche, wie Leistungs- oder Persönlichkeitstests, aufzuzeigen.

  • Differenzierung zwischen gebundenen, freien und atypischen Antwortformaten
  • Analyse der Vorteile und Nachteile einzelner Aufgabentypen
  • Einfluss der Antwortformatwahl auf Objektivität und Auswertung
  • Vergleich von geschlossenen und offenen Antwortformaten
  • Bedeutung der Eignung für spezifische Messziele

Auszug aus dem Buch

2.2. Auswahlaufgaben

Bei Auswahlaufgaben müssen die Probanden aus mehreren vorgegebenen Antwortalternativen die richtige Antwort aussuchen. Ein Wiedererkennen der richtigen Lösung ist möglich. Dieses Antwortformat bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten die Aufgaben zu formulieren. Im Folgenden soll auf wichtige Aspekte eingegangen werden, die für die jeweilige Anwendung entscheidend ist.

Um das Wiedererkennen der richtigen Lösung zu erschweren, müssen die möglichen Antworten wie richtige Antworten aussehen aber inhaltlich falsch sein. Diese Falschantworten werden Distraktoren genannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Probanden für die richtigen Antworten entscheiden, wird mit der steigenden Anzahl von Distraktoren geringer. Diese Distraktoren sollten der richtigen Antwort sehr ähneln aber auch plausibel sein. Ist dies der Fall, wird es für den unwissenden Probanden schwer, die richtige Antwort zufällig zu finden. Antworten sind disjunkt, wenn sie sich gegenseitig ausschließen und ihre Schnittmenge leer ist. Es darf nur genau eine richtige Antwort existieren. Bei Persönlichkeits und Einstellungstests muss zusätzlich auf Exhaustivität geachtet werden. Die Antwortalternativen müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen. Wenn darauf nicht geachtet wird, kann der Proband in die Situation gelangen, keine für ihn passende Alternative unter den möglichen Antworten zu finden. Bei Leistungstests ist die Menge falscher Antworten unendlich und somit kann kein Anspruch auf Vollständigkeit gelegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Antwortformate und Definition zentraler Begriffe für die Konstruktion von Tests.

2. Aufgaben mit gebundenem Antwortformat: Vorstellung verschiedener Formate, bei denen Antwortalternativen vorgegeben sind, unterteilt in Ordnungs-, Auswahl- und Beurteilungsaufgaben.

3. Aufgaben mit freiem Antwortformat: Behandlung von Aufgabentypen, bei denen Probanden die Antwort selbst formulieren, insbesondere Kurzaufsatz- und Ergänzungsaufgaben.

4. Aufgaben mit atypischem Antwortformat: Beschreibung von speziellen Kombinationen von Antworttypen wie Aussagen-Vergleichs-Aufgaben oder der Zahlen-Verbindungs-Test.

5. Vergleich von geschlossenen und offenen Antwortformaten: Gegenüberstellung beider Hauptgruppen hinsichtlich Objektivität, Konstruktionsaufwand, Auswertung und Eignung für Testarten.

6. Schlusswort: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen zur Wahl eines geeigneten Antwortformats und zur Durchführung von Pretests.

Schlüsselwörter

Antwortformate, Testkonstruktion, Gebundene Aufgaben, Freie Aufgaben, Auswahlaufgaben, Beurteilungsaufgaben, Validität, Objektivität, Ratewahrscheinlichkeit, Distraktoren, Leistungstests, Persönlichkeitstests, Skalen, Fragebogen, Messung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten von Testaufgaben, speziell die Differenzierung und Anwendung unterschiedlicher Antwortformate in Fragebögen und Tests.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind gebundene, freie und atypische Antwortformate, ihre jeweilige Konstruktion, Vor- und Nachteile sowie ihre Eignung für verschiedene Testarten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wissen über Aufgabentypen zusammenzutragen, diese anhand von Beispielen zu erläutern und einen fundierten Vergleich für die Praxis der Testkonstruktion zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die beispielhafte Erläuterung und grafische Veranschaulichung verschiedener Antwortformate aus bestehenden Testinstrumenten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Kategorien von Antwortformaten (gebunden, frei, atypisch) detailliert vorgestellt und anschließend in einem Vergleich gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Antwortformate, Testkonstruktion, Objektivität, Validität, gebundene Aufgaben, freie Aufgaben und Ratewahrscheinlichkeit.

Warum sind Distraktoren bei Auswahlaufgaben so wichtig?

Distraktoren sind inhaltlich falsche Antworten, die die Wahrscheinlichkeit für das Raten minimieren sollen, indem sie der richtigen Lösung ähnlich und plausibel gestaltet werden.

Worin liegt der Hauptvorteil von freien Antwortformaten?

Der größte Vorteil liegt darin, dass der Proband Wissen selbst reproduzieren muss, anstatt es nur wiederzuerkennen, was sie für Merkmale wie Kreativität oder Motive besonders geeignet macht.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterschiedliche Antwortformate für Testaufgaben
Hochschule
Universität Erfurt
Note
1,7
Autor
M.A. Sandra Schubert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V230253
ISBN (eBook)
9783656458586
ISBN (Buch)
9783656458876
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Antwortforamate Evaluation Testaufgaben Fragebogen Ordnungsaufgaben Auswahlaufgaben Beurteilungsaufgaben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Sandra Schubert (Autor:in), 2009, Unterschiedliche Antwortformate für Testaufgaben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230253
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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