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GREEN DRIVE – eine empirische Untersuchung zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl von Berufspendlern in Potsdam

Title: GREEN DRIVE – eine empirische Untersuchung zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl von Berufspendlern in Potsdam

Master's Thesis , 2012 , 113 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ina Glüsing (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die wachstumsbedingte Zunahme des Berufsverkehrs in der Landeshauptstadt Potsdam, in Verbindung mit der verstärkten Nutzung motorisierter Individualverkehrsmittel, führt zu negativen Mobilitätseffekten. Zur Lösung des Problems wird die Verlagerung des Verkehrsaufkommens vom motorisierten Individualverehr auf den öffentlichen Nahverkehr angestrebt. Die Arbeit analysiert in diesem Zusammenhang das Verkehrsmittelwahlverhalten von Berufspendlern der Stadt Potsdam. Ziel der Untersuchung war es, sowohl die Beeinflussbarkeit der Wahlentscheidung als auch die nutzenstiftenden und damit entscheidungsrelevanten Verkehrsmitteleigenschaften zu identifizieren. Die Erhebung der Daten erfolgte über die Conjoint Analyse, mit deren Hilfe realitätsnahe Kaufentscheidungssituationen simuliert werden konnten. Die gewonnenen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass primär die Kosten Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl nehmen, aber auch das Kriterium der Nutzungsmöglichkeit eine wichtige Rolle spielt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Nachhaltige Mobilität als Herausforderung der Gegenwart

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Landeshauptstadt Potsdam als Untersuchungsgebiet

2.1 Allgemeine Informationen zur kreisfreien Stadt Potsdam

2.2 Verkehrsentwicklung und Verkehrsverhalten

2.2.1 Bestimmung verkehrswissenschaftlicher Grundbegriffe

2.2.2 MIV (motorisierter Individualverkehr)

2.2.3 ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr)

2.2.4 Modal Split

2.2.5 Daten zum Berufsverkehr

2.3 Auswirkungen der Verkehrsentwicklung

2.4 Stadtentwicklungskonzept Verkehr

3 Konsumtheoretische Erklärungsversuche der Verkehrsmittelwahl

3.1 Modellierung der Verkehrsmittelwahl

3.2 Verkehrsmittelwahl und Konsumentenverhalten

3.3 Verkehrsmittelwahl als Kaufentscheidung

3.3.1 Modelle der Kaufentscheidung

3.3.2 Allgemeiner Ablauf von Entscheidungsprozessen

3.3.3 Arten von Kaufentscheidungen

3.3.4 Entscheidungsverhalten bei der Verkehrsmittelwahl

3.4 Kaufentscheidungskriterien bei der Verkehrsmittelwahl

3.4.1 Einfluss von Verkehrsmitteleigenschaften

3.4.2 Einfluss von persönlichen Eigenschaften

3.4.3 Einfluss der Gewohnheit

3.5 Verkehrsverlagerungspotential

4 Empirische Untersuchung zur Beeinflussung der beruflichen Verkehrsmittelwahl

4.1 Forschungsproblem und -ziel

4.2 Methodische Vorentscheidung

4.3 Testverfahren: Conjoint Analyse

4.4 Untersuchungsdesign

4.5 Durchführung und Auswertung der Conjoint Analyse

4.5.1 Pretest

4.5.2 Stichprobe

4.5.3 Durchführung der Hauptuntersuchung

4.5.4 Kernergebnisse der Hauptuntersuchung

4.5.5 Diskussion der Ergebnisgüte

5 Handlungsempfehlungen für Potsdam und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit befasst sich mit dem Problem der wachsenden Verkehrsbelastung in der Landeshauptstadt Potsdam, die primär durch den Pendlerverkehr verursacht wird. Ziel der Untersuchung ist es, das Verkehrsmittelwahlverhalten von Berufspendlern zu analysieren und zu identifizieren, welche Faktoren – insbesondere im Hinblick auf Kosten und Verkehrsmitteleigenschaften – einen Wechsel vom motorisierten Individualverkehr (Pkw) zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fördern könnten.

  • Analyse des Mobilitätsverhaltens und des Modal Split in Potsdam
  • Konsumtheoretische Einordnung der Verkehrsmittelwahl als Kaufentscheidungsprozess
  • Einsatz der Conjoint Analyse zur empirischen Präferenzmessung von Pendlerströmen
  • Identifikation von Strategien zur Verkehrsverlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Modelle der Kaufentscheidung

Bevor die Kaufentscheidungsmodelle im Einzelnen vorgestellt werden, wird zunächst geprüft, inwieweit die Verkehrsmittelwahl eine Kaufentscheidung ist.

Das Wort Kaufentscheidung ist eine Kombination aus den Begriffen Kauf und Entscheidung. Unter dem Terminus Kauf versteht man den Tausch immaterieller und materieller Wirtschaftsgüter gegen Geld durch Individuen, Gruppen oder Organisationen (vgl. Kuß 1987, S. 11). In Bezug auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel findet ein freiwilliger Transfer von Geld gegen eine Dienstleistung, in Form der Fahrt, statt. Beim Gebrauch des Pkws hingegen bewertet der Verkehrsteilnehmer nicht nur die variablen, fahrleistungsabhängigen Kosten pro Fahrt, sondern darüber hinaus auch die fixen, fahrleistungsunabhängigen Kosten. Unter Berücksichtigung dieses Aspektes erweitert sich die Definition um die Kosten-Nutzen-Analyse, die vor dem eigentlichen Austausch stattfindet.

Der Ausdruck Entscheidung kennzeichnet den Prozess, beginnend mit einer Problemstellung und der Erkenntnis, dass es zur Lösung des Problems mehrere Alternativen gibt. Die mehr oder minder bewusste Auswahl einer Handlungsoption durch das Individuum beendet den Entscheidungsprozess. (Vgl. Sieben/ Schildbach 1975, S. 1) Gemäß dieser Definition stellt die Verkehrsmittelwahl eine Entscheidung dar. Der Verkehrsteilnehmer stellt einen Mangel fest (z. B. Einkommenserwerb), der nur über eine Ortsveränderung behoben werden kann. Zur Überwindung der Distanz stehen mindestens zwei Wahlmöglichkeiten zur Verfügung, aus denen der Nachfrager eine für ihn passende Option wählt. Zusammengefasst beinhaltet die Kaufentscheidung alle Aktivitäten eines Konsumenten, die direkt oder indirekt zur Auswahl und dem Erwerb eines Gutes führen. Die Verkehrsmittelwahl ist in diesem Sinne eine Kaufentscheidung. Demgemäß können die folgenden Modelle weitestgehend auf die Problematik der Verkehrsmittelwahl angewendet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik der verkehrsbedingten Umweltbelastungen in Potsdam und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Landeshauptstadt Potsdam als Untersuchungsgebiet: Analyse der lokalen Verkehrsstruktur, des Modal Split und der Pendlerströme in Potsdam.

3 Konsumtheoretische Erklärungsversuche der Verkehrsmittelwahl: Theoretische Fundierung der Verkehrsmittelwahl als Kaufentscheidungsprozess basierend auf verhaltensorientierten Ansätzen.

4 Empirische Untersuchung zur Beeinflussung der beruflichen Verkehrsmittelwahl: Durchführung einer Conjoint Analyse zur Messung von Präferenzen bei der Wahl des Arbeitsweges.

5 Handlungsempfehlungen für Potsdam und Ausblick: Ableitung von Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV und zur Verhaltensänderung der Pendler.

Schlüsselwörter

Verkehrsmittelwahl, Berufsverkehr, Potsdam, Conjoint Analyse, Modal Split, Nachhaltige Mobilität, Pendler, Kaufentscheidung, ÖPNV, MIV, Mobilitätsverhalten, Verkehrslärm, Schadstoffbelastung, Konsumentenverhalten, Verkehrsverlagerungspotential.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Mobilitätsverhalten von Berufspendlern in Potsdam, um Möglichkeiten zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (Pkw) zu finden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verkehrsentwicklung in Potsdam, konsumtheoretischen Modellen zur Entscheidungsfindung und einer empirischen Analyse von Präferenzen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist die Identifizierung von Faktoren, die Pendler zu einem Wechsel auf den ÖPNV bewegen können, um so die städtische Verkehrsbelastung nachhaltig zu senken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Conjoint Analyse, ein dekompositionelles Verfahren der Marktforschung, um die Präferenzen der Befragten gegenüber verschiedenen Mobilitätskonzepten zu messen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Entscheidungsprozesse bei der Verkehrsmittelwahl und die anschließende empirische Untersuchung mittels Online-Fragebogen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Verkehrsmittelwahl, Berufspendler, Potsdam, Conjoint Analyse, ÖPNV und Modal Split.

Warum spielt die Kostenvariable für Berufspendler eine so große Rolle?

Die Studie identifiziert die Fahrkosten als das einflussreichste Kriterium (51,88%), da Preis-Leistungs-Anreize die stärkste Hebelwirkung auf die Wechselbereitschaft der Autofahrer ausüben.

Welche Bedeutung hat die "Zeit der Raumüberwindung"?

Sie ist ein zentrales Attribut, jedoch zeigt die Studie, dass eine Senkung der Kosten oder eine deutliche Verbesserung der Fahrzeit entscheidende Anreize für einen Umstieg bieten können.

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Details

Title
GREEN DRIVE – eine empirische Untersuchung zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl von Berufspendlern in Potsdam
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre)
Grade
1,0
Author
Ina Glüsing (Author)
Publication Year
2012
Pages
113
Catalog Number
V230454
ISBN (eBook)
9783656465263
Language
German
Tags
green drive untersuchung beeinflussung verkehrsmittelwahl berufspendlern potsdam
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ina Glüsing (Author), 2012, GREEN DRIVE – eine empirische Untersuchung zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl von Berufspendlern in Potsdam , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230454
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