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Die Eliten und der deutsche Traditionalismus im Kontext des Verlaufs der deutschen Geschichte zwischen 1918 und 1945

Title: Die Eliten und der deutsche Traditionalismus im Kontext des Verlaufs der deutschen Geschichte zwischen 1918 und 1945

Seminar Paper , 1997 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Marko Rossmann (Author)

Politics - History of Political Systems
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Die Eliten und der deutsche Traditionalismus. Eine Skizze über den Auf- und Abstieg Weimars,den Ursachen und Aufstieg des Nationalsozialismus bis zur Machtergreifung Adolf Hitlers und dessen totaler Gleichschaltung zur Etablierung seiner Führerherrschaft.

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Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. DIE WEIMARER REPUBLIK

1. Von der Gründung bis zum Beginn des Zerfalls der Weimarer Republik

2. Ursachen und Aufstieg des Nationalsozialismus

2. 1. Erklärungen des Nationalsozialismus

III. DAS DRITTE REICH

1. Die nationalsozialistische Machtergreifung und Herrschaftstechnik

1. 1. Machtübergabe und Machtübernahme

2. Mittel der Herrschaftstechnik ab dem 30. Januar 1933

2. 1. Totale Gleichschaltung zur Etablierung der Führerherrschaft 1933/34

2. 2. Dualismus von Staat und Partei

2. 3. Die Auflösung der Gewaltenteilung

2. 4. Die Rolle von Recht und Justiz im Dritten Reich

IV. SCHLUSS

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht den maßgeblichen Einfluss der deutschen Machteliten sowie die Wirkung des Traditionalismus auf die politische Entwicklung in Deutschland zwischen 1918 und 1945, mit besonderem Fokus auf das Scheitern der Weimarer Republik und die Etablierung des nationalsozialistischen Herrschaftssystems.

  • Die Rolle traditioneller Machteliten (Industrie, Militär, Beamtentum) in der Weimarer Zeit.
  • Der Einfluss des deutschen Traditionalismus und Obrigkeitsstaatsdenkens.
  • Prozesse der Machtergreifung und die Mechanismen der nationalsozialistischen Herrschaftstechnik.
  • Die Instrumentalisierung von Recht, Justiz und gesellschaftlichen Institutionen zur Festigung totalitärer Macht.

Auszug aus dem Buch

2. 2. Dualismus von Staat und Partei

An die Etablierung der Führerherrschaft 1933/34 schließt sich nun eine Phase der Herrschaftstechnik zur Machtfestigung und des Machtausbaus. Wenn man den "Führerstaat" Adolf Hitlers auf Max Webers Modell der charismatischen Herrschaft anwendet, erreicht die charismatische Führungsposition Hitlers ihren Höhepunkt als in ihr die Positionen des Parteiführers, Reichskanzlers, Reichspräsidenten und des Oberbefehlshabers der Wehrmacht vereinigt wurde. Um seinen charismatischen Führungsanspruch auch auf der Staatsebene weiter zu behaupten musste Hitler nun außer seine Anhänger auch die übrige Gesellschaft an sich binden.

Hitlers Doppelstaat bedeutete das Nebeneinander eines rechtlich verfassungsgebundenen "Normenstaat" und eines "Maßnahmenstaat" im Sinne einer rechtlich ungebundenen nationalsozialistischen Eingriffsverwaltung. Dieser sogenannte "Dualismus von Staat und Partei", stellte aber keine völlige Verschmelzung von Partei und Staat dar, sondern die typische Zwei- bis Mehrgleisigkeit des Nationalsozialismus. In diesen Dualismus überschneiden sich die alten Institutionen in ihren Kompetenzen, mit den neu vom Führer eingesetzten Sonderapparaten und Sonderverwaltungen. Der gesamte traditionelle Verfassungs- und Verwaltungsstab wurde zersetzt durch die wachsende Zahl von Sonderapparaten zwischen Partei und Staat, die meist direkt Hitler unterstellt waren.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangslage nach 1918 und der Bedeutung von Machteliten und Tradition für den Regimewechsel.

II. DIE WEIMARER REPUBLIK: Analyse der strukturellen Schwächen der Weimarer Republik, des Aufstiegs radikaler Kräfte und der Rolle der Machteliten.

III. DAS DRITTE REICH: Untersuchung der nationalsozialistischen Herrschaftstechniken, einschließlich Gleichschaltung, Doppelstaat-Prinzip und der Manipulation von Recht und Justiz.

IV. SCHLUSS: Zusammenfassende Bewertung der deutschen Tradition als zentralem Faktor für das Scheitern der Demokratie und den Aufstieg des Nationalsozialismus.

Schlüsselwörter

Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Machteliten, Tradition, Traditionalismus, Machtergreifung, Führerstaat, Gleichschaltung, Doppelstaat, Gewaltenteilung, Rechtswesen, Drittes Reich, Politische Geschichte, Interessenkoalition, Totalitarismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen den traditionellen Machteliten und der politischen Entwicklung Deutschlands zwischen 1918 und 1945.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der deutsche Traditionalismus, das Scheitern der Weimarer Republik sowie die Techniken der Machtergreifung und Herrschaftssicherung durch das NS-Regime.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Festhalten an traditionellen elitären Machtstrukturen und Werten die Demokratie aushöhlte und den Weg in die Diktatur ebnete.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung etablierter Fachliteratur (u.a. Bracher, Lepsius, Kocka) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Weimarer Republik, der Ursachen des Nationalsozialismus und der spezifischen Herrschaftsinstrumente im "Dritten Reich".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Machteliten, Traditionalismus, Führerstaat, Gleichschaltung und Doppelstaat.

Was ist mit dem "Dualismus von Staat und Partei" gemeint?

Damit beschreibt der Autor das Nebeneinander von traditionellen staatlichen Institutionen und neu geschaffenen NS-Sonderapparaten, was zu einer Zersetzung der klassischen Verwaltungsstrukturen führte.

Warum spielt das Recht im "Dritten Reich" eine so spezifische Rolle?

Das Recht wurde instrumentalisiert, um politische Gegner auszuschalten und eine "Volksgemeinschaft" durch staatlich verordnete Gewalt zu reinigen, wobei die Unabhängigkeit der Justiz vollständig aufgehoben wurde.

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Details

Title
Die Eliten und der deutsche Traditionalismus im Kontext des Verlaufs der deutschen Geschichte zwischen 1918 und 1945
College
University of Leipzig  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Grundstudium Seminar: Systemwechsel im 20. Jahrhundert
Grade
2,0
Author
Marko Rossmann (Author)
Publication Year
1997
Pages
28
Catalog Number
V2307
ISBN (eBook)
9783638114127
ISBN (Book)
9783638637756
Language
German
Tags
Eliten Traditionalismus Weimarer Republik Nationalsozialismus Gleichschaltung Das Dritte Reich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marko Rossmann (Author), 1997, Die Eliten und der deutsche Traditionalismus im Kontext des Verlaufs der deutschen Geschichte zwischen 1918 und 1945, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2307
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