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Burnout-Syndrom. Präventive Maßnahmen der Personalabteilung

Titre: Burnout-Syndrom. Präventive Maßnahmen der Personalabteilung

Thèse de Bachelor , 2013 , 61 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Sarah Christiansen (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Oftmals wird in Betrieben außer Acht gelassen, dass jeder Mensch eine individuelle Belastungsgrenze hat, diese lässt sich nur schwer erkennen. Die Gefahr, dass die individuelle Belastungsgrenze irgendwann überschritten wird, besteht somit für jeden Mitarbeiter zu einem anderen Zeitpunkt. Ist der eine Mitarbeiter stark belastbar und stressresistent, kann ein erhöhter Druck für einen anderen bereits stark belastend sein oder ihn überfordern. Sofern also die Belastung für den Einzelnen nicht mehr tragbar ist, kann dies dem Mitarbeiter gesundheitlichen Schaden (Schlafstörungen, Erschöpfung, Depressionen, körperliche Beschwerden etc.) zufügen und auf lange Sicht auch zu einem Burnout führen. Hat der Betroffene dieses Stadium erreicht, tritt eine vorübergehende, bis hin zu einer dauerhaften, Arbeitsunfähigkeit ein. Doch in so einem Fall die Aufgaben des Mitarbeiters an die verbleibenden Mitarbeiter zu übertragen, ist mit Sicherheit der falsche Weg. Zudem ist fraglich, ob es für den Burnout-Betroffenen nach einer Genesung wieder möglich sein wird, in seinen alten Job zurückzukehren. Hier ist die Personalabteilung gefragt, um gemeinsam mit betrieblichen Instanzen, wie z. B. der Führungsebene, dem Betriebsrat oder Betriebsarzt, einen Lösungsansatz für die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen zu finden. Bestenfalls wird im Unternehmen präventiv vorgegangen, um psychischen Erkrankungen, wie dem Burnout-Syndrom, vorzubeugen. Da die Personalabteilung fern ab vom täglichen Arbeitsalltag in den einzelnen Abteilungen ist, sind die ersten Anzeichen für diese daher nur schwer erkennbar. Jedoch liegt eine Zuweisung der Verantwortung aufgrund der Zuständigkeiten einer Personalabteilung nahe. Die Verantwortung für das Implizieren von Burnout-Betroffenen oder psychischen Arbeitsbelastungen sollte keinesfalls allein bei der Führungskraft liegen. Oftmals fehlt es hier am Verständnis für dieses Krankheitsbild, auch das Erkennen der Symptome ist für viele schwer, besonders, wenn großer Druck auf der ganzen Abteilung lastet und auch die Führungskraft ggf. starkem Stress ausgesetzt ist. Eine weitere Gefahr entsteht durch die Tatsache, dass die Ursachen für Burnout nicht zwingend im beruflichen Alltag zu finden sind, sondern auch im Privatleben des einzelnen ihren Ursprung haben können. So sind die verschiedenen Aspekte eines Burnout-Syndroms zu betrachten und präventive Maßnahmen unter Einbeziehung aller betrieblichen Instanzen zu initiieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung der Arbeit

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Methodisches Vorgehen

2 Das Burnout-Syndrom

2.1 Definition

2.2 Ursachen

2.2.1 Ursachen in der Person

2.2.2 Ursachen in der Arbeitsumgebung

2.2.3 Ursachen in der Gesellschaft

2.2.4 Burnout im Zusammenhang mit Stress

2.3 Burnout-Phasentheorien

2.4 Das Identitätsmodell - Die fünf Säulen der Identität

3 Burnout-Prävention und die Rolle der Personalabteilung

3.1 Aufgaben der Personalabteilung

3.2 Handlungsmöglichkeiten der Personalabteilung

3.2.1 Indikatoren psychischer Belastungen

3.2.2 Präventive Maßnahmen

3.2.2.1 Prävention, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung

3.2.2.2 Burnout-Prävention durch die Personalabteilung

3.2.2.3 Sensibilisierung der Führungsebene

3.2.2.4 Sensibilisierung der Mitarbeiter

4 Bewältigungsstrategie

4.1 Betriebliches Konzept zur Burnout-Prävention

4.2 Wiedereingliederung von Betroffenen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Personalabteilung bei der Prävention des Burnout-Syndroms und entwickelt ein betriebliches Handlungskonzept, um psychischen Fehlbelastungen am Arbeitsplatz entgegenzuwirken.

  • Analyse von Ursachen und Symptomen des Burnout-Syndroms
  • Identifikation psychischer Belastungsindikatoren im beruflichen Kontext
  • Erarbeitung präventiver Maßnahmen unter Einbeziehung der Führungsebene und Mitarbeiter
  • Strategien für die betriebliche Wiedereingliederung betroffener Mitarbeiter

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Ursachen in der Person

Manche Menschen haben hohe Wertvorstellungen und Ansprüche an sich selbst (Ausgeprägter Ehrgeiz, das Streben nach Perfektion, nicht Nein-Sagen können), die schnell zu einer Selbstüberforderung führen können. Sie missachten ihre eigenen Leistungsgrenzen und reizen diese schlimmstenfalls derart aus, dass diese zu einem Burnout führen. Klingen diese Wertvorstellungen für Außenstehende auf den ersten Blick durchaus positiv, versteckt sich hinter diesen Werten oftmals die Angst vor Ablehnung, die Erwartungen nicht zu erfüllen oder sogar die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust. Der Wunsch nach Anerkennung, Erfolg, Sicherheit oder anderen eine Unterstützung zu sein, sind natürliche innere Antreiber, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind.

Schwierig wird es, wenn aus einem gesunden Engagement eine Selbstüberforderung wird, die sich dann negativ auf die Gesundheit des einzelnen auswirkt. Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, eine Überforderung überhaupt wahrzunehmen, insbesondere, wenn starke Ängste und Wünsche bestehen, die diese durch ihre Arbeitsleistung mildern oder gar befriedigen. Oftmals sind die persönlichen Wertvorstellungen stark mit der eigenen Persönlichkeit und Geschichte verankert, weshalb Kindheitserfahrungen des Einzelnen psychische Erkrankungen begünstigen können. Emotional labile Menschen, Menschen mit ausgeprägten Helfersyndrom oder Menschen, die an ADHS leiden sind zudem besonders anfällig für Burnout.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung steigender psychischer Belastungen im Unternehmen ein und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Das Burnout-Syndrom: Dieses Kapitel erläutert die Definition, gesellschaftliche sowie individuelle Ursachen von Burnout und stellt das Identitätsmodell als theoretische Basis vor.

3 Burnout-Prävention und die Rolle der Personalabteilung: Hier werden die Aufgaben der Personalabteilung und konkrete präventive Handlungsmöglichkeiten zur Sensibilisierung von Führungskräften und Mitarbeitern dargestellt.

4 Bewältigungsstrategie: Dieses Kapitel entwirft ein betriebliches Konzept zur Prävention und gibt Empfehlungen für die Wiedereingliederung von Betroffenen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, psychische Gesundheit als unternehmerisches Ziel fest zu verankern.

Schlüsselwörter

Burnout-Syndrom, Prävention, Personalabteilung, Psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Work-Life-Balance, Stressmanagement, Resilienz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Führung, Sensibilisierung, Wiedereingliederung, Arbeitsbedingungen, Identitätsmodell, psychische Erkrankungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Personalabteilung bei der Prävention von Burnout und der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind Burnout-Ursachen, Präventionsstrategien, die Sensibilisierung der Belegschaft und Konzepte zur betrieblichen Wiedereingliederung.

Was ist das primäre Ziel der Abschlussarbeit?

Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das Personalabteilungen praktische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Burnout-Gefährdungen aufzeigt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Burnout-Phasentheorien sowie betrieblicher Interventionsmodelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Burnout-Modelle analysiert als auch konkrete präventive Maßnahmen für die Personalarbeit abgeleitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Personalarbeit, Resilienzförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement geprägt.

Welche Bedeutung kommt der Führungsebene zu?

Die Führungskraft fungiert als Schlüsselrolle; ihr Führungsstil hat einen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit und das Betriebsklima.

Warum ist das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) essenziell?

Ein BEM ist gesetzlich gefordert und unterstützt Betroffene dabei, nach einer Erkrankung nachhaltig und gesund an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

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Résumé des informations

Titre
Burnout-Syndrom. Präventive Maßnahmen der Personalabteilung
Université
University of Cooperative Education
Note
2,0
Auteur
Sarah Christiansen (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
61
N° de catalogue
V230713
ISBN (ebook)
9783656484776
ISBN (Livre)
9783656486428
Langue
allemand
mots-clé
Burnout Psychologie Personal Identität Personalabteilung Personalmanagement Psychische Erkrankung BWL Arbeitsschutz Unfallverhütung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Christiansen (Auteur), 2013, Burnout-Syndrom. Präventive Maßnahmen der Personalabteilung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230713
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Extrait de  61  pages
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