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Die Immigration der „Deutschen“ in den Medien

Titel: Die Immigration der „Deutschen“ in den Medien

Forschungsarbeit , 2010 , 15 Seiten

Autor:in: lic.phil Dinah Truninger (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

“Erscheinen Konflikte in Medien, welche sich stärker an den neuen Nachrichtenwerten orientieren, in anderer Form, als in jenen Medien, welche sich nicht (so stark) den neuen Logiken des Mediensystems unterworfen haben?“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Theoretische Ausgangslage

1.2 Formulierung der Forschungsfrage

1.3 Relevanz der Fragestellung

2. Zur Klassifizierung von Konflikten

2.1 Framedimension

3. Formulierung der Hypothesen

4. Vorgehen und Methode

4.1 Medientypen

4.2 Kommunikationsereignis

4.3 Zeitraum

5. Operationalisierung

5.1 Fundamentalkonflikt

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Strukturwandel der Öffentlichkeit und die damit verbundene Kommerzialisierung der Medien die Darstellung gesellschaftlicher Konflikte beeinflussen. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, ob Medien, die sich stärker an neuen Nachrichtenwerten orientieren, Konflikte eher als Fundamentalkonflikte inszenieren als andere Medien.

  • Strukturwandel der Öffentlichkeit und Mediensystem
  • Einfluss von Nachrichtenwerten auf die Konfliktdarstellung
  • Unterscheidung von Routinekonflikten und Fundamentalkonflikten
  • Framing-Analyse in der medialen Berichterstattung
  • Rolle der Identitätspolitik bei der Inszenierung von Konflikten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Theoretische Ausgangslage

Der neue Strukturwandel der Öffentlichkeit lässt sich zusammengefasst, als Ausdifferenzierung der Medien aus dem politischen Handlungsbereich und als Orientierung der Medien an der ökonomischen Handlungslogik beschreiben. (Imhof 2010:17). Das Medien lösen sich in sozialem wie ökonomischem Sinne von ihren herkömmlichen, sozialräumlich und moralisch gebundene Trägern, sprich Parteien, Verbände oder Kirchen und wandeln sich zu Medienunternehmen und Medienkonzernen, welche im freien Markt überleben müssen. Sie werden somit zu Dienstleistungsorganisationen mit beliebiger Kapitalversorgung und hohen Renditeerwartungen (Imhof 2006: 5; Imhof 2008:78).

Die Symbiose zwischen Politik und Medien, welche also bisher bestand, wird aufgelöst und durch die neue Symbiose Medien und Ökonomie ersetzt. Die Beziehungen zwischen politischen wie auch ökonomischen Akteuren und den Medien werden durch dieses marktorientierte Mediensystem grundlegend neu gestaltet. Früher waren die Medien kontrolliert durch die Politik bzw. die beiden Systeme miteinander verschränkt. Heute jedoch sind die Medien unabhängig und kommerzialisiert (Mudde 2004: 553, 556). Das unabhängige Mediensystem bringt mehr Wettbewerb mit sich. (Imhof 2006:9+ 10). Die Medien kämpfen um die Aufmerksamkeit der Konsumenten. Und so ist die Selektion, welche die Medien vornehmen, Marktorientiert und nach den Bedürfnissen des sogenannten Konsumenten ausgerichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Theoretische Ausgangslage: Es wird der Strukturwandel der Öffentlichkeit beschrieben, der durch die ökonomische Ausrichtung der Medien und neue Nachrichtenwerte gekennzeichnet ist.

1.2 Formulierung der Forschungsfrage: Die Frage zielt darauf ab, wie sich der Strukturwandel auf die mediale Konfliktbearbeitung auswirkt und ob Konflikte je nach Medientyp unterschiedlich dargestellt werden.

1.3 Relevanz der Fragestellung: Das Kapitel begründet die Bedeutung des Mediensystems für die Demokratie und die Funktionsweise der öffentlichen Kommunikation.

2. Zur Klassifizierung von Konflikten: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung zwischen Routinekonflikten und Fundamentalkonflikten anhand ihrer strukturellen Merkmale.

2.1 Framedimension: Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen Frames (prozedural vs. substantiell), die zur Kommunikation von Konflikten genutzt werden.

3. Formulierung der Hypothesen: Basierend auf der Theorie wird postuliert, dass die stärkere Orientierung an Nachrichtenwerten die Wahrscheinlichkeit für die Darstellung als Fundamentalkonflikt erhöht.

4. Vorgehen und Methode: Die Arbeit plant eine Inhaltsanalyse von Schweizer Medien, um die Framedimension bei verschiedenen Medientypen zu untersuchen.

4.1 Medientypen: Es erfolgt eine Kategorisierung der analysierten Medien nach ihrem Grad der Orientierung an neuen Nachrichtenwerten.

4.2 Kommunikationsereignis: Als Analysegegenstand wird die Immigration von Deutschen in die Schweiz gewählt, da diese ein geringes reales Konfliktpotenzial besitzt.

4.3 Zeitraum: Dieser Abschnitt hält den derzeit noch nicht definierten Analysezeitraum fest.

5. Operationalisierung: Hier werden die Indikatoren und Frames definiert, mit denen Konfliktdarstellungen in der Inhaltsanalyse erfasst werden sollen.

5.1 Fundamentalkonflikt: Es werden spezifische Kriterien und Frames für die Identifikation von Fundamentalkonflikten festgelegt.

Schlüsselwörter

Strukturwandel der Öffentlichkeit, Mediensystem, Nachrichtenwerte, Fundamentalkonflikt, Routinekonflikt, Framing, Konfliktdarstellung, Medienanalyse, Identitätspolitik, Politische Kommunikation, Demokratie, Kommerzialisierung, Immigration, Schweiz, Differenzsemantiken

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Einfluss des Strukturwandels der Öffentlichkeit auf die mediale Darstellung von Konflikten in der Schweiz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet Medientheorie, Konfliktsoziologie und Inhaltsanalyse, um zu verstehen, wie wirtschaftliche Logiken die Nachrichtenselektion und -inszenierung prägen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob Medien, die sich stärker an kommerziellen Nachrichtenwerten orientieren, Konflikte eher als bedrohliche Fundamentalkonflikte darstellen als qualitätsorientierte Medien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin plant eine qualitative Inhaltsanalyse der Berichterstattung verschiedener Schweizer Medienorgane.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des Strukturwandels, die Klassifizierung von Konflikten in Routine- und Fundamentalkonflikte sowie die Operationalisierung der Analyse anhand von Frames.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Strukturwandel der Öffentlichkeit, Mediensystem, Nachrichtenwerte, Framing und Fundamentalkonflikt.

Warum wurde die Immigration von Deutschen als Fallbeispiel gewählt?

Aufgrund der kulturellen Nähe und der guten Integration der Deutschen ist ein echtes Konfliktpotenzial gering, was Inszenierungen als "Fundamentalkonflikt" als bewusste mediale Strategie entlarven würde.

Was unterscheidet einen Fundamentalkonflikt von einem Routinekonflikt?

Routinekonflikte sind institutionell reguliert und verhandeln spezifische Interessen, während Fundamentalkonflikte die soziale Identität sowie die Ordnung als Ganzes in Frage stellen und oft mit moralischer Polarisierung einhergehen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Immigration der „Deutschen“ in den Medien
Hochschule
Universität Zürich
Autor
lic.phil Dinah Truninger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V230720
ISBN (eBook)
9783656464419
ISBN (Buch)
9783656469094
Sprache
Deutsch
Schlagworte
immigration deutschen medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
lic.phil Dinah Truninger (Autor:in), 2010, Die Immigration der „Deutschen“ in den Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230720
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Leseprobe aus  15  Seiten
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