Diese Arbeit versucht die Fragestellung ,, Werbungen mit Tieren im österreichischen öffentlich – rechtlichen bzw. privaten Fernsehen zwischen 19.00-20.00 im Zeitraum von 15. November 2010 bis 14.Dezember 2010‘‘ zu beantworten. Für diese Untersuchung wurden folgende öffentlich-rechtliche bzw. private Fernsender ausgewählt: ORF1, ORF2, ATV, Puls4 und ServusTV. Es handelt sich hierbei um eine Erfassung der TV-Spots mit Tieren. Diese Spots werden in eine Tabelle eingetragen, analysiert und miteinander verglichen. Beim Vergleich der beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender wird sichtbar, dass ORF 2 eine größere Breite an Produktkategorien, in welchen Tiere vorkommen, anbietet. Beim Vergleich der beiden Privatsender sieht man, dass im Privatsender ATV deutlich mehr TV-Spots mit Tiere ausgestrahlt werden als im Privatsender Puls4. Es ist zu sehen, dass es bei TV-Spots mit Tieren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, mehr Produktkategorien als im privaten Fernsehen vorkommen. Bei der Analyse der in Spots eingesetzten Tiere, kam man zu dem Ergebnis, dass größtenteils Haustiere eingesetzt wurden, Wildtiere wurden nur teilweise als Werbeträger verwendet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Methodische Vorgangsweise
3. Begriffserklärungen
3.1. Bedeutung des Fernsehens
3.2.TV-Spots
3.3.Tiere
3.4.TV-Sender
4. Forschungsfragen und Hypothesenkatalog
5. Auflistung der TV-Spots
5.1.ORF1
5.2.ORF2
5.3.ATV
5.4.Puls4
5.5.ServusTV
6. Analyse der TV-Spots
6.1.ORF1
6.2.ORF2
6.3.ATV
6.4.Puls4
6.5.ServusTV
7. Vergleiche
7.1. Öffentlich-Rechtlich / Öffentlich-Rechtlich
7.2. Privat/Privat
7.3. Öffentlich-Rechtlich/Privat
8. Arten und Bilder der Tiere in TV-Spots
9. Überprüfung der Forschungsfragen und Hypothesen
9.1. Forschungsfragen
9.2. Hypothesen
10. Schlussbemerkung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Semesterarbeit untersucht die Verwendung von Tieren als Werbeträger im österreichischen Fernsehen innerhalb eines spezifischen Zeitraums, um Gesetzmäßigkeiten in der Gestaltung und den Unterschieden zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern aufzuzeigen.
- Analyse der Häufigkeit von TV-Spots mit Tieren
- Vergleich von Produktkategorien in öffentlich-rechtlichen und privaten Medien
- Kategorisierung der verwendeten Tierarten (Haustiere vs. Wildtiere)
- Überprüfung von Hypothesen zur Beliebtheit bestimmter Tierarten in der Werbung
- Untersuchung der zugrunde liegenden Werbebotschaften und Markenstrategien
Auszug aus dem Buch
3.2. TV – Spots
Bedingt durch die hohen Produktions- und Einschaltkosten im bundesweiten oder regionalen Werbefernsehen bleibt dieses Medium nur wenigen vorbehalten. Ähnliches gilt für die öffentlich – rechtlichen Rundfunkanstalten. Wegen der breiten Streuung und zum Teil flüchtigen Aufnahme von Sehern und Hörern, muss der Werbespot kurz und aussagekräftig sein. Gängig ist der klassische Werbespot von 10-60 Sekunden Dauer. Mit einem einmaligen Spot ist es nicht getan, dafür sind diese Medien zu schnell und ein Nachvollziehen der Meldung wie z.B. in Printmedien ist nicht gegeben. Fernseh- und Rundfunkwerbungen leben von den Wiederholungen und der Penetranz. Zur Erstellung von Werbespots für Funk und Fernsehen gibt es spezielle Firmen. Da immer mehr Lizenzen für Rundfunksender und für das Fernsehen vergeben werden, gewinnen diese Medien immer mehr an Bedeutung.
Um Werbung effizient zu gestalten, müssen spezielle Werbeträger ermittelt werden um zielgruppengenau und kosteneffektiv die gewünschte Kommunikationsleistung zu bringen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Tieren in der Fernsehwerbung und Definition des Untersuchungsrahmens inklusive Sendezeit und Zeitraum.
2. Methodische Vorgangsweise: Erläuterung der Auswahl der Fernsehsender sowie der Datenerfassungs- und Vergleichsmethode zur Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit.
3. Begriffserklärungen: Definition zentraler Begriffe wie Fernsehen, TV-Spots, Tier, Haustier und Wildtier zur theoretischen Fundierung.
4. Forschungsfragen und Hypothesenkatalog: Formulierung der zentralen Fragestellungen sowie der aufgestellten Hypothesen, die im weiteren Verlauf der Arbeit überprüft werden.
5. Auflistung der TV-Spots: Detaillierte Dokumentation der erfassten Werbespots unterteilt nach den einzelnen Fernsehsendern.
6. Analyse der TV-Spots: Kategorisierung der erfassten Spots nach Produktgruppen und den jeweils darin vorkommenden Tierarten.
7. Vergleiche: Gegenüberstellung der Sendergruppen hinsichtlich Produktkategorien und Häufigkeit der Spot-Ausstrahlungen.
8. Arten und Bilder der Tiere in TV-Spots: Untersuchung der verschiedenen Rollen und Bilder, die Tiere in der Werbung einnehmen, basierend auf den erhobenen Daten.
9. Überprüfung der Forschungsfragen und Hypothesen: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfragen und Bewertung der aufgestellten Hypothesen.
10. Schlussbemerkung: Resümee der Untersuchungsergebnisse und kritische Reflexion über die Aussagekraft der gewählten Methode.
Schlüsselwörter
Fernsehwerbung, Werbeträger, TV-Spots, Öffentlich-rechtlich, Privatsender, Haustiere, Wildtiere, Produktkategorien, Tiernahrungsmittel, Markenstrategie, Österreich, Medienanalyse, Konsumverhalten, Werbepsychologie, Tierdarstellung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Semesterarbeit im Kern?
Die Arbeit analysiert die Verwendung von Tieren in TV-Werbespots im österreichischen Fernsehen innerhalb eines spezifischen Beobachtungszeitraums.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Mittelpunkt stehen die Häufigkeit des Einsatzes von Tieren, die Vielfalt der beworbenen Produktkategorien und die Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob es signifikante Unterschiede in der tiergestützten Werbung zwischen den verschiedenen Sendertypen gibt und welche Tierarten primär als Werbeträger fungieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit angewendet?
Die Arbeit nutzt eine methodische Erfassung von Werbedaten, deren anschließende Analyse nach Kategorien sowie einen systematischen Vergleich der Sender.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Auflistung der Spots nach Sendern, deren Analyse nach Kategorien und Tierarten sowie den direkten Vergleich der Sendergruppen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?
Kernbegriffe sind Fernsehwerbung, Werbeträger, Tierdarstellung, Medienvergleich und Konsumentenansprache.
Warum wurden genau diese Fernsehsender für die Untersuchung ausgewählt?
Die Auswahl (ORF1, ORF2, ATV, Puls4, ServusTV) erfolgte, um eine repräsentative Mischung aus öffentlich-rechtlichen und privaten Kanälen im österreichischen digitalen Fernsehen abzudecken.
Zu welcher Erkenntnis kam der Autor bezüglich der Tierarten?
Die Untersuchung ergab, dass überwiegend Haustiere verwendet werden, während Wildtiere meist nur symbolisch oder zur Abschreckung eingesetzt werden.
Was ist das Hauptergebnis des Vergleichs zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern?
Es wurde festgestellt, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen eine größere Breite an Produktkategorien aufweist, während bei Privatsendern deutliche Unterschiede in der Häufigkeit der Ausstrahlung erkennbar sind.
- Arbeit zitieren
- Stefan Hinterhofer (Autor:in), 2010, Werbungen mit Tieren im österreichischen Fernsehen zwischen 19.00-20.00 Uhr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230784